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Sonnenbaden ohne Reue

Mit der Sommerzeit steigt auch die Wahrscheinlichkeit von Sonnenbränden. Auch wenn man sich mit Sonnencreme einschmiert oder der Himmel mit Wolken bedeckt ist, kann es passieren, dass man die Stärke der UV-Strahlen übersieht oder unterschätzt. Am Abend kommt dann die böse Überraschung: Sonnenbrandalarm! Wenn du dich beim Sonnen an bestimmte Regeln hältst, kannst du die Risiken minimieren! Dazu haben wir für dich SOS-Massnahmen nach einem Sonnenbrand!

Jeder Sonnenbrand hinterlässt einen bleibenden Schaden!

Jeder einzelne Sonnenbrand ist schlecht für die Haut. Der Sonnenbrand ist eine Entzündung der Haut, die einer Verbrennung entspricht. Eine Verbrennung verursacht eine Gewebeschädigung. Durch die Entzündung werden die Blutgefäße erweitert und es kommt zu einer Rötung und Schwellung der Haut. Dadurch kann auch Juckreiz und Brennen ausgelöst werden. In besonders schlimmen Fällen kann es auch zur Blasenbildung kommen. Ein Sonnenbrand ist letztlich eine Entzündungsreaktion und der Körper reagiert dementsprechend. Du kennst vielleicht das Gefühl, wenn sich nach einem schlimmen Sonnenbrand Schüttelfrost und Fieber breitmacht. In jedem Fall muss der Körper einen großen "Reparaturprozess" in Gang setzen. Die ersten Symptome eines Sonnenbrandes kommen zirka sechs bis acht Stunden nach dem Sonnenbad. Der Höhepunkt des Sonnenbrandes ist allerdings erst in etwa 12 bis 36 Stunden nach Exposition in der Sonne zu erwarten. Die Haut vergisst nicht einen Sonnenbrand, also solltest du gut aufpassen. Dazu steigt das Risiko für Hautkrebs überproportional an. Die Haut von Sonnenanbetern altert viel schneller (= Lederhaut) als bei Menschen, die Sonnenbäder nur mit Bedacht geniessen. Wie lange man es in der Sonne aushält und was noch gesund ist, hängt vom jeweiligen Hauttyp ab. Während helle, blonde Typen nur 10 bis 15 Minuten Eigenschutz haben, können dunkle, mediterrane Hauttypen bis zu 45 Minuten in der Sonne verweilen ohne Sonnenschutz. Selbst beim Auftragen eines Sonnenschutzproduktes darf man sich nicht unbegrenzt der Sonne hingeben. Vor allem zwischen 11 und 15 Uhr sollte man die Sonne meiden, da hier ihre Strahlung am stärksten ist.

Wissenswertes zu Sonnenlicht

Sonnenlicht besteht aus Strahlen mit unterschiedlicher Wellenlänge, die Ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) ist die, die für einen Sonnenbrand verantwortlich ist. Sie wird in UV-A, UV-B und UV-C-Strahlung, je nach Wellenlänge, unterteilt. Je kürzer die Wellenlänge, desto schädlicher die Strahlung. UV-B Strahlen sind kurzwellig und für einen etwaigen Sonnbrand verantwortlich. Diese UV-B Strahlen schädigen die Zellen in der Epidermis (Oberhaut), welche entzündungsvermittelnde Botenstoffe freisetzen. Innerhalb kurzer Zeit lösen diese eine Entzündung in der darunter liegenden Hautschicht (Dermis) aus. UV-A Strahlen sind langwellig, dringen tief in die Haut an und verursachen die vorzeitige Hautalterung. Die UV-Strahlung schädigt die Haut nicht nur äußerlich, sondern ist energiereich genug, um Schäden an der Erbsubstanz (DNA) zu verursachen. Bei vermehrten Schädigungen durch UV-Strahlung können dauerhafte Schäden am Erbmaterial entstehen. Diese Veränderungen geschehen auch schon, bevor ein sichtbarer Sonnenbrand entsteht! Die Haut vergisst nicht! Nach Jahren oder Jahrzehnten zeigen sich oft erst die Auswirkungen von Sonnenbestrahlung, entweder in Form von vermehrter Faltenbildung, Pigmentflecken aber auch Hautkrebs, wenn die geschädigten Zellen nicht absterben. Achtung: besonders Kinder sind für Sonnenbrände besonders gefährdet, weil sie noch eine sehr dünne und pigmentarme Haut besitzen.

Warum tut Sonne gut?

Sonne kurbelt den Stoffwechsel ordentlich an und bewirkt die Bildung von Vitamin D! Dieses Glücksvitamin hellt dein Gemüt auf und du fühlst dich wohler! Bildung von Vitamin-D: Die Sonne kurbelt unsere Vitamin D Produktion an. Dieser Speicher ist nach dem sonnenarmen Winter fast leer und wird über die sonnenreichen Monaate wieder aufgefüllt. Vitamin D (= das Sonnenvitamin) wird durch die Einstrahlung von UV-B Licht in der Haut gebildet und dem Körper abgegeben. Dieses Glücks-Vitamin bringt nicht nur gute Laune, sondern sorgt zudem für starke Knochen und bessere Zähne. Um Vitamin D zu tanken, musst du nicht direkt in der Sonne braten. Es genügt, wenn du 3 x wöchentlich für 15 Minuten mit dem Gesicht, Händen und Armen in der Sonne bist, um das Vitamin D aufzubauen. Turbo für den Stoffwechsel: Zahlreiche Stoffwechselprozesse im Körper sind von Sonnenlicht abhängig und die Sonneneinstrahlung regt unseren Stoffwechsel an. Die Sonne lässt Dich strahlen Sonnenlicht bringt Sonne in unser Herz und wir strahlen von innen heraus, denn es verhilft zu einer positiven Stimmung. Zahlreiche Studien belegen, dass in Ländern, in denen die Sonne häufig scheint, die Menschen von Natur aus freundlicher sind und weniger an Depressionen leiden. Daher brauchen besonders Menschen, die zu depressiven Verstimmungen neigen, Sonnenstrahlung in ausreichender Menge.

Sonnencreme, Spray, Öl - was braucht meine Haut?

Es werden uns unzählige Produkte angeboten und jedes wirbt mit dem Prädikat „bester Schutz“. Welche Creme tatsächlich die Beste für dich ist, sollte fachkundig geklärt werden. Entscheide dich für ein Sonnenschutzprodukt das ideal auf die Bedürfnisse des eigenen Hauttyps abgestimmt ist. Fettige, ölige Haut braucht beispielsweise viel Feuchtigkeit. Hier eignen sich Sonnengels, Emulsionen und ölfreie Sprays am besten. Wenn du stattdessen unter trockener Haut leidest, solltest du zu einem Produkt greifen, das Fett und Feuchtigkeit liefert. Empfindliche Haut hingegen schätzt es, wenn man reichhaltige Sonnencremes oder Sonnenöle verwendet, die besonders pflegen. Ein Besuch in der Apotheke lohnt sich, um die richtige Wahl zu treffen. Vor dem Kauf einfach mit einer Probe das Produkt testen! Vorsicht bei Ölen! Sei vorsichtig bei der Verwendung von Hautölen und Sonnenbädern. Einige Öle wie zum Beispiel Babyöl oder Johanniskrautöl machen die Haut lichtempfindlicher und dadurch anfälliger für einen Sonnenbrand. Weiters wird zwischen chemischen und mineralischen Filtern unterschieden. Viele herkömmliche Sonnenschutzpräparate verwenden chemische Filter, deren Inhaltsstoffe in die oberste Hautschcht eindringen und die UV-Strahlen in Wärmeenergie umwandeln. Chemische Filter können allerdings Allergien auslösen beziehungsweise den Hormonaushalt stören. Daher sollten Schwangere und stillende Mütter Sonnenschutzmittel mit chemischen Filtern meiden und auf Produkte mit mineralischen UV-Filtern zurückgreifen. Diese Präparate bilden eine Schutzschicht auf der Haut und reflektieren die gefährliche UV-Strahlen, haben aber den Nachteil, dass diese oft auf der Haut einen weißlichen Film hinterlassen.

Was solltest du vor dem Sonnenbad beachten?

Du bist auf der sicheren Seite, wenn du das Sonnenschutzprodukt ca. 30 Minuten vor dem Sonnenbad aufträgst und einziehen lässt. Dabei kann die Sonnencreme ruhig in einer dickeren Schicht aufgetragen werden. Achte darauf, dass du die Creme regelmäßig nachträgst, damit der Sonnenschutz aufrecht bleibt. Auch wasserfeste Produkte verlieren ihre Wirkung mit der Zeit und müssen daher regelmäßig nachgecremt werden.

Sonnenschutz zum Tragen

Nicht nur Cremes bieten einen guten Schutz vor der Sonnenstrahlung, sondern auch Kleidung. Sonnenbrille und Sonnenhut sind nützliche Begleiter durch den Sommer, da sie deine Haut zusätzlich schützen.

Achte auf dein Gesicht

Zuviel UV-Licht fördert die Faltenbildung. Achte auf genügend Sonnenschutz für dein Gesicht. Mittlerweile gibt es sehr gute Tagescremen, welche den LSF bereits inkludiert haben. Trage eine Sonnenbrille und vergiss nicht auf deine Lippen und Ohren!

Sonne & Kinder

Babys und Kleinkinder sollten der direkten Sonne gar nicht ausgesetzt werden. Ihre Eigenschutzzeit der Haut liegt nur bei 5 bis 10 Minuten! Es wurden speziell für die empfindliche Kinderhaut Sonnenschutzprodukte mit hohem Lichtschutzfaktor entwickelt, die sich auszahlen!

Wertvolle Pflege nach der Sonne

Die Haut wünscht sich auch nach dem Sonnenbad eine geeignete Pflege. Du solltest sie daher mit besonders wertvollen After-Sun Produkten verwöhnen und sie unterstützen. Als bewährtes After-Sun Mittel bei jedem Hauttyp (von öliger bis trockener Haut!) hat sich Aloe Vera Gel durchgesetzt!

Sonne & Muttermale

Die Sonne kann sich auch negativ auf Muttermale auswirken. Grundsätzlich sollten Muttermale in der Regel spätestens alle zwei Jahre beim Hautarzt kontrolliert werden. Laufende Selbstkontrolle ist Pflicht!

Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Sonnenbrand

Sonnenbrand Tipps bei Verbrennung nach Sonne Neurodermitis Vitawund Sonnenbrandalarm

Sobald du erste Anzeichen wie zum Beispiel Rotfärbung der Haut oder ein Brennen erkennst, gilt es sofort aus der Sonne zu gehen! Wenn du trotz der Vorsichtsmaßnahmen einen Sonnenbrand erwischt, gibt es ein paar Erste-Hilfe Maßnahmen. Die Haut sollte gekühlt werden und braucht viel Feuchtigkeit. Trage ein Aloe-Vera Gel auf, das im Kühlschrank gelagert wird. Es wirkt sofort kühlend und hemmt den Juckreiz. Auch die altbewährten Hausmittel wie Topfen oder Joghurt helfen der Haut bei Alarmstufe rot. Einfach auftragen, gut einwirken lassen und nach dem Abwaschen eine kühlende Pflegecreme auftragen.

Immer viel Wasser trinken!

Wer schöne Haut haben will, muss viel Wasser trinken! Wasser kurbelt den Hautstoffwechsel an und beeinflusst den Spannungszustand der Haut und die Durchblutung. Die erhöhte Stoffwechselaktivität unterstützt die Schutz- und Abwehrfunktion der Haut und der innere Vitalisierungseffekt macht sich langfristig in einem frischeren Aussehen der Haut bemerkbar. Besonders die trockene und empfindliche Haut braucht viel Flüssigkeit von innen. In Summe solltest du an den richtig heißen Tagen auf mindestens drei Liter Flüssigkeit kommen. Immer nur Wasser trinken ist langweilig, sorge daher für Abwechslung. Du vergisst auf das Trinken? Verwende doch die praktische APP „Hydro Wasser trinken“ für dein Handy, diese funktioniert tadellos und erfüllt exakt seinem Zweck. 
Unsere Tipps für Alternativen zu Wasser:

  • Holunderblütensirup mit Mineralwasser schmeckt super erfrischend
  • Wasser mit frisch gepresstem Limettensaft und ein paar Minzblättern (nur bei einer Nichtempfindlichkeit gegenüber Zitrusfrüchten)
  • abgekühlter Pfefferminztee kühlt gut von innen
  • Kokoswasser ist ein optimaler Durstlöscher und schmeckt nach Urlaub und Meer

Achte auf eine leichte Ernährung

Beautyfood Hautproblem Neurodermits Schuppenflechte Akne Melonensalat

Frisches Obst und Salate versorgen den Körper mit Flüssigkeit und Vitaminen, ohne diesen dabei zu belasten.
Unser Tipp für einen leckeren Melonensalat: ½ Honigmelone, ½ Zuckermelone, ¼ Wassermelone: jeweils kleinwürfelig geschnitten 3 bis 5 EL Honig Saft einer Limette schwarzer Sesam Minzblätter klein geschnitten alles gut vermischen, vor dem Verzehr für eine Stunde in den Kühlschrank, Mahlzeit!

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