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Schöne Nägel für jedermann/-frau

Nicht jeder hat von Natur aus schöne Fingernägel. Manche Nägel sind eher weich und brechen schnell, andere wiederum haben Rillen oder Verfärbungen oder sind gar verformt. Wenn sich einstmals gesunde Fingernägel verändern, muss nicht immer eine Krankheit dahinter stecken. Nägel leiden auch unter falscher Pflege oder einer unausgewogenen Ernährung.

Was lässt unsere Nägel schlecht aussehen?

Seife, Waschmittel, Lösungen und Co.

Neben möglichen krankheitsbedingten Ursachen sind es oft die gängigen Haushaltsmittel, die unseren Nägeln zusetzen. In vielen Handseifen, Wasch- oder Spülmitteln sind Lösungsmittel und Laugen enthalten. Der Nagel verliert durch den Kontakt mit Wasser und anderen hautschädigenden Substanzen an Feuchtigkeit und somit an Elastizität, als Folge davon entstehen Brüchigkeit und allgemeine Trockenheit von Nagel und Nagelhaut. Generell ist es immer gute Idee, bei der Haus- oder Gartenarbeit mit Handschuhen zu arbeiten, um die Nägel zu schonen.

Nagellackentferner

Auch Nagellackentferner enthalten oft Stoffe wie Aceton, Ethyl- und Butylacetat, Isopropanol und Glykol. Vor allem Aceton sorgt dafür, dass der Nagel und das Nagelbett austrocknen. Acetonfreier Nagellackentferner ist deutlich besser, da er Pflegestoffe enthält, die rückfettend sind und dem Nagel nicht so viel Feuchtigkeit entziehen. Wenn du schon brüchige Nägel hast, wechsle besser nicht so oft den Nagellack oder mache eine Nagellackpause. Als Schutz vor der austrocknenden Wirkung des Nagellacks und Lackentfernern eignet sich am besten ein Pflegemittel mit zB Panthenol, das rasch trocknet und sich gut überlackieren lässt. So hast du Schutz und Pflege in einem und kannst dich an deinem Nagellack mit gutem Gewissen erfreuen.

Typische Symptome von Nagelveränderungen

Brüchige oder splitternde Nägel: entstehen durch schlechte Ernährung, Stoffwechselstörung oder zuviel negativem Stress. Hier kann die kurmässige Einnahme von Silizium helfen.

Weiche Nägel: entstehen meist durch langfristige Behandlung der Nägel mit künstlichem Gel oder zuviel Geschirrspülen/Putzen ohne Handschuhe. Weiche Nägel kannst du einmal pro Woche mit einem Nagelhärter behandeln, diesen speziellen Nagellack findest du in Drogerien oder Apotheken.

Gerillte Nägel: Die Liste an Ursachen für Rillen auf den Nägeln ist lang und reicht von Verletzungen über schlechte Ernährung bis zu schlechte Gene und zunehmendes Alter. Dagegen gibt es speziele Rillenfüller und/oder Polierfeilen.

Weiße Flecken am Nagel: entstehen durch eine geschädigte Nagelwurzel. Eine Nagelwurzel kann durch eine schlecht ausgeführten Maniküre oder Anstossen mit einem harten Gegenstand verletzt werden.

Gelbe Nägel: entstehen meist durch nicht Verwendung von Unterlack unter dem Nagellack. Der Unterlack schützt die Nägel vor dem (aggressiveren) Farblack.

Krankhafte Veränderungen von Fuß- oder Fingernägeln

Bevor wir zu den schönen Dingen wie Handpackungen oder Superfood kommen, schauen wir uns erstmal an, was wir hoffentlich ausschließen können: Die krankhaften Veränderungen von Fuß- oder Fingernägeln, die im Zweifel ärztlich untersucht werden sollten.

Eine Nagelpilzerkrankung trifft ca. 10% aller Erwachsenen in Europa einmal in ihrem Leben. 90% der Nagelpilzinfektionen betreffen die Fußnägel, da diese langsamer wachsen als Fingernägel. Je langsamer ein Nagel wächst, desto anfälliger ist er für Nagelpilz. Dies trifft dann besonders oft Senioren, da im Alter das Wachstum verlangsamt wird. Der Nagelpilz fühlt sich in einem feucht-warmen Milieu sehr wohl, daher glauben viele, dass man sich nur im Schwimmbad besonders vorsehen muss.

Aber es gibt auch noch andere Risikofaktoren für Nagelpilz

  • kleine Hautverletzungen
  • unausgewogene Ernährung zB Vitaminmangel
  • Fettleibigkeit
  • künstliche Fingernägel: hier fühlen sich Krankheitskeime wie Bakterien, Viren und Pilze sehr wohl UND mögliche Krankheiten werden leichter übersehen
  • Erkrankungen wie zB Fußpilz, Nagelpilz, Durchblutungsstörungen, Diabetes mellitus, Schuppenflechte oder rheumatoide Arthritis
  • Medikamente: Antibiotika reduzieren die gesundheitsfördernden Bakterien und schwächen das Immunsystem
    Östrogene in der Antibabypille begünstigen Pilzinfektionen
    Medikamente aus der Chemotherapie

Ist der Nagel erst einmal befallen, sollte sofort mit der Behandlung begonnen werden, damit er sich nicht weiter ausbreiten kann. Als Hausmittel gegen Nagelpilz haben sich Teebaumöl, Kokosöl, Lavendelöl sowie Apfelessig bewährt.  Die betroffenen Stellen regelmäßig und sorgfältig damit betupfen. Aber Achtung: Bei vielen Nagelpilz-Erkrankten wirken Hausmittel nicht. Du solltest einen Arzt aufsuchen, meist ist eine medikamentöse Behandlung unumgänglich.

Excilor® - eine neue Generation in der Behandlung von Nagelpilz

Excilor® beinhaltet die einzigartige TransActive® Technology. Dadurch penetriert Excilor® innerhalb weniger Minuten tief in den Nagel. Es wird eine feindliche Umgebung für die Nagelpilz-Infektion geschaffen, verhindert das weitere Wachstum des Pilzes und somit die Ausbreitung der Nagelpilz-Infektion. Klinische Studien bestätigen die exzellente Hemmung des Wachstums des Nagelpilzes.

Weitere Infos auf excilor.at

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen dieses Medizinproduktes informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker.

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Nagel-Psoriasis

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Nagel-Psoriasis

Psoriasis-Patienten leiden oft auch unter Nagel-Psoriasis. Wenn mit Kortison behandelt wird, hat das oftmals eine Verdünnung der Haut zur Folge. Eine interessante Behandlungsalternative kommt da aus China. Dort wurde erfolgreich mit Indigo-Öl experimentiert. Patienten haben dafür zweimal täglich eine Mischung aus Indigo-Pulver und Olivenöl auf die betroffenen Fingernägel aufgetragen. Bereits nach einem Monat waren deutliche Verbesserungen bezüglich Nagelplattenablösung, Verhornung des Nagelbettes und Lochfraß der Nägel festzustellen.

Richtige Pflege für Haut und Nägel

Wenn deine Nägel nicht mehr gut aussehen, dann ist die Zeit reif für ein kleines Pflege-Verwöhnprogramm.

Du kannst dir dafür Ölbäder auf Basis von Mandel-, Argan- oder Olivenöl machen und die Hände und ganzen Nägel damit intensiv einmassieren.

Einmal pro Woche eine Handpackung und ein Handpeeling sorgen langfristig schönere Nägel: zB hat Heilerde eine sehr feuchtigkeitsspendende Wirkung.

Richtiges Händewaschen:

  • Verwende ausschließlich milde Seife (besser Syndets) und lauwarmes Wasser
  • Vermeide heißes Wasser, heiß trocknet deine Haut stark aus
  • Hände immer gut abtrocknen
  • nach jedem Händewaschen sofort eine Handcreme drauf

Verwende 3 bis 4 mal täglich eine gute Handcreme. Handcreme sorgt dafür, dass sich die Haut beruhigt und regeneriert. Bei besonders trockener Haut achte darauf, dass sie einen rückfettenden Hautschutz beinhaltet, das wirkt gegen spröde und rissige Hände. Und alles, was den Händen – und auch Füßen – gut tut, das verhilft auch den Nägeln wieder zu mehr Feuchtigkeit. Inhaltsstoffe wie Glyercin, Urea und Hyaluronsäuregel sind perfekte Feuchtigkeitsspender.

im Sommer: vor jeder Outdoor-Aktivität immer Sonnenschutz auf die Hände

Geschirrspülen, Putzen etc.: immer Gummihandschuhe tragen

Letzer Tipp: Vermeide kalte Hände, denn Kälte drosselt die Durchblutung und fördert so die Austrocknung der Haut!

Tipps für die Pflege deiner Hände

Maniküre trotz schlechter Nägel?


Wenn deine Nägel Rillen haben, dann kannst du sie vorsichtig 1 – 2 x pro Woche mit einer Polierfeile behandeln. Generell sind Sandblatt- oder Glasnagelfeilen durch ihre feine Körnung schonender als normale Feilen oder Nagelscheren. Wenn du einen empfindlichen Nagel hast, dann kann das Zurückschieben der Nagelhaut zu brutal sein. Wenn er dann so weit rausgewachsen ist, dass er die Nagelspitze bildet, kann er brüchig werden. Also immer vorsichtig und mit Augenmaß an die Pflege und Form der Nägel gehen. Wenn du dir unsicher bist, wie deine Nägel am besten zu Pflegen sind, dann lass es dir doch einmal in einem professionellen Nagelstudio zeigen. Es empfiehlt sich, sich alle paar Wochen eine professionelle Maniküre und Pediküre zu gönnen. Der angenehme Nebeneffekt: Eine Entspannungspause im Nagelstudio wirkt Alltagsstress entgegen und das wirkt sich positiv auf dein gesamtes Erscheinungsbild aus.

Iss deine Nägel schön!


Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hält auch die Nägel gut in Form. Du hast neuerdings weiche, brüchige und dünne Nägel? Dann lass deinen Vitalstoffstatus untersuchen, es könnte sein, dass dir einfach ein paar wichtige Nährstoffe fehlen.

Besonders wertvolle Lebensmittel:

Vitamin A (z. B. in Karotten, Grünkohl und Kürbis) sorgen für einen aktiven Stoffwechsel.
 Empfohlene Tagesdosis: 1 mg (Männer) und 0,8 mg (Frauen) = z.B. 150 g Spinat

Biotin bzw. Vitamin B7 (z. B. in Sojabohnen, Haferflocken und Nüssen) festigen die Nägel.  Empfohlene Tagesdosis: 30 - 60 Mikrogramm = z.B. 150 g Erdnüsse

Vitamin B5 (z. B. in Vollkornprodukten, Avocados und Pinienkernen) schützt die Nägel
. Empfohlene Tagesdosis: 6 mg = z.B. 100 g Steinpilzen

Zink (z. B. in Walnüssen, Pilzen und Linsen) kräftigt die Fingernägel
. Empfohlene Tagesdosis: 15 mg (Männer) und 12 mg (Frauen) = z.B. 100 g getrocknete Linsen, 100 g Haferflocken und 100 g Paranüsse

Eisen (z. B. in Weizenkleie, Kürbiskernen, Sesam und Leinsamen) verleiht den Fingernägeln Stabilität und Elastizität. Am besten in Kombination mit Vitamin C aufzunehmen.
 Empfohlene Tagesdosis: 12 mg (Männer) und 18 mg (Frauen) = z.B. 180 g dicke Bohnen

Silizium (z. B. in Ackerschachtelhalm, Brennnessel und Gerste) sorgt für das Wachstum. Empfohlene Tagesdosis: 20 - 50 mg pro Tag = z.B. in 10 g Hirse stecken bereits 50 mg Silizium

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