Wenn gar nichts hilft!

Nachdem es kein Rezept gibt, welches bei jedem Neurodermitis-betroffenen-Kind zu einer Verbesserung der Beschwerden führen würde, kann man sich nur durch die große Palette „durchtesten“. Je länger man sich in dieser „Durchtestungs-Phase“ befindest, desto eher entstehen natürlich irgendwann bei dir und deinem Kind Gefühle der Überforderung und der Ratlosigkeit. Aber besonders in diesen Phasen ist es wichtig, dass du einen guten Vertrauensarzt hast, mit dem gemeinsam du mögliche Therapien besprechen kann. Solltest du dich nicht gut aufgehoben fühlen bei deinem Arzt, solltest du dir überlegen, einen neuen zu suchen. Das ist zwar mit einem gewissen Aufwand verbunden, aber es wird sich auf lange Sicht lohnen.
Sollte es ganz schlimm sein, gibt es immer die Möglichkeit, dass du dich im Akutfall direkt an eine Spezialklinik für Dermatologie wendest. Eine stationäre Behandlung bringt dem betroffenen Kind meist eine nachhaltige Linderung der Beschwerden. Mittlerweile ist es auch kein Problem mehr, dass ein Elternteil das Kind ins Spital begleiten kann.

Autor: Karin Hafner
Quelle: Karin Hafner - Hautinfo.at
Stand der Information: März 2014
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