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Genitalherpes (Herpes genitalis)

Bei Genitalherpes handelt es sich laienhaft ausgedrückt um eine Fieberblase im Genitalbereich. Zum größten Teil wird Genitalherpes von Herpes-simplex-Viren vom Typ 2 verursacht, aber auch Typ 1, der Erreger der Lippenherpes, kann eine Genitalherpes-Erkrankung auslösen.

Herpesviren verursachen beim Menschen sehr unterschiedliche Krankheitsbilder. Im alltäglichen Sprachgebrauch hat sich die Bezeichnung Herpes für eine bläschenbildende Entzündung der Haut und Schleimhaut der Lippen und des Genitalbereiches eingebürgert, wobei auch andere Erreger solche Beschwerden auslösen können.

Genitalherpes zählt zu den sexuell übertragbaren Krankheiten und ist sehr ansteckend. Die Ansteckung erfolgt durch Kontakt von Schleimhaut zu Schleimhaut, also über After, Scheide, Penis und Mund. Hat dein Partner/deine Partnerin eine Fieberblase, kannst du dich also auch so mit Herpes im Genitalbereich infizieren. Also Vorsicht, kein ungeschützter Verkehr!

Infektionen können gänzlich unterschiedlich verlaufen. Meist ist die Infektion aber schmerzhaft bis sehr schmerzhaft. Normalerweise heilt die Infektion mit Genital-Herpes nach einigen Tagen (wie beim Lippen-Herpes) ab und alles ist gut.

Genitalherpes bei Mann und Frau

Genitalherpes bei Frauen

Frauen sind von Genitalherpes häufiger betroffen als Männer. Symptome sind Juckreiz und Brennen im Genitalbereich, auch am After und am Gesäß. Später bilden sich in den betroffenen Regionen Gruppen von Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind, nach einiger Zeit zu Krusten eintrocknen und nach 8 bis 10 Tagen schließlich abheilen. Die Leistenlymphknoten können geschwollen sein.

Genitalherpes beim Mann

Beim Mann sind erste Symptome Jucken, Spannungsgefühle, Kribbeln und Taubheit im betroffenen Areal. Die typischen Herpesbläschen, an denen man die Infektionskrankheit erkennen kann, treten bei Männern klassischerweise am Penis an der Eichel auf. Häufig ist auch eine Ausbreitung an der Vorhaut oder dem Penisschaft erkennbar. Seltener ist ein Auftreten im gesamten Genitalbereich, dem Bereich des Afters oder des Oberschenkels. Die Bläschen treten einzeln oder in kleinen Gruppen auf, die umgebene Haut ist gerötet. In den Bläschen befindet sich eine infektiöse Flüssigkeit. Nach einigen Tagen platzen die Bläschen und verkrusten.

Behandlung Genitalherpes-Infektion

Hast du eine Genitalherpes-Infektion, solltest du unbedingt zum Arzt. Regelmässig werden Medikamente verschrieben, welche die Vermehrung der Viren stoppt, ein sogenanntes Virustatikum. Je nach Schwere und Ausprägung der Infektion wird man dich mit Cremen und/oder mit Tabletten behandeln.

Ist die Infektion abgeklungen, bedeutet das aber nicht, dass du geheilt bist. Die Viren schlummern ein Leben lang in deinem Körper und können leider jederzeit eine neuerliche Erkrankung auslösen.

Ungefähr ein Drittel der mit Herpes-Simplex-Virus Typ 2 infizierten Menschen leiden an Reaktivierungen des Genital-Herpes – die Abstände bis zum Wiederausbrechen der Krankheit können viele Monate betragen.

Ungefähr einer von hundert Infizierten hat aber sogar jeden Monat einen Schub, nicht selten werden diese sogar heftiger und treten dann noch öfter auf. Die Patienten mit häufigen Schüben leiden sehr unter ihrem Genitalherpes.

Mit Alternativmedizin das Immunsystem stärken

Schulmedizin Eigenbluttherapie Hautarzt Neurodermitis Schuppenflechte Psoriasis
Eigenbluttherapie hilft bei Genitalherpes

Da es wegen der Reaktivierung keine vollständige Heilung gibt, sollte das Immunsystem gestärkt werden. Im günstigen Fall wird damit die nächste Reaktivierung verzögert oder verläuft schwächer. So können zum Beispiel die TCM und/oder homöopathische Arzneien den Körper zusätzlich in der Immunabwehr unterstützen. Besonders für diese Patienten hat sich neben der konventionellen virenhemmenden Therapie zusätzlich die Eigenbluttherapie bewährt. Sie bewirkt oftmals, dass die Abstände zwischen den Krankheitsphasen länger und die Krankheitsintensität geringer wird.

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