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Lästiges Schuppenproblem beheben

Wir haben für dich ein paar wertvolle Tipps um deine Schuppen dauerhaft loszuwerden. Von Huflattich oder Weidenteer Shampoo, Bekämpfung von Pilzen, richtiger Ernährung zur Linderung der Schuppen und Vieles mehr! So kommst auch du bald wieder schuppenfrei durch das Leben!

Ursachen für Schuppenbildung

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Grundsätzlich sind Schuppen bei jedem Menschen normal und diese winzigen und nicht sichtbaren Zellen werden im Zuge des ungefähr 28 Tage dauernden Erneuerungsprozesses der Haut abgestoßen. Sobald Schuppen sichtbar werden, ist dieser Prozess gestört und verläuft in einem kürzeren Zyklus ab. Dieser Erneuerungsprozess kann sich in manchen Fällen sogar auf 3 bis 4 Tage verkürzen, wie zum Beispiel bei an Psoriasis erkrankten Menschen.

Wenn es sich um „normalen“ Schuppenbefall handelt, wie bei ca. 15 bis 20% aller Personen in den westlichen Industriestaaten, kann man diesem relativ einfach Herr werden. Bei „normalem“ Schuppenbefall wird zwischen trockenen und fettigen Schuppen unterschieden, welche je nach Art mit unterschiedlichen Mitteln zu bekämpfen sind. Eine vermehrte Schuppenbildung bedeutet oftmals einen nicht mehr intakten Säureschutzmantel der Kopfhaut und dies macht die Kopfhaut wiederum anfällig für diverse Pilze und Bakterien.

Die häufigste Ursache und Auslöser für Schuppen ist ein Hautpilz, der für einen gesunden Menschen eigentlich harmlos ist. Unter bestimmten Voraussetzungen kann sich der Pilz auf der Kopfhaut ausbreiten und damit die Schuppenbildung verstärken. Meist sind die unangenehmen Schuppen gut behandelbar.

Am besten lässt du bei einem Facharzt (Dermatologe) abklären, um welches Hautproblem es sich genau handelt. Bei Schuppenbefall durch eine Hautkrankheit sollte unbedingt ein Hautarzt zu Rate gezogen werden. Handelt es sich aber um keine krankhafte Schuppenbildung wie bei der Neurodermitis oder der Schuppenflechte, ist eine schulmedizinische Abklärung ratsam. Ein Spezialfall stellt auch das sogenannte seborrhoische Ekzem dar, welches verstärkt durch sehr fettige Schuppen mit begleitendem starken Juckreiz auf der Kopfhaut bei den Betroffenen zum Vorschein kommt. Auch hier gilt: sobald wie möglich zum Facharzt!

Die Ausbreitung des Pilzes kann durch folgende Umstände begünstigt werden:

  • überdosierte Reinlichkeit durch zu häufiges Waschen
  • Verwendung von zu aggressiven Shampoos und sonstigen Pflegeprodukten
  • sehr heißes Föhnen der Haare
  • zu trockene Heizungsluft in geschlossenen Räumen
  • Stress
  • bestimmte Allergien
  • schlechte Ernährung: Alkohol, Kaffee, Zucker und Weizenmehlprodukte verstärken eine Schuppenbildung
  • Hormonumstellungen

Therapie und Behandlungen

Handelt es sich um einen Pilzbefall, wird dieser mit einem bestimmten Antipilzmittel bekämpft. Hier werden gerne Präparate mit den Inhaltsstoffen Selendisulfid und Zinkpyrithion verwendet. Diese sollten die Neubildungsrate der Hautzellen wieder auf ein Normalmaß reduzieren. Wende dich zur Beratung über das geeignete Produkt an einen Arzt.

Parallel dazu solltest du eine Intensivkur für 3 bis 6 Wochen durchführen. Dabei wird als Shampoo ausschließlich ein Spezialshampoo gegen die Schuppen verwendet. Die Haare dürfen in dieser Zeit maximal 2 bis 3 mal pro Woche gewaschen werden und zwar nur mit diesem Spezialshampoo.

Achtung Erstverschlechterung! Manchmal kommt es vor, dass besonders zu Beginn der Intensivkur die Schuppenbildung stärker wird. Dies ist kein Grund zur Sorge, denn bedeutet lediglich, dass du gut auf das Präparat ansprichst. Nach dieser Kur solltest du auf ein sehr mildes Shampoo umsteigen und nur mehr einmal pro Woche das Spezialshampoo anwenden.

Shampoos und Lotions mit dem Inhaltsstoff Huflattich können die Schuppenbildung relativ natürlich reduzieren. Huflattich wirkt reizmildernd und beruhigend auf die Kopfhaut.

Spezielle Weidenteer-Shampoos werden gerne gegen die „fetten“ Schuppen eingesetzt, welches ebenfalls in der Apotheke zu kaufen ist. Dieses Shampoo beinhaltet neben dem Weidenteeröl auch Schwefel und Salicylsäure, welche in Kombination die Schuppen schonend von der Kopfhaut lösen und die Überproduktion der Talgdrüsen eindämmen. Nach drei Wochen sollte sich eine Besserung des Schuppenproblems einstellen. Achtung: Anti-Schuppen-Shampoos müssen länger einmassiert werden als normale Shampoos, damit die Inhaltsstoffe ihr Wirkung entfalten können.

Tipp: Eucerin DermoCapillaire

Eucerin Kopfhautberuhigendes Shampoo

Gesundes Haar beginnt mit gesunder Kopfhaut! Das Eucerin DermoCapillaire befreit die Kopfhaut von Mikro-Entzündungen, die eine Hauptursache für viele Kopfhautprobleme wie Schuppen, trockene und juckende oder empfindliche Kopfhaut ist. Die Shampoos und Intensiv-Tonika geben der Kopfhaut ihr natürliches Gleichgewicht zurück und pflegen die Haare von der Wurzel bis in die Spitzen. Dermatologische und klinische Studien bestätigen die sehr gute Wirksamkeit und Hautverträglichkeit bei trockener Haut, sowie bei Neurodermitis und Psoriasis. 

Weitere Infos auf eucerin.at

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Tipps zur Linderung des Schuppenproblems

Die richtige Wahl der Pflegeprodukte: Ein Gang in die Apotheke oder Fachhandel lohnt sich, denn du solltest ein Shampoo verwenden, das genau auf deine Kopfhaut und Haare abgestimmt ist. Damit hast du den ersten wichtigen Schritt bei der Bekämpfung gesetzt.

Das richtige Waschen: Neben dem richtigen Shampoo spielt die Anwendung eine zentrale Rolle. Das Haar sollte maximal 3 bis 4 Mal wöchentlich gewaschen werden. Das Wasser darf dabei nur lauwarm und auf keinen Fall zu heiß sein. Heißes Wasser reizt nämlich die Kopfhaut zusätzlich. Idealer Nebeneffekt: Lauwarmes Wasser bringt Haare zum Glänzen.

Ausspülen als A&O:  Achte darauf, dass du deine Haare gründlich ausspülst, da jegliche Rückstände von Pflegeprodukten die Kopfhaut sehr reizen können. Als Faustregel gilt: Doppelt so lange ausspülen wie vorher mit dem Shampoo einmassiert wurde!

Richtiges Kämmen: Nach dem Waschen werden die Haare gebürstet und auch hier gilt es einiges zu beachten. Zum einen sollte die Bürste oder der Kamm regelmäßig gereinigt werden und sauber sein. Zum anderen sollten keine Bürsten mit zu spitzen Borsten verwendet werden, da diese die Kopfhaut unnötig reizen.

Saubere Kopfbedeckung: Nicht nur die Bürsten müssen sauber sein, auch die regelmäßige Reinigung der Kappen, Hauben und Hüte ist notwendig, um erneute Schuppenbildung zu vermeiden.

Das Styling: Beim Föhnen solltest du auf zu heiße Temperaturen verzichten und mindestens 20 cm Abstand zwischen Haare und Föhn lassen. Wenn du deine Frisur mit Stylingprodukten aufpeppst, sollten diese keinen Alkohol beinhalten beziehungsweise sollte kein direkter Kontakt mit der Kopfhaut entstehen.

Hallo Sonne: Die Sonne tut uns immer gut – sogar bei Schuppen ist sie ein willkommener Helfer. Lass daher Sonnenlicht auf dein Haupt und du wirst merken wie es deiner Kopfhaut gut gut!

Achte auf eine vitaminreiche Kost!

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Eine ausgewogene Ernährung mit zinkhaltigen Lebensmitteln wirkt sich positiv auf eine gesunde Kopfhaut aus. Dazu zählen unter anderem Vollkornprodukte, Hühnerfleisch, Meeresfische und Austern. Eine Vitamin-A reiche Ernährung fördert die Widerstandsfähigkeit von Kopfhaut und Haaren. Produkte mit einem hohen Vitamin-A Gehalt findest du in Karotten, Fenchel, Marillen, Schweineleber und Hühnerleber. Das Vitamin-H (=Biotin) fördert den Stoffwechsel von Haut und Haaren und kann durch Lebensmittel wie Leber aufgenommen werden. Biotin lässt sich einfach als Nahrungsmittelergänzung aufnehmen. Vitamin-E hilft gegen trockene Haut und erhöht die Widerstandskraft von Haut und Haaren. Du findest einen hohen Vitamin-E Gehalt in Haselnüssen, Paprika und Sonnenblumenöl.

Helfer aus der Natur gegen Schuppen

Eine besonders schonende Naturmethode sind Essigspülungen. Spüle Deine Haare mit einer 1:1 Mischung aus Wasser und Obstessig. Diese Methode zeigt besonders gute Ergebnisse bei juckender Kopfhaut und fettigen Schuppen. Der Nachteil ist der unangenehme Essiggeruch während der Haarspülung, wenn danach die Haare mit einem normalen Shampoo gewaschen werden, ist der Geruch nicht mehr wahrzunehmen.

Brennnessel ist als altes Hausmittel gegen Schuppen schon lange bekannt und bewährt. Es gibt fertige Shampoos, Lotions und Haarwasser mit dem Wirkstoff der Brennnessel.Du kannst die Brennnesselspülung aber auch selbst herstellen: die gesammelten Brennnesselblätter werden mit kochendem Wasser übergossen und 10 Minuten ziehen gelassen. Wenn das Brennnesselwasser abgekühlt ist, wird die Kopfhaut damit gut einmassiert und nach einer kurzen Einwirkzeit wieder ausgespült.Grundsätzlich wirkt Brennnessel entzündungshemmend, reduziert die Talgproduktion und der Juckreiz wird gemildert. Der Geruch von selbstgebrauten Brennnesselspülungen ist wiederum gewöhnungsbedürftig. Aber es hilft richtig gut!

Ist die Kopfhaut sehr juckig, kann Zinnkraut (auch bekannt unter dem Namen Schachtelhalm) helfen! Über eine Woche lang wird jeden Tag die Kopfhaut mit Zinnkrauttee gespült, danach die Kopfhaut mit Olivenöl einreiben und mindestens eine Stunde einwirken lassen. Zubereitung Zinnkrauttee für Kopfhautspülungen: ca. 200 Gramm Zinnkraut wird über Nacht in kaltem Wasser angesetzt,danach wird diese Zinnkrauttee-Flüssigkeit mit Wasser 1:5 verdünnt

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