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11 Mythen der Wundheilung

Neurodermitis und die Psyche

Eine Hauterkrankung ist auch psychisch belastend und führt zu einer eingeschränkten Lebensqualität. Keiner weiß besser als ein Betroffener selbst, wie sehr einem die Neurodermitis im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut gehen kann. Man möchte sich am liebsten in ein Loch verkriechen und von der Außenwelt abschotten. Manchmal juckt die Haut so stark, dass man sie sich am liebsten "runterziehen" möchte. Neurodermitiker sind meist sehr sensible Menschen, nicht nur die Haut reagiert besonders rasch auf verschiedenste Allergene, auch die Psyche ist rasch aus dem Gleichgewicht.

Die Psyche spielt dabei für den Verlauf und die Verarbeitung der Krankheit eine wichtige Rolle, im Positiven wie im Negativen. Besonders negativ wirkt sich das ständige Gefühl der sozialen Diskriminierung aus. Unwissenheit, Angst vor einer möglichen Ansteckung oder auch Ekel sind die Gründe, aus denen andere Menschen oft mit herablassenden Blicken oder abwertenden Bemerkungen reagieren. Eine psychotherapeutische Behandlung bzw. zusätzlich das Erlernen einer Entspannungstechnik wie zum Beispiel autogenem Training oder Yoga kann sich durchaus als sinnvoll erweisen.

Kleine Wunden kommen ständig im Alltag vor – gerade bei Kindern. Bei der Erstversorgung wird häufig auf vermeintlich altes Wissen zurückgegriffen. Aber sollte man eine Schürfwunde wirklich mit Schnaps auswaschen? Oder lieber vorsichtig mit dem Frühstückshonig betupfen? Und hat die Großmutter nicht immer Salzwasser zum Reinigen genommen? Rund um das Thema Wundheilung gibt es viele Mythen und Geheimrezepte. Nicht alle solltest du anwenden!

Wenn das Wetter passt, zieht es die Menschen in die Natur. Beim Radfahren, Wandern oder Inlineskaten kann es schnell zu kleineren oder auch größeren Verletzungen kommen. Am häufigsten ziehen wir uns Schnittwunden an den Fingern, Armen und Händen, sowie Schürfwunden an Knien und Ellbogen zu. Mit der richtigen und schnellen Wundversorgung bleiben diese Stürze und Verletzungen meist ohne große Folgen. Stellt sich nur die Frage, welche Behandlung richtig ist. Um das Thema Wundheilung ranken sich einige Volksweisheiten und hartnäckige Mythen, die mitunter verunsichern.

Mythos 1: Pflaster fördern die Entstehung von Keimen

Nein! Ein Pflaster schützt die Wunde vor äußeren Einflüssen wie Keimen und Schmutz. Du solltest die Wunde aber im Vorfeld reinigen und desinfizieren, um das Risiko einer Infektion zu reduzieren. Ein Pflaster schützt dazu auch noch wie ein Polster vor Druck und Reibung. Auch das ist gut für eine schnelle Wundheilung.

Mythos 2: Tiefe Wunden sollten nach sechs Stunden nicht mehr genäht werden

Ja! Aufgrund des Infektionsrisikos wird empfohlen, die Wunde innerhalb der ersten sechs Stunden zu nähen oder mit Hautklebern zu verschließen. Durch den Einschluss könnten Keime in der Wunde zu Entzündungen bis hin zu einer Blutvergiftung führen. Auch ist nach sechs Stunden die Wundheilung schon fortgeschritten, die sogenannte offene oder sekundäre Wundheilung hat eingesetzt. Das kann zu einer langwierigeren Heilung führen, die auch oft deutliche Narben hinterlässt.

Mythos 3: Wunden, die jucken, heilen

Ungewiss! Wenn die Schürfwunde anfängt zu jucken, kann das ein Hinweis auf einen voranschreitenden Heilungsprozess sein. Allerdings sollten Wunden, die Zeichen einer Entzündung wie Schmerzen, Rötung und Eiterbildung sowie einen stärkeren Juckreiz aufweisen, unbedingt von einem Arzt angeschaut werden.

Mythos 4: Wunden heilen am besten an der Luft

Nein! Wunden sollten immer gereinigt und mit einem keimfreien sowie atmungsaktiven Pflaster oder einer speziellen Wundauflage geschützt werden. Die Wunde sollte nicht austrocknen, sonst werden bestimmte Enzyme deaktiviert und Zellen, die zur Wundregeneration wichtig sind, sterben ab. Entgegen früherer Annahmen ist ein leicht feuchtes Milieu sogar gut für die Wundheilung.

Mythos 5: Je besser die Wundversorgung, desto kleiner die Narbe

Ja! Die richtige phasengerechte Wundversorgung fördert aktiv den Heilungsprozess und unterstützt die Ausbildung einer stabilen und damit geringeren Narbe. Narben entstehen vor allem dann, wenn es zu einer Infektion der Wunde kommt. Auch krustige Verschorfungen und wiederholtes Aufreißen können zur Narbenbildung beitragen. Wichtig ist es dabei, die betroffene Stelle in allen Phasen der Wundheilung mit speziellen Cremes feucht zu halten.

Mythos 6: Salzwasser fördert die Wundheilung

Ja! In der richtigen Konzentration unterstützt Salzwasser die Wundheilung. Eine physiologische Kochsalzlösung zur Reinigung von Wunden sollte bei 0,9% liegen. Meerwasser oder Salzlösungen zum Spülen der Nase weisen eine zu hohe Salzkonzentration für die Wundheilung auf. Das kann dazu führen, dass die Wunde austrocknet und sich die Heilung sogar verzögert. Sei in diesem Fall vorsichtig mit baden im Meerwasser, denn Meerwasser ist meist voller Schmutz und Keime, wodurch sich die Wunde entzünden kann.

Tipp: Der repuls®-Tiefenstrahler verbessert die Wundheilung

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Der repuls®-Tiefenstrahler wurde in langjähriger Forschungsarbeit an der Technischen Universität Wien gemeinsam mit Ärzten entwickelt und wird in Österreich produziert. Die Wirksamkeit des repuls®-Tiefenstrahlers wurde in vielen klinischen Studien nachgewiesen, und dieses Produkt in einem aufwendigen Verfahren als „Medizinprodukt“ zertifiziert und zugelassen, und zwar (als einziger Hersteller in diesem Segment) tatsächlich nach den neuesten, extrem strengen europäischen gesetzlichen Regelungen.

Für die Anwendung zum Privatgebrauch eignet sich der repuls®4. Dieser enthält 4 LEDs, die kaltes Rotlicht gepulst aussenden. Die Behandlungsdauer der betroffenen Hautstellen z. B. bei Neurodermitis, Psoriasis, beim offenen Fuß und anderen schlecht heilenden Wunden, bei Wunden nach Operationen oder bei Brustwarzenentzündungen z. B. bei stillenden Müttern beträgt einmal täglich 20 Minuten. Man legt dazu den Kopf des repuls 4 auf die zu behandelnde Stelle oder hält sie knapp darüber. Während der Behandlung gibt das Gerät Lichtblitze ab, die tief in das Gewebe eindringen. Die Behandlung mit dem gepulsten kalten Rotlicht, beschleunigt die Heilung und verringert den Schmerz. Die Behandlung an sich ist gänzlich schmerzlos. Den repuls®4 Tiefenstrahler kann man bei der Wiener Herstellerfirma Repuls kaufen beziehungsweise wochenweise oder monateweise ausleihen.

Informationen zur richtigen Anwendung von kaltem Rotlicht sowie zu Preisen unter +43 (1) 319 07 99 oder office(at)repuls.at.

www.repuls.at

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Mythos 7: Honig für schnellere Wundheilung

Ja und Nein! Wichtig ist dabei die Wahl der Mittel. Ein medizinischer Honig kann die Heilung mancher Wunden durchaus unterstützen. So heilen mittelschwere Brandwunden, bei denen die oberste Hautschicht beschädigt ist, um vier bis fünf Tage schneller als mit herkömmlichen Behandlungsmaßnahmen. Bei chronischen Wunden können so Beläge und abgestorbenes Gewebe reduziert und der Heilungsprozess beschleunigt werden. Aber Hände weg vom herkömmlichen Frühstückshonig!

Mythos 8: Schlecht heilende Wunden als Anzeichen für ernste Krankheiten

Ja! Wenn eine Wunde trotz Behandlung längere Zeit nicht abheilt, ist das meist ein Hinweis darauf, dass der Körpers nicht genügend Selbstheilungskräfte hat. Grund dafür können z.B. Durchblutungsstörungen, Diabetes sowie Erkrankungen des Venen-, Arterien und Lymphsystems, eine Herzschwäche oder auch ein Tumor sein. Aber auch zu enge Schuhe oder ein Wundliegen können die Ursache sein. Solltest du feststellen, dass deine Wunden ungewohnt lange zum Abheilen brauchen, lass dich bitte ärztlich untersuchen.

Mythos 9: Abkratzen der Wundkruste verursacht Narben

Ja und nein! Sitzt der Wundschorf noch fest auf der Wunde, solltest du ihn unbedingt drauflassen. Die Verletzung kann sich sonst möglicherweise verschlimmern und es kann zu Narbenbildungen kommen. Anders sieht es aus, wenn die Borke oder Kruste schon fast von alleine abfällt. Dann kannst du sie vorsichtig mit Haut- oder Narbenpflegeöl abreiben. Niemals einfach den Fingernagel nehmen und kratzen, denn dies steigert die Chance auf eine Infektion. Ob sich eine Narbe bildet oder nicht, hängt auch stark von der Tiefe der Verletzung ab. Ist die Wunde sehr tief, können eitrige Wundbeläge die Heilung sogar behindern und sollten daher von einem Arzt entfernt werden.

Mythos 10: Alkohol eignet sich zur Desinfektion

Nein! Alkohol sollte niemals direkt auf die Wunde gegeben werden, da es das Wundgewebe schädigen kann. Dazu ist es auch noch sehr schmerzhaft, da es eine Konzentration von mind. 70% Alkohol braucht, um wirklich eine Desinfektion zu erreichen – und das brennt gewaltig! Besser eignen sich da spezielle antiseptische Wundsprays, die mit sterilen Mullbinden aufgetragen werden, oder – wenn unterwegs nichts anderes zur Verfügung steht – sauberes, lauwarmes Wasser.

Mythos 11: Je tiefer eine Wunde, desto mehr schmerzt diese

Nein! Je oberflächlicher eine Wunde ist, desto größere Schmerzen werden wahrgenommen. Das kommt daher, dass die Nervenenden direkt auf der Hautoberfläche sitzen. Der gefühlte Schmerz ist damit kein aussagekräftiger Indikator für die Tiefer einer Wunde. Fakt ist, dass tiefe Wunden schlechter und langsamer heilen und für bleibende Narben anfälliger ist.

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