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Behandlung und Therapie Vitiligo

Da das Immunsystem nach aktuellem Wissensstand verantwortlich für die Pigmentstörung ist, werden häufig Medikamente eingesetzt, die das Immunsystem regulieren sollen. Aber auch nebenwirkungsschwächere Medikamente, UV-Licht Therapien und alternative Methoden konnten schon große Erfolge bei der Linderung von Vitiligo erzielen.

Behandlung mit Cortison

Cortison wird häufig eingesetzt, die Pigmentstörung medikamentös wieder in den Griff zu kriegen. Eine Therapie mit Cortison Tabletten kann zumindest das Fortschreiten der Vitiligo bremsen. Eine Re-Pigmentierung kann damit allerdings nicht erreicht werden. Bei der äußeren Behandlung mit Cortison in Salbenform kann es hingegen zu einer neuerlichen Pigmentierung der weißen Hautstellen kommen. Bedenken bei Cortison Präparaten muss man aber heutzutage nicht mehr haben. Im Gegensatz zu früher hat Cortison wesentlich weniger Nebenwirkungen auf den Körper.

Tacrolimus – eine Alternative zu Cortison

Der Wirkstoff Tacrolimus (Protopicsalbe®) ist eine wasser- und cortisonfreie Fettsalbe eingearbeitet und zählt zu den  sogenannten topischen Immunmodulatoren (abgekürzt TIM). Tacrolimus wirkt entzündungshemmend und stellt eine gute Alternative zu Cortison dar. Aufgrund seiner guten Verträglichkeit kann die Salbe großzügig aufgetragen werden und ist hervorragend geeignet für sensiblere Stellen im Gesicht und am Hals und auch für die empfindliche Kinderhaut. Da bisher noch keine Langzeitstudien über seine dauerhafte Verträglichkeit vorliegen, wird diese Salbe von manchen Ärzten nur ungern verschrieben. Auch gibt es bislang noch keine Zulassung für die Verwendung in der Schwangerschaft.

Transplantation von Melanozyten

Die wohl aufwändigste Methode, Vitiligo zu behandeln, ist die Transplantation von Melanozyten (Pigmentzellen) – ein relativ neues und sehr kostspieliges Verfahren. Dabei werden gesunde Melanozyten im Labor gezüchtet, bis sie sich nach etwa vier Wochen ausreichend vermehrt haben. Nach einem Abschleifen der oberen Hautschicht können sie dann an den pigmentfreien Stellen wieder eingepflanzt werden. Voraussetzung für diese Behandlung ist, dass sich die Vitiligo seit mindestens einem Jahr nicht mehr verändert hat und zum Stillstand gekommen ist. Bei einer lokalisierten Vitiligo sind Transplantationen im Gesicht und am Hals besonders erfolgreich.

Reduktion von Wasserstoffperoxid

Nachdem ein erhöhter Wasserstoffperoxidgehalt in der Haut verantwortlich ist für die Vernichtung der Melanozyten, sollte dieser Überschuss reduziert werden. Durch Zufuhr von sogenannten Antioxidantien kann der Wasserstoffperoxid-Gehalt verringert werden.

Wie komme ich an diese Antioxidantien?

Achte auf eine antioxidative Ernährung! Viele Bestandteile, Spurenelemente und Vitamine unserer Nahrung wirken wie Antioxidantien. Eine besonders hohe antioxidative Wirkung haben beispielsweise die Vitamine A , C und E sowie die Spurenelemente Selen, Kalzium, Zink, Kupfer und Eisen. Obst und Gemüse, hochwertigen Öle, Nüsse und Meeresfrüchte sind beispielsweise besonders reich an diesen antioxidativen Stoffen. Unser Tipp! Ginkgoblätter sind besonders starke Radikalfänger, die die schädlichen Einflüsse auf die Melanozyten eindämmen können! (Ginkgopräparate in konzentrierter Form bekommst du in deiner Apotheke!)

Verwende eine Creme mit antioxidantischer Wirkung! Unsere Empfehlung: eine Spezialcreme, die Melonen-Enzyme über die Poren in den Körper schleust! Beim Auftragen der Creme dringen die Enzyme zu den Melanozyten vor und stellen so das Gleichgewicht in der Haut wieder her. Die Anwendung dieser Creme wird gerne kombiniert mit einer UV-Strahlen-Therapie. Die Behandlungserfolge sind sehr gut, aber auch sehr teuer. Die Kosten muss der Betroffene komplett selbst übernehmen, denn die Krankenkassen zahlen dafür nicht. Weitere Infos >

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