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Wie heilen Wunden am Besten

„Die Zeit heilt alle Wunden“ sagt ein bekanntes Sprichwort. Aber neben dem Faktor Zeit gibt es weitere Schritte, mit der du die Wundheilung ideal unterstützen kannst. Eine aktive Behandlung von Wunden ist wichtig, denn dass „Luft alleine die Wunde heilt“ ist ein weitverbreitetes Märchen mit dem wir aufräumen. Stattdessen zeigen wir dir welche Maßnahmen bei Wunden wirklich helfen.

Das Ziel einer guten Wundversorgung ist stets, die körpereigenen Reparaturmechanismen zu unterstützen und Infektionen zu vermeiden.

Schritt 1: Die Wunde reinigen Nur eine saubere Wunde ist eine gute Wunde. Daher ist es im ersten Schritt wichtig, die Wunde unter fließendem Wasser zu reinigen. Sorge dafür, dass alle Schmutzpartikel oder Fremdkörper aus der Wunde gespült werden. Es besteht sonst die Gefahr, dass sich die Wunde infiziert. Wenn sich die Wunde nicht ganz reinigen lässt oder Fremdkörper sich nicht ausspülen lassen, dann sollte ein Arzt die Reinigung übernehmen.

Schritt 2: Die Wunde desinfizieren Ist die Wunde sauber, macht ein Desinfektionsmittel im zweiten Schritt Keimen, die eine unproblematische Wundheilung stören könnten, den Garaus. In der Regel reicht es, wenn die Desinfektion einmalig erfolgt.

Die verschiedenen Wundarten richtig behandeln

Vitawund

Die Behandlung der Wunden, hängt auch wesentlich von ihrer Art ab. Nachfolgend zeigen wir dir die häufigsten Wundarten und wie du sie am Besten versorgst.

Frische Wunden

Es geht ganz schnell und jeder von uns hat das schon erlebt: man schneidet sich in den Finger oder schürft sich und schon beginnt das Blut zu fließen. Wenn das passiert, dann gilt es schnell zu handeln und die Wunde, wie oben beschrieben, unter fließendem Wasser zu reinigen. Bei Schürf-, Schnitt- oder Kratzwunden sollte danach sorgsam ein Desinfektionsmittel aufgetragen werden, um eine Infektion zu vermeiden. Anschließend sorgt ein Wundgel, das den Feuchtigkeitsgrad im Mikrobereich der Wunde regelt, für optimale Heilbedingungen. Durch diese sogenannte "feuchte Wundheilung" schließen sich Wunden fast doppelt so schnell als durch austrocknende Maßnahmen. Zudem lindert der Kühleffekt kurzfristig die Schmerzen und langfristig bleiben weniger Narben zurück. Wenn du die Wunde versorgt hast, dann schütze sie im letzten Schritt durch einen Wundverband oder durch ein passendes Pflaster. So ist die Wunde vor Keimen oder Berührungen sicher und sie kann sich auf die Heilung konzentrieren.

Vitawund® - heilt und desinfiziert gereizte und geschädigte Haut

Vitawund Salbe die grüne Salbe

Die hautverträgliche Zusammensetzung ohne Lanolin unterstützt die Wundheilung, schützt die Haut vor dem Austrocknen und wirkt antiseptisch sowie desinfizierend. Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker. Wirkstoff: Chlorhexidin.

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Hautreizungen/Schorf

Wenn die Wunde erstversorgt ist, beginnt der Körper als Selbstheilungsprozess die Wunde mit einer Kruste zu überdecken. Diese Kruste wird auch als Wundschorf bezeichnet. Dieser Schorf trocknet aber häufig aus, sodass die Kruste aufspringt und wieder eine Eintrittspforte für Infektionen preisgibt. Um eine Austrocknung zu vermeiden, eignen sich hier klassische Wund- und Heilsalben, die man auf die Kruste aufträgt. Sie sind oft angereichert mit wertvollen Vitaminen und hautähnlichen Substanzen, die die Wundheilung optimal unterstützten und die geschädigte Haut vor Infektionen schützt. Generell gilt: Der gebildete Schorf sollte nie weggekratzt werden, auch wenn es noch so sehr juckt! Der Schorf und der Juckreiz sind nämlich Ausdruck des laufenden Heilungsprozesses. Die Heilung kann etwas länger dauern, wenn die Wunde an einer ungünstigen Stelle liegt oder mechanisch zu sehr beansprucht wird. Besonders Wunden an Händen heilen durch die dauernde Beanspruchung oder häufiges Händewaschen schlecht. Die Wunden platzen dadurch immer wieder auf und der Heilungsprozess wird unterbrochen. Wunden entstehen aber nicht nur durch Verletzungen. Vor allem im Winter ist unsere Haut vielen Reizen ausgeliefert und trocknet schnell aus. Mit der Folge, dass unsere Haut mit wunden Hautstellen, rissigen Stellen an Händen und Füßen und eingerissenen Mundwinkeln reagiert. Bei dieser Art von Wunden, kannst du deine Haut ideal mit einer fetten Salbengrundlage vor dem Austrocknen schützen.

Vitawund® Puder eignet sich bei infektionsgefährdeter und nässender Haut

Vitawund Puder

Dieses hautverträgliche Puder ohne Talkum unterstützt die Wundheilung, schützt die Haut durch den austrocknenden Effekt und beugt regionalen Hautinfektionen vor. Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker. Wirkstoff: Chlorhexidin.

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Leichte Verbrennungen

Eine Verbrennung, dazu zählt auch ein Sonnenbrand, heilt am Schnellsten, wenn die Wunde gekühlt und mit viel Feuchtigkeit versorgt wird. Dabei ist aber nicht nur die Versorgung an sich wichtig, sondern auch die Geschwindigkeit: Besonders bei einer Brandwunde zählen die ersten Sekunden! Die betroffene Hautstelle sollte schnellstmöglich für die Dauer von einigen Minuten unter fließendes Wasser gehalten werden. Bitte beachte dabei, dass das Wasser auf keinen Fall zu kalt sein, sondern handwarm. Danach die Wunde mit einer keimfreien Wundauflage bedecken.

Zwei besondere Tipps zur Wundheilung

Vermeide Zigarettenkonsum! Rauchen ist ein Risikofaktor für eine schlechtere Wundheilung. Durch das Rauchen ist die Haut weniger durchblutet und hat dadurch einen negativen Effekt auf die Neubildung von Fasergewebe. Beachte, dass du die Wunde nicht dem direkten Sonnenlicht aussetzt! UV-Strahlen schaden dem frischen Narbengewebe und hinterlassen im weiteren Verlauf Narben.

Wann sollte man zum Arzt?

Bei größeren oder stark blutenden Wunden, Biss-, Stich- und Platzwunden sollte unbedingt ein Arzt kontaktiert werden. Er kann beurteilen, ob es notwendig ist, die Wunde zu nähen, damit die Wundränder eng aneinander liegen und die Verletzung gut verheilt. Aber auch bei klassischen Zeichen einer Entzündung oder Infektion (Wunde ist gerötet, geschwollen und schmerzt besonders stark) solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Wichtiger Hinweis: Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

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