Soziale Netzwerke
FacebookGoogle+YouTube
Suche Hautlexikon Newsletter

Nichts mehr verpassen!
Der hautinfo.at-Newsletter

* Pflichtfelder

Forum

Peelings, Masken und Seren

Deine Haut fühlt sich trocken, schuppig und ein wenig faltig an? Nichts lässt eine Haut mehr strahlen als ein gutes Peeling! Die kleinen Peelingkörnchen entfernen sanft, aber gründlich abgestorbene Hautschuppen und regen so die Zellerneuerung an. Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, deiner Haut eine intensiven Regeneration zu gönnen, unter anderem mit einem Peeling, einer Maske oder mit Spezial-Seren.

Besonders Ellbogen, Knie und Schienbeine brauchen besonders viel Aufmerksamkeit. Diese Hautpartien besitzen fast keine Talgdrüsen und sind damit anfällig für Trockenheit bis hin zu Juckreiz. Die kleinen Peelingkörnchen entfernen sanft, aber gründlich abgestorbene Hautschuppen und regen so die Zellerneuerung an. Die Poren werden geklärt, das Hautbild wirkt erfrischt und verfeinert. Porentief geklärte Haut nimmt die Wirkstoffe von Hautcremes auch wesentlich besser auf als mit verstopften Poren. Aber nicht jedes Peeling ist für jeden Hauttyp gleich gut geeignet, wir geben dir einen Überblick über die verschiedenen Peeling-Arten.

Unser Tipp: Mische ein paar Tropfen hochwertiges Hautöl (z.B. Olivenöl, Kokosöl, Avocadoöl, Reiskeimöl) oder Urea in deine Körperlotion, damit wird diese reichhaltiger!

Wie oft soll ein Peeling gemacht werden?

Bei normaler bis fettiger Haut ist ein Peeling 1 bis 2 x wöchentlich zu empfehlen. Wenn du zu trockener und empfindlicher Haut neigst, solltest du das Peeling maximal einmal pro Woche anwenden.

Tipps für das Peeling zu Hause

Für den optimalen Peeling-Effekt solltest du deine Haut zunächst gründlich von Schmutz und Make-Up befreien. Anschließend einfach ein wenig Peeling-Masse auf dem Gesicht verteilen und die Mikrokörnchen mit sanftem Druck und kreisenden Bewegungen in die Haut einmassieren. Dann, nach 1 bis 2 Minuten Gesichtsmassage, das Gesicht gründlich mit klarem Wasser abwaschen.

 

 

Die verschiedenen Peeling-Arten

Mechanische Peelings

Mechanische Peelings sind für alle Hauttypen inklusive empfindliche Haut geeignet. Dabei werden die abgestorbenen Hautschüppchen im wahrsten Sinne des Wortes „abgerubbelt“, was die natürliche Abschuppung der Haut verstärkt und den hauteigenen Zellerneuerungsprozess angeregt. So wird die Haut auf natürliche Weise regeneriert und gründlich von Schmutz und Make-Up befreit. Mechanische Peelingprodukte bestehen aus Zucker, Salz, gemahlenen Kernen von Oliven oder Marillen, Quarzsand oder aus synthetisch hergestellten Granulaten. Im Gegensatz zu anderen Peelingvarianten wirkt das mechanische Peeling nur auf der Hautoberfläche und ist daher nahezu nebenwirkungsfrei und unbedenklich: die ideale Hautkur für Zuhause!

Enzymatische Peelings

Enzymatische Peelings sind für fette und unreine Haut gedacht! Wenn du zu fettiger und unreiner Haut neigst, sind enzymatische Peelings möglicherweise genau das Richtige für dich! Im Gegensatz zu mechanischen Peelings enthalten sie keine festen Schleifpartikel, sondern wirken mit Hilfe von Enzymen. Überschüssige Fette in der Haut werden durch biochemische Prozesse gespalten, abgestorbene Hautschuppen werden leichter entfernt und sorgen so für ein tief sauberes und feineres Hautbild. Da das Enzym-Peeling ein recht aufwändiges Verfahren ist und der Kontakt mit den Augen zu Hornhautschäden führen kann, solltest du Enzym-Peelings immer vom Kosmetiker oder Hautarzt durchführen lassen!

Chemische Peelings

Chemische Peelings werden bei sehr unreiner und Akne-Haut eingesetzt.Verglichen mit mechanischen oder enzymatischen Verfahren sind chemische Peelings die aggressivste Variante, die Haut zu regenerieren. Je nach Behandlungsziel gibt es unterschiedlich intensive Peelings auf chemischer Basis, die die Haut oberflächlich, mitteltief oder tief reinigen bzw. „schälen“. Zu den schonenden, oberflächlichen chemischen Peelings gehören das Fruchtsäurepeeling und das relativ neue Glykolsäurepeeling. Bei diesen Verfahren wird die oberste Hautschicht (Epidermis) durch den Säureangriff abgetragen und Mitesser werden sichtbar reduziert. Trotz Säureeinwirkungen klingen Hautreizungen bereits nach einigen Tagen wieder ab. Eine regelmäßige Anwendung (alle 2 bis 4 Wochen) lässt kleine Falten verschwinden und führt langfristig zu strafferer, glatter Haut. Dieses Verfahren ist nur nur beim Kosmetiker oder Hautarzt möglich!

Alpha-Hydroxycarbonsäuren (=AHA-Säure)

Die Alpha-Hydroxycarbonsäuren zählen zu den natürlichen Fruchtsäuren, wobei bei der Aknetherapie neben der Glycolsäure noch Apfelsäure, Mandelsäure, Milchsäure und Zitronensäure zum Einsatz kommen. Diese Säuren finden als Inhaltsstoffe bei Peelings (=Fruchtsäurepeeling) und Cremes ihren Einsatz, sie öffnen die verstopften Poren und die Entstehung von Mitessern wird eingedämmt. Die obere Hautschicht wird mittels Fruchtsäuren „abgeschält“, danach sieht die Haut regelmäßig frischer und jünger aus. Ein Peeling dieser Art kann die Haut aber auch stark irritieren, direkt im Anschluss an solch eine Behandlung musst Du mit einer stark gereizten Haut rechnen, was sich aber rasch wieder beruhigt. Eine mehrmalige Wiederholung ist für eine sichtbar schönere Haut notwendig. Fruchtsäurepeelings werden beim Hautarzt und beim Kosmetiker angeboten.

Salicylsäure

Salicylsäure ist eine Beta-Hydroxycarbonsäure und kommt in verschiedenen Produkten zur Behandlung verschiedener Hautkrankheiten vor. Bei regelmäßiger Anwendung schält Salicylsäure die Hautoberfläche ab und die Entstehung von Mitessern wird eingedämmt. Ein alle zwei Wochen wiederholtes Peeling mit 30%iger-Salicylsäure hat bei vielen Betroffenen nach der zweiten Anwendung zu deutlicher Verbesserung des Hautbildes geführt.

Spezialverfahren Mikrodermabrasion

Bei dieser äußerlichen Behandlungsform wird die obere Hautschicht mit Hilfe von Mikrokristallen abgetragen. Bei diesem Verfahren werden die Mikrokristalle mit Druck auf die betroffenen Hautareale gestrahlt und gleich wieder abgesaugt, die Funktionsweise erinnert an ein Peeling. Die Zellerneuerung wird angekurbelt und die nachwachsende Haut wirkt glatter und frischer. Die Mikrodermabrasion wird meist erfolgreich bei Aknenarben und Verhornungsstörungen von Hautärzten und Kosmetikern durchgeführt. Um einen optimalen Erfolg zu erzielen, müssen mehrere Behandlungen eingeplant werden. Nach jeder Behandlung muss die Haut mit speziellen Wirkstoffen nachgepflegt werden.

Achtung bei Neurodermitis-Haut!

Bei sehr trockener, juckender Haut und bei akuter Neurodermitis sollte am besten gar kein Peeling verwendet werden! Dadurch würde die Haut nur noch zusätzlich gereizt. Wenn du dir trotzdem mal ein Peeling gönnen möchtest, empfehlen wir dir schonende Peelings zum Selbermachen! Unser Tipp für ein besonders sanftes Peeling: fein vermahlende Tonerde (zB Luvos Heilerde - gibt es günstig in der Apotheke) mit Wasser zu einem Bei anrühren, auf die gereinigte Haut auftragen, ein paar Minuten einziehen lassen und viel mit lauwarmen Wasser abspülen.

hautinfo.at Tipp: Matcha-Maske selbst gemacht

Hautcreme Hautpflege Gesichtsmaske Matchamaske trockene Haut Neurodermitis Psoriasis cortisonfrei

Hier kommt unser Rezept für eine tolle Pflegemaske gegen trockene Haut und Falten. Das japanische Grünteepulver schmeckt nicht nur köstlich, es verleiht der Haut auch einen wunderschönen Teint. Gerade während der Sommermonate, wenn die Sonnenstrahlen von besonders hoher Intensität sind, wird Matcha für die Gesichtspflege empfohlen. Durch die Sonne werden die Zellmembranen der Haut von freien Radikalen geschädigt und der Alterungsprozess wird beschleunigt. Die im Matcha vielfach enthaltenden Antioxidantien sorgen dafür, dass diese freie Radikale nicht in die Haut eindringen können und reduzieren so die Faltenbildung. Diese Topfenmaske ist kinderleicht herzustellen und ebenso leicht anzuwenden. Das Matcha-Gesichtsmaske-Rezept: 100 Gramm Topfen, 1 EL Honig, 1 EL Olivenöl, 1 TL Matcha-Tee - Alle Zutaten werden zu einer weichen Paste verrührt und großzügig auf Gesicht, Hals und Dekollete aufgetragen. Nach ca. 15 Minuten Einwirkzeit wird die trockene Masse mit viel lauwarmen Wasser gründlich abgewaschen. Du kannst die Matcha-Maske ein- bis zweimal wöchentlich anwenden. TIPP: hilft auch sehr gut gegen Augenringe!

Deine Haut liebt Masken und Seren

Es gibt Masken passend für jeden Hauttyp und für jedes Hautbedürfniss, von trockener und strapazierter Haut über unreine Aknehaut bis hin zu faltiger Altershaut. Unter der aufgetragenen Maskencreme bildet sich ein Wärmestau, der die Poren öffnet. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und die Pflegestoffe der Maske können besser in die Haut eindringen und wirken. Nach der Sonne freut sich die trockene und strapazierte Haut besonders über eine reichhaltige Maske mit wertvollen Ölen (z.B. Kokosöl), Algen, Hyaluronsäure, Aloe Vera Gel oder Dexpanthenol. Die trockene Haut wird mit Feuchtigkeit versorgt und die Neubildung von Hautzellen wird angeregt. Während der Wirkstoff Vitamin-A (auch unter Retinol bekannt) bei der Regernation der Haut hilft, fördert Vitamin-E die Zellneubildung und wirkt gegen freie Radikale.

Das solltest du bei Masken beachten:

  • wie bei allen Kosmetikprodukten nur auf deine Haut abgestimmte Masken-Produkte verwenden
  • vor dem Auftragen der Maske muss die Haut porentief rein sein
  • bester Zeitpunkt für eine Maske ist Abends vor dem Schlafengehen in der Nacht arbeitet die Haut auf Hochtouren und die Inhaltsstoffe können ihre Wirkung besser entfalten

Seren bewirken wahre Wunder

Seren haben aufgrund ihrer sehr hohen Konzentration an Inhaltsstoffen einen stärkeren Effekt als normale Cremes. Durch „Hightechformeln“ können die wertvollen Wirkstoffe wie Hyaluronsäuregel oder Q10 schneller und gezielter ihre Arbeit verrichten und den Feuchtigkeitshaushalt ausgleichen sowie Fältchen und Pigmentflecken mildern. Meist haben Seren eine flüssige oder gelartige Textur und werden nach der Reinigung und werden zweimal täglich vor der normalen Hautpflege aufgetragen.

hautinfo.at Tipp: Achte auf eine antioxidative Ernährung!

Karin Hafner hautinfo

Natürlich solltes du ganzjährig auf eine gesunde Ernährung achten, aber besonders im Herbst trägt eine bewußt gesunde Ernährung viel zu einem strahlenderen Teint bei. Antioxidantien wirken als Radikalfänger in deinem Körper und sind die Stars im Zusammenhang mit Anti-Aging. Sie schützen die Haut vor dem Altern und sollen den Körper auch vor zahlreichen Alterserscheinungen bewahren. Eine besonders hohe antioxidative Wirkung haben die Vitamine A, C und E sowie die Spurenelemente Selen, Kalzium, Zink, Kupfer und Eisen. Die mediterranen Pflanzenstoffe Lycopin aus Tomaten und Resveratrol, ein wesentlicher Bestandteil der roten Weinreben, leisten ebenfalls einen wertvollen Ernährungsbeitrag. Sie ergänzen das Spektrum der Inhaltsstoffe für das Anti Aging von innen. Das heißt zusammengefasst, dass dich pflanzliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse sehr gut mit Antioxidantien versorgen. Das Vitamin A beispielsweise findest du in folgenden Lebensmitteln:fetten Fischen wie Lachs, Hering, Thunfisch und Makrelen, Gemüse wie Brokkoli, Kohlgemüse, Paprika und Karotten, Marillen, Eiern und Käse wie z.B. Camembert.Neben Obst und Gemüse sind zudem hochwertigen Öle, Nüsse und Meeresfrüchte besonders reich an diesen antioxidativen Stoffen und leisten so ebenfalls einen wertvollen Beitrag für das Anti-Aging. Karin Hafner, hautinfo.at Gründerin

33 Bewertung

5,42
Durchschnitt von 33 Bewertungen

  • 6 Sterne
    24
  • 5 Sterne
    4
  • 4 Sterne
    2
  • 3 Sterne
    2
  • 2 Sterne
    0
  • 1 Stern
    1
Hautforum - Du bist nicht alleine!
Anzeige

Hautforum - Du bist nicht alleine!

Wenn du ein neues Thema erstellen möchtest, musst du dich registrieren. Eine Registrierung kostet nichts und ist in wenigen Minuten erledigt, du kannst dann sofort deine Frage ans Forum stellen oder deine Tipps abgeben. Wenn du bereits registriert bist, dann melde dich hier an.

Jetzt registrieren

Die hautinfo.at-Experten

hautinfo.at Experten