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Die passende Gesichtscreme für jeden Typ

In unseren Gesichtern kann man lesen. Aber nicht jede Geschichte möchten wir auch erzählen. Unser wahres Alter z.B. oder die Jugendsünden am Strand von Jesolo ohne Sonnenschutz. Unsere Haut ist permanent Stresssituationen ausgesetzt wie z.B. Abgasen, Heizungsluft, UV-Strahlen oder freien Radikalen. Mit der richtigen Gesichtspflege unterstützen wir die Haut dabei, wieder in Balance zu kommen. Nur welche Creme ist die richtige?

Die ÖsterreicherInnen geben pro Jahr mehr als 260 Millionen EUR für die Gesichtspflege aus. Bis zum Jahr 2021 soll der Umsatz auf fast 305 Millionen Euro steigen. Der Markt ist also groß und aus den Laboren komen immer neue Innovationen. Cremes versorgen die Gesichtshaut heute nicht mehr nur mit Feuchtigkeit und Fett, sondern sollen auch gezielt gegen Falten, Unreinheiten, Hautrötungen oder sogar Pigmentflecken wirken. Mit der Unterscheidung zwischen empfindlicher, sehr trockener, trockener, normaler, fettiger Haut, Mischhaut und reifer Haut kann die Pflege noch mal individueller auf die eigenen Hautbedürfnisse abgestimmt werden.

Falsche Pflege schadet

Eine Gesichtscreme sollte daher nie nur aufgrund einer vielversprechenden Beschreibung oder eines angenehmen Duftes gekauft werden. Auch wenn deine beste Freundin super Erfahrungen damit gemacht hat, muss die Creme nicht zwangsläufig für deine Haut geeignet sein. Eine reichhaltige Creme bei öliger Haut oder stark wasserhaltige Rezepturen bei trockener Haut können jeweils zu starken Hautirritationen bzw. -schäden führen. Aber auch ein Zuviel an Pflege kann der Haut schaden. 
Unser Tipp: Achte darauf, dass deine Pflegeprodukte keinen Alkohol enthalten. Dieser ist der schlimmste Feind der Haut, denn er zerstört die Hydro- Lipidschicht.

Jahreszeiten beachten

Im Sommer solltest du eher zu leichten Lotionen greifen, die die Haut nicht verstopft und atmen lässt. Im Winter braucht die Haut eine viel reichere Pflege als in der warmen Jahreszeit. Im Herbst empfiehlt es sich daher, auf eine reichhaltigere Hautcreme, die neben feuchtigkeitsspendenden auch rückfettende Substanzen enthält, umzusteigen. Mit den sinkenden Temperaturen schalten die Talgdrüsen der Haut auf Sparflamme und produzieren weniger Fett. Die Haut benötigt dann generell mehr Fett, um den sonst natürlichen Schutzfilm auszugleichen.

Hautgesundheit im Winter

Und auch die eigenen Jahreszeiten sollte man berücksichtigen: Eine 25-jährige Haut benötigt eine ganz andere Pflege als die reifere Haut einer 60-jährigen.

Der Tag beginnt mit einer leichten Creme…


Die Tagescreme dient als Make-up-Unterlage und spendet hauptsächlich Feuchtigkeit. Normalerweise ist eine Tagescreme eine Emulsion aus Öl in Wasser. Der Fettanteil liegt bei bis zu 50%. Gerne wird sie auch als halbfette Tagescreme bezeichnet. Steigt der Fettanteil auf bis zu 60%, spricht man von einer reichhaltigen oder „rich“ Creme. Dann wird oft auch schon von Nährcreme, Anti-Aging oder Intensivcreme gesprochen. Wichtig ist, dass die Cremes einen UV-Schutzfilter beinhalten. Das verhindert frühzeitige Hautschäden.

…und endet mit einer reichhaltigen Creme


Nachtcremes sind Wasser-in-Öl-Emulsionen und fetten stärker als Tagescremes. Sie führen der Haut fast immer auch noch Vitamine oder Pflanzenextrakte zu. Solltest du generell eher eine trockene Haut besitzen, dann empfiehlt sich der Einsatz einer guten Nachtcreme mit Hyaluronsäure, Provitamin B5, Vitamin A oder Vitamin H.

Allzweckwaffe Allzweckcreme


Die Pflegecreme, die sowohl als Tages- als auch als Nachtcreme genutzt werden kann. Sie ist eine Öl-in-Wasser-Emulsion mit einem Fettanteil von bis zu 50%.

Wasser marsch!


Du neigst eher zu fettiger Haut? Dann ist eine Öl-in-Wasser-Emulsion mit einem Fettanteil von ca. 20% genau das Richtige für dich. Die Feuchtigkeitscreme lässt sich gut verreiben und zieht schnell ein. Gerne werden Feuchtigkeitsspender wie Glycerin oder Aloe Vera zugesetzt. Kann als Tages- und Nachtcreme verwendet werden.

Schöne Augen brauchen Aufmerksamkeit


Die Haut um die Augen bedarf einer besonderen Pflege. Denn hier ist die Haut besonders dünn. Oftmals wird die normale Gesichtscreme in der Augenpartie nicht gut vertragen. Dafür gibt es spezielle Augencreme aus leichten Emulsionen, die gut einziehen und beruhigende Inhaltsstoffe wie z.B. Augentrost haben.

Darf’s ein bisserl mehr sein?


Es gibt Hauttypen, die benötigen eine Extraportion Fett. Dafür gibt es reichhaltige Gesichtsöle, die Feuchtigkeit und Lipide in der Haut festhalten. Gesichtsöle aus z.B. Mandel,- Nachtkerzen-, Avocado- oder Rosenöl können als Unterlage für die Tagescreme eingesetzt werden oder als Nachtpflege. Gesichtsöle werden auch als Serum in Form von Ampullen oder Kapseln angeboten. Vorsicht allerdings, wenn du zu empfindlicher Haut neigst, die ätherischen Öle können zu Reizungen führen.

Wie pflanzliche Öle die Hautpflege bereichern

Fettfreie Alternative


Wenn deine Haut wenig Fett benötigt, könnten Gesichtspflegegele eine gute Wahl für dich sein. Ihre Bestandteile sind Wasser und Verdicker (Gelbildner), aus synthetischem oder natürlichem Ursprung. Gele kühlen und spenden Feuchtigkeit, sie ziehen schnell ein und sind meist fettfrei. Sie können als Unterlage für die Tagescreme genommen werden oder ganz als Tagespflege dienen.

Leichte Pflege


Gerade im Sommer kann ein Feuchtigkeitsfluid eine Wohltat für deine Haut sein. Es zieht sehr schnell ein, spendet Feuchtigkeit und nimmt überschüssiges Hautfett auf und wirkt so auch noch mattierend. Hochkonzentrierte Wirkstoffe versorgen die Haut mit pflegenden und schützenden Substanzen. Die Produkte enthalten oft UV-A- und UV-B-Filter.

Der Tag bekommt Farbe


Wer auf aufwendiges Schminken verzichten möchte, aber seinen Teint für zu blass hält, der nutzt oftmals eine getönte Tagescreme. Hier werden einer normalen Tagespflege noch hautfarbene Pigmente und einige andere Komponenten zugesetzt. Kleinere Hautunreinheiten werden dadurch abgedeckt.

BB CC DD Cremes – what?!?


Deine Haut braucht mehr als nur eine getönte Creme? Dafür gibt es die sogenannten „Blemish Balms“ (BB), „Complexion/Colour Correction (CC)“ Cremes oder „Disguise & Diminish“ (DD)-Produkte. Darunter versteht man Cremes mit Farbzusatz, die Hautunregelmäßigkeiten überdecken sollen. Je nach Grad der Hautrötungen und -Unreinheiten kann man zu Produkten mit unterschiedlicher Deckkraft greifen. Diese Produkte sind sehr komplex und enthalten die unterschiedlichsten Wirkstoffe. Wenn du zu starker Trockenheit neigst kann es sein, dass du unter den Spezialprodukten vielleicht noch eine Tagespflege benötigst.

Strahlendes Dekolleté


Die Haut im Dekolleté ist sehr dünn und braucht vor allem Fett. Die Spezialcremes für Hals und Dekolleté verfügen über einen hohen Fettanteil und geben der Haut die notwendige Pflege.

Frische Haut im Alter


Anti-Aging-Cremes können natürlich den Alterungsprozess der Haut nicht wirklich aufhalten, aber sie können die Folgen wie Falten vermindern. Dafür gibt es Cremes mit Zusätzen wie Coenzym Q10, Hyaluronsäure, Retinol, Kollagen, Harnstoffe und die verschiedensten Vitamine.

Anti Aging - Schöne Haut bis ins hohe Alter

Hautinfo.at Tipp: Achte beim Kauf auf die Inhaltsstoffe

Die Auslöser für trockene, juckende und gerötete Haut sind sehr unterschiedlich. Meist reagiert sie empfindlich auf zB Parfum und verschiedene chemische Inhaltsstoffe in Kosmetika. Achte darauf, dass deine Hautpflege frei von Parfum („Fragrance“) ist. Auf Hautpflegeprodukten ist zumeist vermerkt, für welchen Hautzustand sie geeignet sind: Trockene Haut, empfindliche Haut, Kinderhaut, Sehr trockene Haut, Altershaut, Neurodermitis oder Psoriasis. Du bist dir unsicher, welcher Hauttyp du bist? Du kannst die unterschiedlichen Cremevarianten ausprobieren. Oder du lässt bei einer Kosmetikerin oder einem Dermatologen eine Diagnose erstellen. So kannst du sicher sein, dass du die richtige Pflege für dein Gesicht benutzt.

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