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Was verursacht juckende und gerötete Hautstellen?

Wenn es juckt und die Haut sich langsam rötet, ist das meist ein Alarmzeichen. Das kann ganz harmlos der neue Wollpullover sein, den unsere Haut reizend findet. Oder ein ernstes Anzeichen einer chronischen Krankheit. Es gibt weit über 100 Auslöser für Juckreiz. Finde heraus, worauf deine Haut reagiert.

Jeder kennt es und jeder tut es: wenn es juckt, wird instinktiv gekratzt. Der Juckreiz wird dann kurzfristig durch den Schmerzreiz überdeckt, nur um dann umso stärker wieder durchzukommen. Denn durch das Kratzen wird unter anderem Histamin ausgeschüttet und das verstärkt den Juckreiz an den Nervenenden der Haut. Dadurch entsteht der sogenannte Juck-Kratz-Kreislauf, der das Risiko von lokalen Hautveränderungen wie Ekzeme, Vernarbungen, aufgekratzte Wunden und Pigmentveränderungen steigert.

Auf Dauer besteht die Gefahr, dass sich wie bei den Schmerzen auch beim Juckreiz ein Gedächtnis im Zentralen Nervensystem bildet. Dann hilft kein Kratzen mehr. Besonders oft betrifft dies Neurodermitis-Patienten, die nur sehr schlecht aus dem Teufelskreis von Jucken und Kratzen ausbrechen können.

Du bist nicht allein mit Juckreiz

Die wenigsten gehen rechtzeitig zum Arzt, wenn es juckt. Denn Juckreiz wird gerne als Lappalie abgetan, obwohl chronischer Juckreiz zu den 50 häufigsten Beschwerdebilder in der Medizin gehört. Jeder Fünfte leidet mindestens einmal im Leben an dauerhaften Juckreiz.

Wenn man unter starkem und vor allem dauerhaftem Juckreiz leidet, wird man entsprechend reizbar, man schläft schlecht und ist in der Folge dann unkonzentriert. Das kann so weit gehen, dass die Betroffenen depressiv und hoffnungslos werden. Manche Experten stufen Juckreiz schon nach sechs Wochen als chronisch ein, manche erst nach drei Monaten. Dauert dein Juckreiz länger als sechs Monate, lasse ihn unbedingt von einem Hautarzt untersuchen.

Interessanterweise kann Jucken genauso ansteckend wie Gähnen sein. Allerdings geht der abgeschaute Juckreiz gleich wieder weg, wenn wir wegschauen oder an etwas anderes denken.

Juckreiz bei trockener Haut

Trockene Haut verursacht Juckreiz

Trockene Haut ist meist rau, gespannt und neigt zum Jucken. Oftmals hilft schon regelmäßiges Eincremen mit einer guten Feuchtigkeitscreme, um den Lipidschutz der Haut aufrechtzuhalten bzw. die Hautschutzbarriere aufrechtzuhalten. Wenn die Hautschutzbarriere gestört ist, können Reizstoffe in die Haut eindringen und die Feuchtigkeit entweicht schneller. Das macht die Haut dann trocken und gereizt. Gerade mit fortschreitendem Alter wird die Haut immer dünner und oftmals mit nicht alters- und typgerechten Pflegelinien und Kosmetika gepflegt. Auch auf trockene Raumluft und ungenügende Wasserzufuhr reagiert die Haut mit einem Juckreiz. Wenn du deine Haut mit rückfettenden Lotionen pflegst, sollte sie bald wieder elastisch und weich werden. Ist das nicht der Fall, solltest du ärztlichen Rat einholen.

Tipp: Bepanthen® Sensiderm Creme

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Unterbrich jetzt den Teufelskreis: Mit der Bepanthen® Sensiderm Anti-Juckreiz Creme gibt es eine kortisonfreie Behandlungsalternative rezeptfrei in der Apotheke. Durch die Zufuhr von Lipiden, physiologischen Feuchthaltefaktoren sowie natürlichen Pflegelipiden wird die beschädigte Hautschutzbarriere wiederhergestellt. So wird:

  • der Wasserverlust der Haut vermindert
  • die Haut widerstandsfähiger gegen das Eindringen von Reizstoffen
  • und der Juckreiz gelindert

Weitere Infos auf sensiderm.bepanthen.at

Medizinprodukt: Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker. L.AT.MKT.05.2019.9467

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Juckreiz bei äußeren Erkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis

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Neurodermitis

Wenn du unter Schuppenflechte (Psoriasis) leidest, dann ist der Juckreiz oft dein ständiger Begleiter. Der Begriff Psoriasis leitet sich vom griechischen „psora“, was so viel heißt wie „ich kratze“ ab – und damit ist der Name auch Programm. Neben der Basispflege mit speziellen rückfettenden Salben oder Cremes hilft eine individuelle medikamentöse Therapie.

Bei Neurodermitis kommt es zu schubhaften Juckattacken, meist schon in der Kindheit. Das kann dazu führen, dass die Betroffenen die Hautareale wirklich blutig aufkratzen. Bei Neurodermitis hat die trockene und raue Haut keine normale Regulationsfähigkeit wie Schweißbildung und Temperaturausgleich mehr und leidet unter starkem Juckreiz, der sich nach Auseinandersetzung mit den Allergieauslösern verstärkt und dann zu entzündlichen Hauterscheinungen führt. Bei Neurodermitis empfiehlt sich eine individuell abgestimmte Therapie aus Hautpflege, Medikamenten, Entspannungsübungen und einigem mehr.

Juckreiz bei inneren Erkrankungen

Juckreiz kann auch ein Warnsignal dafür sein, das etwas im Inneren des Menschen nicht stimmt. Auch eine schwache Niere, Leberkrankheiten, eine Entzündung der Gallengänge, Gicht, Diabetes mellitus, Infektionskrankheiten, Eisenmangel oder eine Störung der Schilddrüse können Juckreiz auslösen.

Neurologische Krankheiten können die Nerven so irritieren, dass ein Juckreiz entsteht. Das kann ein Hirntumor sein, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson oder auch ein Schlaganfall.

n einigen Fällen kann es zu Wechsel- oder Nebenwirkungen bei Medikamenten kommen. Auch eine Depression, Zwangsstörung oder Magersucht kann die seelische Ursache für einen Juckreiz sein. Im letzteren Fall empfiehlt sich das Erlernen von Entspannungstechniken wie z.B. Yoga oder Qigong, um dem Juck-Kratz-Kreislauf zu entkommen.

Juckreiz bei allergischen Erkrankungen

Nicht jeder verträgt alle Bestandteile in den modernen Kosmetika. Auch Wasch- und Putzmittel sowie Kleidungsstoffe können Stoffe enthalten, die Allergien und Hautreaktionen hervorrufen. Leider können zwischen dem Erstkontakt und dem Auftreten von allergischen Reaktionen durchaus Tage oder auch Jahre vergehen. Es ist daher oftmals ein Detektivspiel herauszufinden, auf welches Mittel man reagiert. Auch hier kann ein guter Dermatologe helfen.

Juckreiz bei äußeren Einflüssen

Jeder von uns kennt die lästigen Gelsenstiche, die unangenehm sind, aber bald auch wieder vergehen. Ganz selten kommt es bei fliegenden oder krabbelnden Insekten zu starken Schwellungen und Schmerzen. Wer allergisch auf Bienen oder Wespen reagiert, benötigt allerdings schnell Hilfe. Einige Pflanzen haben die unangenehme Eigenart, sich gegen Berührungen zu wehren, wie z.B. Brennnesseln. Hier hilft kühlen und nicht kratzen!

Überhaupt kann die Natur mit einem Zuviel oder Zuwenig an Wärme/Sonne unsere Haut an ihre Belastungsgrenze bringen. Ein Sonnenbrand oder auch ein Kältebrand können sehr unangenehm und schmerzhaft sein. Oftmals reicht aber auch schon der Kontakt mit einem Wollpullover, um eine sensible Haut so stark zu irritieren, dass es zu Rötungen und massivem Juckreiz kommt. Und last but not least: Auch Milben, Flöhe, Würmer oder Wanzen können die Ursache für einen Juckreiz der Haut sein.

Was kannst du gegen Juckreiz tun?

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Lipidhaltige Salben helfen gegen Juckreiz

Wenn wir chronische Krankheiten und externe Einflüsse ausschließen können, liegt die Ursache des quälenden Juckreizes oft in einer geschädigten Hautschutzbarriere. Ein ständiges Kratzen die Haut schädigt die Haut fortlaufend, daher sollte der Teufelskreis durchbrochen werden. Je nach Ursache können kühlende Gele mit Menthol, Feuchtigkeitslotionen mit Urea oder zum Beispiel lipidhalte Salben eingesetzt werden. Erst in stärkeren Fällen sollte zu Antihistaminika, Kortisoncreme oder speziellen Medikamenten mit immunhemmenden Substanzen gegriffen werden. Sitzungen in Kältekammern oder eine UV-Licht-Therapie können ebenfalls juckreizlindernd wirken.

ABC-Plan bei Neurodermitis

Besonders bei Neurodermitis hat sich der sogenannte ABC-Plan bewährt. In der ersten Phase (A), bei starken Beschwerden wie Brennen (Entzündung), starken Rötungen sowie intensivem Juckreiz inkl. Kratzspuren braucht deine Haut eine Akut-Therapie: Dafür wird dir dein Arzt ein verschreibungspflichtiges Mittel zum Beispiel Kortison verordnen. Wichtig ist hier, unbedingt die Behandlungsempfehlungen einzuhalten. Vermeide parfümierte Pflegeprodukte und sonstige Reize. Die Haut kratzen solltest du wenn irgendwie möglich vermeiden, Kühlen oder Beklopfen der betroffenen Stellen kann auch Linderung bringen.

Wenn die Beschwerden eher leicht bis mittel sind und es zu Rötungen und Juckreiz kommt, ist es Zeit für die Barriere-Therapie (B): Jetzt sollte mit geeigneten Mitteln die Hautbarriere besonders intensiv gepflegt und geschützt werden. Dafür kannst du zum Beispiel mehrmals täglich Lipide zur Pflege auf die Haut auftragen.

Und dann gibt es die Zeit, in der du kaum oder gar keine Beschwerden (C) hast. Lediglich eine leichte Trockenheit zeigt dir, dass deine Haut auch in dieser Phase Zuwendung durch Cremen braucht. Denn da die Haut bei Atopischer Dermatitis eine gestörte Struktur und eine höhere Empfindlichkeit besitzt, stellt tägliches Eincremen die Basisversorgung des ganzen Körpers dar. Es ist daher besonders wichtig, dass du deine Haut auch dann eincremst, wenn sie völlig gesund erscheint.

Tipp: Bepanthen® Sensiderm Creme

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Zur Linderung von juckenden geröteten Hautstellen wie z.B. bei Neurodermitis, Ekzemen oder allergischen Reaktionen.

  • Kortisonfrei wirksam in 30 Minuten
  • für Erwachsene, Kinder & Säuglinge
  • frei von Duft- und Konservierungsstoffen

Bepanthen Sensiderm repariert durch ihre spezielle Zusammensetzung die geschädigte Hautschutzbarriere. Dank der Lipid-Lamellen- Technologie werden Lipide in hautähnlicher, lamellenartiger Struktur zugeführt. Diese Lipide können sich passgenau in die geschädigte Hautschutzbarriere einfügen und sie wieder aufbauen.
Rezeptfrei erhältlich in deiner Apotheke.

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Medizinprodukt: Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker. L.AT.MKT.05.2019.9467

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Tipps bei juckender Haut

  • Bevor du zu scharfen Hilfsmitteln greifst, um dich zu kratzen, versuch einmal mit Streicheln, leichtem Reiben oder Kneifen gegen den Juckreiz anzugehen.
  • Wenn du auf Wolle oder andere kratzende Stoffe reagierst, eliminier alle entsprechenden Kleidungsstücke oder Decken. Greif dafür lieber zu leichter, luftiger Kleidung aus natürlichen Materialen wie Baumwolle oder Seide.
  • Zu heißes oder zu scharfes Essen kann den Juckreiz verstärken, auch Alkohol solltest du vermeiden.
  • Vorsicht bei Pflege- und Kosmetikprodukten: Achte hier besonders auf hochwertige Pflegelinien, die juckreizlindernde Inhaltsstoffe beinhalten.
  • Deine Haut wird dir dankbar sein, wenn du heiße Vollbäder, aber auch generell zu hohe Temperaturen vermeidest. Wärme und starkes Schwitzen fördert das Jucken.

Das tut dir gut

Hausmittel Tipps Neurodermitis Schuppenflechte Akne Heilkräuter
feuchte Umschläge mit Schwarztee helfen gegen Juckreiz
  • Wenn der Juckreiz gar zu stark wird, bringen feuchte/kühlende Umschläge mit zB Schwarzem Tee schnelle Linderung. Im Anschluss solltest du umgehend eine feuchtigkeitsspendende und rückfettende Hautpflege auftragen.
  • Schau, dass deine Fingernägel immer kurz sind. Damit du dich nicht ungewollt nachts blutig kratzt, kannst du in schwierigen Phasen mit Baumwollhandschuhen deine Haut schützen.
  • Mit gezielten Entspannungsübungen kannst du versuchen, dich abzulenken. Yoga, Qigong oder auch Autogenes Training eignen sich dafür besonders gut.
  • Du bist dir nicht sicher, woher der Juckreiz überhaupt kommt? Dann solltest du ein sogenanntes Juckreiztagebuch vor deinem nächsten Arztbesuch führen. Schreib immer rein, wann es dich juckt, was du gegessen hast, mit welchen Stoffen du in Berührung gekommen bist, welche neue Deos etc. du benutzt, aber auch wie es um deine seelische Verfassung bestellt war. Deinen Arzt interessieren besonders die Hautveränderungen wie Pusteln, Bläschen, Schwellungen oder Schuppen in diesen Zeiten. Das alles hilft ihm bei der Anamnese.

Hausmittel bei Juckreiz

Bei Juckreiz haben sich einige Hausmittel bewährt: zum Beispiel Umschläge mit juckreizstillenden Substanzen. Dafür z.B. einen Esslöffel Essigessenz mit einem Liter Wasser mischen. Den Umschlag darin tränken und täglich für ca. 10 Minuten auf der betroffenen Hautstelle tragen.

Umschläge können auch gut mit Topfen gemacht werden.

Eine andere Möglichkeit ist das Baden oder Waschen der betroffenen Stelle mit Salzwasser. Das Salzwasser fördert den Heilungsprozess bei offenen Hautstellen und desinfiziert sie. Anschließend kannst du noch Johanniskraut auf die gut abgetrocknete Haut aufbringen Das Johanniskraut hat eine wachstumshemmende Wirkung auf Bakterien und steigert ebenfalls die Wundheilung.

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