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Haarausfall bei Frauen behandeln und vorbeugen

Kräftiges, langes und dichtes Haar ist ein Symbol für Gesundheit. Aber jede Frau geht durch Phasen, die sich an den Haaren widerspiegeln können. Wenn also jeden Tag mehr Haare in der Bürste bleiben, sollte man schauen, was die Ursache ist und wie man dem schwindenden Haupthaar entgegenwirken kann. Vielleicht braucht das Haar einfach nur die richtige Nahrung?

Durchschnittlich haben wir 100.000 Kopfhaare, so dass ein täglicher Verlust von 70 – 100 Haaren am Tag zu verschmerzen ist. Jedes Haar lebt ca. 2 – 6 Jahre auf unserem Kopf, bis es ausfällt. Und auch dann kann aus dem gleichen Haarfollikel noch ca. 10-mal ein neues Haar entstehen. Erst wenn sich mehr als 100 Haare am Tag im Duschabfluss oder in der Bürste verfangen und nicht im gleichen Maße neue Haare nachwachsen, spricht man von Haarausfall. Treffen kann es jede Frau in jedem Alter.

Die Formen des Haarausfalls

Ab dem 25. Lebensjahr werden die Haare dünner. Der Haarausfall selber beginnt bei den meisten Frauen aber erst Anfang/Mitte Fünfzig. Haarausfall trifft uns meisten emotional sehr hart und kratzt am Selbstwertgefühl: Eine wallende, dicke Mähne ist so als Schönheitsideal in unseren Köpfen verankert, dass der Gedanke an spärliches, dünnes Haupthaar erschreckt. Dabei ist es wichtig, erstmal zu schauen, welche Form des Haarausfalls überhaupt vorliegt und was die Ursache dafür sein kann. Und dann gezielt etwas dagegen zu tun.

Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie)

Der Hauptgrund für das Ausfallen der Haare ist oftmals in der Familie zu suchen. Eine verminderte Aktivität des Enzyms Aromatase und eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber Androgenen scheinen der Auslöser zu sein. Das äußert sich dann in einem schleichenden Ausdünnen der Haare gerade im Scheitelbereich, so dass die Kopfhaut stärker durchscheint. In einigen Fällen kommt es auch zu einer Form von Stirnglatze, da die Haare insbesondere im vorderen Kopfbereich ausfallen. Androgentischer Haarausfall kann schon in jungen Jahren beginnen. So wach-sen bereits ab 30 die Haare nicht mehr in voller Länge und der Scheitel wird breiter. Spätestens mit den Wechseljahren verstärkt sich der Haarausfall dann so, dass er nicht mehr ignoriert werden kann. Solltest du den Verdacht haben, dass du unter erblich bedingtem Haarausfall leidest, dann empfehlen wir den Besuch eines Dermatologen.

Tipp: Pantogar® Shampoo und Tonic für gesundes Haarwachstum

Merz Pantogar Shampoo und Tonic Haarausfall bei Frauen

Zur Behandlung und Vorbeugung von weiblichem Haarausfall wurde mit Pantogar® eine spezielle Pflegeserie entwickelt. Das Pantogar® Shampoo mit der Growtect-Formel aus AnaGain™, Koffein, Panthenol und Biotin aktiviert die Haarwurzel und stärkt das Haarwachstum. So wird Haarausfall reduziert, das Haarwachstum wird stimuliert und das Haar wird widerstandsfähiger. Das Pantogar® Tonic speziell für Frauen lässt feines und dünner werdendes Haar wieder kräftiger und voller werden. Dafür solltest es zweimal täglich sanft einmassieren. Das Tonic riecht angenehm und hinterlässt keine Rückstände im Haar. Nach der Anwendung lässt sich das Haar wie gewohnt frisieren und stylen. Weitere Infos auf pantogar.at

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Vernarbender Haarausfall

Gibt es bereits entzündliche Hauterkrankungen oder sogar Hautschäden an der Kopfhaut, kann eine Schädigung der Haarwurzel bzw. eine Vernarbung der Kopfhaut, die Ursache für Haarausfall sein. So z.B. bei Knötchenflechte, Lupus erythematodes, Sklerodermie oder einer lokalen Infektion mit Bakterien oder Pilzen. In diesem Fall wird der Dermatologe Kortison verschreiben, um den Entzündungsprozess und damit den Haarausfall zu stoppen. Die Haarfollikel sind aber unwiederbringlich zerstört und es wachsen keine neuen Haare nach.

Stress und psychische Belastung können zu verstärktem Haarausfall führen
Stress und psychische Belastung über länger Zeit kann Haarausfall fördern

Was verursacht diffusen Haarausfall?

Es gibt eine Vielzahl von Erklärungen, warum es zum sogenannten diffusen Haarausfall kommen kann. Die Haarwurzel scheint dabei völlig intakt zu sein, wird aber aus unterschiedlichen (diffusen) Gründen nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Das hat zur Folge, dass die Haarwurzel kein gesundes Haar produziert und schlimmsten Fall ihre Tätigkeit ganz einstellt. Im ersten Schritt ist es wichtig, die Unterversorgung zu beheben und zu schauen, was bei dir der Grund für den Haarausfall sein könnte:

  • Stoffwechselstörung: Schilddrüsenüber- oder unterfunktion kommen als Ursache in Frage, aber auch ein Eisen- oder Eiweißmangel aufgrund einer schlechten Ernährung können der Grund für den Haarausfall sein.
  • Medikamente: Bestimmte Mittel gegen Schilddrüsenüberfunktion, Krebsmedikamente, Gichtmittel, Betablocker, Gerinnungshemmer oder Lipidsenker können für den Haarverlust verantwortlich sein. Vielfach ist auch die Antibabypille oder Vitamin-A-Präparate der Auslöser.
  • Krankheiten: Bei hohem Fieber oder einer echten Grippe kommt es gelegentlich zu starken Stresssymptomen des Körpers und zu zeitweiligem Haarausfall. Auch chronische Krankheiten wie z.B. Tuberkulose können diese Auswirkungen haben. Eine Vergiftung durch z.B. Arsen oder Thallium zeigt sich ebenfalls in Haarverlusten.
  • Schwangerschaft: Direkt nach der Geburt kann es durch das abrupte Senken des Östrogenspiegels zu Haarausfall kommen. Das pendelt sich aber in den nächsten Wochen und Monaten meist ein.
  • Stress: Unser Hormonhaushalt verändert sich bei starkem, plötzlichem Stress und hoher psychischer Belastung. Dadurch verändert sich auch der Wachstumszyklus unserer Haare. Haarausfall aufgrund von übermäßigem Stress ist ein Warnsignal. Um den Körper wieder in Balance zu bringen sollte unbedingt der Stress reduziert werden.
  • Nährstoffmangel: Mangelhafte Ernährung oder auch extreme Diäten zeigen sich über kurz oder lang auch an den Haa-ren. Denn unsere Haare brauchen bestimmte Nährstoffe, um gesund wachsen zu können.

Diese Nährstoffe braucht das Haar

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Eine ausgewogene Ernährung unterstützt Haut und Haar

Eisen: Eisenmangel ist die primäre Ursache für diffusen Haarausfall. Eisen ist für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich und unterstützt alle Wachstumsprozesse. Daher sollten regelmäßig Spinat, Kichererbsen, Soja, Linsen oder in geringen Mengen auch Fleisch auf deinem Teller landen.

Vitamin B: Mit die wichtigste Vitamingruppe für gesundes Haar. Der Stoffwechsel an den Haarwurzeln wird durch die unterschiedlichen B-Vitamine angekurbelt, die Produktion der Talgdrüsen verstärkt und allgemein wird für eine gesunde Kopfhaut gesorgt. Besonders wichtig ist das Biotin (Vitamin B7), dass vor Spliss und Entzündungen an den Haarwurzeln und Haarausfall schützt und für mehr Glanz sorgt. Biotin findest du vor allem in Erdbeeren, Spinat, Bananen und Vollkornprodukten. Auch D-Panthenol, als Vorstufe des Vitamin B5 wird oft in Lotion oder Shampoo eingesetzt, um die Kopfhaut zu beruhigen und das Haar so leichter kämmbar zu machen.

Vitamin A (Retinol): Insbesondere Leber, Butter, Eier und Fisch enthält viel vom fettlöslichen Vitamin A. Seine Vorstufe, das Provitamin A, kommt in pflanzlichen Lebensmitteln wie Broccoli, Karotten, Spinat, Grünkohl und Tomaten vor.

Vitamin C: Vitamin C steigert die Verfügbarkeit von Eisen im Blutkreislauf und stimuliert den Stoffwechselpro-zess an den Wurzeln. Seine anregende Wirkung auf die Kollagenproduktion der Haut und die Durchblutung der Kopfhaut machen es so wertvoll.

Vitamin E: Tomaten, Mandeln, oder Himbeeren verfügen über viel Vitamin E und unterstützen damit das Haarwachstum. Das Haar wird darüber hinaus vor Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung geschützt.

Eiweiß: Eiweiß ist unentbehrlich für die Keratin- und Haarproduktion, die Grundsubstanz unserer Haare und Nägel. Tipp: Pflanzliche Quellen wie Getreide, Kartoffeln oder Soja sind für den Körper besser aufzunehmen als tierische Eiweißstoffe.

Zink: Leidet der Körper unter Zinkmangel zeigt sich das oft in verstärktem Haarausfall. Besonders in Hülsenfrüchten und Nüssen ist viel natürliches Zink enthalten. Es ist zuständig für die Bildung von Kollagen und Keratin und unterstützt so das Haarwachstum.

Tipp: Pantogar® Kapseln für kräftiges Haar bei diffusem Haarausfall

Merz Pantogar Kapseln gegen Haarausfall bei Männern und Frauen

Pantogar® Kapseln versorgen Haare und Nägel über die Blutbahn mit den Aufbaustoffen Calcium-D-pantothenat zur Unterstützung des Wachstums neuer Haarzellen und der Aminosäure L-Cystin, des Hauptbausteins des Haarkeratins. Um diffusen Haarausfall zu stoppen, muss das Haar in die Wachstumsphase zurückgeführt werden. Hierfür benötigt die Haarwurzel aktive Wirkstoffe, die den Stoffwechsel des Haares unterstützen und die Basis für gesundes, neues Wachstum bilden. Die Wirkstoffkombination von Pantogar® hat sich bewährt, um diffusen Haarausfall zu reduzieren, gesundes Haarwachstum zu stimulieren und die Haarqualität zu verbessern. Es wird empfohlen, die Kapseln längerfristig (mindestens 3 Monate) einzunehmen.

Weitere Infos auf pantogar.at

PANT-2020-10-013
Über Wirkung und möglicherweise unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

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Nährstoffdepots wieder füllen

Nicht immer können Defizite in der Nährstoffversorgung durch eine gesunde, abwechslungsreiche Nahrung aufgefangen werden. Oftmals mag man einfach die entsprechenden Lebensmittel nicht oder die notwendige Dosierung ist mit Lebensmitteln nicht zu decken. Kurmäßig können dann Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tabletten, Kapseln oder Ampullen eingesetzt werden. Wenn reguläre Nahrungsergänzungsmittel nicht die erforderliche Dosierung erreichen können, kann der Arzt oder Apotheker dir auch Arzneimittel empfehlen. Da das Haar über einen sehr langen Lebenszyklus verfügt, sollte eine Behandlung immer über einen längeren Zeitraum erfolgen. Empfohlen werden mindestens drei Monate. Geschädigtes oder abgestorbenes Haar benötigt einfach eine Weile, um wieder gesund und kräftig nachzuwachsen.

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Schadet häufiges Haarewaschen?

Schadet häufiges Haare waschen?

Oft hört man, dass zu häufiges Haarewaschen zu vermehrtem Haarausfall führen kann. Das stimmt so aber nicht: Es können nur die Haare in der Bürste landen, die schon am Ende ihrer Lebenszeit waren. Um Haarproblemen vorzubeugen, solltest du immer zu einem sanften Shampoo greifen, das die Kopfhaut pflegt. Zu aggressives Shampoo kann die Kopfhaut austrocknen und so die Haarwurzel schädigen. Leidest du bereits unter dünnerem Haar, wird ein spezielles Shampoo empfohlen, dass die Durchblutung der Kopfhaut anregt und die Haarwurzel ganz gezielt mit Nährstoffen versorgt. Um das Haarwachstum anzukurbeln wird den Spezialshampoos Koffein und Keratin zugesetzt. Die Wirkstoffe stärken die vorhandenen Haarwurzeln. Diese Spezialshampoos können ergänzend zu den Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden, um die Wirkung zu erhöhen. Dein Haar dankt es dir, wenn du dem Shampoo auf der Kopfhaut etwas Zeit lässt, um intensiv einzuwirken. Wenn dir dazu regelmäßig morgens die Zeit fehlt, dann kannst du zusätzlich eine Tinktur auftragen. Die darin enthaltenen Nährstoffe können so besonders intensiv in die Kopfhaut einmassiert und das Zellwachstum an den Haarwurzeln angeregt werden.

Im Zweifel zum Facharzt

Dein Hautarzt kann dir weiterhelfen, wenn du nicht sicher bist, unter welcher Form von Haarausfall du leidest. Das erste Gespräch kann oft schon Klarheit bringen, aber spätestens nach einer Blutuntersuchung, bei der die Hormone und die Nährstoffe untersucht werden, wird er dir eine Therapie empfehlen können.

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