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Tipps für eine gesunde Scheidenflora

Erst wenn es „da unten“ zwickt und juckt, wird darüber gesprochen - dabei sind Scheidenerkrankungen für Frauen ein großes Thema. Die sensible Scheidenflora, die für eine gesunde Scheide sorgt, ist sehr leicht aus dem Gleichgewicht zu bringen. Das führt zu unangenehmen Nebenwirkungen, die häufig durch übertriebene Hygiene, Stress oder Medikamente ausgelöst werden.

Die Schleimhaut einer gesunden Scheide besteht aus extrem vielen nützlichen Bakterien. Proble-matisch wird es, wenn die Bakterienwelt in der sogenannten Scheidenflora gestört ist und es zu einem Ungleichgewicht kommt.

Was ist die Scheidenflora?

Eine gesunde Scheidenflora besiedelt die Schleimhaut in der Vagina mit überwiegend guten Bakterien und fungiert wie ein „Türsteher“ für unseren Unterleib. Etwa 100 Millionen Keime pro Millimeter sorgen für einen pH-Wert von unter 4,5 und damit für ein so saures Scheidenmilieu, dass die krankmachenden Bakterien nicht überleben können. In erster Linie sind diese guten Bakterien Milchsäurebakterien (Laktobazillen). Sie können in der nahezu sauren Umgebung der Scheide besser überleben als die meisten anderen Keime. Sie verwandeln Zucker in Milchsäure (Laktat) und sorgen so für eine Absenkung des pH-Wertes in der Scheide. Bei gesunden Frauen können sich fünf bis acht unterschiedliche Stämme von Milchsäurebakterien in der Scheide befinden.

Ungleichgewicht in der Scheidenflora

Jede Frau kennt das Gefühl, wenn es auf einmal brennt und juckt: eine Blasenentzündung oder Scheideninfektion kündigt sich an. Unser natürlicher Schutzschild ist recht sensibel und kann durch die unterschiedlichsten Faktoren gestört werden. In der Folge gewinnen die Krankheitskeime die Überhand und schon steht die nächste Blasenentzündung oder Infektion vor der Tür. Wenn du unter Juckreiz, Rötungen, Schwellungen, Brennen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder ungewöhnlichem Ausfluss leidest, dann kann deine Scheidenflora gestört sein. Sollten sich die Symptome nicht nach ein paar Tagen wieder legen oder kommen sie immer wieder, empfehlen wir den Besuch einer Ärztin oder eines Arztes.

Auswirkungen einer gestörten Scheidenflora

Unter einer Infektion der Scheide (Bakterielle Vaginose) leiden viele Frauen. In der Schwangerschaft liegt die Häufigkeit einer Scheideninfektion sogar bei 7 – 22%. Es herrscht ein Ungleichgewicht in der Scheidenflora und krankmachende Bakterien haben die gesunden Milchsäurebakterien verdrängt. Zu den Symptomen zählt etwa vermehrt grau-weißlicher Ausfluss mit typisch fischigem Geruch, in seltenen Fällen kann es auch zu Brennen, Rötungen und Scheidentrockenheit kommen. In der Hälfte aller Fälle ist die bakterielle Vaginose gänzlich beschwerdefrei. Besonders für Frauen, die häufig eine Scheideninfektion bekommen, empfiehlt sich eine regelmäßige Anwendung mit guten Milchsäurebakterien (z.B. Gynophilus®) zum Wiederaufbau der Scheidenflora.

Mit trübem Urin, Brennen beim Wasserlassen und verstärktem Harndrang sowie Schmerzen im Unterleib kann sich eine Blasenentzündung (Zystitis) ankündigen. Jede 10. Frau leidet daran einmal im Jahr. Scheidenpilz (Mykose) hingegen zeigt sich mit krümeligem und gräulichem Ausfluss, sowie Jucken und Brennen. 75% der Frauen betrifft das mindestens einmal in ihrem Leben.

Tipp: Gynophilus® – starker Schutz für die Scheidenflora

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Laktobazillen können nach einem Scheidenpilz oder einer bakteriellen Entzündung eine neuerliche Infektion verhindern. Gynophilus® enthält Lactobacillus casei rhamnosus in Scheidenkapseln oder Vaginaltabletten und werden besonders im Anschluss an eine Behandlung mit Antibiotika empfohlen. Die Anwendung sorgt für ein gesundes Milieu sowie einen regulierten Säurehaushalt in der Scheide. Du erhältst Gynophilus® rezeptfrei in deiner Apotheke.

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Übertriebene Intimhygiene: Hauptgrund für eine gestörte Scheidenflora

Die häufigste Ursache für ein Ungleichgewicht in der Scheide ist eine übertriebene Intimhygiene. Folgende Tipps helfen dir, eine gesunde Scheidenflora wiederherzustellen und diese zu erhalten:

  • Zum Waschen der Intimregion reicht im normalen Fall einfach Wasser. Am besten lauwarm und nur ganz sanft mit der Hand aufgetragen.
  • Zu empfehlen ist zusätzlich ein spezielles Pflegeprodukt, das speziell auf die Bedürfnisse des empfindlichen Intimbereiches abgestimmt ist.
  • Keinesfalls sollten herkömmliche Seifen oder Duschgele verwendet werden, diese sind für die Intimregion viel zu aggressiv und zerstören das saure Milieu.
  • Achte auf unparfümierte Produkte: Duftstoffe können Allergien und somit Entzündungen auslösen und so die Türen für schädliche Bakterien und Pilze öffnen. Das kann unliebsamen Ausfluss, Juckreiz und unangenehmen Geruch zur Folge haben. Daher besondere Vorsicht bei parfümiertem Intimdeo und Feuchttüchern.
  • Vorsicht bei der Verwendung eines Waschlappens, dieser birgt die Gefahr, dass sich Bakte-rien festsetzen und beim nächsten Gebrauch wieder übertragen.
  • Verwende ein eigenes Handtuch für die Intimzone und wechsle dieses regelmäßig in kurzen Abständen.
  • Auf einer öffentlichen Toilette ist die Gefahr besonders hoch, sich Keime einzufangen: Nicht direkt auf die Klobrille setzen und gründliches Händewaschen schützt dich vor unlieb-samen Keimen und Bakterien.

Tipp: Lactamousse® - die zarte Intimpflege

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Durch die tägliche Intimpflege mit Lactamousse® wird der Scheide zusätzliche Milchsäure zugeführt und so die natürlichen Abwehrkräfte gestärkt. Der physiologische pH-Wert ähnelt dem sauren pH-Wert der Scheide und sorgt für ein natürliches Gleichgewicht. Lactamousse® mit Milchsäure, Aloe und Hamamelis reinigt, schützt und pflegt den äußeren Intimbereich und bewahrt die Scheidenflora. Lactamousse® eignet sich besonders während der Menstruation, vor und nach dem Geschlechtsverkehr, in der Schwangerschaft bzw. nach der Geburt und ist frei von Parfum, Farbstoffen sowie Alkaliseife. Du erhältst Lactamousse® rezeptfrei in deiner Apotheke.

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Hormonelle Veränderungen

Hormonelle Veränderungen, wie ein sinkender Östrogenspiegel in der Menopause, sorgen für eine Veränderung der Zusammensetzung der Scheidenflora. Aber auch die Pubertät, Menstruation oder Schwangerschaft sorgen für schwankende pH-Werte. Mit entsprechenden Lebensmitteln und eventuell der Zufuhr von Präparaten mit Mönchspfeffer, Traubensilberkerze oder Johanniskraut kann dem Hormonmangel auf natürlichem Wege begegnet werden.

Achtung in der Schwangerschaft

Besonders während der Schwangerschaft solltest du regelmäßig nach ärztlicher Anweisung einen pH-Test machen. Weicht deine Scheidenflora von den normalen Werten (3, 8 – 4,5 pH) ab, solltest du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt darüber sprechen, wie du deine Scheidenflora gezielt aufbauen kannst. Denn bei einer Störung bestehen eine erhöhte Infektionsgefahr und damit auch die Gefahr von frühzeitigen Wehen.

Medikamente schädigen die nützlichen Bakterien

Antibiotika vernichten nicht nur krankmachende Bakterien, sondern können auch die nützlichen Bakterien in der Scheide und im Darm schädigen. Ein Wiederaufbau mit natürlichen Nahrungsmitteln ist recht zeitaufwändig, schneller geht es mit Produkten aus der Apotheke, die Laktobazillen enthalten. Die Antibabypille sorgt ebenfalls für eine hormonelle Veränderung und schwächt die Scheide. Immunmodulierende Therapien ziehen als unerwünschte Arzneimittelwirkungen oft Infektionen im Genitalbereich nach sich. Radio- bzw. Chemotherapie schädigt die vaginale Schleimhaut und macht diese besonders empfindlich. Solltest du auch bei anderen Medikamenten Symptome bemerken, hilft ein Blick auf den Beipackzettel, ob die Inhaltsstoffe vielleicht für Scheidentrockenheit o.ä. sorgen.

Stress oder emotionales Ungleichgewicht tut dem Unterleib nicht gut

Stress ist generell nicht gut für Körper und Seele. Er treibt den Cortisolspiegel in die Höhe und behindert die schützenden Milchsäurebakterien dadurch bei ihrer Arbeit. Versuche regelmäßige Meditationen und Sport in dein Leben einzubauen oder Stress ganz zu vermeiden, um im seelischen Gleichgewicht zu bleiben.

Neue Sexpartner oder wechselnde Verhütungsmittel

Sex ist eine der schönsten Sachen der Welt, aber kann bei neuen Partnern oder wechselnden Verhütungsmitteln auch für Irritationen in der Scheidenflora sorgen. Achtet unbedingt beide auf Sauberkeit sowie die Verträglichkeit der Verhütungsmittel zu überprüfen, viel Wasser zu trinken und rechtzeitig die Scheidenflora aufzubauen.

Tipp: Gynophilus® – kurmäßig oder flexibler Einsatz

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Gynophilus® ist reich an Laktobazillen, die zugeführten Milchsäurebakterien sorgen für ein Gleichgewicht der Scheidenflora nach der Einnahme von Antibiotika, bei sehr starken Regelblutungen oder übermäßiger Reinigung des Genitalbereiches. Die Laktobazillen in Gynophilus® überziehen die Vaginalschleimhaut mit einem schützenden Biofilm gegen Krankheitserreger. Zur Stabilisierung der empfindlichen Vaginalflora, z.B. vor oder nach Sauna, Schwimmbad, Menstruation, Geschlechtsverkehr. Du erhältst Gynophilus® rezeptfrei in deiner Apotheke.

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Unsere Tipps für eine gesunde Scheidenflora

  • Richtige Kleidung: atmungsaktive Unterwäsche (täglich wechseln!), sehr enge Hosen ver-meiden, kein Weichspüler, Unterwäsche bei 60 Grad waschen.
  • Menstruation: Tampons, Binden und Menstruationstassen regelmäßig wechseln, nach dem Baden sofort Tampons wechseln. Achtung: „Joghurt-Tampons“ lass lieber weg, denn mit herkömmlichem Joghurt kommen nicht nur die „guten“ Laktobazillen in die Scheide.
  • Vorsicht bei Baden und Wellnessen: Badezeug sofort nach dem Schwimmen wechseln, Sau-nagänge nur mit eigenem trocknem Handtuch, gechlortes Wasser greift die Scheidenflora an, insbesondere Schwimmtampons führen über die sogenannte Dochtwirkung das Wasser direkt an die intimsten Stellen. Laktobazillen im Urlaub können da schützen.
  • Diabetes: Hier kann die Anfälligkeit für Infekte im Intimbereich erhöht sein. Bitte sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt darüber.

Tipp: Lactamousse® - die zarte Intimpflege

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Durch die tägliche Reinigung mit Lactamousse® wird dem empfindlichen Intimbereich zusätzliche Milchsäure zugeführt und so die natürlichen Abwehrkräfte gestärkt. Der physiologische pH-Wert ähnelt dem sauren pH-Wert der Scheide und sorgt für ein natürliches Gleichgewicht. Lactamousse® mit Milchsäure, Aloe und Hamamelis reinigt, schützt und pflegt den äußeren Intimbereich und bewahrt die Scheidenflora. Lactamousse® eignet sich besonders während der Menstruation, vor und nach dem Geschlechtsverkehr und ist frei von Parfum, Farbstoffen sowie Alkaliseife. Du erhältst Lactamousse® rezeptfrei in deiner Apotheke.

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Gestörte Scheidenflora: Wann zum Arzt?

Die Scheide wird durch das Scheidensekret permanent feucht gehalten. Jeden Tag werden ca. 5 ml Flüssigkeit gebildet, die dafür sorgen, dass die Scheide gereinigt und geschützt ist. Normalerweise sollte das Sekret durchsichtig bis milchig-weiß sein und fast geruchslos. In den Tagen vor den Tagen kann es sich verändern, da die Gebärmutter in dieser Zeit besonders geschützt sein muss. Viele Frauen erkennen ihren Eisprung auch daran, dass das Scheidensekret dann leicht glasig aussieht, Fäden zieht und etwas flüssiger ist. Das soll den Spermien den Weg zur Gebärmutter erleichtern. Du siehst also, der sogenannte Ausfluss verändert sich laufend. Wenn es aber unangenehm riecht oder sehr deutlich seine Farbe verändert, dann solltest du zur Frauenärztin oder zum Frauenarzt gehen. Eine gestörte Scheidenflora sollte jede Frau unbedingt ernst nehmen.

Mit gesunder Ernährung zur gesunden Scheide

Du kannst mit deiner Ernährung deine Scheidengesundheit beeinflussen – sowohl negativ als auch positiv. Generell gilt der Darm als Zentrum der Gesundheit. Mit einer gesunden, ballaststoffreichen Ernährung stärkst du die Abwehrkräfte deines Darms und damit auch deiner Scheide.

Probiotika: Knoblauch, Joghurt, Kombucha, Kimchi, Sauerkraut oder eingelegtes Gemüse führen dem Körper gesunde Bakterien zu.

Präbiotika: Artischocken, Chicorée, Lauch, Spargel, Zwiebeln oder Topinambur sorgen dafür, dass sich die Milchsäurebakterien gut vermehren können.

Gemüse: Spinat, Brokkoli oder Grünkohl reinigen das Blut. Süßkartoffeln enthalten viel Vitamin E und auch Kohlenhydrate und stärken die Gebärmutter.

Früchte wie Mango, Himbeeren oder Johannisbeeren enthalten viel Vitamin E und verhindern Scheidentrockenheit.

Nüsse und Fette: Olivenöl, Avocado und Nüsse führen dem Körper gesunde Fette und Vitamine zu und sorgen für einen konstanten Östrogenlevel in der Scheide.

Östrogen-haltige Lebensmittel: Generell verfügen Edamame, Tofu oder Tempeh über östrogen-nachahmende Pflanzenstoffe und steigern den Östrogenspiegel im Blut. Auch der Hopfen im Bier enthält Östrogen.

Flüssigkeit: Wasser sorgt für eine gute Durchspülung der Scheide und ist generell sehr wichtig.

Finger weg von zuviel Zucker, denn dieser füttert Hefepilze und sorgt bei gestörter Stoffwechsellage z.B. für Scheidenpilz. Auch Genussmittel wie Koffein, Alkohol und Nikotin wirken sich negativ auf die Hautgesundheit und damit auch auf die Scheidenflora aus. Von einem Zuviel an Fleisch wir abgeraten, vor allem rotes Fleisch kann verstärktes Schwitzen auch im Intimbereich auslösen. Achte beim Kauf von Fleisch und Milchprodukten auf biologische Ware, die frei von künstlichen Hormonen ist.

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