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    © Piotr Marcinski - shutterstock

    Was hat Allergie mit der Haut zu tun?

    Die Sonne scheint, es grĂŒnt und blĂŒht. Im FrĂŒhling beginnt damit fĂŒr viele die Heuschnupfenzeit mit all ihren unangenehmen Symptomen von rinnender Nase, juckenden Augen bis hin zu Asthma. Doch auch die Haut kann durch Allergien vermehrt Symptome zeigen: Rötungen, trockene Stellen, Juckreiz und Schwellungen. Wie hĂ€ngen Allergien und Haut zusammen? Wann musst du zum Arzt? Und was hilft gegen die lĂ€stigen Symptome? Wir haben eine Reihe von Tipps fĂŒr dich zusammengestellt.

    Allergien lösen Hautsymptome aus

    Umgekehrt können Allergene, die nicht ĂŒber die Haut, sondern beispielsweise ĂŒber die Nahrung, Medikamente oder die Atemluft in unseren Körper gelangen, eine Allergiesensibilisierung der Haut auslösen. Die ersten Symptome sind noch unsichtbar. Die Haut kribbelt, juckt oder brennt. Erst spĂ€ter kommen Rötungen, Schwellungen und Ekzeme hinzu, die sich durch Kratzen unweigerlich verschlimmern.

    Wo tritt Hautallergie am hÀufigsten auf?

    An den Stellen, die mit dem Auslöser am hĂ€ufigsten in BerĂŒhrung kommen. Das sind hĂ€ufig Gesicht oder HĂ€nde. Die Symptomatik kann sich jedoch auch auf die umliegenden Bereiche ausdehnen. Die sensibelsten Stellen sind:

    • Augen: Lidekzem, trĂ€nende Augen, Juckreiz, Rötungen, Brennen
    • Haut: Ausschlag, trockene Stellen, Juckreiz, Rötungen, Schwellungen

    Der erste Schritt fĂŒhrt dich zum Arzt

    Sobald du VerĂ€nderungen an deiner Haut bemerkst – Rötungen, Juckreiz, Schwellungen – gehe zu deinem Hautarzt! Im ersten Schritt gibt ein Allergietest Auskunft ĂŒber mögliche Allergien. Desweiteren wird abgeklĂ€rt, ob eine Hauterkrankung oder chronisch-entzĂŒndliche Erkrankung wie Neurodermitis oder Schuppenflechte vorliegt. In diesem Fall gibt es spezielle Behandlungsmöglichkeiten.

    Behandlung mit Antihistaminika oder Desensibilisierung

    Stehen die Allergene einmal fest, können die Symptome nun wirksam bekĂ€mpft werden. Einerseits mit Antihistaminika auf lokaler Ebene, wie Nasensprays oder Augentropfen, oder als Tablette eingenommen. Auch homöopathische Mittel, speziell fĂŒr Symptome in der Nase, den Augen oder der Haut können ergĂ€nzend eingesetzt werden. Die Desensibilisierung ist eine Allergie-Immuntherapie, die den Körper ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum langsam an die Tolerierung der Allergene gewöhnt.

    Hautinfo.at Tipps

    Unsere Tipps bei allergischer Haut

    • Verwende möglichst wenig verschiedene Produkte und bleibe bei dem, was deine Haut gut vertrĂ€gt
    • Greife nur zu milden Reinigungsprodukten ohne Parfum, Alkohol, kĂŒnstliche Stabilisatoren, Emulgatoren oder Tenside
    • Reinige deine Geschichtshaut nur 1x tĂ€glich, dafĂŒr sehr grĂŒndlich
    • Nach der Reinigung die Haut nicht heftig rubbeln, sondern sanft mit dem Handtuch trocken tupfen
    • Verwende tĂ€glich ein feuchtigkeitsspendendes Serum
    • Creme deine Haut zwei- oder sogar dreimal tĂ€glich gut und reichlich ein
    • Sei vorsichtig mit Peelings: verwendet nur sehr milde Produkte (zB Enzympeelings)
    • Verwöhne deine Haut ein- bis zweimal pro Woche mit einer feuchtigkeitsspendenden Maske, die du auch selbst herstellen kannst, z.B. aus Aloe Vera und Nachtkerzenöl (alternativ Mandelöl oder Jojobaöl)
    • Meide silikonhĂ€ltiges Make-up
    • FĂŒhre ein Haut-Tagebuch und halte jede Beobachtung und VerĂ€nderung deiner Haut festhĂ€ltst.
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    Infos zum Beitrag


    Quellenangabe: https://www.apotheken-umschau.de; https://www.medicos-austria.at; https://www.mein-allergie-portal.com; https://allergiecheck.de; https://www.laroche-posay.at;
    Stand der medizinischen Informationen: 07. April 2020
    Letzte Aktualisierung: 21. Mai 2026

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