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Kolloidaler Hafer: Neues Wundermittel gegen viele Hautprobleme

Wer von einer Hautkrankheit wie Schuppenflechte oder Neurodermitis betroffen ist, der hat meist schon viel ausprobiert, um den quälenden Juckreiz zu lindern. Das Internet ist voller Tipps und Tricks, wie man aus dem Teufelskreis „Jucken – Kratzen - mehr Jucken – noch mehr Kratzen“ ausbrechen kann. Seit einiger Zeit wird die Arzneipflanze Hafer in der Behandlung von Hauterkrankungen immer beliebter. Denn Hafer wirkt entzündungshemmend und Juckreiz lindernd.

Im Jahr 2017 wurde Hafer als Arzneimittelpflanze des Jahres gekürt. Damit wurde erstmals eine Pflanze ausgewählt, die (auch) im Bereich der Dermatologie zum Einsatz kommt. Dabei ist die heilende Wirkung des Getreides schon seit Jahrtausenden bekannt. Bereits in der Antike wurde Hafer zu Heilzwecken eingesetzt, auch Hildegard von Bingen und Sebastian Kneipp schwärmten von der heilenden Wirkung der Pflanze. Im Jahr 1997 wurde Hafer von der FDA (US-Behörde für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit) als gesundheitsfördernd anerkannt; später sogar als wirksames Hauttherapeutikum festgeschrieben.

Die Heilwirkung von Hafer

Hafer ist eine wahre Nährstoffbombe. Rispen- oder Saathafer enthalten viel Eiweiß, Phytosterine, Kieselsäure, Linolsäure, Polysacharide, Steroide, Flavonoide, Vitamine der B-Gruppe und Mineralstoffe. Dazu ist Hafer reich an Biotin, Beta-Glucan, Vitamin B1 sowie Magnesium und Eisen. In 100 Gramm Haferflocken stecken so viel Zink wie in einem Steak und zusätzlich wertvolles Vitamin B6. Wird Hafer in Form von Müsli, Porridge oder Hafermilchsuppe gegessen, wirkt er sich positiv auf den Blutzucker- und Cholesterinspiegel aus. Hafer stärkt die Abwehrkräfte und wirkt positiv auf den Darm. Das reichlich enthaltene Biotin sorgt für gesunde Haut, Nägel, Haare und noch vieles mehr. Äußerlich angewandt hat Hafer aber darüber hinaus noch eine beträchtliche Wirkung bei Neurodermitis, Schuppenflechte oder sensibler Haut. Denn Forscher schreiben der äußersten Schicht des Hafers antioxidative, entzündungshemmende, wundheilende und hautschützende Wirkung zu.

Basispflege bei gereizter Haut - Hafer-Salbe von BIOTURM

Bioturm Hafer Salbe

BIOTURM kombiniert kolloidales Hafermehl mit dem speziellen Lacto-Intensiv Wirkkomplex aus der Bio-Molke. Durch seine regenerierenden Inhaltsstoffe wie z. B. Avenanthramid und Beta-Glucan mindert das Hafermehl vorrangig den Juckreiz und verbessert darüber hinaus das Hautbild von geröteter und irritierter Haut. Die Hafer-Salbe Nr. 93 ist für die therapiebegleitende Basispflege bei Neurodermitis geeignet.

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Äußerliche Wirkungen von kolloidalem Hafer

Durch die enthaltenen Fette im Hafer wird die Haut gestärkt und der transepidermale Wasserlust wird eingebremst. Die Haut verliert also weniger Feuchtigkeit. Gleichzeitig wird die Haut durch das Beta-Glucan im Hafer dabei unterstützt, Wasser zu binden. Gerade wenn du sehr trockene Haut hast oder unter Ekzemen leidest, kann das deine Haut nicht mehr alleine. Hafer bildet quasi aus Kohlenhydraten und Eiweißen eine Art Schutzschicht, die auch dafür sorgt, dass die Haut weniger Wasser verliert. Die Eiweiße erhalten zudem den pH-Wert der Haut.

Einen weiteren positiven Aspekt haben die Saponine, die die Haut reinigen, sowie Vitamine und Flavonoide, die eine besonders beruhigende Wirkung auf die Haut haben. Der vielleicht wichtigste Bestandteil von Hafer aber ist Avenanthramid, ein kraftvolles Antioxidans. Avenanthramid mindert den Juckreiz neurodermitischer Haut und unterbricht den Juck-Kratz-Zyklus. Darüber hinaus verringert es vorhandene Hautrötungen und beruhigt die Haut nachhaltig.

Die anti-entzündliche und regenerierende Wirkung des Hafermehls hilft der Haut, die natürliche und gesunde Hautbarriere wieder aufzubauen. Gerade für Allergiker sind Hafercremes besonders gut verträglich. Haferkrautextrakte können auch zur Behandlung von Wunden für Baby- und Altershaut und bei Rosacea verwendet werden. In vielen Produkten wird kolloidales (das heißt fein verteiltes) Hafermehl eingesetzt. Dabei handelt es sich um Mikropartikel, die auf der Haut verbleiben und dort wirken. Nicht zu verwechseln mit Nanopartikeln, die stehen im Verdacht, in die Haut einzudringen.

Basispflege zur großflächigen Anwendung bei strapazierter Haut – Hafer-Lotion von BIOTURM

Bioturm Hafer Lotion

BIOTURM kombiniert kolloidales Hafermehl mit dem speziellen Lacto-Intensiv Wirkkomplex aus der Bio-Molke. Durch seine regenerierenden Inhaltsstoffe wie z. B. Avenanthramid und Beta-Glucan mindert das Hafermehl vorrangig den Juckreiz und verbessert darüber hinaus das Hautbild von geröteter und irritierter Haut. Wertvolle Bio-Öle aus Hafer und Sonnenblume geben der Haut zusätzlich die benötigten Lipide und machen sie geschmeidig. Die Hafer-Lotion Nr. 94 ist für die therapiebegleitende Basispflege bei Neurodermitis geeignet.

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Hafer-Bäder selbst gemacht

Vollbäder mit Haferstroh können eine große Erleichterung bei verletzter oder juckender Haut bringen. Dafür drei Handvoll Haferstroh (aus der Apotheke) mit drei Litern Wasser für ca. 15 Minuten kochen lassen. Dann die Flüssigkeit abseihen und dem Badwasser zusetzen. Dank der Kieselsäure – eine Verbindung von Silicium, Sauerstoff und Wasser - können so nässende Ekzeme abheilen und der Juckreiz lässt nach. Die Vermehrung von Hautpilzen wird gehemmt und Erregern, die Entzündungen auslösen, wird der Nährboden entzogen. Denn sobald die Hautstelle mit Haferstroh in Berührung kommt, zieht sie sich zusammen.

Der Hafer kann auch direkt als Reinigungsschwamm benutzt werden. Dafür füllst du eine Handvoll Haferflocken in ein kleines, sauberes Leinentuch und bindest es vorsichtig zu. In der Badewanne kannst du es dann wie einen Reinigungsschwamm nutzen. Einfach unter Wasser immer wieder drücken, bis eine cremige, milchig-weiße Masse herauskommt. Damit kann du nun vorsichtig über die juckenden Stellen und Ekzeme fahren.

Geh doch mal mit Socken ins Bad!

Wenn dir das Haferstroh-Konzentrat zu intensiv oder die Herstellung zu arbeitsaufwändig ist, dann füll einfach eine frisch gewaschene Socke mit einer Handvoll Haferflocken und befestige sie am Wasserhahn der Badewanne. Jetzt das einlaufende Badewasser durch die Haferflocken fließen lassen. Die entzündungshemmenden und juckreizmildernden Inhaltsstoffe gelangen so ins Badwasser und wirken beruhigend auf die Haut.

Achtung: Bitte beachte, dass du bei sensibler Haut nicht öfter als zweimal die Woche baden solltest, ansonsten wird die Haut noch stärker ausgetrocknet. Dabei darf das Badewasser nicht zu heiß sein (max. 35 Grad) und die Badedauer sollte zehn Minuten nicht übersteigen. Die Haut sollte beim Reinigungsvorgang mit einem Waschlappen sanft abgerieben werden, zu starkes Rubbeln würde die Haut zusätzlich reizen. 

Hafer Reinigungsmilch

Da Hafer Saponine enthält, ein Bestandteil, der auch in Shampoos und Waschmittel zu finden ist und für die Schaumbildung verantwortlich ist, kann man daraus auch eine sanfte Reinigungsmilch machen. Einfach einen Esslöffel gemahlenen Hafer mit zwei Esslöffeln Wasser mischen. Auf die angefeuchtete Gesichtshaut auftragen und leicht einmassieren. Nach einer Minute wieder mit lauwarmen Wasser abspülen.

Milde Reinigung für gereizte Haut mit kollodialem Hafermehl - Hafer-Reinigungsmilch von BIOTURM

Bioturm Hafer Reinigungsmilch

Die BIOTURM Hafer-Reinigungsmilch sorgt für eine sanfte Reinigung und gleichzeitige Pflege bei gereizter Haut. Die Kombination aus kolloidalem Hafermehl und unserem speziellen Lacto-Intensiv Wirkkomplex mindert Reizungen und wirkt normalisierend. Gleichzeitig versorgen wertvolle Bio-Öle die Haut mit den notwendigen Lipiden und verhindern so eine starke Entfettung durch die Reinigung. Geeignet für die Reinigung von Gesicht und Körper, für sanfte Haut ohne Spannungsgefühl nach dem Waschen.

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Hafer-Masken für die Haut

Bei empfindlicher Haut wirken Masken aus Hafermehl oder zerriebenen Haferflocken besonders gut. Dafür je nach Hauttyp Honig oder Öl (für trockene Haut), Eiweiß (für fettige Haut), Beeren (zur Straffung), Milch (zur Ernährung) oder Kräutertees mit dem Hafer mischen, bis eine streichfähige Paste entsteht. Die solltest du dann mindestens eine halbe Stunde einwirken lassen und vorsichtig wieder abwischen. Ein bisschen aufwändiger ist die Mischung aus Haferflocken, Mandeln, Heilerde und Wasser. Hierzu jeweils 1/3 Haferflocken, Mandeln und Heilerde in einem Mörser fein zu Pulver vermahlen und mit warmen Wasser zu einer Paste verrühren. Die Maske nur kurz antrocknen lassen und mit lauwarmen Wasser wieder abspülen.

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