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SOS bei überempfindlicher und allergischer Haut

So schön eine zarte, empfindliche Haut sein kann, so anfällig ist sie auch für negative Umwelteinflüsse, wie UV-Strahlen, Reizstoffe und auch Allergene. Sie dringen tief in die Haut ein und verursachen Rötungen, Schwellungen, Bläschen und Juckreiz. Was kannst du tun, um deine Haut zu beruhigen und widerstandskräftiger zu machen?

Wie erkenne ich überempfindliche oder allergische Haut?

Die sensible Haut reagiert im Unterschied zur „normalen“ Haut schneller auf Umwelteinflüsse wie Temperaturschwankungen, Reinigungsprodukte, Chlor- und Salzwasser oder auch aufreibende Stoffe wie Wolle mit Rötungen, Schuppungen, Trockenheitspickeln und Spannungsgefühlen. Die überempfindliche Haut reagiert schon auf kleinere Reize mit stärkeren Symptomen wie Juckreiz, Bläschen, Schwellungen, nässenden Ekzemen und sehr trockener Haut. Allergische Haut unterscheidet sich von der überempfindlichen Haut nur durch die Auslöser.

Dir Ursache: Eine gestörte Hautbarriere

Die in der Haut normalerweise reichhaltig vorhandenen Lipide bilden zusammen mit Schweiß und Hornzellen eine wirkungsvolle Barriere gegen negative Umwelteinflüsse wie UV-Strahlen, Bakterien, Keimen und schädlichen Chemikalien. Ist dieser Säureschutzmantel löchrig, können schädliche Umwelteinflüsse ungehindert bis in die tieferen Hautschichten vordringen und dort Entzündungsreaktionen auslösen.

Was sind die Ursachen für eine allergische Haut?

Von allergischer Haut sprechen wir, wenn der Organismus nicht-schädliche Eindringlinge als Fremdkörper einstuft, die er bekämpfen muss. Das Immunsystem reagiert mit Antikörperbildung gegen an sich harmlose Substanzen wie Pollen, Tierhaare. Diese Antikörper setzen sich auf die sogenannten „Mastzellen“, körpereigene Abwehrzellen. Dadurch wird der Neurotransmitter Histamin ausgeschüttet. Dieser Botenstoff verursacht die allergischen Beschwerden wie Schnupfen, Husten, Schwellungen der Schleimhäute, Brennen, Kribbeln, Tränen der Augen und Rötungen, Schwellungen sowie Bläschenbildung, übermäßige Trockenheit der Haut.

Welche Allergene gibt es?

Allergene kannst du einatmen (wie Pollen, Milben, Schimmel), schlucken (wie Milch, Eier, Nüsse und Meeresfrüchte), durch Medikamente (zB Antibiotika) oder über die Haut (zB Metall, Reinigungsmittel, Kosmetika, Sonnenlicht) aufnehmen oder auch durch einen Insektenstich (Insektengift) verabreicht bekommen.

Wann tritt die Allergie auf?

Am häufigsten, nämlich bei 90% der Allergien handelt es sich um den sogenannten „Soforttyp“. Innerhalb von ein paar Minuten bis zu wenigen Stunden bilden sich die Symptome: Anschwellen der Schleimhäute, Rötungen, Juckreiz, Bläschenbildung. Alle Pollen-, Tierhaar-, Nahrungsmittel-, Hausstaubmilben, sowie Nahrungsmittelallergien fallen unter diese Kategorie.

Wann ist die Haut von Allergien betroffen?

Studien belegen, dass sich Allergien in acht von 10 Fällen auf die Haut bzw. Schleimhäute auswirken, und zwar völlig unabhängig davon, wogegen du allergisch bist. Auch Lebensmittel- und Medikamentenallergien können die Haut mitbetreffen.

Dafür gibt es mehrere Ursachen:

  • Als unser größtes Organ bietet die Haut eine besonders große Angriffsfläche für Allergene – und besonders viele Mastzellen, welche die Histaminproduktion in Gang setzen können. Doch nicht jede Haut ist gleich durchlässig und aufnahmebereit für Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben.
  • Eine überempfindliche oder vorgeschädigte Haut ist viel anfälliger als gesunde Haut. Diese Überempfindlichkeit kann angeboren sein. Zum Beispiel ist sie bei sehr hellen Hauttypen mit roten Haaren und Sommersprossen viel häufiger als bei dunkleren Hauttypen.
  • Sie kann aber auch „hausgemacht“ sein, so durch ein Zuviel an kosmetischen Reizen wie aggressiven Reinigungsprodukten und einer exzessiven Verwendung von Make-up.
  • Ein weiterer Risikofaktor, eine Allergie zu entwickeln, ist eine Neurodermitis-Erkrankung. Umgekehrt kann eine Allergie auch leicht einen Neurodermitis-Schub auslösen.

Typische Symptome einer allergischen Haut

Die Haut um die Augen ist extrem dünn und empfindlich. Bei allergischer Haut ist dieser Bereich besonders gefordert. Augenbrennen und tränende Augen führen zu Lidekzem, Juckreiz, Rötungen und Brennen. Die Haut im Gesicht und am Körper zeigt sich bei allergischer Reaktion durch Ausschläge, nässende Ekzeme, Hautrötungen, Trockenheit und Schuppungen und verstärktem Juckreiz.

Deine Haut schreit nach Hilfe. Was kannst du tun?

Es geht darum, einen Teufelskreis zu durchbrechen, der aus Rötungen, trockene Haut, Juckreiz – Kratzen – noch mehr Rötungen, Schwellungen, noch mehr Juckreiz – noch mehr Kratzen – weitere Entzündungen besteht, und bei verschiedenen Ekzemen enden kann. Deshalb ist das Wichtigste: Beruhige deine Haut, versorge sie mit genug Feuchtigkeit und verwende nur speziell auf Allergien getestete Produkte!

Tipp: Toleriane Ultra Augen von La Roche Posay

La Roche Posay Toleriane Ultra Augen

Toleriane Ultra Augen beruhigt die empfindliche Haut der Augenpartie intensiv, sofort und lang anhaltend. Die hermetische Verpackung schützt die Formel optimal vor Verunreinigungen und erlaubt die Reduktion der Formel auf ein Minimum an Inhaltsstoffen:

  • Neurosensine®, eine hochwirksame Erfindung der Experten von L’Oréal, besänftigen den Reizmechanismus und reduzieren die Empfindlichkeit der Haut.
  • Niacinamid stärkt die Hautschutzbarriere und ihre natürliche Widerstandskraft.
  • Hautberuhigendes Thermalwasser aus La Roche-Posay beruhigt Juckreiz sofort.

Die frische und leichte Textur ermöglicht ein sanftes Auftragen, ohne die empfindliche Haut der Augenpartie zusätzlich zu reizen. Morgens und abends dünn auf die Augenpartien aufgetragen, bietet Toleriane Ultra Augen den besten Schutz für sensible und allergische Haut, natürlich frei von Duft- und Konservierungsstoffe, Alkohol, Farbstoffe und Lanolin. Du bekommst Toleriane Ultra Augen von La Roche Posay rezeptfrei in deiner Apotheke.

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So pflegst du deine Hautbarriere wieder stark!

Um Trockenheit, Spannungsgefühl, Kribbeln, Jucken, Brennen sowie Rötungen zu lindern und die Hautbarriere zu stärken, bedarf es einer ganz besonders sanften Reinigungs- und Pflegeroutine. Bei überempfindlicher Haut gilt der Grundsatz: Die Haut nicht überpflegen! Sehr empfindliche Haut kann selbst durch das Wasser oder eben durch verschiedene Pflegeprodukte gereizt reagieren. Es geht darum, die Lipid-Sättigung in deiner Haut zu erhöhen und sie dadurch widerstandsfähiger zu machen. Greife also zu speziellen Produkten für die besonders sensible und zu Allergien neigende Haut! Die verwendeten Produkte sollten mit einem Minimum an Inhaltsstoffen auskommen, um die Haut nicht zusätzlich überfordern. Besonders während der Heuschnupfen-Saison solltest du deine Haut mit eigens auf ihre Bedürfnisse abgestimmte verwöhnen.

1. Reinige sanft deine Haut

Reinige deine Haut abends mit einem sanften Reinigungsprodukt, um sie von Schmutzpartikeln, Make-up-Resten und überschüssigen Talg zu befreien. Produkte mit einer minimalistischen Formel sind besonders sanft zur Haut. Milde Flüssigseifen wie Syndets sind bei allergischer Haut vorzuziehen. Verwende keine herkömmliche Seife, diese zerstört die Struktur der obersten Hautschicht. Damit werden Fette und andere Substanzen aus der Haut gelöst. Zu heißes oder zu kaltes Wasser verstärken diesen Effekt noch.

2. Beruhige deine Haut und lindere den Juckreiz

Mit langhaltender Feuchtigkeit kannst du deine Haut beruhigen und Irritationen mildern. Als besonders wirksamer Feuchtigkeitsspender mit Kühleffekt gilt zB Thermalwasser.

3. Pflege deine empfindliche Haut mit ausgewählten Produkten

Mit einer speziell auf die allergische Haut abgestimmte Creme kannst du deine Hautschutzbarriere wieder aufbauen und langanhaltend schützen. Bei allergischer Haut haben sich die beiden Inhaltsstoffe Neurosensine und Niacinamide bewährt: Neurosensine mildert die Empfindlichkeit der Haut und Niacinamide stärken die Hautschutzbarriere. Die sehr empfindliche Augenpartie sollte zweimal täglich mit einer eigenen feuchtigkeitsspendenen Augenpflege verwöhnt werden.

Tipp: Toleriane Ultra Dermallergo intensiv beruhigende Tuchmaske von La Roche Posay

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Mit der Toleriane Ultra Dermallergo Tuchmaske kann die Haut wieder aufatmen: Jucken, Brennen, Rötungen weichen einem sanften Wohlgefühl. Verantwortlich dafür sind spezielle reizmindernde Wirkstoffe. Neben dem einzigartig beruhigenden Thermalwasser von Roche Posay sorgt die anti-entzündliche Wirkung der Neurosensine Reizminderung und die Ausschüttung von schmerzlindernden Hormonen. Die kurzkettige Hyaluronsäure spendet reichhaltige Feuchtigkeit, Panthenol wirkt zusätzlich regenerierend und reizmindernd.

  • 100% Beruhigung
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Die Wirksamkeit bei allergischer Haut ist klinisch getestet. Du bekommst Toleriane Ultra Dermallergo Tuchmaske von La Roche Posay rezeptfrei in deiner Apotheke.

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Was bedeutet "hypoallergen"?

Der Begriff „hypoallergen“ weist darauf hin, dass die Zusammensetzung des Produkts das Risiko einer Überempfindlichkeitsreaktion so gering wie möglich hält. Aber es ist generell nicht möglich, allergische Reaktionen gänzlich auszuschließen beziehungsweise eine Garantie für die 100%ige Verträglichkeit eines Produkts auszusprechen.

Hautinfo-Tipps bei überempfindlicher und allergischer Haut

  • Nur nicht überpflegen: Dein Motto sollte sein: So wenig wie möglich und so viel wie nötig
  • Vieles Ausprobieren macht Spaß, bei überempfindlicher oder allergischer Haut ist das jedoch ein No-Go: Wenn du Produkte gefunden hast, die dir gut tun, dann bleibe dabei!
  • Weniger ist mehr: Greife nur zu milden Reinigungsprodukten ohne Parfum, Alkohol, künstliche Stabilisatoren, Emulgatoren oder Tenside
  • Der Säureschutzmantel der Haut soll nicht gestört werden. Reinige deshalb deine Geschichtshaut nur 1x täglich mit einem milden, allergie-getesteten Reinigungsprodukt
  • Sei sanft zu deiner Haut: Nach dem Baden, Schwimmen oder Reinigen nicht heftig rubbeln, sondern nur vorsichtig mit dem Handtuch trocken tupfen
  • Verwende täglich ein sanftes, feuchtigkeitsspendendes Serum
  • Sei vorsichtig mit Peelings: verwendet nur sehr milde Produkte (zB Enzympeelings)
  • Verwöhne deine Haut ein- bis zweimal pro Woche mit einer feuchtigkeitsspendenden Maske, die du auch selbst herstellen kannst, zB aus Aloe Vera und Nachtkerzenöl (alternativ Mandelöl oder Jojobaöl)
  • Meide silikonhältiges Make-up
  • Achte auf den aktuellen Pollenflugkalender
  • Trage so wenig Schmuck wie möglich, um unnötige Reaktionen der Haut zu vermeiden (vor allem nickelfrei)
  • Beobachte deine Haut genau und halte die Veränderungen mit einem Haut-Tagebuch fest. Es kann auch ein Selfie-Tagebuch sein. So kannst du besser herausfinden, auf welche Veränderungen deine Haut wie reagiert.

Wie wird allergische Haut medizinisch behandelt?

Wenn du unter allergischer Haut leidest, ist wichtig, nach den genauen Ursachen zu suchen. Ein Dermatologe ist deshalb deine erste Adresse. Er kann abklären, ob eine Hauterkrankung oder chronisch-entzündliche Erkrankung wie Neurodermitis oder Schuppenflechte vorliegt. In diesem Fall gibt es spezielle Behandlungsmöglichkeiten. Wenn der Verdacht auf eine Allergie vorliegt, wird versucht, die Ursachen für deine Allergie ausfindig zu machen.

In Allergietests (Prick-Test, Patch-Test) werden Testgaben von Allergenen entweder über Ritzungen (Pricks) in die Haut befördert oder auf der Haut mittels Pflaster (Patch) aufgetragen. Reagierst du auf eine der Substanzen mit Juckreiz, Bläschen und Rötungen, ist das Allergen gefunden.

Mit Medikamenten kann nun wirksam gegen die Allergie vorgegangen werden, bewährt haben sich verschiedene Anthistaminika Präparate. Eine andere, langwierigere Methode der Allergiebekämpfung ist die Desensibilisierung. Dabei wird das Allergen über mehrere Monate oder Jahre wie bei einer Art Impfung meist in Form von Spritzen verabreicht, damit der Organismus mit der Zeit eine Toleranz gegen das Allergen entwickelt.

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