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Rolle der Psyche bei Psoriasis

barbaraw.
Mitglied seit 10. 01. 2015
3 Beiträge

Hallo in die Runde!
Bei mir ist die Schuppenfelchte erst im Alter von 27 Jahren ausgebrochen (nun bin ich 43). Dafür hatte ich nie Probleme mit der Haut beziehungsweise generell mit meinem Aussehen. Nachdem die Schuppenflechte bei mir an besonders blöden Stellen wie Hände, Gesicht und Kopf zu sehen ist, kämpfe ich neben den körperlichen Beschwerden (welche mit guten Medikamenten und Hautpflegeprodukten halbwegs gut hinbekomme) vorwiegend mit der psychischen Belastung durch dir Psoriasis.

Mein damaliger Langzeit-Freund hat mich wegen der Schuppenflechte verlassen, ich glaube gar nicht wegen der optischen Verändungen an der Haut, aber vielmehr dass ich mich verändert habe, ich bekam schwere emotionlae Schwankungen, damit muss der Partner erst einmal zurechtkommen. Ich tat mir selbst unendlich leid, wollte nichts mehr unternehmen, tja diesen Mann habe ich durch die Schuppenflechte verloren. Aber nicht die Schuppenflechte selbst war schuld, sondern die Sache, wie ich psychisch damit umgegangen bin.

Ich hatte immer wieder einen Freund, aber nicht für lange Zeit. Dazu kam dass ich meinen vorigen Job verloren habe weil ich psychisch so angeschlagen war. Ich habe nun wieder einen Job und es geht mir ganz gut (denke ich), aber ich möchte heuer etwas für mich und mein psychisches Gleichgewicht tun. Das ist mein Neujahrsvorsatz.

Liebes Hautinfo Team, ich habe mich auf dieser Website umgesehen, ihr beschreibt die psychische Komponente bei Psoriasis sehr gut, meine Frage lautet nun:
Wo kann ich diese psychische Hilfe genau für mein Problem bekommen? Gehe ich zu einem Psychotherapeuten (ein Arzt) oder einen Psychologen, gibt es verschiedene Fachrichtungen?? Das würde mich interessieren, hier gibt es auch im Internet keine konkreten Anhaltspunkte!

Ich bedanke mich bereits jetzt recht herzlichen!
Mit besten Grüßen, Barbara

karinhafnerhautinfo.at
Mitglied seit 21. 09. 2014
227 Beiträge

Zitiert von: barbaraw.
Hallo in die Runde!
Bei mir ist die Schuppenfelchte erst im Alter von 27 Jahren ausgebrochen (nun bin ich 43). Dafür hatte ich nie Probleme mit der Haut beziehungsweise generell mit meinem Aussehen. Nachdem die Schuppenflechte bei mir an besonders blöden Stellen wie Hände, Gesicht und Kopf zu sehen ist, kämpfe ich neben den körperlichen Beschwerden (welche mit guten Medikamenten und Hautpflegeprodukten halbwegs gut hinbekomme) vorwiegend mit der psychischen Belastung durch dir Psoriasis.

Mein damaliger Langzeit-Freund hat mich wegen der Schuppenflechte verlassen, ich glaube gar nicht wegen der optischen Verändungen an der Haut, aber vielmehr dass ich mich verändert habe, ich bekam schwere emotionlae Schwankungen, damit muss der Partner erst einmal zurechtkommen. Ich tat mir selbst unendlich leid, wollte nichts mehr unternehmen, tja diesen Mann habe ich durch die Schuppenflechte verloren. Aber nicht die Schuppenflechte selbst war schuld, sondern die Sache, wie ich psychisch damit umgegangen bin.

Ich hatte immer wieder einen Freund, aber nicht für lange Zeit. Dazu kam dass ich meinen vorigen Job verloren habe weil ich psychisch so angeschlagen war. Ich habe nun wieder einen Job und es geht mir ganz gut (denke ich), aber ich möchte heuer etwas für mich und mein psychisches Gleichgewicht tun. Das ist mein Neujahrsvorsatz.

Liebes Hautinfo Team, ich habe mich auf dieser Website umgesehen, ihr beschreibt die psychische Komponente bei Psoriasis sehr gut, meine Frage lautet nun:
Wo kann ich diese psychische Hilfe genau für mein Problem bekommen? Gehe ich zu einem Psychotherapeuten (ein Arzt) oder einen Psychologen, gibt es verschiedene Fachrichtungen?? Das würde mich interessieren, hier gibt es auch im Internet keine konkreten Anhaltspunkte!

Ich bedanke mich bereits jetzt recht herzlichen!
Mit besten Grüßen, Barbara


Liebe Barbara, du hast gut beschrieben, wie sich viele Menschen mit einer Schuppenflechte (oder generell mit einem gröberen Hautproblem) fühlen. Mit solch einer Krankheit gut leben ohne zu verzweifeln - das ist für manche von uns schwierig, aber durchaus machbar.

Ich kann dir nur empfehlen, ja suche dir einen Psychologen/einen Coach für eine Gesprächstherapie! Diese kann dir helfen, ganz neue Sichtweisen auf dich, dein ganzes Umfeld (Familie, Job, Freunde, etc.) und deine Haut zu erlernen. Du kannst lernen besser mit deiner Erkrankung umzugehen. Das ist ein ganz eigener Ansatz in der Therapie einer Hauterkrankung, kann aber einen entscheidenden Teil dazu beitragen, dass es dir auf Dauer besser damit geht.

Gute Psychologen verlangen im Schnitt für eine Sitzung zwischen €70 und €120, davon bekommst du von der Krankenkasse (je nach Krankenkasse unterschiedlich) zwischen €21 und €40 retour. Den Rest übernimmt eine Wahlarztversicherung, wenn du eine hast.

Es stimmt, ein Psychotherapeut ist ein Mediziner, die sind aber sehr rasch mit Antidepressivum da, das ist in den meisten Fällen keine Gesprächstherapie, dafür zahlen die Krankenkassen in der Regel mehr dazu.

Einen Tipp habe ich noch für dich: Frage immer nach einem ersten kostenlosen Vorgespräch, du musst diesen Menschen "riechen" können, der muss dir sympathisch sein und das kann man realistischerweise nur nach einem ersten Treffen beurteilen. Ein kostenloses Vorgespräch sollte bei einem seriösen Therapeuten immer drinnen sein.

Schreibe uns doch, welchen guten Therapeuten du letztendlich gefunden hast, denn wenn dieser gut ist, möchten das sicher mehr Leute erfahren. Und wirklich gute Psychotherapeuten sind leider dünn gestreut.

Hier findest du sicher ein paar gute Tipps für die Stärkung der Psyche:
https://www.hautinfo.at/schuppenflechte/die-psyche-staerken-119.html

Alles Gute wünsche ich dir! Liebe Grüße, Karin

Ma_Hu
Mitglied seit 19. 01. 2015
3 Beiträge

Zitiert von: barbaraw.
Hallo in die Runde!
Bei mir ist die Schuppenfelchte erst im Alter von 27 Jahren ausgebrochen (nun bin ich 43). Dafür hatte ich nie Probleme mit der Haut beziehungsweise generell mit meinem Aussehen. Nachdem die Schuppenflechte bei mir an besonders blöden Stellen wie Hände, Gesicht und Kopf zu sehen ist, kämpfe ich neben den körperlichen Beschwerden (welche mit guten Medikamenten und Hautpflegeprodukten halbwegs gut hinbekomme) vorwiegend mit der psychischen Belastung durch dir Psoriasis.

Mein damaliger Langzeit-Freund hat mich wegen der Schuppenflechte verlassen, ich glaube gar nicht wegen der optischen Verändungen an der Haut, aber vielmehr dass ich mich verändert habe, ich bekam schwere emotionlae Schwankungen, damit muss der Partner erst einmal zurechtkommen. Ich tat mir selbst unendlich leid, wollte nichts mehr unternehmen, tja diesen Mann habe ich durch die Schuppenflechte verloren. Aber nicht die Schuppenflechte selbst war schuld, sondern die Sache, wie ich psychisch damit umgegangen bin.

Ich hatte immer wieder einen Freund, aber nicht für lange Zeit. Dazu kam dass ich meinen vorigen Job verloren habe weil ich psychisch so angeschlagen war. Ich habe nun wieder einen Job und es geht mir ganz gut (denke ich), aber ich möchte heuer etwas für mich und mein psychisches Gleichgewicht tun. Das ist mein Neujahrsvorsatz.

Liebes Hautinfo Team, ich habe mich auf dieser Website umgesehen, ihr beschreibt die psychische Komponente bei Psoriasis sehr gut, meine Frage lautet nun:
Wo kann ich diese psychische Hilfe genau für mein Problem bekommen? Gehe ich zu einem Psychotherapeuten (ein Arzt) oder einen Psychologen, gibt es verschiedene Fachrichtungen?? Das würde mich interessieren, hier gibt es auch im Internet keine konkreten Anhaltspunkte!

Ich bedanke mich bereits jetzt recht herzlichen!
Mit besten Grüßen, Barbara


Hallo Barbara, ich habe zwar Neurodermitis, aber die Grundproblematik ist/war bei mir sehr ähnlich gelagert. Ich habe mir nach langem Hin & Her eine Psychologin gesucht im letzten Jahr, diese ist spezialisiert auf eine systemische Therapie. Es werden alle Systeme (Herkunftfamilie, aktuelle Familie, Job, Freunde, und viele mehr) thematisch behandelt, und vor allem wie man selber in diesen Systemen steht.
Ich habe sehr viel gelernt über mich selber im letzten Jahr, ich war und bin immer noch sehr begeistert von dieser Therapie. Mir hat es geholfen, in vielerlei Hinsicht.
Jetzt bin ich schwanger und kann viel besser mit verschiedensten Themen in meinem Umfeld umgehen.

Also suche dir jemanden, der auf systemische Therapie spezialisiert ist!

Die hautinfo.at-Experten

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