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25 Tipps zu Pflege und Styling bei Haarausfall

Du leidest an Haarausfall und fragst dich, wie und womit du deine Haare trotz Haarausfall am besten pflegen und stylen kannst? Wir liefern dir hier die Antwort: Du bekommst von uns Informationen rund um Haarausfall und dazu 25 praktische Pflege- und Stylingtipps, die besonders bei Haarausfall gut funktionieren.

Haarausfall tritt in unterschiedlichen Formen auf, denn er hat viele Ursachen. Du solltest zuallererst wissen, dass es ganz natürlich ist, dass du Tag für Tag und Nacht für Nacht Haare verlierst. Denn ein einzelnes Haar wird nur bis zu höchstens sieben Jahre alt, dann fällt es aus. Aus der zugehörigen Haarwurzel (Haarfollikel) sprießt nach einer Ruhepause von bis zu zwölf Wochen ein neues Haar, das wieder bis zu maximal sieben lang Jahre wächst. Und zwar in einer Geschwindigkeit von etwa einen Zentimeter pro Monat und bis zu einer individuellen Länge, deren Maximum genetisch bedingt ist. Du siehst, auf deinem Kopf ist ein stetes Kommen und Gehen. 50 bis 100 Haare täglich zu verlieren, das ist daher ganz normal und gesund.

Wann hast du Haarausfall?

Von einem Haarausfall ist erst dann die Rede, wenn du mehr als diese oben genannten einhundert Haare pro Tag verlierst und zwar über einen längeren Zeitraum hinweg. Ist das der Fall, solltest du dem Haarausfall unbedingt auf den Grund gehen. Denn nicht jeder Haarausfall hat eine Erkrankung als Ursache. So wachsen aus einer Haarwurzel zwischen zehn bis dreißig Haare, dann ist Schluss. Du siehst: Mit der Zeit wird die Haarpracht von uns allen lichter, bei dem einen früher, beim anderen später. Ganz so, wie es im individuellen genetischen Plan vorgeschrieben ist.

Hilfe bei Haarausfall, Ursachen für Haarausfall, erblich bedingter Haarausfall
Haarausfall richtig erkennen und behandeln

Haarbruch vs. Haarausfall

Unser Haar ist rund um die Uhr wechselnden Strapazen ausgesetzt, darunter:

  • klimatischen Reizen wie Temperatur, Feuchtigkeit und UV-Licht
  • mechanischen Reizen wie Kopfbedeckungen und Schlafen auf Bettwäsche
  • chemischen Reizen wie Umwelteinflüsse, Haarpflegeprodukte und Stylingprodukte

Diese Reize lassen die Haare eher abbrechen, als dass diese gleich ganz ausfallen. Deshalb solltest du ausgefallene Haare, die du zum Beispiel auf dem Kopfkissen oder in der Dusche findest, genau in Augenschein nehmen. Bruchstellen im Haar erkennst du an kleinen weißen Punkten. Vermutest du einen übermäßigen Haarbruch, solltest du auch handeln und dich von dem Friseur deines Vertrauens oder einem Facharzt (Dermatologe) beraten lassen. Doch zurück zum Haarausfall...

Normaler, anlagebedingter Haarausfall

Dieser erblich bedingte (anlagebedingte) Haarausfall ist nicht krankhaft, sondern natürlich und tritt am häufigsten auf: In 95 Prozent der Haarausfälle ist er die Ursache bei zwei Dritteln der Männer und fast der Hälfte der Frauen.

Wie zeigt sich anlagebedingter Haarausfall bei Frauen?

Bei Frauen wird das Haar anlagebedingt lichter, vor allem am Scheitel. Auch wenn Frauen dabei in der Regel keine Glatze bekommen, kann sich ihr Haarwuchs mit der Zeit vom Scheitel aus nach hinten und zu den Seiten hin verringern. Diesen Haarausfall haben Frauen nach den Wechseljahren oft verstärkt.

Wie zeigt sich anlagebedingter Haarausfall bei Männern?

Männer bekommen mit dem anlagebedingten Haarausfall häufig sogenannte Geheimratsecken an den Schläfen. Auch das Haar am Oberkopf wird oft schütter. So bildet sich nicht selten eine Glatze an Stirn und Hinterkopf, mitunter bleibt nur ein Haarkranz stehen. Das nennt man auch männliches Haarausfallmuster. Je früher der anlagebedingte Haarausfall einsetzt, und er kann durchaus schon bei Jungen in der Pubertät beginnen, desto stärker ist meist sein Verlauf.

Tipps & Tricks: Haare richtig frisieren und stylen bei Haarausfall

Haarausfall trockene Kopfhaut Schuppen erblich bedingt

Die richtige Frisur kann enorm dazu beitragen, dass dein bei Haarausfall lichter werdendes Haar dichter aussieht, als es eigentlich ist. Lass dich hierzu von Profis beraten, die dein Haar optimal schneiden und frisieren, nachdem sie es gesehen haben. Bewährt haben sich hier eher kürzere, stufig geschnittene Haare.

  • Vermeide Frisuren, die deine Haare strapazieren, zum Beispiel strenge, straff sitzende Pferdeschwänze oder fest geflochtene Zöpfe.
  • Benutze stets Haargummis & Co., die hochwertig verarbeitet sind. Glatte Haargummis zum Beispiel lassen sich leichter und ohne Schaden zu verursachen aus den Haaren nehmen als stumpfe.
  • Verwende Haarstyling-Produkte bei Haarausfall, die deine Haare weder unnötig beschweren noch verkleben.
  • Es gibt spezielle Stylingprodukte, die den Ansatz deiner Haare fülliger erscheinen lassen.
  • Meide Haarbehandlungen wie Dauerwellen, die deine Haare chemisch und mechanisch belasten.
  • Haarfarbe ist zwar auch eine chemisch wirkende Haar-Behandlung, kann aber durchaus für mehr optische Fülle sorgen. Insbesondere mit gefärbten Strähnchen oder Highlights.
  • Pflanzenfarben wie zB Henna ist natürlich und verleiht dem Haar mehr Fülle.
  • Achte auf darauf, welche Haarstyling-Geräte du einsetzt: Lockenstäbe, Glätteisen, Kreppeisen wirken mit großer Hitze und Druck und das in direktem Kontakt mit dem Haar.

Hormonell bedingter Haarausfall bei Schwangerschaft und in den Wechseljahren

Starke Hormonveränderungen, wie Frauen sie mit einer Schwangerschaft oder während der Wechseljahre erleben, führen häufig zu Haarausfall. In der Regel begleitet er die Betroffenen jedoch nur zeitweise, denn das Haarwachstum stabilisiert sich mit der Normalisierung des Hormonspiegels wieder. Insofern ist dieser Haarausfall eine Art diffuser.

Krankhafter Haarausfall

Neben dem anlage- und hormongesteuerten Haarausfall gibt es krankhafte Ursachen fürs übermäßige Ausfallen von Haaren. So ist wissenschaftlich erwiesen, dass Haarausfall eine Folge von:

  • Vergiftungen (auch Umweltgifte)
  • Pilzinfektionen der Kopfhaut
  • chronischen Erkrankungen
  • der Einnahme bestimmter Medikamente
  • Stress
  • oder einer Mangelversorgung mit bestimmten Nährstoffen zB Vitaminen sein kann.

Die drei folgenden krankhaft bedingten Haarausfälle sind am häufigsten verbreitet: 

Der diffuse Haarausfall tritt meist nur stellenweise und lokal begrenzt sowie zeitweise  auf. Die Ursachen dafür lassen sich meist behandeln. So kannst du Haarausfall verursachenden Nährstoffmangel, wie er infolge bestimmter Diäten vorkommt, mit speziellen Präparaten ausgleichen. Du kannst Stress reduzieren und Pflegeprodukte vermeiden, die eine allergische Reaktion deiner Kopfhaut verursachen.

Der kreisrunde Haarausfall gilt nach heutigem Stand der Forschung als Autoimmunkrankheit, wobei dein Körper die eigenen Haare als Fremdkörper erkennt und angreift. Auch schwere psychische Schocks und Stress sollen als Ursache dieses Haarausfalls infrage kommen.

Vergleichsweise selten kommt es zu einem vernarbten Haarausfall. Ursache ist eine Entzündung der Kopfhaut, zum Beispiel infolge einer kranken Schilddrüse, bei der die Haarfollikel zerstört werden, vernarben und somit kein neues Haar mehr wachsen lassen können.

Pantogar® Kapseln für kräftiges Haar bei diffusem Haarausfall

Merz Pantogar Kapseln gegen Haarausfall bei Männern und Frauen

Pantogar® Kapseln versorgen Haare und Nägel über die Blutbahn mit den Aufbaustoffen Calcium-D-pantothenat zur Unterstützung des Wachstums neuer Haarzellen und der Aminosäure L-Cystin, des Hauptbausteins des Haarkeratins. Um diffusen Haarausfall zu stoppen, muss das Haar in die Wachstumsphase zurückgeführt werden. Hierfür benötigt die Haarwurzel aktive Wirkstoffe, die den Stoffwechsel des Haares unterstützen und die Basis für gesundes, neues Wachstum bilden. Die Wirkstoffkombination von Pantogar® hat sich bewährt, um diffusen Haarausfall zu reduzieren, gesundes Haarwachstum zu stimulieren und die Haarqualität zu verbessern. Es wird empfohlen, die Kapseln längerfristig (mindestens 3 Monate) einzunehmen. Weitere Infos auf pantogar.at

PANT-2020-10-013
Über Wirkung und möglicherweise unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

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Tipps & Tricks: So wäscht du deine Haare bei Haarausfall richtig

Haare Haarewaschen Shampoo Eucerin trockene Kopfhaut Schuppen

Aus dem Vorgeschrieben ist schnell herauszulesen, was deinen Haaren guttut und was nicht. Ein anlagebedingter Haarausfall lässt sich nach heutigem Wissen zwar nicht aufhalten. Dennoch kannst du mit der Wahl der richtigen Haarpflegeprodukte und Styling-Methoden dazu beitragen, dass du den natürlichen Haarausfall nicht noch extra beschleunigst. Gleiches gilt für einen zeitweisen, diffusen Haarausfall.

  • Verzichte auf aggressive Haarwaschmittel: Wenn deine Kopfhaut juckt bei und nach der Anwendung bevorzuge stattdessen mild wirkende Produkte. Die entfetten deine Haare nicht zu sehr und spenden ihnen Feuchtigkeit.
  • Wechsle nicht ständig die Haarshampoos.
  • Shampooniere dein Haar nicht zu sehr ein: Eine haselnussgroße Menge Shampoo reicht um die Haaransätze zu entfetten, die Längen werden mit dem Ausspülen des Shampoos ausreichend gereinigt.
  • Wasche deine Haare nicht mit zu heißem Wasser: Lauwarmes schont die Kopfhaut und die Haarstruktur.
  • Vermeide die tägliche Haarwäsche, sie strapaziert Kopfhaut und Haare zu sehr.
  • Greife gerne zu Produkten, die die Durchblutung deiner Kopfhaut und damit die Versorgung der Haare, die sich gerade in der Wachstumsphase befinden, fördern.
  • Probiere Haarpflege, die dünnes Haar fülliger wirken lässt.

Pantogar® Shampoo und Tonic für gesundes Haarwachstum

Merz Pantogar Shampoo und Tonic Haarausfall bei Frauen

Zur Behandlung und Vorbeugung von weiblichem Haarausfall wurde mit Pantogar® eine spezielle Pflegeserie entwickelt. Das Pantogar® Shampoo mit der Growtect-Formel aus AnaGain™, Koffein, Panthenol und Biotin aktiviert die Haarwurzel und stärkt das Haarwachstum. So wird Haarausfall reduziert, das Haarwachstum wird stimuliert und das Haar wird widerstandsfähiger. Das Pantogar® Tonic speziell für Frauen lässt feines und dünner werdendes Haar wieder kräftiger und voller werden. Dafür solltest es zweimal täglich sanft einmassieren. Das Tonic riecht angenehm und hinterlässt keine Rückstände im Haar. Nach der Anwendung lässt sich das Haar wie gewohnt frisieren und stylen. Weitere Infos auf pantogar.at

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Tipps & Tricks: Haare richtig trocknen, kämmen und bürsten bei Haarausfall

  • Trockne deine Haare auf möglichst schonende Weise: Drücke sie dazu nach dem Waschen kurz aus und wickle sie anschließend in ein weiches, möglichst glattes Handtuch.
  • Vermeide unbedingt ein Trockenrubbeln deiner Haare.
  • Föhne deine Haare nur trocken, wenn es sein muss: Achte dabei darauf, sie nicht zu heiß und zu lange zu föhnen.
  • Halte den Föhn immer in einem Abstand von mindesten 15 Zentimetern an die Haare. Eine aufgesetzte Düse sorgt für mehr Volumen am Haaransatz.
  • Für mehr Haarfülle sorgen beim Föhnen zudem Rundbürsten, für mehr Spannung Doppeldeckerbürsten.
  • Kämme, wenn es geht, deine Haare nicht nass: Das greift ihre natürliche Struktur zu sehr an, denn beim Waschen quellen die Haare auf, was sie anfälliger macht. Stattdessen solltest du deine Haare vor dem Waschen und nach dem Trocknen kämmen.
  • Benutze zum Kämmen weder einen zu feinzinkigen Kamm noch eine Bürste, sondern am besten einen grobzinkigen Kamm. Der entwirrt deine Haare schonend.
  • Kämme deine Haare vom Ansatz bis zur Spitze: So massierst du die Kopfhaut gleich mit, was ihre Durchblutung anregt. Entgegen der Volksweisheit "100 Bürstenstriche am Tag" solltest du deinen Haaren nur 10 bis 20 Bürstenstriche pro Tag verpassen. Andernfalls könnten sie schneller nachfetten und du müsstest sie häufiger waschen, um dich damit wohlzufühlen.
  • Kämme oder bürste dein Haar mit hochwertig verarbeitetem Haarwerkzeug. Unsauber verarbeitete Kämme und Bürsten können dein Haar beschädigen.
  • Reinige deine Haarwerkzeuge regelmäßig mit warmem Wasser und deinem Shampoo, um zu verhindern, dass sich dort Schmutz und Keime ansammeln.
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