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Plötzlich Dehnungsstreifen? Das solltest du jetzt tun!
- Was sind Dehnungsstreifen?
- Wie sehen Dehnungsstreifen aus?
- Wie entstehen Dehnungsstreifen?
- Was sind die Ursachen von Dehnungsstreifen?
- Dehnungsstreifen: Wann zum Arzt?
- Was bringen Cremes und Ăle gegen Dehnungssstreifen?
- Hilft die Mesotherapie?
- Was bringt ein FruchtsÀurepeeling?
- Was bringt eine Ultraschalltherapie?
- Microneedling
- Laserbehandlung
- Hausmittel
- Dehnungsstreifen vorbeugen
Was sind Dehnungsstreifen? Welche Ursachen gibt es fĂŒr das "gerissene" Hautbild? Was kannst du bei Dehnungsstreifen tun? Wie helfen Medizin, Laserbehandlung, Kosmetik und Hausmittel dir bei gestreifter Haut? Kannst du hĂ€ssliche Dehnungsstreifen vermeiden oder vorbeugen? Diese und andere Fragen beantworten wir in unserem Ratgeber. Dazu bekommst du praktische Tipps und Tricks gegen Dehnungsstreifen, die du sofort anwenden kannst.
Wie sehen Dehnungsstreifen aus?
Wenn deine Haut an Oberarmen, Brust, Bauch, HĂŒften oder Po von einem auf den anderen Tag Streifen zeigt,
- die sich blÀulich bis rötlich abzeichnen,
- die du deutlich fĂŒhlen kannst
- und die leicht jucken,
dann sind das sogenannte Dehnungstreifen.
Dehnungsstreifen sind sehr hartnÀckig und vergleichbar mit kleinen Narben auf der Haut. Als hilfreich erweisen sich Salben mit dem Inhaltsstoff Vitamin-A, diese darf aber nicht wÀhrend einer Schwangerschaft oder Stillzeit angewendet werden.
Wie entstehen Dehnungsstreifen?
Der Name Dehnungsstreifen sagt schon viel zu deren Ursache: Sie entstehen in Folge einer Ăberdehnung, bei der die unterste Schicht deiner Haut reiĂt. Durch die Risse scheinen plötzlich BlutgefĂ€Ăe durch, was den Rissen ihre typisch blĂ€ulich-rötliche Farbe gibt. Die unterste Hautschicht wird auch Unterhaut genannt und besteht aus lockerem Bindegewebe und Fettgewebe. Das Bindegewebe verbindet die oberen Hautschichten ĂŒber ScheidewĂ€nde aus Kollagenfasern mit darunter liegenden Gewebestrukturen, zum Beispiel Knochenhaut und Faszien. Es ermöglicht das Verschieben deiner Haut und wird deshalb auch als Verschiebeschicht bezeichnet.
Aber auch rasche Gewichtszunahme, eine Hormonbehandlung oder starker Muskelabbau können Dehnungsstreifen hervorrufen.
Wissen musst du, dass die Risse in deiner Unterhaut sich nicht ungeschehen machen lassen. Sie sind demnach irreparabel. Wer dir was anderes erzÀhlt, der nimmt den Mund eindeutig zu voll. Aber keine Panik: WÀhrend sich die Dehnungsstreifen anfangs sehr deutlich von der umgebenden Haut abzeichnen, verblassen sie nach und nach, bis sie nur noch als helle Narben sichtbar sind.
Das tröstet dich nicht? VerstÀndlich. Doch mit Dehnungsstreifen bist du nicht allein. Im Gegenteil: Sie sind sehr weit verbreitet! Bei vielen Heranwachsenden zeigen sich Dehnungsstreifen ab dem zehnten Lebensjahr insbesondere an Bauch, Beinen und Po. Bei MÀdchen treten sie hÀufiger auf als bei Jungen, das liegt unter anderem an der typisch weiblichen Hormonlage.
Was sind die Ursachen von Dehnungsstreifen?
1. Rasches und/oder ĂŒbermĂ€Ăiges Wachstum in der PubertĂ€t
Es gibt in einem Leben viele Phasen des Wachstums und damit leider auch viele Gelegenheiten fĂŒr den Auftritt von Dehnungsstreifen. Dein Körper wĂ€chst in der Kindheit ĂŒber viele Jahre stetig. Mit dem Einsetzen der PubertĂ€t legt er beim Wachsen sogar noch einen Zahn zu: Ein Grund, warum MĂ€dchen dann oft Dehnungsstreifen an den BrĂŒsten bekommen oder Jungen am RĂŒcken.
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2. Schwangerschaft
Auch eine Schwangerschaft ist eine Zeit, in der sich der Körper der Mutter rasant verĂ€ndert, um dem heranwachsenden Kind Platz zu schaffen. Selten macht das mĂŒtterliche Gewebe das unbeschadet mit: In der Schwangerschaft sind Dehnungsstreifen an Bauch und BrĂŒsten aber ganz natĂŒrlich.
Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft sind normal, man klassifiziert sie eigens als "Schwangerschaftsstreifen" (Striae gravidarum). Dennoch bekommt nicht jede Schwangere Dehnungsstreifen: Es hat sich gezeigt, dass die straffere Haut jĂŒngerer Frauen in der Schwangerschaft eher mal reiĂt, als die schon schlaffere Haut Ă€lterer Frauen.
3. BindegewebsschwĂ€che und Ăbergewicht
Das Wachstum deines Körpers geschieht nach dem genetischen Plan, den dir deine Eltern mit auf den Weg gegeben haben. Diesen Vorgang kannst du kaum beeinflussen. Ebenso wenig wie eine gegebenenfalls vorhandene Neigung zu schwachem Bindegewebe, das sich unter Belastung eher ĂŒberdehnt als ein stĂ€rkeres. Doch dein Körper wĂ€chst nicht nur in die Höhe, sondern bei ungesunder Lebensweise mit viel Stress, falscher ErnĂ€hrung und wenig Bewegung auch in die Breite. Und so ist Ăbergewicht oft mit Dehnungsstreifen verbunden. Sie treten mitunter aber auch auf, wenn du dein Gewicht schnell reduzierst.
Andererseits gilt dein regelmĂ€Ăiger Sport nicht als Garantie dafĂŒr, dass du keine Dehnungsstreifen bekommst. So kann auch intensiver Sport dein Gewebe ĂŒberlasten. Frauen mit gröĂeren BrĂŒsten beispielsweise sollten diese beim Sport besonders gut stĂŒtzen, so dass die Bewegung nicht zu Dehnungsstreifen fĂŒhrt. Auch wer gezieltes Bodybuilding betreibt, wobei auĂergewöhnlich viel Muskulatur auf- und Fett abgebaut wird, muss mit Dehnungsstreifen rechnen.
Du siehst, es bleibt sich gleich, ob die Ăberdehnung des Bindegewebes von einem Wachstum an Fett (Ăbergewicht) oder Muskeln (Bodybuilding) herrĂŒhrt: Dehnungsstreifen können in beiden FĂ€llen entstehen.
4. Medikamente wie zB Kortison können unschöne Streifen auf der Haut verursachen
Ungewöhnliche GewebeverĂ€nderungen â und damit verbunden: Dehnungsstreifen â können zudem auch unter Einwirkung bestimmter Medikamente auftreten. Zum Beispiel ist Kortison dafĂŒr bekannt, dass bei einer andauernden Therapie auch stĂ€rkere körperliche VerĂ€nderungen auftreten können.
Wann solltest du deine Dehnungsstreifen einem Arzt zeigen?
Auch wenn der GroĂteil der Dehnungsstreifen harmlos ist: Es kommt vor, dass deine Dehnungsstreifen dir ordentlich zu schaffen machen. Sie jucken beispielsweise unertrĂ€glich oder schmerzen gar. SpĂ€testens dann solltest du einen Arzt aufsuchen und ihn um Hilfe bitten. Das kann ein Dermatologe sein oder auch der GynĂ€kologe, der dich im Falle einer Schwangerschaft engmaschig betreut.
Was bringen Ăle und Cremes gegen Dehnungsstreifen?
Die fĂŒr die Dehnungsstreifen verantwortlichen Hautrisse passieren tief in der Unterhaut. Dorthin können kosmetische Mittel kaum vordringen, da die Haut einen ausgeklĂŒgelten Mechanismus besitzt, um unser Körperinneres zu schĂŒtzen â Stichwort: Hautbarriere. Sie ist der Grund dafĂŒr, dass handelsĂŒbliche Kosmetika, die du auftrĂ€gst und einmassierst, trotz anderslautender Werbeversprechen ihrer Hersteller, gerissene Haut nicht ungeschehen machen können. Wissen solltest du aber, dass Kosmetiker und HautĂ€rzte Methoden haben, um hauteigene ReparaturvorgĂ€nge zu unterstĂŒtzen und um Wirkstoffe tiefer in die Haut einzuschleusen.
Hilft die Mesotherapie?
Die Mesotherapie wird hauptsĂ€chlich in der Schmerztherapie und zur HautverjĂŒngung angewendet, optimale Behandlungserfolge gibt es bei BindegewebsschwĂ€che und Cellulite. Durch eine Mesotherapie wird das Gewebe entschlackt und regeneriert, die Blutzirkulation wird intensiviert und das Hautbild wird ebenmĂ€ssiger und straffer. Die Mesotherapie kommt vor allem bei frischen Dehnungsstreifen zum Einsatz, doch auch Ă€ltere "Hautstreifen" können gut behandelt werden. In Kombination mit Lasertherapie wirkt diese Therapie besonders effektiv.
Was bringt ein FruchtsÀurepeeling bei Dehnungsstreifen?
Bei einem FruchtsĂ€urepeeling, einem chemischen Peeling, wird die oberste Hautschicht, die aus abgestorbenen Hautzellen besteht und eine Art Hornschicht bildet, abgeschĂ€lt (gepeelt). So zwingt man die Haut dazu, sich schneller zu erneuern. FĂŒr den SchĂ€leffekt sorgt der Wirkstoff FruchtsĂ€ure, die in unterschiedlicher Konzentration passend zu deiner Haut und deinen Dehnungsstreifen aufgetragen wird. Du solltest diesen Job aber nur einem ausgebildeten Experten ĂŒberlassen, denn das Risiko fĂŒr schmerzhafte und irreparable HautschĂ€den ist bei einer Behandlung mit FruchtsĂ€ure immens groĂ. Wissen solltest du, dass ein FruchtsĂ€urepeeling durchaus leicht brennen kann â in etwa so Ă€hnlich wie ein Tropfen Zitronensaft, der auf eine winzige Wunde an deinem Finger trifft. Mitunter ist schon nach einer Behandlung eine sichtbare Verbesserung deines Hautbildes erreicht, wobei eine Wiederholung des FruchtsĂ€urepeelings gröĂere Erfolge verspricht. Achtung: Menschen mit Neurodermitis sollten die Finger von FruchtsĂ€urepeelings lassen, diese können einen neuen Schub auslösen!
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Was bringt eine Ultraschalltherapie bei Dehnungsstreifen?
Zur besonders sanften Behandlung von Dehnungsstreifen hat sich auch der Ultraschall bewĂ€hrt: Das entsprechende HandstĂŒck des UltraschallgerĂ€ts, das die Schallwellen aussendet, fĂŒhrt der Dermatologe ĂŒber deine ĂŒberdehnte Haut. Dabei gerĂ€t das Gewebe dort in Schwingung, so dass neue ZwischenrĂ€ume entstehen. Das wiederum regt die Durchblutung und somit die Versorgung der Hautschichten an. Dank dessen bildet die Haut frisches Kollagen mit dem Effekt, dass die Dehnungsstreifen unauffĂ€lliger werden.
Was bringt ein Microneedling bei Dehnungsstreifen?
Beim Microneedling rollt der Hautarzt einen sogenannten Dermaroller ĂŒber deine gerissene Hautpartie. Dieser ist mit unzĂ€hligen feinen Nadeln bestĂŒckt, die dich stechen. Dabei entstehen lauter klitzekleine Verletzungen, auf die deine Haut sofort reagiert: Sie bildet Kollagen, um das Bindegewebe zu stĂ€rken und die Haut zu straffen â mit dem Nebeneffekt, dass die die Dehnungsstreifen weniger auffallen. Und das insbesondere dann, wenn du dich mehrfach mit einem Microneedling behandeln lĂ€sst. Experten empfehlen zwischen zwei und fĂŒnf Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen.
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Was bringt eine Laserbehandlung bei Dehnungsstreifen?
Ăhnlich wie das Microneedling verursacht auch ein Laser winzige Verletzungen auf deiner gerissenen Haut, auf die diese wie eben beschrieben reagiert: Frisch gebildetes Kollagen sorgt fĂŒr ein Plus an ElastizitĂ€t, so dass die Dehnungsstreifen weniger auffallen. Allerdings wird der Effekt erst nach einer geraumen Weile sichtbar: Gib deiner Haut also Zeit zur tiefgrĂŒndigen Regeneration! Zum Einsatz kommen unter anderem der Fraxel-Laser.
Hausmittel
Die besten Hausmittel gegen Dehnungsstreifen von A - Z
Folgende Hausmitteln haben sich bei Dehnungsstreifen bewĂ€hrt haben: Ob hautaufhellend, hautstraffend oder gegen den Hautjuckreiz, fĂŒr sehr viele Haut-Beschwerden gibt es ein altbewĂ€hrtes Hausmittel.
- Ackerschachtelhalm: Eine Kompresse, die in einen Sud aus Ackerschachtelhalm getaucht wurde, soll sich bei Dehnungsstreifen positiv auswirken. FĂŒr den Sud kochst du vier Teelöffel Ackerschachtelhalm, am besten in Bio-QualitĂ€t, in einem Liter Wasser auf, lĂ€sst das Ganze anschlieĂend fĂŒnf Minuten köcheln und seihst es dann ab. Den abgekĂŒhlten Sud kannst du 15 Minuten auf deiner Haut wirken lassen. Wichtig: Nicht fĂŒr Schwangere geeignet!
- Aloe Vera: Aloe Vera Gel soll Dehnungsstreifen unauffĂ€lliger machen können, wenn du es einmal tĂ€glich auftrĂ€gst. Massiere das Gel gut ein und lass es eine Viertelstunde auf deinen Dehnungsstreifen wirken, bevor du die Gelreste abwĂ€schst. Das Aloe Vera Gel nimmt deiner ĂŒberdehnten Haut auch den unangenehmen Juckreiz.
- EiweiĂ: In EiweiĂ stecken reichlich AminosĂ€uren, die deiner Haut generell guttun und auch auf Dehnungsstreifen einen wirkungsvollen Effekt haben sollen.
- Frauenmantelkraut: FĂŒr eine Kompresse mit Frauenmantelkraut ĂŒbergieĂt du eine Handvoll des Krauts mit einem Liter kochendem Wasser. Lass das Ganze zehn Minuten ziehen und abkĂŒhlen. Dann kannst du damit eine Kompresse befeuchten und auf die Haut auflegen.
- Gurkensaft: Gurkensaft wird nachgesagt, dass er die Kollagenbildung in der Haut fördere. Du kannst frische Bio-Gurkenscheiben direkt auf deine Haut legen oder die Haut mit dem Saft benetzen, den du aus einer frischen Gurke presst.
- Kakaobutter: Kakaobutter soll heilen und die Haut verjĂŒngen können. Massiere deine Haut am besten zwei Mal tĂ€glich damit ein.
- Kartoffelsaft: Kartoffelsaft soll deine Haut aufhellen können. Schneide einfach eine Biokartoffel auf und reibe deine Dehnungsstreifen mit der SchnittflÀche ein. Lass den Kartoffelsaft dann etwa 20 Minuten einziehen, bevor du ihn wieder abwÀschst.
- Olivenöl: Hautwarmes Olivenöl, mit dem du deine Dehnungsstreifen massierst, soll helfen, diese unauffÀlliger zu machen.
- Orangensaft: Mit dem Saft von der Orange und anderen ZitrusfrĂŒchten bewirkst du einen Effekt wie das FruchtsĂ€urepeeling, das wir dir weiter oben vorgestellt haben. Nutze unbedingt eine ungespritzte Bio-Orange zum Einreiben deiner Haut.
- Rizinusöl: In Rizinusöl steckt viel Vitamin E, das heilende Wirkung auf Haut mit Dehnungsstreifen haben soll. Du kannst das Ăl direkt auf die Dehnungsstreifen auftragen und einmassieren. Dann verstĂ€rkt ein warmer Umschlag, den du fĂŒr mindestens 30 Minuten wirken lĂ€sst, den Effekt des Ăls auf deine Dehnungsstreifen.
- Zucker: Aus Zucker, Mandel- oder Olivenöl und Zitronensaft kannst du ein Peeling zusammenmixen. Wenn du das gut in deine Hautpartie mit den Dehnungsstreifen massierst und es fĂŒr etwa zehn Minuten einwirken lĂ€sst, bewirkst du den gewĂŒnschten Peel-Effekt.
Wie kannst du Dehnungsstreifen vorbeugen?
Haut ist nicht gleich Haut: WĂ€hrend du aus den oben beschriebenen GrĂŒnden einmal auftretende Dehnungsstreifen nicht einfach wegcremen oder wegölen kannst, hast du durchaus die Chance, das Hautbild positiv zu beeinflussen:
Wer seine Haut regelmĂ€Ăig pflegt und gesund erhĂ€lt, der schafft nĂ€mlich beste Voraussetzungen dafĂŒr, dass diese mit Belastungen wie Dehnung und Ăberdehnung infolge Wachstums recht gut klarkommt. Wobei es keine Garantie gibt, dass VorbeugemaĂnahmen gegen genetisch oder umstĂ€ndehalber entstehende Dehnungsstreifen wirken. Aber: Einen Versuch ist es wert â insbesondere dann, wenn das auĂergewöhnliche Körperwachstum wie bei einer Schwangerschaft oder einer Kortisontherapie recht vorhersehbar ist.
Dazu ist es wichtig, dass du Hautgesundheit ganzheitlich verstehst â als das Ergebnis Ă€uĂerer und innerer Hautpflege nach einem hauttypgerechten Plan. Zur Hautpflege von innen gehören ausreichend FlĂŒssigkeit und hautgesunde NĂ€hrstoffe. Zur Ă€uĂerlichen Hautpflege zĂ€hlen neben der Hautpflege mit Kosmetika, auch Anwendungen wie Massagen (Zupfmassagen, BĂŒrstenmassagen), Wechselduschen und eine grundsĂ€tzlich ausreichende Bewegung.
Unser Lesetipp
Was tun bei Neurodermitis im Gesicht?
Neurodermitis im Gesicht kann eine echte Belastung sein â sowohl fĂŒr die Haut als auch fĂŒr die Seele. Die atopische Gesichtshaut neigt zu Trockenheit, ist oft gereizt, juckt und spannt. Typisch sind gerötete, schuppende oder nĂ€ssende Ekzeme, die sich besonders hĂ€ufig um Mund und Augen zeigen. In schweren FĂ€llen werden die Lippen wund und verkrustet, was Essen, Trinken und Sprechen schmerzhaft macht. ZusĂ€tzlich verstĂ€rkt die Sichtbarkeit der Symptome den psychischen Druck, da das Gesicht stĂ€ndig im Blickfeld anderer steht. Erfahre hier, wie du deine empfindliche, neurodermitisgeplagte Gesichtshaut optimal behandeln und pflegen kannst.
Infos zum Beitrag
Autor:
Doreen Brumme
Quellenangabe: https://de.wikipedia.org; https://www.hautarztzentrum-kiel.de; https://www.heilpraxisnet.de; https://krank.de
Letzte Aktualisierung: 04. Februar 2025