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Hautlexikon

Akne

Akne

Akne ist die am häufigsten gestellte Diagnose bei Hautärzten. Nicht nur Jugendliche kämpfen während der Pubertät mit unreiner Haut, die sogenannte Spätakne macht auch Erwachsenen zu schaffen. Manchmal werden bereits sogar Babys von diesem Hautproblem heimgesucht.

Allergen

Allergen

Ein Allergen bezeichnet den auslösenden Stoff (Polle, Lebensmittel, Hausstaub, etc.), welcher die allergische Reaktion auslöst.

Allergie

Allergie

Eine Allergie bezeichnet eine überschiessende Abwehrreaktion des Immunsystems auf normalerweise harmlose Umweltstoffe.

Aloe Vera

Aloe Vera

Aloe Vera gilt als die Königin unter den Heilpflanzen. Aloe Vera verfügt über entzündungshemmende, reizlindernde Wirkstoffe und spendet viel Feuchtigkeit. Das Blattgel enthält antibakterielle Inhaltsstoffe, lindert Juckreiz und fördert die Wundheilung und legt sich wie ein Film auf die obere Hautschicht.

Aloe Vera Gel wirkt:

  • besonders gut entzündungshemmend und reizlindernd
  • gut gegen Hautrötungen
  • juckreizlindernd
  • gut kühlend auf gereizter Haut
  • feuchtigkeitsspendend
    Die Haut wird gut versorgt mit Feuchtigkeit und spannt weniger. Wenn du unter sehr trockener Haut leidest, solltest du nach der Hautreinigung Aloe Vera Gel als "Gel Unterlage" für deine Creme verwenden.

Anwendung: Du kannst zu frischen Pflanzenblättern greifen, einfach abschneiden und das Gel herausdrücken und auf die betroffenen Hautstellen geben oder Aloe Vera Produkte verwenden. In der Akutphase kannst du die Haut mehrmals täglich damit eincremen, danach reicht eine zweimal tägliche Anwendung. Für eine wirksame Anwendung solltest du Aloe Vera über einen längeren Zeitraum anwenden.
Achte auf die Qualität: Beim Kauf solltest du unbedingt auf eine hohe Qualität des Produktes setzen und unbedingt zu Produkten greifen, die frisch verarbeitetes Blattgel verwenden. Diese Information versteckt sich in der Deklaration der Inhaltsstoffe unter "Aloe Barbadensis".
Tipp: Aloe Vera Produkte kann man im Kühlschrank lagern und wirken so auf der Haut kühlend und entzündungshemmend.

Anamnese

Anamnese

Anamnese ist die Vorschichte einer Krankheit. Ein Hautarzt braucht zum Beginn einer Behandlung die ganze Krankheitsgeschichte, wann ist diese ausgebrochen, gibt es schuffreie Phasen, welche Medikamente wurden schon probiert, etc.

Antihistiaminika

Antihistiaminika

Antihistaminika sind Medikamente zur Eindämmung der allergischen Reaktion, zB können Symptome wie Juckreiz damit gelindert werden. Angeboten wird Antihistamin in Form von Tabletten, Nasensprays, Augentropfen und zur Inhalation. Du bekommst einige von diesen Medikamenten rezeptfrei in Deiner Apotheke, zum Teil sind diese vom Arzt verschreibungspflichtig.

Arganöl

Arganöl

Arganöl wird aus der Frucht des Arganbaums gewonnen und zeichnet sich durch seine goldene Farbe und einem sehr intensiven Geruch aus.
Dieses Öl enthält viel Linolsäure, Vitamin E (=Tocopherol) und weist einen natürlich hohen Gehalt an Antioxidantien auf.
Ein Argan-Hautöl kann besonders bei trockener und empfindlicher Haut wahre Wunder wirken und kommt daher gerne bei der Behandlung von Neurodermitis und Schuppenflechte zum Einsatz. Bei der Pflege der empfindlichen Kinderhaut hat sich Argan-Hautöl ebenfalls bewährt.

Atopie

Atopie

Atopie bedeutet eine Überempfindlichkeit der Haut oder Schleimhäute gegen verschiedene Umweltstoffe (Pollen, Lebensmittel, Kosmetika, etc). Zu den atopischen Krankheiten zählen neben Neurodermitis auch Asthma und Pollenallergie.

Avocadoöl

Avocadoöl

Avocadoöl ist sehr reich an Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren. Es lässt sich gut auf der Haut verteilen und zieht rasch ein. Die positive Wirkung auf Neurodermitis und Schuppenflechte geplagter Haut ist von vielen Betroffenen bestätigt worden. Allerdings gehört reines Avocadoöl zu den sehr wertvollen Ölen und ist demnach nicht billig. In der Zutatenliste von Pflegeprodukten ist das Avocadoöl unter dem Begriff "Persea Gratissima“ zu finden.

Bakterien

Bakterien

Bakterien sind kleinste Lebewesen, welche eine Entzündung im Körper oder an der Haut hervorrufen können.

Ballonrebe

Ballonrebe

Die Ballonrebe (=Cardiospermum oder Herzsamen) gilt als sanfte pflanzliche Alternative zu Cortison. Die Ballonrebe findet sich als Inhaltsstoff in Salben und Lotions, in Tabletten oder in homöopathischen Globuli, welche auch über einen längeren Zeitraum verwendet werden kann ohne die typsichen Nebenwirkungen des Cortisons.

Richtige Anwendung: In der aktuten Phase können Salbenkompressen mehrmals täglich verwendet werden, dazu eine mehrmals tägliche Einnahme von Tabletten oder Globuli. Zum Ausheilen wird die Dosis langsam von Tag zu Tag reduziert. Für die generell empfindliche Problemhaut eignet sich eine mit Cardiospermum angereicherte Körperlotion/Salbe auch in der schubfreien Zeit zum täglichen Gebrauch.

Anwendungsgebiete: Neurodermitis,Schuppenflechte, Juckreiz

Balneophoto-Therapie

Balneophoto-Therapie

Die Balneophoto-Therapie ist eine Behandlungsmethode, bei der Bäder mit besonders gut wirksamen Badezusätzen (zB hohe Salzkonzentration) zusammen mit UV-Licht eingesetzt werden. Bei Neurodermitis, Schuppenflechte und Vitiligo gibt es gute Ergebnisse, Wird von den Krankenkassen gezahlt.

Basilikum

Basilikum

Das Basilikum (Ocimum basilicum) ist nicht nur in der heimischen Küche sehr beliebt, sondern auch äußerst wirksam gegen Pickel und lästige Hautflecken. Basilikum zeichnet sich durch seine antibakterielle, entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung aus und eignet sich dadurch ideal zur Linderung von Akne. Denn dieses herrlich riechende Kraut löst überschüssiges Fett aus den Poren und stoppt die übermäßige Talgproduktion, welche für die Pickel verantwortlich ist.

Biokosmetik

Biokosmetik

Auf europäischer Ebene gibt es keine einheitliche, gesetzliche Definition des Begriffs Naturkosmetik. Diese Situation ist sowohl für Konsumenten als auch für Hersteller unübersichtlich. In Österreich ist im Österreichischen Lebensmittelbuch zusammengefasst, was den Konsumenten unter dem Begriff Naturkosmetik erwartet. Naturkosmetika sind Erzeugnisse aus natürlichen Rohstoffen pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ursprungs. Die Rohstoffe sollen so weit als möglich aus biologischem Anbau stammen.

Für die Gewinnung und Weiterverarbeitung dieser Naturstoffe sind nur physikalische, mikrobiologische oder enzymatische Methoden anzuwenden. Chemische Gewinnungs- oder Verarbeitungsschritte sind nicht erlaubt.

Ausnahmen: Konservierungsmittel (dürfen auch synthetisch hergestellt werden) und Emulgatoren bzw. Tenside (dürfen einfach chemisch verarbeitet werden). Nicht in Naturkosmetika eingesetzt werden dürfen: Synthetische Farbstoffe, ethoxilierte Rohstoffe, Silikone, Paraffine und andere Erdölprodukte, synthetische Riechstoffe, Bestandteile von toten Wirbeltieren und Rohstoffe aus Wildsammlungen vom Aussterben bedrohter Pflanzen. Häufig enthalten Naturkosmetika natürliche ätherische Öle, die für empfindliche Personen wiederum ein Problem darstellen können. Naturkosmetik ist nicht gleich Biokosmetik. Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen Naturkosmetik, Naturkosmetik mit Bio-Anteil und Biokosmetik. Es gibt etliche Siegel, die Verwirrung ist groß. In Österreich ist die Abgrenzung zu Biokosmetik aber einfach: mit dem Codexkapitel A8 “Biokosmetik” im österreichischen Lebensmittelbuch nimmt Österreich eine wichtige Vorreiterrolle im EU Raum ein und bietet erstmals einen gesetzlichen Rahmen für Produktion und Kennzeichnung von Biokosmetik. Das SLK-Zertifikat garantiert zertifizierte Biokosmetik, dass mindestens 95% der landwirtschaftlichen Rohstoffe aus biologischem Anbau stammen und setzt damit einen der strengsten Standards für Biokosmetika.

Biologika

Biologika

Die Wirkstoffe aus der Gruppe der Biologika werden für die Regulierung des gestörten Immunsystems eingesetzt. Sie hemmen entzündungsauslösende Proteine, die für den Pathomechanismus der Schuppenflechte bestimmend sind. Allerdings werden sie erst dann eingesetzt, wenn sich bereits andere Medikamente bei der Behandlung als erfolglos erwiesen haben. Häufige Nebenwirkungen der Biologika, die entweder als Infusion oder subcutan verabreicht werden, sind lokale Reaktionen an den Einstichstellen sowie grippeähnliche Symptome. Vor allem bei den TNF-α-Blockern besteht die Möglichkeit der Reaktivierung von Infektionskrankheiten, sodass vor Therapiebeginn eine latente Tuberkulose ausgeschlossen werden muss.

Bockshornklee

Bockshornklee

Bockshornklee ist bekannt für seine entzündungshemmende und rückfettende Wirkung. Bockshornklee eignet sich gut bei Entzündungen der Haut,Pickel und Furunkel, Kopfhautschuppen und Haarausfall.

Bockshornklee-Brei als Umschlag:

  • besorge Dir Bockshornklee-Samen in der Apotheke
  • für eine Spülung werden 50 gr gepulverter Samen für fünf Minuten mit 1/4 Liter Wasser aufgekochen
  • durch das Abkühlen entsteht ein Brei
  • auf den betroffenen Hautstellen oder der Kopfhaut einmassieren
  • 15 bis 20 Minuten Einwirkzeit
  • abwaschen und gewohnte Pflegeprodukte auftragen

Gut zu wissen: Die Pflanze Bockshornklee ist in unseren Breiten vor allem als Gewürz bekannt, da sie ein Bestandteil von Currypulver ist.

Borretschsamenöl

Borretschsamenöl

Borretschsamenöl ist reich an γ-Linolensäure, eine dreifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure, die maßgeblich an der Barrierefunktion der Haut beteiligt ist. Es versorgt die Haut mit essentiellen Fettsäuren und stärkt sowie regeneriert die Hautbarriere. Dazu wirkt es entzündungshemmend.
Borretschsamenöl hat einen bis zu 100% höheren Anteil an γ-Linolensäure als das bekannte Nachtkerzensamenöl und kann bei Neurodermitis und Schuppenflechte zu einer Verbesserung des Hautbildes verhelfen.


Brennessel

Brennessel

Die Brennessel eignet sich besonders gut bei Haarausfall und Kopfhautjucken, sie lindert das Jucken und regt den Haarwuchs an. Haarausfall und Kopfhautjucken können durch verschiedene Auslöser wie hormonelle Veränderungen (zb. bei Schwangerschaft, Absetzen der Pille, in der Pubertät), Übersäuerung des Körpers oder Verwendung von nicht geeigneten Pflegeprodukten verursacht werden. Für mindestens drei Wochen sollte das Brennesselwasser auf die Kopfhaut einmassiert werden. Du kannst Brennessel-Extrakt selbst herstellen oder dir ein fertiges Brennessel-Haarwasser (Apotheke oder Drogieriemarkt) kaufen.

Zubereitung von frischem Brennesselextrakt:

  • Ziehe Gummi- oder Gartenhandschuhe über, um dich vor den Brennessel-Haaren zu schützen
  • Sieh dich um beim Pflücken! Nimm nur Pflanzen, welche nicht direkt neben einer viel befahrenen Straße wachsen
  • Pflücke nur die jungen Blätter (=hellgrüne, zarte Blätter an der oberen Pflanze)
  • Fülle einen Kübel mindestens bis zur Hälfte mit den frischen Brennesseln
  • Übergieße die Blätter mit kochend heißem Wasser, bis der Kübel fast vollständig gefüllt ist
  • Mindestens zwölf (maximal 24 Stunden) stehen lassen
  • Brennesselblätter abseihen - fertig ist der Brennessel-Sud - auf der Kopfhaut einmassieren
  • Alle paar Tage einen frischen Sud herstellen

Unser TIPP: Willst du jetzt im Frühjahr den Körper entgiften, kann Dir Brennesseltee helfen, den Körper rascher von Schlackstoffen zu befreien. Trinke täglich für ca. einen Monat mindestens einen halben Liter frisch gebrühten Brennesseltee. Dafür Blätter waschen und in einen Topf mit Wasser (25 bis 30 ml) geben, aufkochen lassen, Temperatur auf kleine Stufe schalten und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Die Blätter abseihen und schluckweise trinken. Der Geschmack von Brennesseltee ist gewöhnungsbedürftig, Du kannst diesen mit Honig süßen.

Calcineurin-Inhibitoren

Calcineurin-Inhibitoren

Topische Calcineurin-Inhibitoren (Pimecrolimus und Tacrolimus) werden bei Neurodermitis und Psoriasis vulgaris in den Cortison-empfindlichen Arealen wie Gesicht, Körperfalten und Genital-Analbereich eingesetzt. Bei Neurodermitis gibt es sehr gute Erfolge und wird auch bei Kindern gerne eingesetzt. Für Psoriasis gibt es keine Zulassung und diese Medikmente können nur im Off-label-use durchgeführt werden. In Studien zeigten 40 bis 50 Prozent der mit diesen Präparaten behandelten Psoriasis Patienten eine deutliche Verbesserung oder Abheilung der Läsionen nach sechs bis zwölf Wochen. Als unerwünschte Arzneimittelwirkungen können Brennen und Hautreizungen auftreten.

Cortison

Cortison

Cortison ist ein Überbegriff für eine Gruppe von Wirkstoffen, den sogenannten Kortikoiden (auch unter Kortikosteroide und Glukokortikoide bekannt). Cortison ist eigentlich ein körpereigenes Hormon, welches von der Nebennierenrinde hergestellt wird, für die Hormonsteuerung im Körper zuständig und lebensnotwendig ist. Seit einigen Jahrzehnten wird Cortison auch synthetisch hergestellt und sehr effektiv bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechte eingesetzt.

Couperose

Couperose

Die Couperose (=Kupferfinnen) ist eine anlagebedingte Gefäßerweiterung im Gesicht und äußert sich durch viele kleine rote Äderchen. Sie tritt meist ab dem 30.Lebensjahr auf und ist bei einigen Betroffenen ein Vorbote für die Hautkrankheit Rosazea. Frauen sind Von Couperose häufiger betroffen als Männer.

Dermatologisch getestet

Dermatologisch getestet

Immer wieder lesen wir auf den Verpackungen von Kosmetika die Wortkombination „Dermatologisch getestet“ oder „auf Hautverträglichkeit getestet“. Tja, aber bedeutet das konkret? Laut meinem Verständnis hat das bisher bedeutet, dass ich mich darauf verlassen kann, dass eine Menge Hautärzte und Menschen mit empfindlicher Haut das Produkt auf Herz und Niere getestet haben und ich es bedenkenlos bei meiner überempfindlichen Haut verwenden kann. Leider ist das eine falsche Annahme, denn diese Begriffe sind nicht exakt definiert und daher auch nicht geschützt. Es bedeutet lediglich, dass Tests am Produkt durchgeführt wurden. Es gibt aber keine Information darüber, wie viele Probanden getestet haben beziehungsweise wie das Untersuchungsverfahren durchgeführt wurden. Wenn wir es genau betrachten, ist der Begriff „Dermatologisch getestet“ völlig wertlos und sagt nichts aus. Worauf kannst du selbst achten? Achte daher auf die Inhaltsstoffe! Solange es keine festgelegten Regeln gibt, was "klinisch getestet" oder "dermatologisch geprüft" wirklich bedeutet, werden Verbraucher verunsichert und durch die Aussagen in die Irre geführt. Achte daher auf die Inhaltsstoffe in deinen Pflegeprodukten.

Dexpanthenol

Dexpanthenol

Dexpanthenol (=Panthenol oder Provitamin B5) verbessert als Zusatzstoff in Cremes und Salben das Feuchthaltevermögen der Haut. Der natürliche Regenerationsprozess wird angeregt und ein Juckreiz wird gelindert. Trockene, rissige und schuppige Haut wird mit Dexpanthenol gut gepflegt.

Dithranol

Dithranol

Der Wirkstoff Dithranol (=Cignolin) wurde über Jahrzehnte erfolgreich in der Psoriasis-Behandlung eingesetzt. Dieser Wirkstoff kommt in bestimmten südamerikanischen Pflanzen natürlich vor, wird aber heutzutage synthetisch hergestellt. Dithranol ist ein synthetisches Teer-Derivat, das die Zellproliferation unterdrückt, neutrophile Granulozyten und Monozyten sowie die Migration von Leukozyten und die Proliferation von Lymphozyten hemmt und eine starke antiproliferative Wirkung auf Keratinozyten hat. Studien zur Monotherapie mit Dithranol zeigten totale Remissionen bei 30 bis 70 Prozent der Patienten und Teilremissionen bei 26 bis 100 Prozent nach fünf bis acht Wochen. Die Sicherheit der Therapie ist sehr groß, da lediglich Brennen, Rötung und eine vorübergehende Braunfärbung der Haut, aber keine unerwünschten systemischen Arzneimittelreaktionen auftreten. Allerdings empfinden viele Patienten die ambulante Therapie aufgrund der Verfärbung der Wäsche und dem Abwaschen der Zubereitung als unangenehm. Wegen besserer Alternativen hat die Therapie mit Dithranol mittlerweile an Bedeutung verloren.

Duftstoffallergie

Duftstoffallergie

Duftstoffe sind nach Nickel die zweithäufigsten Allergieauslöser auf der Haut. Auf Duftstoffe kann man mit verschiedenen Hautausschlägen oder Juckreiz reagieren. Du findest Duftstoffe in Textilien, Kosmetika, Waschmittel, Toilettenpapier, Taschentücher, usw. - die Liste ist sehr lange. In Kosmetika sind diese als "Duftstoff, Parfum oder Fragrance" gekennzeichnet. Von den 3500 in der Industrie eingesetzten chemischen Aromastoffen sind nur 26 deklarationspflichtig, wenn sie in einer bestimmten Konzentration im Produkt enthalten sind. Allerdings kann eine Duftkomposition aus mehreren hundert Chemikalien bestehen. Die Liste der 26 allergenen Duftstoffe mit Deklarierungspflicht:
images.umweltberatung.at/htm/duftstofffolder.pdf

Erythem

Erythem

Ein Erythem beschreibt eine entzündliche Rötung einer Hautstelle.

Fumarsäure

Fumarsäure

Fumarsäureester sind natürliche Verbindungen, die in Heilpflanzen vorkommen und in Tablettenform (Fumaderm® - dzt nur in Deutschland zugelassen) zur Therapie der Psoriasis eingesetzt werden. Durch die Fumarsäure können gestörte Abläufe des Immunsystems normalisiert werden, vor allem durch die Hemmung der Produktion inflammatorischer Zytokine. Studien haben gezeigt, dass es unter einer Fumarsäure-Therapie über vier Monate zu einer Reduktion des PASI zwischen 50 und 80 Prozent gekommen ist. Unerwünschte Nebenwirkungen betreffen vor allem den Gastrointestinaltrakt.

Gamma-Linolen-Säuren (GLS)

Gamma-Linolen-Säuren (GLS)

Borretschsamenöl, Nachtkerzenöl, Schwarzkümmelöl, Hanföl - Alle diese Öle haben eines gemeinsam, sie sind besonders reich an sogenannten Gamma-Linolen-Säuren (GLS) und können neben der gesunden innerlichen Anwendung auch äußerlich in reiner Form oder als Zusatzstoffe in Basiscremen verwendet werden. Durch den hohen GLS-Gehalt kann die gestörte Hautbarriere eines Neurodermitis oder Schuppenflechte Betroffenen wieder repariert werden und damit die Beschwerden der trockenen und juckenden Haut lindern. Neueste Studien haben ergeben, dass Borretschsamenöl um 100 % mehr an diesen wertvollen GLS besitzt und daher für die Problemhaut gut geeignet ist.
Hautinfo Tipp: Besonders bei Kleinkindern mit Neurodermitis werden damit gute Ergebnisse erzielt!

Gerbstoffe

Gerbstoffe

Feuchte Umschläge mit verschiedenen Gerbstoffpräparaten haben sich bei verschiedenen Hautproblemen als hilfreich erwiesen! Gerbstoffe (=Tannine) wirken gut bei Infektionen der Haut, sind leicht juckreizlindernd und können den Wasserhaushalt der Haut regulieren. Wirkungsvoller Einsatz bei Neurodermitis und Akne! Gerbstoffe werden einerseits als synthetisch hergestellte Fertigpräparate gehandelt und beigemischt in Cremes, Salben, Lotionen und Lösungen am Markt angeboten. Andererseits kommen Gerbstoffe auch in der Natur vor und gelten als altes Hausmittel zur besseren Abheilung von Ekzemen. Da dieser Inhaltsstoff grundsätzlich sehr gut vertragen wird, kann er auch bei Kindern angewendet werden. Kalte Umschläge haben zusätzlich einen angenehm kühlenden Effekt auf der geplagten Haut.

Was bewirken Gerbstoffe: besonders gut entzündungshemmend,hautberuhigend,juckreizlindern, austrocknend

Welche Gerbstoffe kommen oft zum Einsatz:

  • Schwarztee
    Schwarztee ist von Haus aus besonders reich an Gerbstoffen und wird besonders gerne als natürliche Variante zu chemisch hergestellten Gerbstoffen verwendet.
  • Nachtschattengewächs (=Bittersüßstengel)
    gilt als gute Alternative zu Cortison
    Vorsicht! Achtsamkeit ist bei einer längeren Anwendung zu geben, da Bittersüßstengel-Extrakte auch giftige Pflanzenstoffe enthalten kann
  • Eichen- und Buchenrinden-Extrakte
    enthalten große Mengen an Gerbstoffen und gelten daher als besonders gut entzündungshemmend und juckreizlindernd.

Zubereitung des Schwarztee-Umschlags:

  • vier Teebeutel Schwarztee oder 5 EL lose abgepackter Schwarztee
  • mit einem Liter heißen Wasser aufgießen
  • mindestens 10 Minuten ziehen lassen
  • der Tee muss gut auskühlen (kann auch mit Eiswürfeln versetzt werden)
  • einen Umschlag (am besten aus Baumwolle) damit tränken
  • damit die betroffenen Hautstellen einbinden und trocknen lassen
  • erst wenn der Umschlag fast ganz trocken ist, sollte dieser nochmals getränkt und wieder auf die betroffenen Hautstellen gebunden werden

Achtung! Wenn du Neurodermitis hast, verwende diese Umschläge nur für einen kurzen Zeitraum, da dadurch die Haut stark austrocknet wird. Für eine kurze Zeitspanne bei einem akuten Neurodermitis-Schub sind diese Gerbstoff-Umschläge aber zu empfehlen.

Globallife

Globallife

Globallife ist eine ergetische Behandlungsmethode. Es werden schädliche eingefahrene Muster im menschlichen Körper herausgefiltert und mithilfe von Strukturpunkten und energetischen Essenzen können die Ursachen aufgelöst werden.

Glycerin

Glycerin

Glycerin gilt als körpereigene Substanz als bestens verträglich. Studien bestätigen neben der ausgezeichneten Feuchthaltewirkung auch eine Stabilisierung der Schutzfunktion der Haut. Sogar die Luftfeuchtigkeit kann Glyzerin binden und auf der Haut halten. Die Barrierefunktion der Haut verhindert das Eindringen von Fremdstoffen und Bakterien und reguliert zweitens den Wasserverlust über die Haut, Glycerin stabilisiert und regeneriert diesen Schutz und erhöht zudem die Hautelastizität.

Hefe

Hefe

Hefe gilt als eine der Geheimwaffen bei Akne! Sie wirkt antibakteriell und bekämpft Hautirritationen. Innerlich angewendet bewirkt Hefe eine Reduktion von entzündlichen Prozessen. Das Wachstum gesunder Hautzeillen wird gefördert und der natürliche Säureschutzmantel wird wieder hergestellt. Hefetabletten bekommst du günstig in Apotheken und Drogerien, eine mehrwöchige "Hefe-Kur" wird angeraten.

Heilerde

Heilerde

Heilerde ist ein Pulver, welches aus Lößablagerungen gewonnen und für verschiedenste innere und äußere Anwendungen verarbeitet wird. Mit ihren Mineralstoffen und Spurenelementen kann der Hautstoffwechsel wieder ins Lot gebracht werden.

Anwendungsgebiete:
Neurodermitis, Psoriasis und Akne bis hin zu Arthrose- und Muskelbeschwerden.

Innere Anwendung:
Für die innere Anwendung verwendet man eine sehr fein gemahlene Heilerde, welche in jeder Apotheke erhältlich ist. Es werden ein bis zwei Teelöffel mit lauwarmen Wasser gut verrührt zweimal täglich getrunken, in der Früh am besten auf nüchternen Magen. Giftstoffe, schädliche Darmbakterien und überschüssige Magensäure werden durch die Heilerde aufgesaugt und sehr natürlich ausgeschieden. Die Anwendungsgebiete reichen von diversen Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Blähungen, Übelkeit, Völlegefühl und Sodbrennen über Gelenkprobleme bis hin zu den verschiedenen Hauterkrankungen.

Äußerliche Anwendung: Äußerlich angewendet wird die Heilerde als Gesichtsmaske, Heilerde-Wickel, Heilerde-Bad oder in einem Verband. Besonders bei zu Akne neigender haut kann Heilerde helfen, die Haut von Fett und Talg zu befreien. Heilerde wird auf die betroffenen Stellen aufgetragen und sollte bis zu einer Stunde einziehen. Dabei entsteht eine Saugwirkung. Während die Erde auf der Haut trocknet, zieht sie Schlackstoffe und überschüssiges Fett aus den Zellen. Sie saugt quasi den Talg und das Fett aus der Haut heraus. Ebenso nimmt sie die Bakterien auf und wirkt somit entzündungshemmend. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Für das Gesicht 3-4 EL Heilerde (bekommst du in der Apotheke) mit warmem Wasser zu einer Paste verrühren. Auf das gereinigte Gesicht auftragen, ca. 15 Minuten trocknen lassen, abspülen.

Tipp bei Akne: Willst du deine Pickel loswerden, dann mache vor der Heilerde-Maske ein Kamilledampfbad. Kamille wird nachgesagt, die Poren im Vorfeld zu öffnen und die Maske kann danach stärker wirken.

Heilerde und Verdauung:
Da mittlerweile sichergestellt ist, dass unsere Verdauung eine wichtige Rolle spielt in Bezug auf unser Hautbild, kann eine kurmäßige Anwendung von Heilerde durchaus eine positive Wirkung an der Haut zeigen. Der Geschmack dieser Heilerde zum Trinken ist außergewöhnlich neutral und man gewöhnt sich rasch daran, aber natürlich können auch Heilerde-Kapseln verwenden werden. Vorsicht! Besondere Vorsicht ist geboten, wenn generell eine Tendenz zu Darmverstopfung herrscht, denn die Heilerde wirkt "stopfend".

Herpesinfektion

Herpesinfektion

Eine besonders häufige Infektionsgefahr (besonders für Neurodermitiker) stellen die Herpesviren dar. Viele Menschen tragen den Herpesvirus in sich und die immer wieder auftretenden Lippenbläschen sind bei gesunden Menschen zwar auch nicht angenehm aber nicht so gefährlich wie bei Menschen mit einer bereits geschädigten Hautbarriere. Die Herpesviren können sehr leicht in den Körper eindringen, sich dort vermehren und ein Herpesekzem auslösen. Dieses Ekzem ist häufig mit Fieber und einem allgemeinen Krankheitsgefühl verbunden und wird normalerweise mit virushemmenden Medikamenten behandelt.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure kommt im menschlichen Bindegewebe vor, bindet Wasser in der Haut und sorgt für ein glattes und pralles Aussehen. Mit zunehmenden Alter nimmt der eigene Hyaluronsäuregehalt ab, die Haut wird faltig.
Hyaluronsäure kann biotechnologisch gewonnen werden oder wird aus Hahnenkämmen hergestellt.
Man findet Haluronsäure oft als Inhaltsstoff in Hautcremes und Hautseren für die Gesichtshaut, die Haut bekommt sofort mehr Feuchtigkeit und fühlt sich straffer an. Bei regelmässiger Anwendung wird die Haut mit mehr Feuchtigkeit angereichert und trocknet nicht mehr so schnell aus.
Das Allergiepotential ist gering, daher gut geeignet für Menschen mit sensibler Haut, Neurodermitis oder Schuppenflechte.

Hyposensibilisierung

Hyposensibilisierung

Durch das über einen langen Zeitraum (oft mehrere Jahre) Spritzen des Allergens in sehr kleinen Dosen wird der Körper langsam an das Allergen gewöhnt und reagiert in Folge nicht mehr darauf. Das Immunsystem lernt quasi, dass das Allergen (zB Hausstaub, Hundehaare, etc.) harmlos ist und der Körper nicht mit einer Allergie reagieren muss.

Inhaltsstoffe Kosmetika

Inhaltsstoffe Kosmetika

Wenn du unter Hautproblemen leidetst, solltest du auf folgende Inhaltsstoffe in Kosmetika besonders achten und VERMEIDEN:

  • Aluminium
  • Diethanolamine (DEA)künstlich
  • e Duft-/Farbstoffe
  • Formaldehyde/-abspalter
  • Parabene
  • Propylenglykol (PEG, PPG)
  • Silikone

Johanniskraut-Öl

Johanniskraut-Öl

Wissenschaftler haben belegt, dass Johanniskraut eine besonders starke antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaft besitzt, Hautreizungen lindert und auch Juckreiz eindämmen kann. Aufgrund der enthaltenen ungesättigten Fettsäuren werden bei regelmäßiger Anwendung von Johanniskraut-Öl spröde und rissige Lippen wieder schön weich. Johanniskraut wirkt sich auch bei der Bekämpfung von Depressionen positiv aus. Vorsicht! Bei der Anwendung von Johanniskraut-Öl und ausgedehnten Sonnenbädern, da auf der Haut dadurch unschöne Flecken entstehen können.

Jojoba-Öl

Jojoba-Öl

Du kannst Dein Haarshampoo mit Jojobaöl anreichern und damit brüchigem Haar, trockener Kopfhaut und Schuppen den Kampf ansagen. Dafür fügst Du auf 100 ml Shampoo einen Teelöffel Jojobaöl bei.

  • Jojobaöl ist fast unbegrenzt haltbar und dient der Kosmetikindustrie oftmals als Basisgrundlage.
  • zeichnet sich durch hohe Fettsäuren aus,
  • besitzt eine sehr gute Verträglichkeit (auch bei Problemhaut),
  • zieht schnell in die Haut ein
  • und macht diese glatt und geschmeidig.
  • In der Inhaltsstoffdeklaration wird das Jojobaöl gerne "Buxus Chinensis" oder "Simmondsia Chinensis" genannt.
  • Im Vergleich zu anderen Ölen ist Jojobaöl relativ günstig zu erwerben.

TIPP: Jojobaöl zeichnet sich durch einen natürlichen Lichtschutzfaktor von 3 bis 4 aus.

Kamille

Kamille

Die Kamille (Matricaria chamomilla) ist eine der bekanntesten und beliebtesten Heilpflanzen für innerliche und äußerliche Anwendungen. Seit Jahrtausenden wird die Kamille aufgrund der Pflanzenwirkstoffe bei Entzündungen, zur Wundheilförderung sowie gegen Akne und Hautunreinheiten eingesetzt.

Kamille wirkt gut bei:
Neurodermitits (Kamille wird in Form von Salben/Cremen und Kamillenteeumschlägen eingesetz)
Akne (Cremes und Gesichtsdampfbäder wirken antiseptisch und beseitigen Hautunreinheiten
schlecht heilende Haut (zB Hautrisse)
Salben/Cremes und Umschläge mit Kamillentee fördern die Wundheilung

Umschläge mit Kamillentee:

  • Kamillentee kochen und abkühlen lassen
  • die betroffenen Hautstellen damit abtupfen
  • hat meist auch eine kühlende Wirkung auf den entzündeten Hautstellen
  • du kannst ohne Bedenken den fertigen Kamillen-Extrakt in der Apotheke kaufen
  • die Kamillenblüten für den Kamillentee unbedingt aus der Apotheke beziehen
    nicht selbst in der Natur pflücken, da die Gefahr besteht dass man versehentlich die sehr ähnlich aussehende Hundskamille erwischt und diese führt oft zu Kontaktallergien auf der Haut

Achtung! Wenn du unter einer sehr trockenen Haut leidest, solltest du die Finger von Kamille lassen, da eine Behandlung mit Kamillentee die Haut zusätzlich stark austrocknen kann.

Lichenifikation

Lichenifikation

Im Verlauf der Neurodermitis-Erkrankung kann es zu der sogenannten Lichenifikation kommen. Darunter versteht man eine Verdickung der Haut,welche mit einer vergröberten Hautstruktur einhergeht. Häufig zu beobachten ist dies an den wenig pigmentierten Hautregionen, wie zum Beispiel im Gesicht. Es bilden sich weiße Stellen, die oft auch spröde, trocken und schuppend sind sowie starken Juckreiz auslösen. Eine Lichenifikation enthsteht an Hautstellen, welche duch exzessives Kratzen immer wieder beschädigt werden.

Lipidschicht

Lipidschicht

Die Zellen in der Hornschicht sind durch die sogenannten Lipide miteinander verbunden. Lipide stärken die Lipidbarriere der Haut und schützen sie vor dem Austrocknen. Sie sind für eine gesunde Haut unverzichtbar, denn die Lipide bilden die Schutzbarriere und binden die Feuchtigkeit. Sind zuwenig Lipide vorhanden, wird die Haut trocken, spannt und reagiert oft mit Juckreiz.

Mandelöl

Mandelöl

Das Öl aus süßen Mandeln wirkt hautpflegend, schützend und gilt als besonders gut hautverträglich. Es zieht rasch in die Haut ein und nährt empfindliche und trockene Haut mit seinen wertvollen und feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen. Es wird daher besonders gerne auch für verschiedenste Babypflegeprodukte verwendet. Für Menschen mit Neurodermitis und Schuppenfelchte zu empfehlen!

Mäusedorn

Mäusedorn

Mäusedorn lässt Rötungen der Haut verschwinden! Durch die Verwendung von Mäusedorn wird mehr Noradrenalin im Körper freigesetzt und die Blutgefäße ziehen sich zusammen. Dadurch sind diese nach außen hin nicht mehr sichtbar und Rötungen werden gemildert und weniger sichtbar nach außen. Dieser Zusatzstoff wird Gesichtscremen beigemischt um die speziell im Gesicht störenden Rötungen zu reduzieren.

Methotrexat

Methotrexat

Unter einer Therapie mit dem Folsäureantagonisten Methotrexat (MTX) zeigt sich bei 25 bis 50 Prozent der Psoriasis Patienten eine Verbesserung der Symptomatik, wobei die maximale Wirksamkeit erst nach der Induktionsphase erreicht wird. Die klinische Anwendung wird aber durch schwere unerwünschte Arzneimittelwirkungen sowie durch Fälle von Idiosynkrasien eingeschränkt.

Murmeltierfett/Nerzöl

Murmeltierfett/Nerzöl

Murmeltierfett und Nerzöl sind durch enthaltenes natürliches Cortison ähnlich wirksam wie Cortison, wirken rückfettend und feuchtigkeitsspendend. Leider weisen sie auch ähnliche Nebenwirkungen auf, so dass es nach einer mehrwöchigen Behandlung mit reinem Murmeltierfett oder Nerzöl bereits zu einer Verdünnung der Haut kommen kann. Vorsicht! Aufgrund dieser Nebenwirkungen sollten diese Präparate nicht über einen längeren Zeitraum und nur mit Absprache des behandelnden Arztes verwendet werden.

Anwendungsgebiete: Neurodermitis, Schuppenflechte,Psoriasis Arthritis, Hautverbrennungen

Naturkosmetik

Naturkosmetik

Wenn 100% Natur draufsteht, dürften ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe aus pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Substanzen, aber überhaupt keine synthetischen Stoffe enthalten sein. Eine Ausnahme gilt lediglich für bestimmte Konservierungsstoffe und Emulgatoren, diese sind unvermeidbar, da das Produkt haltbar gemacht werden muss. Ein Naturkosmetikum ist frei von Erdölprodukten, künstlich hergestellten Duft- und Farbstoffen sowie hautreizenden Konservierungsmittel. Desweiteren sollte die Produktion mit umweltschonenden Verfahren durchgeführt und die Einhaltung hoher Tierschutzstandards wird gewährleistet. Die Durchführung von Tierversuchen mit kosmetischen Produkten ist in der gesamten EU zum Glück schon länger verboten.

Neurodermitis

Neurodermitis

Die Krankheit Neurodermitis oder auch "atopische Dermatitis", "atopisches Ekzem" oder "endogenes Ekzem" genannt, ist mittlerweile längst zur Volkskrankheit Nr.1 in westlichen Industrieländern geworden. In Österreich sind derzeit rund 280.000 Menschen betroffen, jedem 7. bis 10. Kind wird bereits im Säuglingsalter Neurodermitis diagnostiziert, mit einer stark steigenden Tendenz.

Olivenöl

Olivenöl

Olivenöl ist schon seit Jahrtausenden bekannt für seine besonders gut pflegenden Wirkung bei Hautproblemen. Dazu ist es im Vergleich zu vielen anderen hochwertigen Ölen sehr günstig. Reines Olivenöl kann einer Basiscreme beigemischt werden. Ein Bad mit beigefügtem Olivenöl (ca. 200ml) mach die Haut geschmeidig, nach dem Bad die Haut nur trockentupfen und gut eincremen. Auch für eine sehr trockene Kopfhaut eignet sich eine sogenannte Olivenölhaube.

Panthenol

Panthenol

Panthenol (=Dexpanthenol oder Provitamin B5) verbessert als Zusatzstoff in Cremes und Salben das Feuchthaltevermögen der Haut. Der natürliche Regenerationsprozess wird angeregt und ein Juckreiz wird gelindert. Trockene, rissige und schuppige Haut wird mit Dexpanthenol gut gepflegt.

PASI-Score

PASI-Score

Der PASI (Psoriasis Area Severity Index) bestimmt den Schweregrad der Schuppenflechte, wobei als Parameter Verdickung, Schuppung und Ausdehnung der von der Psoriasis betroffenen Hautfläche einfließen.

Pasta Zinci

Pasta Zinci

Zink (=Zinkoxid) hat eine entzündungshemmende, austrocknende Wirkung und lindert den Juckreiz und ist ein beliebter Zusatzstoff für Cremen für Menschen mit Hautproblemen. Mittlerweile gibt es verschiedenste Produkte mit unterschiedlichem Zinkgehalt und unterschiedlichen Grundlagen auf dem Markt zu kaufen, diese reichen von wässrigen Zinkoxidschüttelmixturen bis hin zu sehr dickflüssigen weißen Pasten. Grundsätzlich lässt sich sagen, je mehr vom Bestandteil Zink enthalten ist und je wässriger die Grundlage, desto größer ist der austrocknende Effekt und wird damit gerne bei nässenden Ekzemen eingesetzt. Es ist darauf zu achten, dass sie nur auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen wird.

Anwendungsgebiete:
Akne (Zink wirkt entzündungshemmend und austrocknend auf die unliebsamen Pickel)
Neurodermitis und Schuppenflechte (Zinkpaste fördert die Wundheilung. Wenn der ganze Körper von einem Ausschlag betroffen ist und du den ganzen Körper damit eincremen möchtest, solltest du dir in der Apotheke eine Salbe mit Pasta Zinci und einer Basiscreme (zB Ultraphil oder Eucerin cum Aqua) mischen lassen. Diese Salbenmischung trägst du am Besten nach einem angenehmen Ölbad dick auf und lässt sie in Ruhe einziehen. Danach fühlt sich die Haut regelmäßig angenehm entspannt an.)

Zinkoxid ist ein weißes Pulver, das in der Apotheke erhältlich ist und man in jede beliebige Creme einrühren kann.
Achtung: Creme muss handwarm sein, damit sich das Pulver gut einmischen lässt!
Du bekommst eine Zinkpaste oder das reine Zinkoxid für ein paar Euro in jeder Apotheke.

Petersilie

Petersilie

Die Petersilie (Petroselinum crispum) ist in beinahe jedem heimischen Kräutergarten zu finden und sehr reich an Vitaminen. Daher wird dieses Kraut nicht nur in der Küche geschätzt, sondern immer mehr auch in der Naturkosmetik. Das hochkonzentrierte Vitamin E glättet und strafft die Haut, Magnesium und Eisen beruhigen zudem gestresste Haut und wirken entzündungshemmend bei fettiger Haut.

Pfefferminze

Pfefferminze

Die Pfefferminze (Mentha piperita) wirkt durch das enthaltende Menthol hautkühlend und durchblutungsfördernd und wird bei Kopfhautproblemen bis Akne eingesetzt.
Kopfhaut: in stark verdünnter Form kannst du mit Pfefferminzöl Irritationen der Kopfhaut beruhigen und zeitgleich das Haarwachstum fördern. Das Menthol in den Pfefferminzblättern hilft zudem gegen fettige Haare. Vielen schwärmen über das angenehme Frischegefühl nach einer Pfefferminz-Behandlung der Kopfhaut.
Akne: Pfefferminze wirkt als natürliches Mittel gegen Akne und hilft bei der Reinigung von verstopften Poren.

Phytotheraphie

Phytotheraphie

Der Fachbegriff für diese natürlichen Form der Therapie mit Pflanzen lautet Phytotherapie (=Pflanzenheilkunde), welche zu den ältesten Therapieformen weltweit gehört. Dabei werden Krankheiten mit den verschiedensten Pflanzenwirkstoffen behandelt. Neben den Pflanzenextrakten und Tinkturen finden auch die unterschiedlichsten Tees hier ihren Platz. Nachdem bei der Phytotherapie im Vergleich zur schulmedizinischen Therapie mit synthetischen Medikamenten so gut wie keine Nebenwirkungen auftreten, hat diese einen fixen Platz in der Naturheilkunde. Es ist dennoch Vorsicht geboten! Menschen mit einer Hautkrankheit reagieren auf viele Pflanzen allergisch! Daher sollten alle äußerlich angewendeten Produkte vorab an einer kleinen Hautstelle auf die Verträglichkeit getestet werden!

Plaque

Plaque

Das Wort Plaque kommt aus dem französischen und bedeutet Platte oder Fleck. Plaques sind ein Symptom der Schuppenflechte.

Propolis

Propolis

Propolis ist eine von Bienen hergestellte harzartige Masse und ist aus der Naturmedizin nicht mehr wegzudenken. Propolis gilt mittlerweile als das Gold der Bienen und verspricht Hilfe bei Akne und Juckreiz!

Was zeichnet Propolis aus?

  • bekämpft gut Bakterien, Viren und Pilzen
  • Einsatz bei leichten Symptomen auch als Alternative zum Antibiotika
  • hat eine besonders wundheilfördernde Wirkung
  • Anwendung innerlich innerlich in Kapselform als auch äußerlich als Creme oder Tinktur

Vorsicht! In letzter Zeit hört man verstärkt, dass relativ viele Menschen auf Propolis allergisch reagieren, daher sollten Salben und Tinkturen mit Propolis-Inhaltsstoffen vorab nur auf einer kleinen Körperstelle auf Verträglichkeit getestet werden.

Provitamin B5

Provitamin B5

Provitamin B5 (=Dexpanthenol oder Panthenol) verbessert als Zusatzstoff in Cremes und Salben das Feuchthaltevermögen der Haut. Der natürliche Regenerationsprozess wird angeregt und ein Juckreiz wird gelindert. Trockene, rissige und schuppige Haut wird mit Dexpanthenol gut gepflegt.

Psychosomatische Krankheit

Psychosomatische Krankheit

Eine psychosomatische Krankheit beruht auf psychisch-körperliche Wechselwirkungen. Die Psyche (positiv wie negativ) spielt eine große Rolle in der Linderung einer Hautkrankheit wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Akne.

PUVA

PUVA

PUVA ist die Abkürzung für "psoralen plus ultraviolet A" und gehört in den Bereich der Lichttherapie, welche bei Schuppenflechte und Vitiligo zum Einsatz kommt. Zusätzlich zur Bestrahlung wird die Haut mit Medikamenten besonders lichtempflich gemacht und dadurch kann der Heilungseffekt verstärkt werden.

Retinoide

Retinoide

Retinoide (=Vitamin A Derivate) sind synthetisch hergestellte Abkömmlinge aus der Gruppe des Vitamin-A und hemmen die Bildung der Keratinozyten. Damit wird die starke Schuppenbildung reduziert und der unnatürliche Wachstumsprozess der Haut kann sich normalisieren. Wird bei Schuppenflechte eingesetzt.

Ringelblume

Ringelblume

Die Blüten der Ringelblume (=Calendula officinalis) werden schon seit vielen Jahrhunderten zur Wundheilung eingesetzt und sind immer noch als Heilpflanze für viele Hautprobleme unverzichtbar. Die getrockneten Blüten werden meist äußerlich in einer Salbe oder einer Tinktur gemischt und zur Entzündungshemmung und Wundheilförderung der Haut eingesetzt. Wunden, Verbrennungen, Sonnenbrände sowie trockene und rissige Haut können sich durch die Wirkstoffe der Ringelblume rascher regenerieren und der Heilungsprozess wird beschleunigt.

Anwendungsgebiete: Neurodermitis, Schuppenflechte, trockene bis sehr trockene Haut

Achtung Neurodermitiker: Bei offenen Hautstellen, wie diese nach einer Kratzattacke bei einer Neurodermitis vorkommen können, wirkt das Auftragen von Ringelblumensalbe gegen eine Entzündung bzw. verhindert das eitrig werden der Wunde. Eine ähnliche Wirksamkeit weist die Heilpflanze Arnika auf, aber grundsätzlich wirkt die Ringelblume besser. Wenn du aber genau auf Ringelblume allergisch reagierst, was einige Neurodermitker tun, kannst du anstelle von Ringelblume auch Produkte mit Arnika verwenden.

Rizinusöl

Rizinusöl

Du leidest unter starkem Haarausfall, sprödem Haar oder juckiger Kopfhaut? Dann ist Rizinusöl ist eine perfekte Ergänzung zur täglichen Haar- und Kopfhautpflege. Wenn du dieses Öl regelmäßig in deine Haare einmassierst, wird das Haarwachstum gefördert, die Kopfhaut gut gepflegt und die Haare werden bereits nach wenigen Anwendungen kräftiger, weich und glänzend. Rizinusöl wird seit dem 16. Jahrhundert als Therapiemittel für unterschiedlichste körperliche Beschwerden (zB Abführmittel) sowie zur Haut- und Haarpflege erfolgreich eingesetzt. Rizinusöl verfügt über die besondere Eigenschaft, sehr intensiv in tiefe Hautbereiche einzuziehen und gleichzeitig einen gesunden Hautschutz aufzubauen. Diese außergewöhnliche Eigenschaft macht Rizinusöl perfekt für die Haarpflege. Dieses Öl ermöglicht den Haaren, gesund zu wachsen, da weder Silikone, Alkohol noch diverse andere chemische Inhaltsstoffe enthalten sind. Bei regelmässiger Anwendung wird das natürliche Haarwachstum angeregt und die Haare wachsen kräftiger nach. Dazu erhalten die Haare einen seidigen Glanz und sehen "gesünder" aus. Speziell krauses Haar lässt sich besonders gut mit dem Rizinusöl pflegen, ohne es zu "überpflegen".
Anwendungsempfehlungen: Das im Wasserband angewärmte Öl wird ganz sanft in dem handtuchtrockenen Haar einmassiert. Das Öl sollte mindestens 2 Stunden einwirken, wobei wir dir zu einer Intensivkur raten: lasse das Öl über Nacht einwirken und wasche deine Haare wie gewohnt am Morgen! Rizinusöl lässt sich normalerweise gut auswaschen, wobei meist zwei Waschgänge notwendig sind. Wennn du das Haar nicht vorab waschen möchtest, sollten die Haare sehr sorgfältig gebürstet werden, damit das Öl wirklich jedes Haar erreicht und ihr Wirkung entfalten kann. Rizinusöl hilft ebenso bei einer juckenden Kopfhaut, verteile eine geringe Menge des Rizuinusöls direkt auf der Kopfhaut und massiere das Öl leicht ein.
Unser TIPP: gib ein paar Tropfen Rizinusöl in dein Shampoo oder dein Conditioner, damit entfaltet da Öl bei jeder Haarwäsche seine gute Wirkung.
Du findest Rizinusöl in diversen Haut- und Haarepflegeprodukten wie Shampoos, Conditioner oder Kopfhautseren. Du kannst dir aber auch ein reines Rizinusöl besorgen und regelmässig in die Kopfhaut sowie die Haare massieren. Achte beim Kauf auf eine gute Qualität, es sollte auf jeden Fall ein kaltgepresstes Öl sein. Die Ölsamen werden bei diesem Verfahren vor der Pressung nicht erhitzt und sämtliche Vitamine und wertvollen Substanzen bleiben erhalten.

Rosazea

Rosazea

Rosazea (=Acne rosazea =Kupferrose =Altersakne) ist eine Hautkrankheit, welche durch eine chronische Entzündung der Gesichtshaut gekennzeichnet ist. Diese Krankheit trifft in der Regel Menschen im mittleren Erwachsenenalter (ab dem 30. Lebensalter), wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Die psychische Belastung der Betroffenen ist meist sehr groß, da sie durch ihre offensichtliche „Entstellung“ im Gesicht besonders leiden.

Rosmarin

Rosmarin

Die Wirkstoffe des Rosmarin (Rosmarinus officinalis) hilft bei stumpfen und glanzlosem Haar! Eine Rosmarin-Kur belebt das Haar und ist eine Wohltat für die Kopfhaut. Ob in Form von Öl, Haarspülung oder Tonikum, Rosmarin stärkt das Haar und hilft gegen trockene und juckende Kopfhaut. Mit seiner belebenden Wirkung verleiht Rosmarin dem Haar neue Schwungkraft und hilft bei regelmäßiger Anwendung gegen Schuppen und Haarausfall.

Salbei

Salbei

Salbei (Salvia officinalis) eignet sich hervorragend zur Bekämpfung unreiner Haut und entzündungshemmend bei Neurodermitis. Die ätherischen Öle des Salbeis wirken antibakteriell, desinfizierend, belebend, entzündungshemmend und schweißregulierend. Auch für die Kopfhaut ist Salbei ein Geheimtipp: eine selbst hergestellte Salbeispülung kräftigt die Haarwurzeln und verleihen dem Haar mehr Glanz und Spannkraft.

Wirkung:

Akne: antibakteriell wirksame Substanzen desinfizieren die Haut und ziehen die erweiterten Poren zusammen
Neurodermitis: entzündungshemmend bei offener entzündlicher Haut

Tipp bei Akne:
2 - 3 mal wöchentlich ein Salbei-Gesichtsdampfbad
Dabei werden 3 bis 4 frische oder getrocknete Salbeiblätter (oder ätherisches Salbeiöl aus der Apotheke) mit kochendem Wasser überbrüht und du hältst für ca. 10 Minuten das Gesicht in den aufsteigenden Dampf.

Tipp bei Neurodermitis:
5 Tropfen ätherisches Salbeiöl als Zusatz zum sonstigen Hauptbadezusatz (zB Öl oder Totes Meer) in die Badewanne reduziert die Hautentzündunt bereits beim Baden.

Salicylate

Salicylate

Salicylate sind die Salze der Salicylsäure und kommen in ätherischen Ölen, in den Blättern, Blüten und Wurzeln vieler verschiedener Pflanzen vor. In Form von Extrakten, Ölen, Gelen und Essenzen ist die Salicylsäure häufig auch Inhaltsstoff von Kosmetik. Sie wird hier meist als Konservierungsmittel eingesetzt. Salicylsäure und ihre Salze besitzen ein allergenes Potential – darum ist ihr Einsatz in Kosmetik nur bis zu einer Höchstkonzentration von 0,5% (Säure) erlaubt. Für Kinder unter 3 Jahren soll sie nicht verwendet werden.

Salicylsäure

Salicylsäure

Bei der Schuppenentfernung bewährt sich vor allem die Salicylsäure, zusätzlich wirkt sie entzündungshemmend. Das Präparat wird dick auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen und einmassiert, in einer mehrstündigen Einwirkzeit werden die abgestorbenen Hautzellen aufgeweicht und anschließend abgewaschen. Die Salicylsäure kann in unterschiedlicher Konzentration verschiedenen Ölen und Salben beigemischt werden.

Sanddorn

Sanddorn

Sanddorn ist reich an den natürlichen Antioxidantien und hat generell eine heilende Wirkung auf die Haut. Sanddorn ist reich an Vitamin C, Vitamin B, Zink, Eisen, Kalzium, Magnesium und Kalium. Es wirkt entzündungshemmend, desinfizierend, regeneriert die Haut und kommt in der Anti-Aging-Pflege verstärkt zum Zug. Besonders Menschen mit einer trockenen und schuppigen Haut (Neurodermitis) mögen Pflegeprodukte mit Sanddornöl, da dieses Öl dem Austrocknen der Haut sehr gut entgegen wirkt. Wenn das Sanddornprodukt zusätzlich einen UV-Schutz enthält, kann damit auch einer Sonnenallergie oder einer sogenannten Mallorca-Akne vorgebeugt werden.

Schafgabe

Schafgabe

Die Schafgarbe ist eine heimische Pflanze und wird von Menschen mit Hautproblemen als Schafgarben-Öl und Schafgarben-Tinktur verwendet. Die Schafgarbe hat eine ausgeprägt starke Heilwirkung auf der Haut, ist diesbezüglich vergleichbar mit der Kamille wirkt aber weniger austrocknend und daher der Kamille vorzuziehen.
Anwendungsgebiete: schlecht heilende Wunden, Neurodermitis, Schuppenflechte, wirkt reinigend bei Aknehaut

Schuppenflechte

Schuppenflechte

Psoriasis ist der medizinsche Fachausdruck für die in unseren Kreisen als Schuppenflechte bekannte Hauterkrankung. Es handelt sich um eine chronisch-entzündliche Autoimmun-Krankheit, welche nicht ansteckend ist, sehr wohl aber vererbbar. So findet man meist mehrere betroffene Menschen in einer Familie.

Schwefel

Schwefel

Schwefel riecht nicht gut, aber reduziert nachweislich Entzündungen der Haut und des Bewegungsaparates. Dazu wird Schwefel als wahres Schönheitsmittel für Haut und Haare eingesetzt. Bei Hauterkrankungen wird Schwefel äußerlich als Zusatz in Salben/Cremes oder Bädern verwendet. Die Haut wird leicht ausgetrocknet und die Wundheilung angeregt.

Hautinfo TIPP! Natürliche Schwefelbäder werden in Israel und Island angeboten, eine Wohltat für Haut und Gelenke!

Anwendungsgebiete:
Schuppenflechte (Schwefel erleichtert die Ablösung der Schuppen und reduziert die Hautentzündung)
Psoriasis Arthritis (Schwefel-Bäder lindern die Beschwerden bei chronischen entündlich-rheumatischen Erkrankungen wie der Psoriasis Arthritis)
Akne (Schwefelhaltige Cremes und Lotions reduzieren Hautunreinheiten wie Pickel und Mitesser)
Anti-Aging für Haut und Haar (Schwefel unterstützt die Kollagenbildung und wirkt vorzeitiger Faltenbildung entgegen (hoher Anteil an Antioxidantien)

SCORAD

SCORAD

SCORAD ist die Abkürzung für "Severity Scoring of Atopic Dermatitis". Der SCORAD ist ein international akzeptierter Score zur standardisierten Beurteilung des Hautzustandes und Ausprägungsgrades des atopischen Ekzems (=Neurodermitis). Unter Einbeziehung von sechs typischen morphologischen Veränderungen (Erythem, Infiltration, Krusten, Kratzartefakte, Lichenifikation, Trockenheit nicht befallener Haut) werden jeweils 0-3 Punkte je Kriterium anhand einer Intensitätsskala (0 = nicht vorhanden, 1 = mild, 2 = moderat, 3 = schwer) vergeben. Weiterhin werden der Anteil der betroffenen Hautfläche (Ausmaß in %) und die subjektive Einschätzung von Symptomen wie Juckreiz und Schlafverlust anhand einer visuellen Analogskala (0-10, max. 20 Punkte) einbezogen.

Sonnenallergie

Sonnenallergie

Die Sonnenallergie (Mallorca Akne) ist eine unangenehme Hauterscheinung aufgrund der Sonneneinstrahlung und ist mittlerweile die häufigste lichtbedingte Hauterkrankung in unseren Breiten. Bei vielen Betroffenen tritt die Sonnenallergie einige Tage nach dem ersten intensiven Sonnenbad nach dem Winter ein oder zu Beginn des Urlaubs, wenn man naturgemäß verstärkt der Sonne ausgesetzt ist. Die Hautreaktion selbst wird durch die Kombination von UVA-Licht und Inhaltsstoffen von fetthaltigen Sonnenschutzprodukten oder durch den körpereigenen Talg ausgelöst.

Stutenmilch

Stutenmilch

Stutenmilch stärkt die körperliche Abwehr und kann damit die Linderung von verschiedenen Krankheitszuständen bewirken.

Stutenmilch bei Neurodermitis: Viele Neurodermitiker schwören auf eine Stutenmilch-Trinkkur. Dabei wird über mehrere Wochen täglich ein Glas (1/4 Liter) Stutenmilch getrunken. Dadurch werden die Abwehrkräfte im Körper gestärkt, der Stoffwechsel wird angeregt und durch die bessere Durchblutung sieht man den positiven Effekt bereits nach kurzer Zeit auch an der Haut. Der Geschmack von Stutenmilch ist allerdings gewöhnungsbedürftig und bestimmt nicht jedermanns Sache. Aber die wirklich guten Heilerfolge bei Neurodermitis Betroffenen können sich sehen lassen. Bei der Stutenmilch-Therapie wird eine mehrmonatige Kuranwendung empfohlen.

Wichtiger Hinweis für den Kauf von Stutenmilch: Du solltest darauf Wert legen, die Stutenmilch in einer wirklich guten Bio-Qualität zu kaufen. Die beste Quelle dafür ist unumstritten der Direktbezug über einen Bauern. Aber nicht jeder lebt am Land und du kannst die Stutenmilch in guter Qualität mittlerweile auch über das Internet beziehen. Eine langfristige Therapie mit Stutenmilch ist aber nicht gerade günstig, bei der genannten Tagesdosis kommst Du auf EUR 70,00 bis 100,00 pro Monat.

Süßholzwurzel-Extrakt

Süßholzwurzel-Extrakt

Süßwurzel-Extrakt enthält enthält Triterpensaponoide (= geschmacksgebender Inhaltsstoff von Lakritze) und Flavonoide (antioxidative Wirkung). Die Wundheilung wird gefördert und Irritationen sowie Juckreiz werden weniger. Süßwurzel-Extrakt ist als Zusatzstoff in Kosmetika für die besonders sensible Haut gerne gesehen.

Teebaumöl

Teebaumöl

Bis dato haben Teebaumölprodukte keine Arzneimittelzulassung, werden aber regelmäßig in Salben/Cremen, Shampoos, Seifen und reinem Teebaumöl angeboten. Die betroffenen Hautareale können mit einem Gemisch aus 3 bis 10% reinem Teebaumöl und einem sonst gutem Öl wie zum Beispiel Mandelöl, Jojobaöl oder Avocadoöl eingerieben werden. Teebaumöl stillt den Juckreiz, wirkt antibakteriell und regt die Wundheilung an. Auch dem Herpesvirus sagt Teebaumöl erfolgreich den Kampf an. In den letzten Jahren gab es leider immer wieder Negativschlagzeilen zum Thema Teebaumöl. Nach Verschlucken jenes traten Vergiftungserscheinungen auf und Menschen reagieren verstärkt gegen den Inhaltsstoff Cineol allergisch. Daher ist die erstmalige Verwendung von Teebaumöl nur vorsichtig durchzuführen.

Thymian

Thymian

Englische Forscher haben entdeckt, dass eine Thymian Tinktur bei Akne effektiver und milder wirkt als so manche chemische Creme. Die sogenannten Propionibakterien, welche für die Akne mitverantwortlich sind, werden nach dem Auftragen der Thymiantinktur bereits nach fünf Minuten abgetötet. Durch die antibakterielle Wirkung wird Thymian auch gerne bei einem entzündlichen Neurodermitis Schub oder Schuppenflechte eingesetzt.

Thymiantinktur selbst gemacht:

  • 250 ml hochprozentiger Alkohol (günstiger Vodka oder Korn) in ein verschließbares Glas (gibts zB im Lagerhaus)
  • 100 gr frischer Thymian einlegen und das Glas verschließen
  • ca. einem Monat an einem hellen Platz stehen lassen
  • einmal täglich das Glas kräftig schütteln
  • absieben und in eine dunkle Flasche füllen - fertig!

Urea

Urea

Urea (=Harnstoff) ist ein hauteigener Feuchthaltefaktor und kann zusätzlich eingerührt in in Salbenmischungen den Feuchtigkeitszustand der Haut verbessern. Urea kann die Wasserbindungsfähigkeit steigern und fördert die natürliche Geschmeidigkeit der Haut.
Bei magistralen Zubereitungen ist die Bezeichnung für Urea meist Carbamidum oder Carbonyldiamid.

Urtikaria

Urtikaria

Urtikaria ist der Fachausdruck für Nesselsucht.

UV-Strahlen

UV-Strahlen

Die Sonnenstrahlen werden in UV-A und UV-B eingeteilt. UV-B Strahlen sind kurzwellig und für einen etwaigen Sonnbrand verantwortlich, UV-A Strahlen sind langwellig, dringen tief in die Haut an und verursachen dort "Altersfalten".

Vitamin D3-Derivate

Vitamin D3-Derivate

Die lokale Anwendung von Vitamin D3-Derivaten wie Calcipotriol oder Calcitriol ist eine kortisonfreie Alternative bei der Behandlung der Psoriasis und in der Regel gut verträglich. Nach Therapie mit Calcipotriol zeigten laut Studien 30 bis 50 Prozent der Patienten eine deutliche Besserung oder Abheilung der Läsionen innerhalb weniger Wochen.

Vitiligo

Vitiligo

Vitiligo oder Weißfleckenkrankheit ist eine chronische Hauterkrankung, von der im mitteleuropäischen Raum ca. 1,5 Millionen Menschen betroffen sind. Typisch für die Vitiligo sind plötzlich auftretende, weiße bzw. pigmentfreie Flecken auf der Haut, die sich langsam ausweiten können, aber nicht unbedingt müssen. Vitiligo ist weder schmerzhaft, noch ansteckend, noch gefährlich, aber dennoch eine große Belastung für die Betroffenen.

Warzen

Warzen

Warzen sind zwar lästige, aber ungefährliche Virusinfektionen. Je nach Warzen-Typ sind es verhärtete, flache oder knötchenartige Wucherungen, die meistens an Händen und Füßen, im Gesicht und im Genitalbereich auftreten. Die weit verbreitete Dornwarze (ähnlich wie Hühneraugen) erkennt man am ehesten an vermehrten Schwielen und Hornhautkrusten an den Fußsohlen, die beim Gehen oft starke Schmerzen verursachen.

Weihrauch

Weihrauch

Weihrauch-Extrakt enthält Boswelliasäuren, die Entzündungen im und am Körper hemmen können. Damit wird irritierte Haut beruhigt und auch der Juckreiz kommt zur Ruhe. Bei der Schuppenflechte wird durch Weihrauch die überschießende Verhornung gehemmt. Weihrauch gilt in Indien als ein wertvoller Cortison-Ersatz und findet sich meist als Zusatzstoff in Salben und Cremes.

Zinnkraut

Zinnkraut

Ist die Haut nicht mehr akut entzündet, aber immer noch stark nässend, ist Zinnkraut (auch bekannt unter dem Namen Schachtelhalm) eine wunderbare Methode zur Linderung der Beschwerden. Durch die adstringierende Wirkung (=zieht die Poren auf der Haut zusammen) wird Zinnkraut sehr gerne bei Akne-geplagter Haut eingesetzt. Entzündungsherde werden eingedämmt und die Haut sieht feinporiger aus. Zinnkraut enthält eine große Menge Kieselsäure und hat daher in der Naturkosmetik einen fixen Platz. Kieselsäure verbessert die Elastizität der Haut und eine ausreichende Kieselsäureversorgung beschert gesündere Finger- und Fußnägel.
Anwendungsgebiete: Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte, starker Juckreiz

Anwendung von Zinnkraut:

  • Hautumschläge auf den betroffenen Hautstellen
  • Zinnkraut-Vollbad
    Wenn die Haut am ganzen Körper betroffen ist, solltest Du ein Zinnkraut-Vollbad nehmen.
  • Zinnkraut-Spülungen
    Spülungen der Kopfhaut mit Zinnkrauttee werden auch bei starken Kopfschuppen empfohlen. Über eine Woche lang wird jeden Tag die Kopfhaut mit Zinnkrauttee gespült, danach die Kopfhaut mit Olivenöl einreiben und mindestens eine Stunde einwirken lassen.

 

Zubereitung Zinnkraut-Vollbad:

  • 1 TL Zinnkrauttee wird mit 1 Liter kochendem Wasser überbrüht
  • 5 Minuten ziehen lassen und abseihen
  • dem Badewasser beimengen

Zubereitung Zinnkrauttee für Umschläge und Kopfhautspülungen:

  • ca. 200 Gramm Zinnkraut wird über Nacht in kaltem Wasser angesetzt
  • danach wird diese Zinnkrauttee-Flüssigkeit mit Wasser 1:5 verdünnt
    (zu starker Tee würde die Haut zu intensiv austrocknen)

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