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Selbstmord einer 13-jährigen wg. Hautkrankheit??

klumpi
Mitglied seit 07. 04. 2014
4 Beiträge

Guten Morgen, was sagt man dazu?? Ich habe selbst eine Neuro und habe auch in der Pubertät ordentlich gekämpft mit meiner unschönen Haut. Richtig gehänselt wurde ich zwar nicht, aber ich habe schon gemerkt, dass die Mitschüler komisch geschaut und hinter mir getuschelt haben. Das war nicht schön und ich kann mir vorstellen, dass es sehr schlimm sein muss, was diesem armen Mädchen mit dem Mobbing passiert ist. Und dann passiert so etwas anscheinend öfter?? (Junge aus England...) Ich bin schockiert. Da muss viel mehr in die Richtung gemacht werden!

Klaus80
Mitglied seit 07. 04. 2014
2 Beiträge

Grundsätzlich sollte man sehr vorsichtig sein mit der Aussage Mobbing, da ja die Eltern auch in der Schule waren und die Schüler quasi freigesprochen haben vom Mobbing. Dann ist da wohl nicht sehr viel dran und es wurde viel von den Medien aufgepusht!
Selbstverständlich ist es tragisch für die Familie, keine Frage!

Ich kann dir nur zustimmen, dass ist durch und durch eine dubiose Geschichte, man weiß nicht, wie die Hintergründe wirklich waren.
Mir geht es als Betreiber der hautinfo.at darum, aufzuzeigen, wie schwer psychisch betroffenen viele Hautkranke sind durch ihr nicht perfektes Aussehen sind. Ich als Betroffene kann nur sagen, ich habe es selber in der Schule erlebt, schief angeschaut und zum Gelächter der Mitschüler zu werden wegen meiner Neurodermitis am ganzen Körper und das ist für einen 13-jährigen Menschen echt tragisch und gibt einen tiefen Knacks im Selbstbewusstsein.

klumpi
Mitglied seit 07. 04. 2014
4 Beiträge

Wie auch immer, ich finde es schrecklich, ob gemobbt oder nicht, das Kind hatte schwere psychische Probleme wegen der Hautkrankeit, und hier muss man ansetzen.
Leider ist unser System auf psychische Betreuung nicht ausgerichtet (zumindest muss man es selbst bezahlen, und das kann sich keiner leisten) und hier ist viel Aufklärung notwendig.

angelika
Mitglied seit 07. 04. 2014
2 Beiträge

Ich habe von dieser schrecklichen Geschichte in der Zeitung gelesen und es ist einfach nur traurig, vor allem für die Angehörigen. Mein aufrichtiges Beildeid an dieser Stelle.
Ich finde es gut, dass darüber gesprochen wird, dieses T'hema wird viel zu sehr todgeschwiegen. Alle mit einer Hautkrankheit wissen, wie schwer es manchmal ist, wenn zum x-ten Mal ein Schub kommt und man aussieht wie von einem anderen Stern. In solch einem Fall die Nerven zu bewahren und sich nicht zu kränken, wenn man nur die komischen Blicke von anderen zu spüren bekommt, ist schon schwer genug. Wenn dann noch dumme verbale Angriffe dazukommen, kann das Leben sehr schnell nicht mehr lebenswert erscheinen. Wie man lernt, mit einem nicht perfekten Aussehen gut zu leben, ja, da ist guter Rat echt teuer.
Ich würde mir wünschen, dass die Krankenkassen diesem psychischen Aspekt mehr nachgehen und vor allem unterstützen würden.

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