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Sommer bis in die Zehenspitzen

Es ist jedes Jahr dasselbe: Auf einmal ist er da, der Tag, an dem unsere Füße in den zierlichsten Sandalen eine gute Figur machen sollen. Und damit wir dann auch wirklich vorbereitet sind, hier sieben Tipps für das Pflegen und Verjüngen wintermüder Füße.

Fußbad (37°C und nur fünf Minuten)

Ganz wichtig für das vorbereitende Fußbad ist, dass es nicht zu heiß und nicht zu lange dauert. Auch wenn so ein Fußbad an Behaglichkeit viel zu bieten hat, solltest du es vor der Fußpflege nicht übertreiben. Die Hornhaut soll ja nur ein wenig aufweichen, nicht schrumpelig werden – ganz einfach deshalb, weil sie sonst nicht mehr gut zu bearbeiten ist. Hautinfo-Tipp: Ein Schuss erfrischender Apfelessig ins Badewasser beugt Fußgeruch vor. Zur Abwechslung kannst du dem Badewasser auch gelegentlich ein paar duftende Tropfen Teebaumöl oder Orangenöl beimengen. Ganz wichtig: Nach dem Fußbad gründlich abtrocknen und dabei auch die Zehenzwischenräume nicht vergessen. Das gräbt eventuellen Fußpilzsporen das Wasser ab.

Hornhaut entfernen (nicht zu viel und nicht zu tief)

Ein wenig Hornhaut ist zum Schutz von Ferse und Ballen nötig, aber zu viel ist hässlich und kann zu ziemlich schmerzhaften Schrunden führen, die jeden Schritt zur Qual werden lassen. Das kann besonders im Frühling nach dem ersten Tragen neuer Sandalen passieren, wenn die harte, unnachgiebige Hornhaut durch z.B. eine ungewohnte Sandalenform an einer Stelle einen Riss bekommt.

Am besten rückst du deiner Hornhaut nach dem Fußbad mit einer Hornhautfeile (erst die raue Seite, dann die feine) zu leibe. Da man aber in der Hitze des Gefechts auch zu tief feilen kann solltest du recht vorsichtig zu Werke zu gehen und nicht alles in einer einzigen Pflegesitzung erreichen wollen.

hautinfo.at-Tipp: Wenn du schon Schrunden an der Ferse hast: Nicht daran herumfeilen! Zuerst muss die Heilung gefördert werden. In jeder Apotheke gibt es sehr wirkungsvolle Salben dagegen, die schon über Nacht Linderung bringen. Einfach abends vor dem Schlafengehen einmassieren und dann auf Zehenspitzen ins Bett. Das Ganze ein paar Nächte lang wiederholen. Durch das Aufweichen der Hornhaut können die tiefen schmerzhaften Risse verheilen und die Hornhaut wird insgesamt nachgiebiger. Diese Salbe ein- bis zweimal wöchentlich vorbeugend weiter anwenden. Und einmal die Woche mit Bimsstein (in jedem Drogeriemarkt erhältlich) sanft die Ferse und Ballen von in kreisenden Bewegungen behandeln. So entwickelt sich die Hornhaut erst gar nicht bis zur kritischen Dicke.

Fußpflege Nägelpflege Hornhaut Fußbad

Nägel schneiden und feilen

Beim Schneiden der Nägel ist es sicherer, sie nicht bis in die Ecken rund zu schneiden. Besonders beim Tragen enger Schuhe kann der Nagel sonst an den Winkeln in die Haut einwachsen, was äußerst schmerzhaft ist. Also Fußnägel lieber eher gerade abschneiden. Danach am besten mit einer Diamantfeile (hier lohnt sich die Investition) sanft weiterfeilen. So verschließen sich kleine Risse, die durch das Schneiden verursacht werden. Die Schnittkante sieht dann gleich viel glatter aus und ist für das eventuell nachfolgende Lackieren besser vorbereitet.

Lackieren

Es gibt zwei Dinge, die darüber entscheiden, wie perfekt lackiert deine Fußnägel am Ende sind: Erstens, deine Nägel müssen vor dem Lackieren sauber, fettfrei und trocken sein. Zweitens: Genug Zeit! Schnell und schlampig ist schlimmer als gar nicht! Hautinfo-Tipp: Wenn deine Nägel länger nicht lackiert waren kann es für besonders lange Haltbarkeit von Vorteil sein, die Nägel vor dem Lackieren kurz mit Nagellackentferner abzuwischen. Sobald sie wirklich gut trocken sind, kannst du mit dem Lackieren anfangen. Am besten steckst du dir zwischen die Zehen ein paar kleine Abstandhalter, die gibt es in jedem Drogeriemarkt. Zuerst lieber einen Unterlack verwenden. Bei nicht ganz glatten Nägeln können sich in etwaigen Rillen bunte Nagellackreste ablagern, die du kaum wieder loswirst, ohne sie auswachsen zu lassen. Dann ist natürlich eine langwierige Geschichte und hübscher farbloser Klarlack verbietet sich in dieser Phase von selbst. Achte darauf, dass der Nagel noch ein wenig Atmen kann, gerade ganz oben (da wo der weiße Halbmond zu sehen ist) bekommt er gern ein wenig Luft für gesundes Wachstum. Nachdem der Unterlack gut getrocknet ist, wird nun die erste Schicht deines Lieblingslacks aufgetragen. Auch hier nicht ganz an die Nagelhaut streichen. Wenn nach dem erneuten Trocknen die zweite Schicht auch aufgetragen und getrocknet ist, kommt noch der klare Überlack darüber und – fertig sind die bunten kleinen Kunstwerke. hautinfo.at-Tipp: Ab und zu mal einen Tag und eine Nacht vergehen lassen in denen deine Nägel nicht lackiert werden. Das wirkt Wunder und erhält deine Nägel glatt und gesund.

Eincremen und Fußpeeling

Natürlich muss zwischen dem Lackieren und dem Eincremen genug zeitlicher Abstand liegen, aber frisch eingekremte Füßchen duften nicht nur wunderbar, sie sehen auch gleich ein paar Jahre jünger aus. Das Cremen lässt sich wunderbar mit einer Massage kombinieren.

hautinfo.at-Tipp: Gehe in den Schneidersitz und massiere mit kreisenden Bewegungen deiner Daumen die Fußsohle. Besonders wohltuend ist eine Technik, die sich Zehenziehen nennt. Dabei sanft an den einzelnen Zehen ziehen. Die Betonung liegt auf sanft, schließlich sollen sie nicht aus ihrer Verankerung gerupft werden.

Ganz besonders luxuriös ist eine Fußmassage, wenn du sie dir nicht selbst verabreichen musst. In diesem Fall natürlich eine Revanche anbieten! Das Massieren lässt sich übrigens auch gut mit einem Fußpeeling kombinieren! Die dafür benötigte Paste kannst du ganz einfach selbst herstellen: Einfach zwei Handvoll Zucker oder Meersalz mit drei EL einfachem Olivenöl – oder Avocadoöl - mischen, dazu ein paar duftende Tropfen Minz- oder Orangenöl und damit die Füße drei Minuten lang massieren. Hinterher mit einem warmen Fußbad die Rückstände entfernen.

Barfuß gehen – Achtung, Suchtfaktor!

Ein besonderer Jungbrunnen für Fußgesundheit ist nach wie vor das Barfußgehen. Kein noch so gutes Fußbett pflegt die winzigen Zehengelenke und -Bandapparate so wirkungsvoll wie diese einfache Übung. Da unsere Füße durch unser Alltagsleben häufig genug in Schuhen stecken ist hier die Devise: so oft wie möglich! Hautinfo-Tipp: Wer besonders empfindlich ist, fängt einfach drinnen auf dem Teppichboden an, zuerst mit Söckchen, dann barfuß. Der nächste Schritt ist die Terrasse oder der Balkon. Dann erst ins weiche Gras und irgendwann wirst du sehen: Sogar kleine Rauheiten können dich von diesem herrlichen Gefühl nicht mehr abhalten. Hinterher natürlich gleich Füße waschen und alles gut abschrubben, damit sie wieder frisch und sauber in Sandalen und Highheels passen.

Hohe Schuhe --- gönn‘ deinen Füßen eine Aus(zieh)zeit!

So toll sie auch aussehen: Heels zwingen deinen Fuß in eine unnatürliche Haltung und dann auch noch dazu, dein ganzes Körpergewicht falsch zu verteilen. Von Natur aus sind wir Frauen eben keinen Zehengänger und die Fläche von knapp zehn Quadratzentimetern viel zu klein für das normale Gewicht – auch eines schlanken - Menschen. Irgendwann rächt sich das mit ziemlichen Schmerzen und dem gefürchteten Hammerzeh. Dem beugst du am besten vor, in dem du deinen Füßen immer wieder eine behagliche Auszeit in bequemen Schuhen - oder noch besser barfuß - gönnst. Das kräftigt gleichzeitig die Fußmuskulatur und ist auch herrlich entspannend. Die Füße zwischendurch hochzulegen ist sowohl für die Venen als auch für den Rücken ein entlastendes Manöver. Achte dabei darauf, dass du auf einer geraden Fläche liegst, so dass dein Rücken ganz eben auf dem Boden liegt. So tust du gleichzeitig noch etwas für deine Lendenwirbelsäule. Letzten Endes hängt Schönheit ja doch auch ein wenig mit Gesundheit zusammen.

Noch ein paar Worte zum Schluss

Apropos Gesundheit: Wenn du an einem Nagel oder auch zwischen den Zehen Risse, Schuppen, krümelartige Ablagerungen oder schorfige Veränderungen wahrnimmst, bitte geh möglichst schnell zum Hautarzt! Fuß- und Nagelpilz lässt sich im Grunde gut behandeln, wird aber leicht ein hartnäckiger Begleiter, wenn du ihm zu lange Zeit gibst, sich zu entwickeln! Auch bei Nagelpsoriasis hilft die frühzeitige Behandlung oft, einen schwereren Verlauf zu verhindern.

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