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Allergie Symptome und Diagnose

Du musst über deine Allergien Bescheid wissen! Eine Kenntnis der bestehenden Allergie ist Voraussetzung für eine optimale Therapie. Nur wer genau weiß, worauf er allergisch ist, kann eine Allergie auch tatsächlich sinnvoll bekämpfen.

Das Führen eines entsprechenden Tagebuches kann helfen, Ursachen und Auslöser eines Allergie-Schubes mit Hilfe des Arztes zu erkennen. Es ist die Aufgabe des Arztes, aus den wirklich tausenden aller möglichen Substanzen genau die Allergene festzumachen, auf welche man allergisch reagiert und aus diesen Informationen die bestmögliche Therapie abzuleiten.

 

 

Allergie Symptome

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Viele Menschen nehmen eine Allergie lange nicht ernst. Erst wenn die Beschwerden unerträglich werden, wird ein Arzt kontaktiert. Oft ist es dann schon zu spät, um beispielsweise chronisches Asthma erfolgreich zu therapieren. Eine Allergie ist eine Erkrankung mit vielen Gesichtern. Die allergischen Symptome können sich am ganzen Körper oder nur an einzelnen Stellen zeigen, können sofort und extrem heftig direkt nach dem Allergenkontakt auftreten oder sich erst zeitverzögert bis zu 48 Stunden später zeigen.

Zu den typischen Symptomen zählen: rinnende Nase gerötete, tränende, juckende und lichtempfindliche Augen, Bindehautentzündung, Hautausschlag in unterschiedlich ausgeprägter Form, starkes Niesen, Atemnot, Asthma. Das Niesen endet oft in nicht enden wollenden Niesanfällen, der Schnupfen kann sich als Dauerschnupfen etablieren. Durch die permanente Verstopfung der Nase können sich die Bakterien an der Schleimhaut von Nase und Nasennebenhöhlen festsetzen und eine Nasennebenhöhleneiterung kann entstehen. Wenn auch das Ohr betroffen ist, können Hörstörungen auftreten. Oft klagen die Betroffenen über ein allgemeines Krankheitsgefühl, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, überhöhte Gereiztheit und einfach „schwache Nerven“. Dies führt manchmal zu einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit.

Du solltest bei den ersten Anzeichen einen Arzt aufsuchen! Bei einer rechtzeitig begonnenen Therapie kann eine völlige Beschwerdefreiheit erzielt werden.

Allergie Diagnoseverfahren

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Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Diagnoseverfahren, welche Allergien bestimmen können. Einige davon sind schulmedizinisch anerkannt und die Kosten dafür werden von der Krankenkasse übernommen. Die Allergie-Diagnostik sollte von einem allergologisch erfahrenen Arzt gestellt werden und basiert auf mehreren Untersuchungen. Das Erstgespräch dient als Grundlage für die weiteren Untersuchungen. Um etwas über das persönliche Allergierisiko zu erfahren, werden alle bekannten Allergien in der Familie miteinbezogen.

Eine Möglichkeit, um Allergieauslöser einzugrenzen ist das Führen eines Allergie-Tagebuches. Im Anschluss werden je nach Allergen und Arzt verschiedene Hauttests durchgeführt. Es werden, je nach Testverfahren, winzige Mengen des Auslösers auf die Haut aufgebracht, eingeritzt oder eingespritzt. Wenn eine Allergie vorliegt, reagiert der Körper an dieser Stelle mit einer Hautveränderung. Wichtig zu wissen: Wenn zeitgleich mit der Einnahme von Antihistaminikum oder Cortison Hauttests durchgeführt werden, enden diesen in falschen Ergebnissen und sind damit wertlos. Informiere unbedingt deinen Arzt darüber.

Reibtest: Bei einer sehr hohen Allergen-Sensibilität können Allergene allein durch Reiben auf der Haut identifiziert werden. Der Reibtest wird meist an der Innenseite des Unterarms durchgeführt. Bereits nach kurzer Zeit schlägt die Haut an den jeweiligen Teststellen Alarm, durch rote Punkte, Jucken, Bläschen oder leichten Schwellungen. Da der Reibtest nur einen kleinen „Eingriff“ in den Organismus darstellt, wird er auch bei Kindern herangezogen.

Pricktest: Es wird ein Tropfen Testlösung mit einem bestimmten Allergen auf die Haut des Unterarms getropft. Danach wird dieser Tropfen mit einer sehr feinen Nadel oberflächlich in die Haut gestochen. Die Stärke der Reaktion gibt nach ca. 20 Minuten Aufschluss über das Bestehen beziehungsweise das Ausmaß der Allergie.

Provokationstest: Der Provokationstest wird oft nach einem nicht eindeutigen Pricktest-Ergebnis durchgeführt. Dabei wird das Allergen direkt an der Stelle angebracht, an der sich normalerweise die allergische Reaktion zeigt. Dieser Test gilt als nicht ganz ungefährlich und wird in der Regel nur bei Jugendlichen und Erwachsenen angewendet.

Bluttest: Ein Bluttest gibt sehr eindeutig Aufschluss über diverse Allerigen auf Lebensmittel, Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben. Dieser Test kann in jeder Allergieambulanz durchgeführt werden und wird unter bestimmten Vorraussetzungen (zB  Neurodermitis) von der Krankenkasse gezahlt.

Epikutantest und Intrakutantest: Beide sind mittlerweile veraltet und kommen nur mehr vereinzelt zum Einsatz.

Hautinfo.at Tipp zur Allergie-Diagnose

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Das Floridsdorfer Allergiezentrum (FAZ) ist eine gute Adresse in Wien wenn es um Allergie-Diagnostik bzw. Allergie-Therapie geht. Ein Abrechnung mit allen österreichischen Krankenkassen ist möglich. Verschiedenste Themenbereiche, wie Nahrungsmittelallergie (inklusive Histamin-Intoleranz), Insektengift-Allergie, Ekzeme und Kontaktdermatitis, Pflanzen- und Pollenallergie, Formaldehyd-Allergie, Haarerkrankungen sowie Allergietestung und Diagnostik, spezifische Immuntherapie, Medikamentenallergie und Urtikaria werden im FAZ behandelt.

Weitere Infos findest du auf faz.at

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