Soziale Netzwerke
FacebookGoogle+YouTube
Suche Hautlexikon Newsletter

Nichts mehr verpassen!
Der hautinfo.at-Newsletter

* Pflichtfelder

Forum

Behandlung von Kopfhautproblemen

Wenn die Kopfhaut juckt, brennt oder schuppt, sind wir oft ratlos. Liegt es an der trockenen Kopfhaut oder doch eher am neuen Shampoo? Könnte es einfach am Stress auf der Arbeit liegen oder steckt doch etwas Ernsteres dahinter? Bevor du jetzt deinen Kopf mit den falschen Mitteln behandelst, solltest du dir einen Überblick über die genaue Art deiner Kopfhautprobleme machen.

Der Mensch definiert sich gerne über sein volles und gepflegtes Haupthaar. Seit jeher ist es ein mythisches Symbol für Erotik, Gesundheit, Jugend und Kraft. Aber nicht jeder ist von Natur aus mit einer vollen Haarpracht gesegnet. Oftmals ist die Kopfhaut, die Kraftquelle unserer Haare, die Ursache dafür. Sie kann schuld sein am brüchigen, stumpfen, fettigen, schuppigen Haar oder sogar am Haarausfall. Umso wichtiger ist es, dass die richtigen Produkte und Wirkstoffe in der Haarpflege eingesetzt werden.

Arten der Kopfhautprobleme

Eine beleidigte Kopfhaut, die mit Jucken, Brennen oder Schuppen reagiert, kann vielerlei Ursachen haben. Das können Vitaminmängel sein, Hormonschwankungen oder aber die falsche und übermäßige Pflege. Für uns ist ein weiterer Aspekt besonders interessant: Kopfhautprobleme aufgrund von Hauterkrankungen.

Trockene Kopfhaut

Zeichen einer trockenen Kopfhaut ist ein starkes Jucken, ein Spannungsgefühl nach der Haarwäsche oder auch gut sichtbare Schuppen. Der Kopfhaut fehlt Fett und so werden die Haare spröde, brüchig und glanzlos.

Bei trockener Kopfhaut können feine, weiße, trockene Kopfschuppen entstehen, die aus dem Haar rieseln. Oftmals ist die Verwendung von aggressiven Haarshampoos, Haarfärbemittel oder unpassende Stylingprodukten der Auslöser dafür. Wenn dann die Haare noch zu oft und zu heiß gewaschen werden oder grobe Bürsten in Kombination mit heißen Föns/Lockenstäben verwendet werden, leidet die Kopfhaut entsprechend.

Milde Babyshampoos oder Shampoos mit Urea können da oft schon leichte Abhilfe schaffen. Versuch, die Abstände zwischen dem Haare waschen nach und nach zu vergrößern. Im Normalfall sollte es sogar sogar reichen, die Haare nur einmal in der Woche zu waschen.

Wenn das noch nicht reicht, versuch einmal eine Haarpackung mit Mandel- oder Olivenöl. Dafür einmal in der Woche großzügig Öl in die Haare und die Kopfhaut einmassieren und über Nacht einwirken lassen. Achtung: ruiniert unter Umständen die Bettwäsche, also die Haare in ein Handtuch wickeln und zur Sicherheit noch ein Handtuch auf das Kopfpolster legen.

Fettige Kopfhaut

Eine fettige Kopfhaut erkennt man daran, dass die Haare schon am Tag nach dem Haarewaschen wieder strähnig und ungepflegt aussehen. Nicht nur, dass du dann lästigerweise deine Haare schon wieder waschen müsstest: die fettige Kopfhaut ist auch ein guter Nährboden für Bakterien und Pilze.

Die übermäßige Talgproduktion kann man vererbt bekommen oder aber es ist ein Zeichen für einen unausgeglichenen Hormonspiegel. Das männliche Sexualhormon Androgen haben sowohl Männer als Frauen. Verstärkt haben es beide Geschlechter in der Pubertät, Frauen dazu noch kurz vor der Menstruation und am Beginn der Wechseljahre. Letzteres ist auch mit ein Grund, warum sich bei Frauen um die 50 oft die Haare verändern. Auch in diesem Fall gilt: verwende immer ein Shampoo, dass deiner Kopfhaut entspricht. Sonst verstärken sich die Probleme. Wasch dein Haar nur so oft, wie es unbedingt notwendig ist und schau, welches Shampoo geeig-net ist. Wenn du schon Pilze oder Bakterien auf deiner Kopfhaut hast, kann ein Spezialshampoo z.B. mit dem Antimykotikum Ketoconazol, dich in der Pflege unterstützen. Der Wirkstoff verhindert, dass die Pilze weiter wachsen und löst das Fett auf.

Tipp: Nizoral hilft bei Kopfhautproblemen

Nizoral medizinsches Shampoo

Nizoral ist ein medizinisches Shampoo zur Behandlung von Kopfhautproblemen bei Jugendlichen und Erwachsenen. Nizoral MED Shampoo 2% lindert und beseitigt zuverlässig Entzündungen und Kopfschuppen, die durch Pilze oder Hefen verursacht werden. Der Wirkstoff Ketoconazol kann die mit der Infektion verbundenen Beschwerden wie Juckreiz, Brennen, Rötungen und Kopfschuppen rasch lindern sowie einer neuen Infektion vorbeugen. Zusätzlich erwirkt Nizoral 2 % - medizinisches Shampoo unmittelbar nach der Anwendung ein befreiendes Gefühl der entspannten Kopfhaut. Um eine schnelle Linderung zu erreichen, solltest du für die Dauer von 2 – 4 Wochen deine Haare 2-mal wöchentlich mit Nizoral waschen. Um Rückfälle zu vermeiden ist es sinnvoll, auch später alle 1 – 2 Wochen Nizoral einmal zu verwenden.

Weitere Infos auf nizoral.at

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

ANZEIGE

Extrem schuppende Kopfhaut – trocken (Schuppenflechte oder Neurodermitis)

Ist die Kopfhaut extrem trocken, dann juckt sie stark, ist dazu gerötet und schuppt auch intensiv. Oftmals hat sich dann ein Trockenheitsekzem gebildet. Wenn wir ausschließen können, dass es eine allergische Reaktion auf ein Pflegemittel ist, dann kann es sich  um Schuppenflechte oder Neurodermitis handeln. Das sollte unbedingt von einem Arzt untersucht werden, damit die richtige Therapie angewandt werden kann.

Denn in ganz seltenen Fällen kann es sich auch um eine Vorstufe von Hautkrebs handeln. Dein Arzt wird dich mit entsprechenden Medikamenten behandeln. Du kannst die Behandlung aber auch mit Spezialshampoos unterstützen. Sie wirken antiobiotisch und entzündungshemmend und spenden darüber hinaus auch noch Feuchtigkeit. Auf jeden Fall sollte die Kopfhaut behandelt werden, damit die Haarwurzeln nicht dauerhaft beschädigt werden und es zu Störungen im Haarwuchs und zu Haarausfall kommt.

Extrem schuppende Kopfhaut – fettig (seborrhoische Neurodermitis)

Auch bei einer sehr fettigen Kopfhaut kann es zu Schuppen kommen. Im Gegensatz zu Schuppen bei trockener Kopfhaut sind die Schuppen gelblich und entstehen durch die Überproduktion von Talg. Oft handelt es sich hierbei um eine seborrhoische Neurodermitis. Dieser Ausschlag kann nicht nur die Kopfhaut betreffen, sondern auch die Haut um die Nase, das Kinn, die Augenbrauen, die Augenlider und die Haut um die Ohren. In der Behandlung wird versucht die Talgproduktion zu reduzieren und die Besiedlung mit Malassezia-Hefen zu vermindern. Wenn sich der Kleiepilz Malassezia furfur zu stark vermehrt, wandelt er das Fett in aggressive Fettsäuren um, die die Kopfhaut reizen. Dann juckt die Haut, sie rötet sich und brennt. Auch hier können Spezialshampoos, die Antimykotika wie Ketoconazol enthalten, dafür sorgen, dass der Wachstum der Pilze, Hefen oder Bakterien eingedämmt werden.

Kopfpilz

Gerade bei Kindern können Schuppen auch durch sogenannte Kopfpilze entstehen. Sie zeigen sich durch knotige Entzündungen oder auch einer oberflächlichen Reizung der Kopfhaut. Die Infektion ist ansteckend und kann von Mensch auf Mensch, aber auch von Tier auf Mensch übertragen werden. Gerne fangen sich Großstadtkinder diese Krankheit bei einem Urlaub auf dem Bauernhof oder in südeuropäischen Ländern nach ungewohntem und intensivem Kontakt mit Tieren im Urlaub ein. Kopfpilze sollten unbedingt vom Arzt untersucht werden, um eine Ansteckung zu vermeiden. In leichten Fällen können Lösungen und Cremes mit Antimykotika genommen werden, in schwereren Fällen wird der Arzt zum Beispiel Antibiotika verschreiben.

Haarausfall

Unschön aber normal: wir verlieren ca. 100 – 300 Haare am Tag. Wenn es deutlich mehr werden, schlagen bei Männern meist die erbliche Vorbelastung und ein sinkender Hormonspiegel erbarmungslos zu. Bei Frauen ist oft der Hormonspiegel der Verursacher oder zuviel Stress. Auch Vitaminmangel kann Haarausfall begünstigen. Bitte hier auch mit dem Arzt auf Spurensuche gehen, da sonst irreparable Schäden an den Haarwurzeln die Folge sein können und die Haare niemals wieder nachwachsen.

Schmerzende Kopfhaut

Manchmal schmerzt die Kopfhaut einfach unerträglich. Wenn man zulange in der Sonne war, kann es sich ganz simpel um einen Sonnenbrand handeln. Meist vergessen wir, dass die Kopfhaut im Scheitelbereich nur gering vor der Sonneneinstrahlung geschützt ist. Bitte immer mit Kopfbedeckung in die Sonne gehen. Wenn diese einfache Erklärung aber nicht in Frage kommt, kann es sich auch um Muskelverspannungen handeln, die meist durch Stress oder psychische Belastungen verursacht werden. In seltenen Fällen kann ein Arzt auch die Möglichkeit von Gürtelrose oder Tumoren untersuchen.

Vitamine für schnelleres Haarwachstum

Du kannst der Kopfhaut und deinen Haaren auch von Innen etwas Gutes tun. Wie immer ist die Ernährung ein wichtiger Baustein für die Gesundheit. Die folgenden Vitamine solltest du in deinen Speiseplan öfter einbauen, wenn du Haarprobleme hast.

Vitamin B

Die Vitamine B3, B5 und B6 sind für eine starke Haarstruktur zuständig, aktivieren darüber hin-aus den Zellstoffwechsel und regen die Talgproduktion an. So unterstützen sie die Stoffwech-selaktivitäten der Haarwurzel und sorgen für eine gesunde Kopfhaut. Du findest die B-Vitamine vor allem in Nüssen und Hülsenfrüchten.

Biotin

Biotin sorgt für einen Zusammenschluss der Schüppchen am Haar und macht es so glänzender und stärker. Du findest Biotin vor allem in Spinat, Bananen, Erdbeeren und Haferflocken.

Zink

Zink wird für das Haarwachstum benötigt. Es bildet die wichtigsten Bestandteile Keratin und Kollagen. Du findest Zink in Lebensmitteln wie Nüssen und Hülsenfrüchten.

Eisen

Gerade Frauen sind oft von Eisenmangel betroffen. Insbesondere während der Periode kann es zu einer Unterversorgung kommen, die dann zu Haarausfall führt. Du findest Eisen in Linsen, Spinat, Soja und Fleisch. 

Tipp: Nizoral hilft bei Kopfhautproblemen

Nizoral medizinsches Shampoo

Nizoral ist ein medizinisches Shampoo zur Behandlung von Kopfhautproblemen bei Jugendlichen und Erwachsenen. Nizoral MED Shampoo 2% lindert und beseitigt zuverlässig Entzündungen und Kopfschuppen, die durch Pilze oder Hefen verursacht werden. Der Wirkstoff Ketoconazol kann die mit der Infektion verbundenen Beschwerden wie Juckreiz, Brennen, Rötungen und Kopfschuppen rasch lindern sowie einer neuen Infektion vorbeugen. Zusätzlich erwirkt Nizoral 2 % - medizinisches Shampoo unmittelbar nach der Anwendung ein befreiendes Gefühl der entspannten Kopfhaut. Um eine schnelle Linderung zu erreichen, solltest du für die Dauer von 2 – 4 Wochen deine Haare 2-mal wöchentlich mit Nizoral waschen. Um Rückfälle zu vermeiden ist es sinnvoll, auch später alle 1 – 2 Wochen Nizoral einmal zu verwenden.

Weitere Infos auf nizoral.at

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

ANZEIGE
16 Bewertung

5,56
Durchschnitt von 16 Bewertungen

  • 6 Sterne
    10
  • 5 Sterne
    5
  • 4 Sterne
    1
  • 3 Sterne
    0
  • 2 Sterne
    0
  • 1 Stern
    0
Hautforum - Du bist nicht alleine!
Anzeige

Hautforum - Du bist nicht alleine!

Die hautinfo.at-Experten

hautinfo.at Experten