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Aller-Erste Hilfe bei Hautverletzungen

Ohne Blessuren kommt man nicht durchs Leben – schon gar nicht bei einer aktiven Freizeitgestaltung. Gerade bei Kinder bedeutet das immer wieder kleinere und größere Verletzungen. Hier ein Sturz vom Fahrrad, da ein Kratzer vom Baum und Nachbars Katze mag auch nicht immer gestreichelt werden. Die Folge sind Wunden, die rasch und zuverlässig versorgt werden müssen, damit es zu keiner Infektion kommt.

Bei einer Haut-Verletzung wird das darunter liegende Gewebe beschädigt. Um die Schutzfunktion der Haut so rasch wie möglich wiederherzustellen, ist eine gute Wundheilung wichtig. Denn sobald Keime in die Wunde gelangen, kann sich eine Infektion bilden und dadurch die Heilung verzögern. Um eine solche Wundinfektion zu bekämpfen ist es unverzichtbar, die Wunde sofort zu versorgen.

Warum Wundbehandlung so wichtig ist

Sind einmal Keime in die Wunde gelangt, die sich ausbreiten, müssen die körpereigenen weißen Blutkörperchen mit voller Kraft und unter Einsatz von gewebsschädigenden Abwehrstoffen gegen diese ankämpfen. Die optimale Erstversorgung besteht daher immer aus dem schnellen Desinfizieren der Wunde. Der Wirkstoff Povidon-Iod wird als bakterizides, fungizides, germizides, sporozides und viruzides Desinfektionsmittel eingesetzt und hat sich bei der Wundbehandlung seit Jahrzehnten bewährt.

Aller-Erste Hilfe bei Wunden

Nicht jede Wunde ist gleich. Aber bei allen Wunden geht es darum, zu verhindern, dass Keime in die Wunde eindringen. Es sollte auch der Impfstatus überprüft und gegebenenfalls eine Tetanusimpfung aufgefrischt werden.

Schürfwunden

Von einer Schürfwunde sprechen wir, wenn durch Reibung der Haut eine oberflächliche Wunde entstanden ist, z.B. bei einem Sturz. Eine Schürfwunde ist an sich keine gefährliche Wunde, sie heilt auch ohne große Behandlung, aber trotzdem sollte sie erstversorgt werden:
1. Wundreinigung mit einem in sauberem Wasser getränkten Tuch/Lappen (oder falls vorhanden mit steriler Flüssigkeit), um eventuell noch vorhandenes infektiöses Material oder Fremdkörper (z.B. Asphalt) zu entfernen.
2. Wunddesinfektion mit einem geeigneten Mittel.

Schnittwunden

Schnittwunden können durch scharfe, schneidende Gegenstände wie etwa Messer, Glasscherben oder Metall verursacht werden:
1. Als erstes muss unbedingt das Blut gestillt werden. Dazu einen kleinen Druckverband anlegen und wenn möglich das Körperteil hochlagern.
2. Wundreinigung mit einem in sauberem Wasser getränkten Tuch/Lappen (oder falls vorhanden mit steriler Flüssigkeit), um eventuell noch vorhandenes infektiöses Material oder Fremdkörper zu entfernen.
3. Wunddesinfektion mit einem geeigneten Mittel
4. Wenn es sich um eine größere Schnittverletzung handelt, ist unbedingt eine ärztliche Versorgung notwendig, da sie eventuell genäht werden muss. Auch wenn der Schnitt evtl. Muskeln oder Sehnen beschädigt hat oder die Verunreinigung sehr groß ist, sollte sich das ein Arzt anschauen.

Kleine Verbrennungen oder Verbrühungen

Verbrühungen entstehen durch heiße Flüssigkeiten oder Dämpfe, wohingegen eine Verbrennung durch trockene Hitze wie Feuer, Strom, heiße Gegenstände oder Strahlung verursacht wird. Hier ist erste Hilfe besonders wichtig, denn frühzeitige Maßnahmen verhindern eine weitere Hautschädigung.

Bei einer Verbrühung sollten die Kleider und andere möglicherweise heiße Gegenstände wie z.B. Schmuck über der betroffenen Hautstelle sofort entfernt werden. Bei einer Verbrennung darfst du Kleider über der Verletzung nur dann entfernen, wenn sie nicht an der Haut haften. Die betroffene Körperstelle kann unter handwarmem Wasser gekühlt werden, aber nur für maximal zehn Minuten und sofort nachdem die Verbrennung entstanden ist. Im Anschluß die Wunde mit einem in sauberem Wasser getränkten Tuch oder Lappen säubern und desinfizieren. Bei offenen und nässenden Wunden keine Salbe, sondern ein Spray auftragen. Leichte Verbrennungen oder Verbrühungen ohne Blasenbildung benötigen keine spezielle weitere Versorgung. Bei Unsicherheit oder Verschlechterung solltest du aber einen Arzt aufsuchen.

Wunddesinfektion durch Iod

Iod wird seit dem frühen 19. Jahrhundert auch als Antiseptikum zur Wunddesinfektion eingesetzt. Iod wirkt gegen Bakterien, Pilze, Sporen, Viren und bestimmte Einzeller (Protozoen), man spricht daher von einem breiten Wirkungsspektrum. Außerdem zeichnet sich Iod durch einen raschen Wirkungseintritt aus.

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