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Lassdichanschauen.at macht Psoriasis-Patienten Mut

Weltweit leiden rund 125 Millionen Menschen an Psoriasis. Es gibt jedoch eine hohe Dunkelziffer, denn viele Patienten schämen sich für ihre Haut oder haben ganz einfach die Hoffnung aufgegeben, dass ihnen geholfen werden kann. Bei so vielen Betroffenen ist aber eines ganz sicher: die Wissenschaft wird nicht aufhören, an wirkungsvollen Psoriasis-Therapien weiterzuarbeiten. Tipps und Hilfestellungen rund um Psoriasis bietet jetzt NEU die Website www.lassdichanschauen.at.

Wenn sich die Haut das erste Mal rötet oder schuppt, denkt man in den seltensten Fällen an Schuppenflechte. Bis zur richtigen Diagnose, und damit auch zum richtigen Behandlungskonzept, vergeht daher unter Umständen wertvolle Zeit. Denn Schuppenflechte ist viel mehr als eine reine Hauterkrankung. Als chronische Erkrankung kann sie auch eine Vielzahl von weiteren körperlichen Beschwerden auslösen wie Arthritis, Stoffwechselerkrankungen oder Herzerkrankungen.

Da Psoriasis nicht heilbar ist, kann es die Betroffenen psychisch schwer belasten und Depressionen auslösen. Dank laufender Fortschritte in den Therapien ist Schuppenflechte aber mittlerweile sehr gut behandelbar. Dafür solltest du unbedingt zum Hautarzt deines Vertrauens gehen und dich untersuchen lassen. Dein Hautarzt kennt die aktuellen Behandlungsoptionen und kann dir eine individuelle Therapie empfehlen und verschreiben.

Was ist Schuppenflechte?

Psoriasis ist eine NICHT ANSTECKENDE Autoimmunerkrankung, die das körpereigene Abwehrsystem (Immunsystem) dazu veranlasst, fehlerhafte Signale auszusenden, wodurch sich Hautzellen schneller als normal vermehren.

Bei Menschen mit Plaque-Psoriasis (der häufigsten Form der Erkrankung) werden diese Zellen auf der Hautoberfläche in Form von roten, erhabenen Flecken sichtbar. Wenn die Zellen absterben, nehmen sie ein silbriges, schuppiges Aussehen an. Daher auch der landläufige Begriff Schuppenflechte.

Schuppenflechte ist eine sogenannte systemische Erkrankung, die auch systemisch behandelt werden muss. Das bedeutet, dass nicht nur eine lokale Behandlung der Haut mit Salben und Cremes ausreicht, sondern der gesamte Organismus, eben das ganze System, zur Bekämpfung der Erkrankung behandelt werden sollte.

Wie erkennt man Psoriasis?

Die Dauer bis zur richtigen Diagnose ist manchmal ein langer Weg, denn Schuppenflechte sieht nicht bei jedem gleich aus. Die Symptome können sehr verschieden ausfallen und sind bei jedem Betroffenen unterschiedlich stark ausgeprägt. Grundsätzlich unterscheiden sich die einzelnen Formen der Schuppenflechte durch Ausprägung, Dauer und Ort der betroffenen Areale. Bei allen Psoriasis-Betroffenen sind einzelne Hautareale gegen die gesunde Haut scharf abgegrenzt und stark gerötet, wobei auf der Hautoberfläche silbergraue Schuppen, die sogenannten Plaques, sichtbar sind. Dazu tritt bei manchen Betroffenen ein starker Juckreiz auf. Dieser geht oft einher mit Konzentrationsschwäche oder Hyper-Nervosität.

Weitere Infos auf lassdichanschauen.at

Psoriasis Schuppenflechte
Hilfe auf lassdichanschauen.at

Verlauf in Schüben

Psoriasis verläuft normalerweise schubweise, wobei die einzelnen Schübe unterschiedlich lange dauern können. Dazwischen gibt es immer wieder beschwerdefreie Zeiträume, die bei manchen Betroffenen jahrelang andauern können. Daher ist es so immens wichtig, bei Verdacht auf Schuppenflechte zum Arzt zu gehen, um die richtige Diagnose sowie die passende Therapie zu bekommen. Psoriasis muss lebenslang behandelt und beobachtet werden. Wird die Haut nicht rechtzeitig behandelt, leidet die Lebensqualität ganz unnötig.

Wo kann Schuppenflechte auftreten?

Häufige Symptome sind Juckreiz, Schuppen und erhabene, gerötete Hautstellen. Auf www.lassdichanschauen.at findest du übersichtlich erklärt, an welchen Körperstellen Psoriasis am häufigsten auftritt.

Eine Schuppenflechte an Körperstellen wie im Gesicht ist besonders unangenehm und kratzt bei vielen Betroffenen am Selbstbewusstsein. Eine Schuppenflechte am intimsten Teil unseres Körpers ist für viele aber extrem belastend. Das zeigt sich in Studien, in dem die Patienten über Frust, Angst, Scham und Hilflosigkeit klagen. Viele Betroffene schweigen und sprechen selbst mit ihrem Partner nur sehr ungern darüber. Im schlimmsten Fall vermeidet der Betroffene nach und nach den sexuellen Kontakt und zieht sich schließlich ganz aus der Partnerschaft zurück.

Ganz besonders tragisch ist, dass viele Patienten auch mit ihrem Arzt nicht über das Thema sprechen. Damit berauben sie sich der Chance, dass die Symptome gelindert werden und das Thema Sex wieder angstfreier wird. Daher: lass dich anschauen!

Wen betrifft Schuppenflechte?

Psoriasis betrifft Männer und Frauen gleichermaßen und kann in jedem Alter auftreten. Experten gehen davon aus, dass Psoriasis genetisch bestimmt ist. Wenn also ein enges Familienmitglied unter der Hauterkrankung leidet, dann kann es passieren, dass du sie auch irgendwann bekommst. Aber selbst ohne familiäre Vorbelastung kann es jeden von uns treffen.

Risikofaktoren bei Schuppenflechte

Zu einem Ausbruch der Schuppenflechte kommt es vielfach erst dann, wenn weitere Auslöser und Risikofaktoren hinzukommen. Folgende Auslöser und Risikofaktoren sind bislang bekannt und können zu einem ersten Ausbruch und meist zu einer Verschlechterung der Erkrankung beitragen:

  • Übergewicht gilt als einer der Hauptrisikofaktoren für eine Verschlechterung der Schuppenflechte
  • starker Nikotingenuss
  • Alkoholmissbrauch
  • Antibiotika werden bei schweren Infektionen mit Bakterien eingesetzt und können aber eine Psoriasis verschlechtern. Außerdem wird bei einer Langzeit-Einnahme von Antibiotika die Darmflora stark beeinträchtigt, daher sollte diese nach der Behandlung wieder aufgebaut werden.
  • Sonstige Medikamente zum Beispiel Betablocker, ACE-Hemmer, Lithium-Salze, Antimalariamittel, Interferone, Tetracycline, Terbinafin und NSAIDs.
  • Klimatische Veränderungen und jahreszeitlich bedingte Einflüsse: kaltes und sehr trockenes Klima wirkt sich für einen Großteil der Psoriatiker negativ aus.
  • Sonnenbrände
  • Hormonelle Veränderungen wie Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahre.
  • Emotionaler Stress ist ein wesentlicher Faktor, der oft zum ersten Psoriasis-Schub führt
  • Infektionen nach Streptokokkeninfektionen wie eitriger Angina, Mittelohrentzündung oder Scharlach. Danach kann es zu einem Psoriasis-Schub kommen
  • Aber auch andere Haut- und Allgemeininfektionen durch Bakterien, Viren oder Pilze können einen Ausbruch der Psoriasis verursachen, wobei die genauen Krankheitsmechanismen dabei noch nicht geklärt sind
  • Verletzungen der Haut wie z.B. Schnittwunden
  • Psychischer Stress wie z.B. vor Prüfungen, nach dem Tod eines Angehörigen oder auch Arbeitslosigkeit können Psoriasis ausbrechen lassen.

Was passiert, wenn Schuppenflechte unbehandelt bleibt?

Psoriasis ist eine chronische Krankheit, die auf dem gesamten Körper auftreten kann. Die mit Plaque-Psoriasis verbundenen Flecken treten im Allgemeinen zu Beginn nur an kleinen Bereichen auf. Im Laufe der Zeit, wenn die Krankheit fortschreitet, können sich einzelne Flecken jedoch miteinander verbinden und so größere Bereiche bilden. Damit wird die Krankheit sichtbarer und für die Betroffenen quälender.

Wenn du wissen willst, wie sehr die Schuppenflechte deine Lebensqualität bereits beeinflusst, dann kannst du auf www.lassdichanschauen.at einen einfachen Lebensqualitäts-Check machen. Das Ergebnis des Fragebogens kannst du auch optimal für die Vorbereitung deines nächsten Arztbesuches nutzen. Anhand deiner Angaben kann er die besten Therapieoptionen für dich zusammenstellen.

Psoriasis ist weitverbreitet und gut behandelbar – wenn auch leider nicht heilbar. Solltest du also den Verdacht haben, dass die juckenden Hautstellen Psoriasis sein könnten, dann gilt nur eines: Lass dich anschauen und gib Psoriasis keine Chance!

Weitere Infos auf lassdichanschauen.at

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