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Neurodermitis bei unserem Sohn zu akzeptieren fiel sehr schwer...

Sybille
Mitglied seit 06. 08. 2014
1 Beiträge

Ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen und hab mich spontan entschieden unseren Tipp abzugeben. Unser Sohn (4) hatte eine schwere Neurodermitis am ganzen Körper, beginnend mit dem 4.Lebensmonat.

Mittlerweile gehts besser, wir können es selbst kaum glauben, da es wirkich richtig schlimm war und wir oft nahe der Verzweiflung waren, von Arzt zu Arzt gelaufen sind, viel ausprobiert haben (Homöopathie, Bioresonanz, Schüsslersalze, 100e Cremes und Badezusätze etc.).

Irgendwann haben wir (mein Mann und ich) einfach akzeptiert, dass unser Kind halt die Neurodermitis hat, ehrlicherweise mussten wir beide es uns eingestehen, dass wir zum Teil große Probleme damit hatten - nach außen!

Wir sind beide erfolgsvewöhnte Menschen und kerngesund. Dass unser Kind mit einer Hautkrankheit auf die Welt kommt, mit diesem Gedanken mussten wir uns erst anfreunden. Nicht, dass wir unseren Sohn weniger lieb gehabt hätten deswegen (natürlich nicht), aber es war ein Schock und wir haben uns zeitweise nicht aus dem Haus getraut mit ihm.

Nach den vielen Arztbesuchen in den ersten Jahren war ich so fertig, dass ich dann eine Zeit lang gar keine Ärzte mehr sehen konnte, ich hab ehrlicherweise auch keinem mehr getraut, wurde immer misstrauischer.

Durch Zufall bin ich zu einer Energetikerin/Lebens-und Sozialberaterin gekommen. Sie hat mir geholfen zu erkennen, dass wir den Tatsachen ins Auge sehen müssten und die Krankheit einfach akzeptieren müssten. Sie meinte, wir als Eltern würden unbewusst diesen auf uns liegenden Druck an unseren Sohn weitergeben und damit würden im Grunde wir als Eltern die Nerudermitis anheizen. Ich habe dann lange mit meinem Mann darüber gesprochen und sogar er als hauptsächlich Kopflastiger Mensch konnte damit etwas anfangen. Wir gingen ein paarmal zu dieser Lebens- und Sozialberaterin und haben begonnen von Grund auf umzudenken.

So banal es klingen mag, aber mit der Zeit haben sich die Symptome auf der Haut unseres Sohnes gebessert, er hat immer noch trockene und empfindliche Haut, dazu manchmal für ein paar Tage einen kleinen Schub, na und damit können wir alle mittlerweile gut leben, wir haben es ja anders auch schon erlebt.

Wenn ihr auch ein Kind mit dieser Hautkrankheit habt (oder selber damit leben müsst) - Ich wünche euch allen nur das Beste, schaut hinter eure Fassade und gebt zwischendurch Geld aus für eine wirklich gute Beratung anstelle der 150sten Creme.
Alles Liebe Sybille

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