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Anti-Aging bei Hauterkrankungen

Der Anspruch an das eigene Aussehen ist hoch. Wir wollen bis ins hohe Alter jugendlich und frisch aussehen. Leider lässt die Spannkraft der Haut mit dem Alter zunehmend nach und erste Fältchen entstehen. Eine Fülle an Anti-Aging-Produkten verspricht uns, die vorzeitige Hautalterung zu bekämpfen und den Alterungsprozess der Haut möglichst lange hinauszuzögern. Wenn du eine sehr empfindliche Haut hast und zum Beispiel unter Neurodermitis, Psoriasis oder Spätakne leidest, solltest du besonders sorgfältig wählen, womit du deine Haut verwöhnen willst.

Auch wenn man es noch so sehr verleugnen möchte, irgendwann muss man sich der Wahrheit stellen: man wird älter. Und ja, irgendwann sieht man es auch ein bisschen. Rund um die Augen entstehen immer mehr Fältchen und die Haut verliert generell an Spannkraft. Die Forschung hat in den letzten Jahren immer mehr Anti-Aging-Wirkstoffe erforscht und in passenden Produkten auf den Markt gebracht, aber welches ist das richtige für deine überempfindliche Haut?

Deine Haut bestimmt das Mittel der Wahl

Wenn deine Haut unter Schuppenflechte, Neurodermitis oder Spätakne leidet, dann ist nicht jeder Wirkstoff für dich geeignet. Denn in der Anti-Aging-Pflege werden oftmals viele Nährstoffe und Fett zugeführt. Eine übersensible Haut wird aber eher Feuchtigkeit brauchen. Produkte gegen unreine Haut wiederum trocknen dazu die Haut oftmals aus, was die Hautalterung verstärken kann. Die Kombination macht es daher: Produkte, die der Haut die notwendige Feuchtigkeit zuführen, damit sie sich beruhigt und mit Feuchtigkeit auffüllt. Und gleichzeitig der Haut die passenden Anti-Aging Wirkstoffe zuführt.

Empfindliche Haut kann auch äußerst sensibel auf Allergene reagieren und bei herkömmlichen kosmetischen Gesichtspflegeprodukten besonders leicht reizbar sein. Die am häufigsten verwendeten Allergene sind Duftstoffe und Konservierungsmittel. Die ohnehin bei Neurodermitis bereits gestörte Barrierefunktion der Haut kann dadurch noch zusätzlich weiter beschädigt werden. Die Haut ist dann nicht mehr in der Lage, ihre Schutzfunktion aufrecht zu erhalten und den Wasserverlust zu regulieren.

Besonders die Neurodermitis-Haut ist oft dehydriert, heiß und spannt. Ziel einer gezielten Anti-Aging-Pflege sollte daher immer sein, die empfindliche Haut AUCH mit Feuchtigkeit zu versorgen und mit sanften Wirkstoffen zu beruhigen. Durch die bessere Durchfeuchtung der Haut wirkt diese dann auch praller und straffer.

Nachstehend findest du wertvolle Anti-Aging Wirkstoffe, welche auch bei empfindlicher Haut gut vertragen werden.

Retinol – der Jungbrunnen für die Haut

Retinol (Vitamin A) ist seit mehr als 100 Jahren als Ant-Aging-Wirkstoff bekannt und gilt als DER Wirkstoff gegen Falten. Es ist für die Bildung von Hornzellen zuständig, die unsere oberste Hautschicht bilden. Es sorgt nicht nur für eine glatte Haut, sondern kurbelt auch die Produktion von Collagen an. So steuert Retinol unsere Hauterneuerung und wirkt zusätzlich gegen unreine Haut. Genau wie Hyaluronsäure hat Retinol bei Spätakne einen tollen Anti-Aging Effekt auf die Haut, denn die Haut wird mit der meist notwendigen Portion Feuchtigkeit versorgt. Dazu sieht die Haut reiner aus, da durch regelmäßige Vitamin A-Anwendungen die Talgproduktion gehemmt und Verhornungsstörungen beseitigt werden. Bei regelmäßiger Anwendung können Pigmentflecken und Pickelmale verschwinden und sich die Poren verkleinern.

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Anti-Aging Wirkstoffe im Einsatz bei Problemhaut

Vitamin B5 – der Geheimtipp gegen unreine Haut

Vitamin B (Pantothensäure) sorgt für ein schönes und klares Hautbild, selbst Altersflecken auf der Hand sollen dadurch reduziert werden. Es verringert die Talgproduktion der Haut und wird daher gerne bei Akne eingesetzt. Durch die Regulierung der Talgproduktion können Poren verkleinert und die Pickelbildung deutlich eingedämmt werden. Pickel, Mitesser und Pusteln können deutlich reduziert werden. So soll auch die Epidermis bei ihrer Regeneration unterstützt werden und die Zellvermehrung angekurbelt werden. Vitamin B ist auch in vielen Heil- und Wundsalben enthalten.

Hyaluronsäure – der Booster für die Haut

Hyaluronsäure (Hyaluronan) hat eine feuchtigkeitsspendende sowie feuchtigkeitsbindende Eigenschaft und sorgt für einen optimalen Wasserhaushalt - besonders bei empfindlicher Haut. Juckreiz, schuppige, gerötete Hautbereiche oder sehr trockene Haut sind die Hauptsymptome von Neurodermitis oder Psoriasis. Wenn die trockene Haut besser durchfeuchtet wird, wird die Hautbarriere langfristig stabiler, das heißt, die Fähigkeit der Haut, große Mengen an Wasser zu binden und so die Kapazitäten der Feuchtigkeitsspeicherung zu erhöhen, wird unterstützt. Wenn regelmäßig mit Hyaluronsäure gepflegt wird, kann die Haut einen Schutz vor neuerlichen Schüben aufbauen. Dazu bewirkt Hyaluronsäure eine klare, pralle und strahlende Haut.

Vitamin C – der gesunde Hautschutz

Vitamin C (Ascorbinsäure) verhindert, dass die freien Radikalen die Zellen schädigen und Infekte hervorrufen. Es unterstützt die hauteigenen Abwehrkräfte und ist darüber hinaus am Aufbau des Kollagens beteiligt, das eine straffende Wirkung auf die Haut hat. Die antioxidative Wirkung von Vitamin C hilft gegen Entzündungen und wird daher auch oft bei Akne eingesetzt.

Coenzym Q10 – der Energiespender

Q10 ist ein wichtiger Energielieferant für den Zellstoffwechsel. Die Substanz ist in jeder Körperzelle zu finden und wird zum Teil vom Körper selber aus B-Vitaminen und Vitamin E hergestellt. Bei fortschreitendem Alter lässt die Produktion nach. Bei einem Q10-Defizit ist die Haut schutzlos Umweltgiften und UV-Strahlen ausgesetzt. Gerade in Verbindung mit Vitamin C und OPC kann es Hauterkrankungen wie z.B. Neurodermitis oder Schuppenflechte Symptome lindern. Im Idealfall wird dann die Creme auch noch mit einem Q10-Monopräparat ergänzt.

Madecassoside – das Tigergrass

Der Name Tigergrass kommt der Legende nach von den Großkatzen, die sich bei Hautverletzungen in den Kriechpflanzen wälzen. Neben der Wundheilung hat die Pflanze antioxidative, antientzündliche und regenerierende Eigenschaften. Auch sie wird schon seit Jahrhunderten in der TCM und im Ayurveda eingesetzt. Sie hat eine starke hautberuhigende und regenerierende Wirkung und sorgt für den Wiederaufbau von Zellen. Besonders bei empfindlicher und sensibler Haut wird es gerne eingesetzt.

Neurosensine – mildernder Wirkstoff

Der Wirkstoff Neurosensine ist eine körpereigene Substanz die in der Lage ist, die Ausschüttung von Entzündungsbotenstoffen zu hemmen und damit die Unverträglichkeitsreaktion zu neutralisieren. Das wird unter anderem gerne bei der Behandlung von Rosazea benutzt.

Bakuchiol – das neue Retinol?

Bakuchiol ist ein pflanzlicher und rein natürlicher Extrakt aus dem Samen der indischen Babchi-Pflanze (Psoralea corylifolia). In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der ayurvedischen Gesundheitslehre wird es schon seit Jahrhunderten eingesetzt. Wer mit Vitamin A schlechte Erfahrung gemacht, weil seine Haut zu sensibel dafür war, für den ist Bakuchiol vielleicht besser geeignet. Der Pflanzenstoff regt die Kollagensynthese an, das heißt er pusht die Produktion des wichtigsten Proteins in unserem Körper. Nämlich des Stoffes, der für die Spannkraft, Festigkeit und Elastizität des Bindegewebes zuständig ist. Anders als Retinol trocknet Bakuchiol aber die Haut nicht aus – besonders gut bei sensibler Haut oder Hauterkrankungen wie Neurodermitis. Darüber hinaus ist Bakuchiol entzündungshemmend, antioxidantisch und es bekämpft freie Radikale in unserem Körper.

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