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Acne Inversa - frühe Diagnose für bessere Lebensqualität

Acne Inversa ist eine chronische Krankheit – das heißt nach heutigem Kenntnisstand leider nicht heilbar. Es stehen heute jedoch unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, mit denen eine deutliche Besserung der Beschwerden möglich ist.

Wie sich die Erkrankung mit der Zeit entwickelt, ist sehr unterschiedlich und lässt sich nicht voraussagen. In vielen Fällen kehren die Beschwerden jedoch immer wieder auf und verschlechtern sich mit der Zeit.

Entscheidend sind eine frühe Diagnose und eine angemessene Behandlung, um das Fortschreiten der Erkrankung und ihre Folgen, zum Beispiel Narbenbildung, zu verhindern.

Acne inversa zu erkennen ist jedoch häufig eine Herausforderung. Besonders die Abgrenzung zu Symptomen anderer Krankheiten, ist in vielen Fällen schwierig.

Es gibt nicht die eine Untersuchung, mit welcher der Hautarzt eine Acne inversa eindeutig feststellen kann. Die wichtigsten Hinweise auf die Erkrankung erhält er durch die körperliche Untersuchung und ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten.

Akne Inversa ist keine reine Hauterkrankung

Acne inversa ist keine reine Hauterkrankung, sondern betrifft den ganzen Körper. Es handelt sich um eine chronisch-entzündliche, systemische Hauterkrankung. Obwohl die Hautentzündungen die auffälligsten Merkmale sind, ist Acne inversa mit einer Reihe anderer Erkrankungen, sogenannten Begleiterkrankungen, verbunden.

Häufigste Begleiterkrankungen können unter anderem sein:

  • Entzündungen des Kreuz-Darmbein-Gelenks und/oder der Wirbelsäule (axiale Spondylarthritis)
  • Krebserkrankungen (z.b. Hautkrebs)
  • Depressionen
  • Entzündungen des Verdauungstraktes (chronisch entzündliche Darmerkrankungen, kurz CED)
  • Enzündungen der Gelenke (Rheuma)
  • Metabolisches Syndrom (Störungen des Stoffwechsels)

Deshalb ist es besonders für Betroffene wichtig, auf Beschwerden an anderen Organen zu achten – denn diese können durchaus mit der Krankheit in Verbindung stehen. Ein Tagebuch oder aber auch verschiedene Apps können die tägliche Dokumentation dazu erleichtern und liefern dem behandelnden Arzt wertvolle Hinweise. Die Kommunikation mit dem behandelnden Arzt ist notwendig, um rechtzeitig mit der richtigen Therapie darauf reagieren zu können. Falls man bezüglich anderer Erkrankungen bereits bei anderen Fachärzten in Behandlung ist, sollte man immer darauf achten, diese Befunde und Diagnosen auch seinem Dermatologen mitzuteilen.

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