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Tabu Hämorrhoiden

Statistisch gesehen erwischt es jeden zweiten Österreicher mindestens einmal im Leben: Hämorrhoiden. Meist macht es sich mit Brennen und Jucken bemerkbar, dann findet man Blut im Stuhl. Obwohl Hämorrhoiden als Volkskrankheit gelten, spricht niemand darüber. Wir sagen dir, was du wissen musst.

Hämorrhoiden sind per se nichts Schlechtes. Sie sorgen dafür, dass innen bleibt, was innen bleiben soll, in dem sie sich wie ein Ring um die Enddarmschleimhaut legen. Wenn der Volksmund von Hämorrhoiden spricht, meint er in der Regel vergrößerte oder tiefer getretene Hämorrhoiden, die Beschwerden verursachen. Der Fachbegriff dafür ist Hämorrhoidalleiden. Das wichtigste zuerst: wenn du Blut im Stuhl findest oder beim Ertasten knotige, unangenehme Ausbuchtungen am After findest, dann geh bitte sofort zu einem Arzt. Mittlerweile ist die Forschung schon recht fortgeschritten und durch eine frühzeitige Behandlung können größere Operationen vermieden werden.

Du bist nicht allein

Da die Dunkelziffer bei Hämorrhoidalleiden sehr hoch ist, kann niemand genau sagen, wie hoch der Anteil der Bevölkerung ist, der nur mit Schmerzen sitzen oder die Toilette benutzen kann. Es wird aber geschätzt, dass in den westlichen Industrienationen etwa 1% aller Arztbesuche aufgrund von Hämorrhoiden-bedingten Erkrankungen erfolgt. Da sind Selbstdiagnosen und -behandlungen noch gar nicht mit eingerechnet.

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Eine Volkskrankheit für alle

Ausnahmsweise sind hier Frauen und Männer gleichgestellt. Bei beiden entwickeln sich die Hämorrhoidalleiden im Alter von ca. 45 bis 65 Jahren. Über die Ursache der Entstehung eines Hämorrhoidalleidens gibt es widersprüchliche Studien und keine einheitliche Meinung der Fachleute. Es herrscht allerdings weitgehend Einigkeit darin, dass falsche Ernährung und mangelnde Bewegung einen großen Einfluss auf die Verbreitung haben. Leider können Schwächen im Bindegewebe und in den Venenwänden auch vererbt werden. Auch viele schwangere Frauen haben Probleme mit ihren Hämorrhoiden. Neben den hormonellen Einflüssen kann der erhöhte Druck im Bauchraum zu der Entstehung von Hämorrhoidalleiden beitragen.

Fütter die Bestie nicht

Die bei uns weitverbreitete Industriekost ist für den sensiblen Darm einfach nicht gut. Ohne Ballaststoffe wird der Stuhl automatisch härter. Dadurch muss man stärker pressen und das kann dann zum Hämorrhoidalleiden führen. Kommt es durch zu viel Pizza, Burger oder Würstl zu einem Nährstoffmangel kann auch das Bindegewebe im Analbereich geschwächt werden. Bei Übergewichtigen kommt noch dazu, dass der Enddarm aufgrund des erhöhten Körpergewichtes stärkeren Belastungen ausgesetzt ist, für die er ursprünglich nicht gemacht wurde. Eine wesentliche Komponente für eine gute Verdauung und einen Stuhlgang ohne Verstopfung ist die ausreichende Zufuhr an Flüssigkeit. Leider zählt Alkohol oder Kaffee in diesem Fall nicht zu den guten Flüssigkeiten. Versuch, wirklich auf mindestens zwei Liter Wasser am Tag zu kommen, dein ganzer Körper wird es dir danken. Aber vor allem wirst du auf der Toilette weniger pressen müssen.

Move!

Sportmuffel werden das nicht gerne hören, aber wer viel Zeit im Sitzen verbringt, fördert sein Hämorrhoidalleiden. Beim Sitzen wird der Anus häufig gespreizt, das kann dort Bindegewebe ablösen. Regelmäßige Sporteinheiten fördern die Verdauung und beugen Übergewicht vor. Gut geeignet sind Walken, flott Spazierengehen, Schwimmen oder Radfahren. Aber Achtung: langes Joggen, Marathonläufe oder Squash können zu einer Vergrößerung der Hämorrhoiden führen. Denn jedes schwungvolle Auftreten beim Laufen oder Abstoppen beim Squash belastet den Beckenboden und damit auch die Gefäße im Analbereich. Auch Krafttraining ist ungeeignet, da bei starken Anstrengungen Blut in den Beckenbereich gepresst wird.

Was tun, wenn’s brennt?

Wenn alle Wasserkuren und regelmäßigen Sporteinheiten es nicht verhindern konnten, dann geh bitte umgehend zu einem Arzt mit deinen Beschwerden. Er wird feststellen, in welchem Stadium sich dein Hämorrhoidalleiden befindet. Davon hängt dann die Art der Therapie ab. Die Medizin unterscheidet zwischen vier verschiedenen Graden der Erkrankung. Bei den ersten beiden Graden gibt es noch vergleichsweise milde und relativ unkomplizierte Methoden der Behandlung. Erst ab dem dritten Grad werden in der Regel operative Eingriffe in Erwägung gezogen.

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Dermovitamina Proctocare® dient zur symptomatischen Behandlung des Hämorrhoidalleidens und unterstützt die Prozesse zur Normalisierung und Abheilung der Analschleimhaut. Bewährte Inhaltsstoffe und neue pflanzliche Wirkstoffe werden in Dermovitamina Proctocare® ideal kombiniert und ergänzen sich in der Wirkung.
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Therapiemöglichkeiten

Neben einer medikamentösen Behandlung oder einem operativen Eingriff sollte von vorneherein eine Änderung des Lebensstils in Betracht gezogen werden. Denn die Basis jeder Behandlung ist es, für einen weichen, geformten Stuhl zu sorgen, der ohne übermäßiges Pressen ausgeschieden werden kann.

Grad 1 – keine sichtbaren Knoten von außen

Hier bieten sich Medikamente, Zäpfchen, Cremes und Salben an. Sie sollen dafür sorgen, dass die Entzündungen gehemmt werden und abschwellen. Diese Produkte enthalten oft Zink, Panthenol, Hamamelis, Roßkastanie oder Aloe Vera. Neue Ansätze gibt es auch zum Bespiel mit Mäusdorn und dem indischen Wassernabel. Wichtig zu wissen: Du kannst möglicherweise die Beschwerden lindern, die vergrößerten Hämorrhoiden bleiben allerdings.

Grad 2 – beim Stuhlgang treten die Knoten durch das Pressen hervor, ziehen sich aber wieder zurück

Früher wurden die Hämorrhoiden bereits in diesem Stadium verödet. Davon geht die Schulmedizin heute oftmals schon ab und empfiehlt eher das Abbinden. Die beim Grad 1 beschriebenen Therapieansätze machen hier begleitend natürlich auch viel Sinn und sorgen für Erleichterung.

Grad 3 – bei körperlicher Anstrengung treten Knoten hervor und bleiben draußen

Ab diesem Stadium ist fast immer eine Operation notwendig, oftmals reicht ein Abbinden aus.

Grad 4 – die Knoten fallen raus und lassen sich nicht mehr zurückschieben

Eine Operation ist unumgänglich.

Altbewährte Hausmittel bei Hämorrhoiden

Wenn die Beschwerden noch nicht so ausgeprägt sind, können alte Hausmittel für Linderung sorgen. Bevor du mit der Eigenbehandlung beginnst, sprichst du aber am besten mit deinem Arzt oder Heilpraktiker. Denn gerade bestimmte Heilkräuter und ätherische Öle haben häufig eine starke Wirkung. Die folgenden Anwendungen haben sich bewährt:

Bäder

Bad mit Eichenrinde hilft gegen Hämmorhoiden
Warme Bäder helfen gegen Hämmorhoiden

Beruhigende Sitzbäder im körperwarmen Wasser mit Eichenrindenextrakt oder anderen Heilkräutern sorgen für sofortige Linderungen der Beschwerden. Bei stärkeren Reizungen und ausgeprägtem Hämorrhoidalleiden sind Dampfbäder die bessere Wahl. Sie erreichen die Stelle schonender und weichen die Afterregion nicht so auf. Reicht die Zeit nicht für ein Bad, hilft eine gründliche Analhygiene. Vorsichtig nach jedem Stuhlgang mit lauwarmen Wasser reinigen und sanft trockentupfen. Bei leichtem Juckreiz kann auch kaltes Wasser mit Apfelessig für die Waschung gemischt werden.

Salben/Kompressen

Ergänzend zu den Bädern können Umschläge oder Kompressen eingesetzt werden. Dafür werden Topfen, Kräuter oder Öle aus echtem Lavendel, Johanniskraut, Beinwell, Teebaumöl oder Eichenrinde auf ein feines Leinen- oder Stofftuch aufgegeben. Eine Salbe aus Ringelblumen kann einfach selber hergestellt oder aber auch direkt fertig in der Apotheke gekauft werden. Auch Zäpfchen aus dem Blatt des Hammamelisbaums helfen, indem sie Entzündungen hemmen und das unangenehme Nässen bekämpfen.

Gegen fast alles ist ein Kraut gewachsen

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Kamille hilft bei Hämmorhoiden

Für einen gesunden Tee kannst du zu gleichen Teilen Königskerze, Schafgarbe, Johanniskraut, Mariendistel, Kamille und Kastanienblüten mischen. Eine weitere beruhigende und entzündungshemmende Teemischung besteht aus Steinklee und Kamille zu gleichen Teilen. Diese Mischung ist auch sehr gut für ein Sitzbad geeignet oder für das Abtupfen der Hämorrhoiden mit einem teegetränkten Wattebausch. Die Wirkstoffe des Steinklees haben eine heilende Wirkung auf die geschädigten Venen und bilden Geschwüre zurück.

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Dermovitamina Proctocare® dient zur symptomatischen Behandlung des Hämorrhoidalleidens und unterstützt die Prozesse zur Normalisierung und Abheilung der Analschleimhaut. Bewährte Inhaltsstoffe und neue pflanzliche Wirkstoffe werden in Dermovitamina Proctocare® ideal kombiniert und ergänzen sich in der Wirkung.

Für jedes Symptom ein Wirkstoff: Dank dieser besonderen Zusammensetzung hat es eine schützende, feuchtigkeitsspendende, zartmachende und lindernde Wirkung. So verringert und lindert es Schmerzen, Juckreiz und Brennen im Analbereich. Es bekämpft Reizungen und Risse infolge von hämorrhoidalen Erscheinungen und Analfissuren, die oft während oder nach der Schwangerschaft auftreten.

Dermovitamina Proctocare® beinhaltet u.a.: Ruscogenine aus RUSCUS (Mäusedorn), Triterpene aus CENTALLA (Indischer Wassernabel), Aescine aus Hippocastanum (Roßkastanie), Haferderivate, Zanthoxylum (Szechuan Pfeffer), Vitamin A, Pflanzliche Öle, 4 Terpineol, Methyl Diisopropyl Propionamide. Weiterer Vorteil: Dermovitamina Proctocare® verzichtet auf den Einsatz von Kortison.

Richtige Anwendung/Dosierung: Den After sowie den darum liegenden Bereich mit spezifischen oder pH-neutralen Reinigungsmitteln waschen. Zur Vorbeugung wird empfohlen Dermovitamina Proctocare® 1-2 Mal täglich aufzutragen. Zur Behandlung kann dann die Salbe 2-3 Mal täglich und nach jedem Stuhlgang bzw. bei Bedarf auch häufiger aufgetragen werden. Sie kann auch zur internen Anwendung eingesetzt werden.

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Nahrungsergänzungsmittel

Es wird eine Fülle an Nahrungsergänzungsmitteln angeboten, die Linderung bei Hämorrhoidalleiden versprechen. Viele enthalten neben Ballaststoffen auch Vitamine und Mineralstoffe für die Wundheilung. Wichtigster Bestandteil sind jedoch bestimmte Aminosäuren, die das Bindegewebe im Enddarm stärken und die dafür sorgen sollen, dass der Druck auf die Hämorrhoiden gesenkt wird. Am besten sprichst du mit deinem Arzt, welche Stoffe die Abheilung in deinem Fall verbessern könnten.

Und zum Abschluss noch ein Hinweis: Es wird dringend davon abgeraten, Abführmittel über einen längeren Zeitraum zu nehmen. Wie auch chronischer Durchfall können sie durch die Überbeanspruchung das Hämorrhoidalgewebe zur Ausdehnung anregen.

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