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Der Weg zu einem stärkeren ICH

Ein Rückblick auf den 6. Acne inversa Gesprächsnachmittag

Der Salzburger Motivationstrainer Alexander Egger führte im Mai durch den 6. Acne inversa Gesprächsnachmittag in Wien. Er berichtete über seinen eigenen Weg mit einer schweren Hauterkrankung und machte damit Mut, das Leben trotz großer Herausforderungen aktiv in die Hand zu nehmen. Im gewohnten Rahmen gab es wieder viel Raum für den Austausch untereinander.

Vom Opfer seiner Krankheit bis hin zum selbstbestimmten „Impulsgeber“: Alexander Eggers mitreißender Vortrag zum Thema „Du kannst ein schönes Leben führen trotz Hauterkrankung“ beeindruckte mit sehr intimen eigenen – auch leidvollen – Erfahrungen. Die ersten zwei Jahrzehnte in Alexanders Leben waren geprägt von einer schweren Hauterkrankung. Heute zeigt er an seinem persönlichen Beispiel, wie wichtig es ist, nie aufzugeben und an sich zu glauben.

Wer bin ich wirklich?

Wir alle wurden schon einmal verletzt, enttäuscht, einer Hoffnung beraubt. Viele ziehen sich in einer solchen Situation immer mehr zurück und verkriechen sich. Mit der Bettdecke über dem Kopf kann ich aber auch keine Chancen mehr entdecken und wahrnehmen, betont Alexander: „Auch mir ist es damals so gegangen“, erinnert er sich an seine schwierigen Phasen. Unter der Bettdecke ist es finster und es passiert nicht viel. „Was wir dann nicht machen dürfen, ist auf der Stelle stehen bleiben und resignieren.“

Fühlt man sich buchstäblich in seiner Haut nicht wohl, dann wird man sich wahrscheinlich auch nicht mögen. Ein (wunder) Punkt, bei dem sich sicher viele Betroffene angesprochen fühlen. Aber: „Jeder Mensch hat einen gewissen Radius, der von ihm aus beeinflussbar ist. Und der erste Schritt ist, dass ich zu mir selber stehe.“ Dieser erste Schritt zu einem selbstbestimmten Leben führt für Alexander unweigerlich zur Frage: Wer bin ich wirklich? „Sich zu erkennen“ ist die Basis, um neue Blickwinkel zu erfahren und neues Vertrauen zu schöpfen. Das erfordert, dass man sich mit der Erkrankung und sich selbst auseinandersetzt.

„Keine leichte Übung, doch nur wenn man in sich hört, kann man über sich lernen“, sagt Alexander. „Erst wenn du weißt, wer du bist, kannst du anfangen dich zu lieben und zu akzeptieren! Das gilt erst recht dann, wenn man mit einer Krankheit nicht so recht aussieht wie andere, wie gesunde Menschen.“ Eine gute Übung ist, sich täglich im Spiegel anzusehen und zu sagen: „Ich hab´ dich lieb. Ich nehme dich an, so wie du bist. Wenn man das schafft, wird es auch die Umwelt merken.“

Grenzen ziehen und den Fokus ändern

Alexander erzählte über seinen persönlichen Ausweg aus der Abwärtsspirale des Selbstmitleids: „Ich habe es geschafft, mich nicht mehr so darauf zu fokussieren, was ich brauche, sondern mich auf andere Menschen konzentriert. Und mir gedacht: Mit meiner Krankheit kann ich vielleicht andere inspirieren und ihnen helfen.“ Um positive Energie zu gewinnen, meint Alexander, ist es wichtig, sich mit positiven Dingen und Menschen zu umgeben, die ein gutes Gefühl vermitteln. Hingegen sollte man den Kontakt zu Dingen und Menschen, die einen hauptsächlich belasten, überdenken: „Grenzen ziehen und Verständnis vom Umfeld einfordern – diese Schritte helfen ungemein, seine emotionale Gefühlswelt in den Griff zu bekommen.“

Tipps: Der Weg zu einem stärkeren ICH

Alexander Eggers Vortrag spornte dazu an, den Blickwinkel zu ändern und somit neuen Mut im Leben zu bekommen: 

  • Erkennen der eigenen Identität: Wer bist du wirklich?
  • Lebe jeden Tag als wäre es dein Letzter: beginne täglich neu!
  • Umgib dich mit positiven Dingen und Menschen, die dich nach vorne bringen und dir ein gutes Gefühlt geben!
  • Loslassen: Hab Vertrauen und lass alte Muster, die dich dabei behindern, wie zum Beispiel Selbstmitleid, hinter dir!
  • Erkennen: Wie und wann fühle ich mich in meiner Haut gut? Man darf auch Verständnis vom Umfeld einfordern.
  • Annehmen können: Wenn dir jemand eine Freude bereitet, nimm es dankbar an, du bist es dir wert.

Entscheide dich jetzt und starte neu durch!

Veranstaltungstipp

Hauttreffen Selbsthilfegruppe Österreich Akne Inversa Hilfe Tipps

Du weißt was es bedeutet, Acne inversa zu haben? Du bist jung, stehst vor täglichen Herausforderungen und willst, dass dich dein Umfeld manchmal besser versteht? Dann laden wir dich und eine Begleitperson herzlich zu unserem „Chat & Snack“ am 6. Oktober 2017 in Wien ein. In lockerer Runde geben wir dir und anderen jungen Leuten eine Plattform um Gedanken, Wünsche und Forderungen auszudrücken. Wir sprechen über die Herausforderungen in der Schule, im Job und in der Freizeit. Auch soziale und emotionale Aspekte wie Freundschaft, Partnerschaft oder Familiengründung haben Raum in dieser Diskussion. Nutze diese kostenlose Gelegenheit, um deinen Anliegen Gehör zu verschaffen! Junge Menschen mit Acne inversa haben etwas zu sagen!

Weitere Infos und Anmeldung

Die Acne inversa Gesprächsrunden

Der 6. Acne inversa Gesprächsnachmittag war wie alle vorangegangenen Veranstaltungen eine interessante und spannende Veranstaltung für alle Teilnehmer. Menschen, die von dieser schmerzhaften Hauterkrankung betroffen sind, fühlen sich oft allein gelassen. Die Teilnehmer haben offen über ihre persönlichen Probleme gesprochen und sich gegenseitig Mut gemacht. Es hat sich einmal mehr bestätigt, dass das Miteinanderreden ungemein helfen kann, besser mit der Gesamtsituation klar zu kommen.

Webtipp: acne-inversa.at

Acne Inversa Hilfe

Acne inversa ist nicht zu verwechseln mit der gewöhnlichen Akne, obwohl sie am häufigsten erstmals bei jungen Erwachsenen auftritt. Erste Anzeichen einer Acne inversa sind Abszesse und Knoten eher abseits des Gesichts. Acne inversa ist nicht ansteckend, jedoch mit vielen Tabus behaftet und ruft bei Betroffenen oft große Schamgefühle hervor. Auf diesem Online-Portal findest du hilfreiche Informationen für ein bessres Leben mit der Erkrankung.

acne-inversa.at

Über Alexander Egger

Alexander Egger Motivationstrainer Salzburg

Alexanders Kraft und Lebensfreude gründen auf seiner packenden persönlichen Lebensgeschichte, die unter die Haut geht. Er galt als einer der extremsten Neurodermitisfälle im deutschsprachigen Raum. Von seinen Klassenkameraden wurde er nur "Zombiegesicht" genannt. Jahrelang lebte er ohne Hoffnung auf Heilung. In seiner Verzweiflung stellt er sich eines Tages an einen Steilhang. Aus dem vermeintlichen Schlusspunkt wird ein Wendepunkt mit einer großartigen Lebensveränderung: Alexander bekommt Hoffnung, neuen Mut und wird vollständig geheilt. Heute zeigt er an seinem persönlichen Beispiel, wie wichtig es ist, nie aufzugeben und zu glauben.

Mit freundlicher Unterstützung von

Abbvie Psoriasis
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