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Typische Hautkrankheiten bei Kindern

Gefühlt sind Kinder eigentlich immer krank. Das ist aber von der Natur so gewollt. Ihr Immunsystem ist im Trainingsmodus und sammelt Abwehrkörper gegen die vielen Krankheitserreger, die sie umgeben. Vor allem im Kindergarten oder der Schule wandern Keime und Viren zwischen den Kindern – und dann leider auch bei den Eltern und Geschwistern – ständig im Kreis. Neben Erkältungen und Fieber stecken sich die Kinder dort mit Schafblattern, Mumps, Scharlach oder Masern an. Neben den typischen Kinderkrankheiten können unsere Kleinen auch an den unterschiedlichsten Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte leiden. Ein kurzer Überblick.

Wenn dein Kind unter Ausschlag, Fieber, Kopfschmerzen oder Halsschmerzen leidet, dann geht zum Arzt und lass es untersuchen. Es könnte sein, dass es an einer klassischen Kinderkrankheit leidet. Masern, Röteln, Mumps oder Schafblattern gehören zu den Kinderkrankheiten, die durch Viren übertragen werden.

Was tun bei Masern?

Insbesondere Masern (Morbilli) sind hochinfektiös und gefährlich und werden durch Tröpfcheninfektion wie z.B. Husten oder Niesen übertragen. Schon ein kleiner Kontakt über eine Entfernung von ein paar Metern genügt, um den Virus von Mensch zu Mensch zu übertragen. Bei gesunden Kindern wird eine Masernimpfung empfohlen, die meist in Kombination mit Mumps und Röteln verabreicht wird.

Achtung: Die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch beträgt neun bis zwölf Tage. Bis zum Auftreten des Hautausschlages kann es rund zwölf bis fünfzehn Tage dauern. Babys haben in der Regel noch Schutz von der Mutter, vor dem sechsten oder achten Lebensmonat erkranken sie daher normalerweise nicht an Masern. Es sei denn, die Mutter hatte noch keine Masern und ist auch nicht dagegen geimpft. Wenn die Masern erstmal ausgebrochen sind, dann können nur die Beschwerden gelindert werden, es gibt keine Therapie gegen Masern. In einfach verlaufenden Fällen werden hustenstillende und fiebersenkende Mittel verabreicht. Wichtig ist auf jeden Fall, dass das Kind viel trinkt. In schwereren Fällen können auch Antibiotika zum Einsatz kommen. Auf jeden Fall ist ein Arzt aufzusuchen, um festzustellen, ob es Masern hat oder vielleicht Röteln oder Scharlach.

Wie werden Röteln behandelt?

Röteln (Rubeola) trifft vor allem ältere Kinder und jugendliche Erwachsene, wobei Kinder unter sechs Monaten erkranken sehr selten daran. Auch Röteln übertragen sich per Tröpfcheninfektion z.B. über Nasensekret, Harn oder Blut von Erkrankten. So können Säuglinge mit angeborenen Röteln das Virus unbemerkt monatelange ausscheiden. Röteln sind nicht so ansteckend wie Masern oder Schafblattern, man geht von einer Ansteckungsgefahr von 30 – 70 % aus.

Achtung: Bei Röteln beträgt die Inkubationszeit zwei bis drei Wochen. Auch gegen Röteln wird eine Impfung empfohlen, eine spezifische Therapie gibt es nicht, mit fiebersenkenden Mitteln und Entzündungshemmern werden lediglich die Beschwerden gelindert. Es wird empfohlen, die Kinder zu isolieren und eine strenge Bettruhe einzuhalten. Nur so lässt sich die schnelle Verbreitung des ansteckenden Rötelvirus verhindern.

Denn eine Ansteckung erfolgt immer durch den Kontakt mit einem infizierten Menschen, auch häufiges Händewaschen oder andere Hygienemaßnahmen helfen nicht. Bitte daher unbedingt das Kind zu Hause lassen und auch den Arzt informieren, wenn du vorhast, mit dem kleinen Patienten in die Arztpraxis zu gehen. Dann kann das Praxisteam entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen, vor allem für schwangere Frauen. Warnung: Wenn eine Schwangere Röteln bekommt, kann sie das Ungeborene anstecken, das kann zu großen Schäden bis hin zum Tod führen. Daher sollten Frauen im gebärfähigen Alter rechtzeitig für einen vollständigen Impfschutz sorgen. Und zwar vor der Schwangerschaft!

Was tun bei Mumps?

Und wenn dein Kind auf einmal niedliche Hamsterbacken bekommt dann weißt du: Mumps geht um. Mumps (Parotitis epidemica), auch Ziegenpeter genannt, ist ebenfalls eine Viruserkrankung. Sie führt zu schmerzhaften Schwellungen der Ohrspeicheldrüsen und kommt mit Fieber. Kinder bekommen Mumps in der Regel zwischen dem 4. und 15. Lebensjahr, danach sind 90% von ihnen immun dagegen. Durch die kombinierte Mumps-Maser-Rötel-Impfung erkranken immer weniger Menschen an Mumps.

Bei 30 – 40 % der Infizierten kommt es zu keinen Symptomen, sie merken daher nichts von ihrer Erkrankung, können aber dennoch andere anstecken. Die Ansteckung erfolgt über Tröpfcheninfektion, also durch Husten oder Niesen. Die Inkubationszeit beträgt zwischen 12 und 25 Tage.

Achtung: Mumps ist meldepflichtig! Mumps klingt normalerweise von alleine wieder ab. Mit fiebersenkenden Mitteln, Schmerzmitteln oder warmen Ölverbänden können aber die Symptome gelindert werden. Kinder sollten unbedingt zu Hause behalten werden, damit sie keine anderen Menschen anstecken können. Viel trinken hilft und da bitte darauf achten, dass keine sauren Flüssigkeiten verabreicht werden. Dadurch würden die Speicheldrüsen vermehrt arbeiten müssen. Fieber kann mit den üblichen Hausmitteln wie z.B. kühlen Wadenwickeln gesenkt werden.

Schafblattern oder Windpocken

Eine weitere Kinderkrankheit, die durch eine Impfung gut zu vermeiden ist, sind die  Schafblattern oder Windpocken (Varizellen). Für nicht-geimpfte Personen sind sie extrem ansteckend und mit leichtem Fieber und sehr stark juckendem Hautausschlag auch sehr unangenehm. Der Varizella-Virus gehört zu den Herpesviren und trifft meistens Kinder zwischen zwei und sechs Jahren. Die Ansteckung erfolgt auch hier meist per Tröpfcheninfektion. Oder auch per Schmierinfektion, wenn es zu direktem Kontakt zu dem ansteckenden Inhalt eines Bläschens gekommen ist. Selbst für Familienmitglieder mit einem sehr gesunden Abwehrsystem gibt es eine hohe Ansteckungsgefahr. Es reicht ein gemeinsamer Aufenthalt in einem Raum für mindestens eine Stunde. Ist die Abwehr geschwächt, erfolgt die Ansteckung noch viel früher. Das Gute ist: wer einmal an Schafblattern erkrankt ist, hat in der Regel eine lebenslange Immunität.

Achtung: Die Inkubationszeit beträgt zwischen acht und achtundzwanzig Tagen. Bereits nach etwa zwei Wochen sieht man erste Beschwerden und Hautveränderungen. Ein ansonsten gesundes Kind wird Schafblattern in einer milden Form erleben. Um den Juckreiz zu vermindern und um zu verhindern, dass sich das Kind kratzt, können Medikamente oder Lotionen eingesetzt werden. Auch luftige Kleidung ist wichtig, um den Juckreiz nicht zu verstärken. Kürz deinem Kind die Fingernägel, dann kann es nicht so schnell die Bläschen aufkratzen und damit werden zusätzliche bakterielle Infektionen vermieden. Um die Windpocken-Pusteln auszutrocknen, können Zinkschüttelmixturen eingesetzt werden.

Achtung: Bei Kleinkindern dürfen niemals fiebersenkende Medikamente mit dem Inhaltsstoff Acetylsalicylsäure (ASS) eingesetzt werden. Auch Ibuprofen sind für kleine Kinder nicht geeignet, besser ist da der Einsatz von Paracetamol. Auf jeden Fall bitte Rücksprache mit dem Arzt halten! Anders sieht es aus, wenn die Erkrankten ein geschwächtes Immunsystem haben. Dann sollten in Absprache mit dem Arzt früh ein virenhemmendes Mittel eingenommen werden, dass die Varizellen-Viren an der schnellen Vermehrung hindert. Oft kann es auch zu Folgeerkrankungen kommen. Der Varizella-Virus ist ebenfalls der Erreger der Gürtelrose (Herpes zoster). Diese Folgekrankheit der Schafblattern bricht möglicherweise erst nach Jahren aus, das sich der Erreger an Nervenansammlungen anlagert und dort lebenslang verbleiben kann. Das betrifft aber nur die schon sehr großen Kinder: In der Regel trifft die Gürtelrose Menschen über 45 Jahren, meist zwischen dem 60. und dem 70. Lebensjahr.

Dreitagefieber

Eine häufig auftretende, aber harmlose Viruserkrankung ist das sogenannte Dreitagefieber (Exanthema subitum). Meist trifft es Kinder zwischen sechs Monaten und drei Jahren. Auch hier ist wieder ein Herpesvirus schuld, der sich durch Tröpfcheninfektion verbreitet. Die Inkubationszeit beträgt ca. fünf bis fünfzehn Tage. Auch wenn die Krankheit anders heißt, in der Regel klingt das Dreitagefieber nach fünf bis sieben Tagen wieder ab. Charakteristisch sind das hohe Fieber von 39 – 40 Grad und ein kleinfleckiger Hautausschlag. Meist werden die Beschwerden mit fiebersenkenden Mitteln und gegebenenfalls antiepileptischen Mediakanten behandelt. Als Hausmittel kannst mit Wadenwickeln das Fieber senken, darauf achten, dass der Patient viel trinkt.

Scharlach

Und dann gibt es da noch typische Kinderkrankheiten, die durch Bakterien übertragen werden: Am häufigsten tritt das hochansteckende Scharlach auf. Kinder erkranken meist zwischen drei und zehn Jahren daran, es kann aber alle Altersgruppen treffen. Babys haben bis zum sechsten Lebensmonat auch hier noch den Schutz der Mutter. Die Ansteckung erfolgt über Tröpfcheninfektion - also Husten oder Niesen. Die auslösenden Bakterien (A-Streptokokken) trägt fast jeder Mensch in sich.

Unbehandelt ist Scharlach bis zu drei Wochen ansteckend. Mit Antibiotikagabe reduziert sich die Ansteckungsgefahr auf 24 Stunden. Gewöhnlich können erkrankte Kinder nach 2 – 3 Tagen wieder in den Kindergarten oder die Schule, wenn sie sich denn danach fühlen. Man erkennt Scharlach recht gut an der charakteristischen Himbeerzunge, die sich gleichzeitig mit einem rauen, dichten und sehr feinfleckigen Ausschlag bildet. Scharlach kann man mit Antibiotika recht gut behandeln. Gleichzeitig ist es wichtig, dass sich das Kind schont, wenn es Fieber hat. Damit sich der Schleim in der Lunge gut lösen kann, ist es wichtig, dass es viel trinkt. Eine kühle und feuchte Raumluft lindert den Hustenreiz auch etwas. Wichtig: Vermeide, dass dein Kind andere anstecken kann!

Akne bei Kleinkindern

Die Neugeborenenakne (Acne infantorum) betrifft etwa jedes fünfte Baby und da besonders männliche Säuglinge. Etwa um die dritte Lebenswoche bilden sich besonders auf der Wange oder auf der Stirn kleine Pickel. Grund dafür ist die Hormonumstellung nach der Geburt. Die Hormone verursachen eine vorübergehende Fehlproduktion der Talgdrüsen. Sie sind auch Schuld am Milchschorf (Kopfgneis) und an den Milien, das sind weiße Pickelchen um Nase und Augen.

Auch die Säuglingsakne (Acne infantum) kommt vorwiegend bei Jungen vor. Leider zeichnet sich damit ab, dass sie auch in der Pubertät verstärkt unter einer schweren Akne leiden werden. Sie tritt zwischen dem dritten und dem sechsten Lebensmonat auf und hält länger an als die Neugeborenenakne. Sie juckt und hinterlässt oftmals Narben. Je nach Schwere muss sie auch schon bei den ganz Kleinen mit Antibiotika behandelt werden. Diese Form der Akne ist vermutlich erblich bedingt und sollte unbedingt von einem Arzt behandelt werden. Beide Aknevariationen können durch Reizungen stärker werden. Zum Beispiel durch ausgespuckte Milch, durch Speichel des sabbernden Babys, durch Zigarettenrauch, durch Waschmittelrückstände und natürlich wenn sich das Baby kratzt. Die erste Maßnahme sollte daher immer sein, ein trockenes, sauberes Spucktuch unter den Kopf des Babys zu legen.

Weitere Infos und Behandlungsmöglichkeiten bei Babyakne

Chronische Hautkrankheiten

Babyzarte Haut braucht in der Regel keine besondere Pflege. Aber manchmal leidet sie – besonders häufig unter Schuppenflechte, Neurodermitis und Kontakt-Ekzemen. Kindern werden dann in den meisten Fällen mit verschiedenen Cremes behandelt. Tabletten oder ähnliches wird seltener verschrieben.

Schuppenflechte

Schuppenflechte (auch Psoriasis) genannt ist eine chronische Hautkrankheit, die sich schon im Kindesalter zeigen kann. Auch Babys können davon betroffen sein. Oftmals ist eine erbliche Veranlagung die Ursache für die Erkrankung. Schuppenflechte zeigt sich mit silbrig-weißen Schuppen in deutlich begrenzten und geröteten Bereichen. Oftmals verändern sich auch die Finger- oder Fußnägel und bekommen dunkle Flecken. Häufig treten die Hautveränderungen an Ellenbogen und Knie auf. Bei Säuglingen findet man die Schuppenflechte besonders im Windelbereich. Schuppenflechte ist leider nicht heilbar, jedoch können die Symptome mit der richtigen Behandlung gelindert werden.

Weitere Infos zu Schuppenflechte

Neurodermitis

Eine weitere chronische Hautkrankheit ist Neurodermitis (atopische Dermatitis, atopisches Ekzem). Sie entsteht häufig bereits bei Kleinkindern und tritt schubweise auf. Entzündete und gerötete Stellen führen zu hartnäckigem Juckreiz. Auch hier ist oftmals eine erbliche Veranlagung die Ursache für die Erkrankung. Eine wichtige Rolle spielen auch ein übereifriges Immunsystem oder eine gestörte Hautbarriere.

Ist die Veranlagung für diese Krankheit einmal vorhanden, können unterschiedliche Faktoren (Trigger) den nächsten Schub auslösen. Das können schon so banale Sachen wie besonders scharfe oder saure Lebensmittel sein oder eine Reizung der Haut durch kratzige Kleidung oder viel Schweiß. Besonders häufig lösen psychische Belastungen oder Stress die nächsten Schübe aus. Auch Infektionskrankheiten wie eine Erkältung oder Grippe können – müssen aber nicht zwangsläufig – einen Schub auslösen. Jedes Kind reagiert anders auf die Umweltreize.

Ein guter Tipp daher: führ mit deinem Kind ein Triggertagebuch. Damit kann man die Verursacher der Schübe besser identifizieren und so möglichst meiden. Auch wenn Neurodermitis leider nicht heilbar ist, es gibt mittlerweile ein breites Angebot an Cremes und Behandlungsmethoden zur Linderung.

Weitere Infos zu Neurodermitis bei Kleinkindern

Was hilft gegen Herpes beim Kind?

Eine weitere Viruserkrankung, die häufig Kinder trifft, ist Herpes. Übertragen wird der Herpes-simplex-Virus durch Tröpfchen oder Schmierinfektion und bleibt seinem Wirt ein Leben lang erhalten. Herpes zeigt sich durch schmerzhafte und oft gruppenweise angeordnete juckende Bläschen im Gesicht. Bei Kindern kommt häufig noch Fieber, Erbrechen oder Abgeschlagenheit dazu, oftmals sind die Lymphknoten im Halsbereich angeschwollen. Die Bläschen können auf Naseneingänge und Lippen übergreifen; heilen aber in der Regel nach sieben bis zehn Tagen. Eine Behandlung durch einen Arzt ist unbedingt erforderlich, neben einem schmerzstillenden Gel kann im frühen Stadium auch eine virustötende Creme verabreicht werden.

Kontakt-Ekzem

Kinder reagieren oftmals mit Ekzemen auf Stoffe, die sie nicht vertragen. Man spricht dann von einem Kontaktekzem, der eine entzündliche Veränderung der Haut verursacht. Typisch sind dafür geschwollene und gerötete Hautstellen, die Pusteln oder Bläschen haben und sich auch schuppen können. Verursacht wird dies z.B. durch den Kontakt mit Metallen oder auch durch die Unverträglichkeit von Inhaltsstoffen in Hautpflegemitteln. Da sich das Ekzem in der Regel erst nach 12 – 24 Stunden bildet, ist es oft schwer nachzuvollziehen, auf welchen Stoff das Kind allergisch reagiert hat. Das betrifft weniger Babys und Kleinkinder als schon etwas größere Kinder. Bei akuten Beschwerden wird der behandelnde Arzt normalerweise ein kortisonhaltiges Präparat empfehlen.

Talgdrüsen-Ekzem

In den ersten sechs Monaten leiden Kinder oftmals unter dem Talgdrüsen-Ekzem. Vor allem am Kopf und in der Windelregion findet man dann rote Hautstellen, die scharf begrenz sind und eine unregelmäßige Form wie eine Landkarte haben. Leider ist nicht bekannt, wie diese Ekzeme entstehen, zum Glück heilen sie innerhalb weniger Wochen von alleine wieder ab. In der Zeit kannst du dein Baby in Wasser mit Ölzusätzen baden und die Hautstellen für kurze Zeit mit einer ein- bis zweiprozentige Salicyl-Vaseline oder andere weiche Paste eincremen. Eventuell wird dein Arzt dir auch eine Salbe mit Kortison empfehlen.

Was hilft gegen Warzen?

In Schwimmbädern fangen sich Kinder gerne Warzen an den Füßen ein. Besonders, wenn sich mehrere Kinder im Schwimmbad ein Handtuch teilen. Zugrunde liegt eine Infektion der Haut mit Viren, die zu einer Hautwucherung führen. Meist zeigt sie sich mit einer runden, leicht erhabenen Hautveränderung. Warzen sind nicht schmerzhaft und jucken nur in den seltensten Fällen. Häufig trifft es Kinder im Grundschulalter, begünstigt wird die Ansteckung durch kleine Hautverletzung oder eine gestörte Hautbarriere.

Altbewährte Hausmittel gegen Warzen

  • Rizinus-Öl: Die enthaltene Ricinolsäure wirkt nicht nur antiviral, sondern führt beim Auftragen auf die Haut auch dazu, dass Warzen schneller verschwinden.
  • Schöllkraut: ist auch als Warzenkraut bekannt und wird aufgrund seiner antiviralen Wirkung seit Jahrhunderten gegen Warzen eingesetzt.
  • Lavendelöl: ist ein ätherisches Öl, das antiseptisch und antiviral wirkt und somit gut gegen Warzen eingesetzt werden kann.
  • Löwenzahn: dank pflanzlicher Gerbstoffe und Flavonoide wirkt Löwenzahn entzündungshemmend und antiviral gegen Warzen.
  • Ringelblumensalbe: wirkt schwellungslindernd, antibakteriell und entzündungshemmend und und spendet in Cremeform außerdem noch Feuchtigkeit.
  • Knoblauch: wirkt dank seines natürlichen Wirkstoffes Allicin entzündungshemmend und antiviral, es funktioniert auch Knoblauchöl.
  • Zahnpasta oder Backpulver: wirken austrocknend
  • Zitronensaft: trocknet eine Warze aus

Medikamente und Hausmittel im Einsatz gegen Warzen

Wenn Kinder krank sind, ist das nie schön. Nicht für die kleinen Patienten, aber auch nicht für die Mamas und den Rest der Familie. Kinder brauchen besonderen Zuspruch und verstehen oftmals nicht, warum sie sich jetzt nicht kratzen dürfen oder im Bett bleiben müssen. Da braucht es die ganze sanfte Überzeugungskraft der Mama, um die Kleinen zu beruhigen. Vielleicht hilft es da ein bisschen, dass du damit nicht alleine bist. Es geht grad Millionen Mamas genauso wie dir und deinem kleinen Liebling.

Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es gibt noch eine ganze Reihe von Kinderkrankheiten und Hautkrankheiten, die wir hier hätten auflisten können. Im Zweifel bitte immer sofort zu einem Arzt deines Vertrauens gehen.

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