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Psoriasis im Winter

Bei vielen Menschen mit Psoriasis (auch Schuppenflechte genannt) kommt es in den Wintermonaten vermehrt zu Schüben. Schuld daran ist die stärker belastete Haut durch das nasskalte Wetter draußen und die trockene Heizungsluft drinnen. Auch wirkt sich bei vielen Psoriasis-Betroffenen die geringere Sonneneinstrahlung in den sonnenarmen Wintermonaten negativ auf ihre Haut aus. Wenn sich die Symptome verstärken, sinkt die Lebensqualität und es kann notwendig sein, gut auf die eigene Haut zu hören und die Psoriasis-Behandlung im Winter entsprechend anzupassen.

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Es gibt kein Generalrezept bei Schuppenflechte, denn jeder Patient hat „seine eigene Art“ von Psoriasis. Eine Voraussetzung für einen guten Umgang mit der Erkrankung ist die aktive Herangehensweise. Eine dermatologische Behandlung ist die Basis, da einem Hautarzt verschiedene therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung stehen, die eine deutliche Verbesserung der Symptome herbeiführen können. Dadurch wird meist auch eine psychische Entlastung erreicht. Für wen welche Therapie geeignet ist, kann letztendlich nur der Hautarzt in Absprache mit dem Betroffenen entscheiden.

Wichtig dabei ist, dass die Therapie gut in den persönlichen Lebensalltag des Patienten passt, denn nur bei regelmäßiger Anwendung der Therapie ist die Schuppenflechte gut in den Griff zu bekommen. Betroffene sollten ihre mit dem behandelnden Arzt individuell vereinbarte Therapie zur Behandlung der Psoriasis so gut als möglich umsetzen, eigenmächtige Therapieänderungen bzw. -anpassungen können sich – zu jeder Jahreszeit – negativ auf den gesamten Körper auswirken.

Hautpflege Psoriasis im Winter

Die Gefahr für neue Erkrankungs-Schübe steigt mit den abfallenden Temperaturen rapide an. Im Winter neigt die Haut auch bei Hautgesunden durch die kalten Temperaturen dazu, trockener und rissig zu werden. Für Menschen mit Psoriasis ist ihre Haut schon im Normalzustand sehr trocken, rissig sowie stark schuppend und stellt das ganze Jahr über eine oft schwerwiegende Belastung dar. Während der Wintermonate verstärken sich diese Symptome, daher ist die tägliche Hautpflege im Winter äußerst wichtig für eine Linderung der Beschwerden. Tipp: Verzichte im Winter auf Hautlotions, greife dafür zu stark rückfettenden Salben! Diese enthalten kein Wasser, ziehen daher nur langsam in die Haut ein, spenden der Haut aber über einen längeren Zeitraum das meist dringend benötigte Fett. Regelmäßig angewendet können auch rückfettende und pflegende Bäder, mit und ohne medizinische Wirkstoffe, besonders gut tun.

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Die Hautpflege-Serie von PHYSIOGEL bietet speziell auf empfindliche Haut abgestimmte Pflegeprodukte ohne Parfüm und Farbstoffe. Die PHYSIOGEL-Pflegeprodukte enthalten die fortschrittliche BioMimetic Technologie, welche die lamellare Struktur der Haut nachahmt und so die Haut-Lipid-Barriere durch hautverwandte Lipide regeneriert und stärkt. Feuchtigkeit wird eingeschlossen, so dass empfindliche Haut geschmeidig und weniger trocken wird. Hochwertige Inhaltsstoffe pflegen und schützen die Haut vor weiterer Reizung. Die Hautpflegeserie von PHYSIOGEL ist auch für die empfindliche Baby- und Kinderhaut geeignet. PHYSIOGEL Daily Moisture Therapy bekommst du rezeptfrei in deiner Apotheke.

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Mit einem Klimawechsel gut über den Winter kommen

Während der kalten mitteleuropäischen Jahreszeit wirkt sich ein Langzeit-Aufenthalt in einem warmen Klima und optimalerweise am Meer positiv auf die Haut aus. Eine Klimakur im Spätherbst (zum Bespiel am Toten Meer) kann die Hautbeschwerden lindern und lässt den Winter leichter überstehen. Neben dem salzhaltigen Wasser und dem einzigartigen Sonnenlicht bewirkt diese Therapie eine natürliche Stressreduktion und eine positive Auswirkung auf das Immunsystem.

Bewegung und Erholung tun gut

Auch Aktivität und Fitness können zu mehr Wohlbefinden beitragen. Bewegung an der frischen Luft tut dem Körper immer sehr gut. Ein Spaziergang hilft auch dabei, sich zu entspannen und Stress abzubauen. Auch Entspannungstechniken wie autogenes Training oder Yoga helfen, um ins richtige Gleichgewicht zu finden.

Psoriasis und Sauna

Ein Saunagang verspricht genau das, wonach sich ein gestresster Körper in der kalten Jahreszeit sehnt: nach Wärme und Entspannung mit ganzheitlichem Effekt. Bei Schuppenflechte kann sich regelmäßiges Saunieren positiv auf die Haut auswirken, da in Kombination mit Wasser die verhornte Hautschicht aufgeweicht wird und sich danach hartnäckige Schuppen leichter entfernen lassen. Zusätzlich stärkt die erhöhte Körpertemperatur während eines Saunaganges das Immunsystem und aktiviert dadurch die Abwehr von Infekten. Verkrampfte Muskeln können sich in der Hitze entspannen und sorgen so für ein zusätzliches Wohlgefühl.

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Kalte Temperaturen im Winter verstärken Psoriasis Symptome

Achte auf die richtige Kleiderauswahl

Wenn du unter Schuppenflechte leidest, solltest du im Winter auf Kleidung mit atmungsaktive Materialien achten, damit verhinderst du einen Hitzestau und damit eine zusätzliche Reizung der schon angegriffenen Haut. Deine Kleidung sollte möglichst locker sitzen und keinesfalls "einschnüren".

Am Leben aktiv teilhaben

An Schuppenflechte zu leiden kann nicht nur körperlich, sondern auch psychisch belastend sein. Es ist wichtig, dass sich PsoriatikerInnen nicht entmutigen lassen und Unterstützung von Familie, Freunden oder anderen Betroffenen annehmen. Dozent Dr. Sator empfiehlt: „Sich mit Gleichgesinnten auszutauschen tut gut - holen Sie sich deshalb die Unterstützung, die Sie brauchen, um aktiv am Leben teilhaben zu können“.

Abschließend noch ein wertvoller Tipp von Dr. Paul Sator: „Nachdem in den Wintermonaten aufgrund der fehlenden natürlichen Sonne der Körper selbst nicht genügend Vitamin-D bilden kann, erweist sich die zusätzliche Einnahme von Vitamin-D Nahrungsmittelergänzungen durchaus als sinnvoll. Der Vitamin-D Spiegel ist im Blut nachweisbar und ein Bluttest gibt Auskunft über einen eventuellen Mangel. Am besten sprich bereits im Herbst mit deinem behandelnden Arzt“.

Wir bedanken uns bei Dozent Dr. Paul Sator für die hilfreichen Informationen.  

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