Soziale Netzwerke
FacebookGoogle+YouTube
Suche Hautlexikon Newsletter

Nichts mehr verpassen!
Der hautinfo.at-Newsletter

* Pflichtfelder

Forum

Kokosöl – Eine Wunderwaffe für die Haut

Ausgehend von einer pazifischen Inselgruppe verbreitete sich die Kokosnuss auf der ganzen Welt. Das aus der Nuss gewonnene Kokosöl ist sehr wertvoll für die Hautpflege. Durch seine antibakteriellen und entzündungshemmenden Inhaltsstoffe wirkt das natürliche Pflanzenöl besonders positiv bei Hautproblemen. So vor allem bei Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte. Das Öl lindert Hauttrockenheit und Juckreiz, und hilft, das Hautgleichgewicht wiederherzustellen.

Kokosöl oder Kokosnussöl ist ein Naturprodukt, das aus dem weißen Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen wird und gänzlich ohne Chemie auskommt. Ursprünglich kommt die Kokospalme wahrscheinlich aus Melanesien, einer pazifischen Inselgruppe nahe Australien. Heutzutage ist die Palme in tropischen Gebieten häufig anzutreffen. Die Kokospalme verbreitet sich durch die ins Meer fallenden Früchte, die dann an einen anderen Ort gespült werden und dort Wurzeln schlagen. Inselbewohner waren sich schon vor Jahrtausenden der Vorteile der Kokosnüsse für die Haut bewusst. Ein neuseeländischer Forscher namens Dr. Ian Prior stieß in den 1960er-Jahren auf ein unbekanntes Inselvolk in Polynesien und der ausgezeichnete Gesundheitszustand der Bewohner verblüffte ihn. Bei Untersuchungen stellte er fest, dass die Inselbewohner sich Großteils von Kokosnüssen ernähren. Heute weiß man, dass die Wirkung von Kokosöl sehr vielfältig und effektiv ist, wie zahlreiche Studien belegen.

Kokolöl Hautpflege trockene Haut Neurodermitis Psoriasis cortisonfrei

Bei Kokosöl unterscheidet man zwischen industriellem und nativem Kokosöl. Bei nativem Öl ist die Qualität viel höher, da das Pflanzenöl kalt gepresst wird. Kaltpressen bedeutet, dass das Öl bei einer Temperatur unter 46° Grad hergestellt wird, weshalb wertvolle Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Man kann das kaltgepresste Kokosöl äußerlich und innerlich anwenden. Bei Hautproblemen kann es ergänzend zu einer Basiscreme (10% Kokosöl, 90% Basiscreme) verwendet werden und direkt aufgetragen eine wahre Wunderwaffe sein. Die Haut fühlt sich dann weicher an und riecht außerdem sehr angenehm. Es kann man aber auch leicht in den täglichen Speisenplan miteinbauen. Kokosöl wirkt zugleich entzündungshemmend, feuchtigkeitsspendend und kühlend. Es enthält gesunde, gesättigte Fettsäuren und antibakterielle Stoffe, die gegen Viren, Bakterien und Pilze wirken. Die wertvolle Laurinsäure lässt die Haut schneller abheilen und vermindert die Hauttrockenheit. Die enthaltenen Lipide sorgen dafür, dass die Haut mit Feuchtigkeit versorgt wird und dass Entzündungen schneller abklingen. Bewahrt man es im Kühlschrank auf, bringt das kalte Öl eine schnelle Linderung bei heftigem Juckreiz.

Kokosöl hilft bei Akne

Akne und Pickel kommen und gehen meistens mit der Pubertät, manche Menschen kämpfen aber ein ganzes Leben lang dagegen an. Bei den kleinen Entzündungsherden kann kaltgepresstes Kokosöl besonders helfen, da durch die antimirkobakterielle Laurinsäure die Akne Schritt für Schritt verschwindet und neuen Ausbrüchen vorbeugt. Sowohl trockene als auch fettige Haut kann man mit Kokosöl pflegen und die Entzündungen lindern. Dafür das Kokosöl direkt auf den betroffenen Hautstellen auftragen. Bei der äußerlichen Anwendung sollte man beachten, dass keine Bakterien und Unreinheiten auf die betroffenen Hautstellen geraten. Also am besten Wattestäbchen verwenden oder die Hände gründlich waschen.

  • Akne verursachende Bakterien werden abgetötet
  • Entzündungen werden gelindert
  • Kokosöl unterstützt den Heilungsprozess von Narben
  • Beruhigt die gereizten Hautstellen und pflegt nachhaltig

Kokosöl lindert Neurodermitis

Neurodermitis Symptome Hand Hautpflege

Von Neurodermitis Betroffene leiden an Hautrockenheit, Rötungen und Juckreiz. Kaltgepresstes Kokosöl kann äußerlich angewendet diese Symptome lindern. Durch den Hauptheilstoff Laurinsäure wirkt das Öl entzündungshemmend, kühlend und spendet Feuchtigkeit. Es ist ein wirksames und meist gut vertragenes Pflegeöl bei Neurodermitis. Das pflanzliche Öl wird äußerlich angewendet und kann als Zusatz zu einer Basiscreme (z.B.: Taoasis Biocreme, Kombination Excipial Lipocreme/ U-Lipolotion, Decoderm Basiscreme) verwendet werden. Dafür empfiehlt sich, 90% der Basiscreme und 10% natives, kaltgepresstes Kokosöl zu verwenden.

  • Kokosöl spendet nachhaltig Feuchtigkeit
  • Starker Juckreiz kann durch im Kühlschrank aufbewahrtes Öl schnell gelindert werden
  • Hemmt und lindert Entzündungen
Hautcreme Hautpflege trockene Haut Neurodermitis Psoriasis

Kokosöl bei Schuppenflechte

Für Psoriasis wertvolle Säuren im Kokosöl sind die Capron-, Capryl- und Laurinsäure, welche dabei helfen können, die entzündeten Hautstellen zu heilen. Denn diese Säuren wirken antimykotisch, das heißt, sie greifen die Sporen an. Meist verbessert sich bereits nach einer kurzzeitigen Anwendung das Hautbild und Rötungen gehen zurück. Die alleinige Anwendung von Kokosöl (pures Öl) wird jedoch nicht empfohlen und sollte vorab mit einem Hautarzt abgeklärt werden. Als Pflegezusatz in einer Creme ist es allerdings wärmstens ans Herz zu legen! Auch bei Psoriasis wird das Kokosöl am besten äußerlich angewendet.

  • Kokosöl wirkt antimykotisch (entzündungshemmend)
  • Rötungen klingen schneller ab
  • Zusätzliche Pflege tut der Haut zusätzlich gut
6 Bewertung

5,67
Durchschnitt von 6 Bewertungen

  • 6 Sterne
    4
  • 5 Sterne
    2
  • 4 Sterne
    0
  • 3 Sterne
    0
  • 2 Sterne
    0
  • 1 Stern
    0
Hautforum - Du bist nicht alleine!
Anzeige - Gebro Vitawund Superbanner
Anzeige

Hautforum - Du bist nicht alleine!

Wenn du ein neues Thema erstellen möchtest, musst du dich registrieren. Eine Registrierung kostet nichts und ist in wenigen Minuten erledigt, du kannst dann sofort deine Frage ans Forum stellen oder deine Tipps abgeben. Wenn du bereits registriert bist, dann melde dich hier an.

Jetzt registrieren

Die hautinfo.at-Experten

hautinfo.at Experten