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Fieberblasen richtig behandeln

Wenn eine Fieberblase auftritt, stehen dir einige Möglichkeiten zur Verfügung, die die Heilung unterstützen und beschleunigen. Es gibt keine Therapie, welche das Virus im Körper eliminieren könnte, aber die Fieberblasen Symptome lassen sich mit der richtigen Behandlung, mit bestimmten Medikamente und Fieberblasencremen, aber auch Alternativmedizin oder Hausmittel sehr gut und rasch behandeln. Alle Tipps und ob Zahnpasta tatsächlich hilft oder das Gegenteil bewirkt, erfährst du in diesem Beitrag!

Fieberblasen Behandlung und Therapie

Fieberblasen kannst du in der Regel mit Medikamenten und Fieberblasencremen aus der Apotheke selbst behandeln. So können die Fieberblasen ein paar Tage früher abheilen als wenn du gar nichts dagegen unternimmst. Allerdings schützten diese Medikamente nicht vor dem Wiederauftreten neuer Fieberblasen. Wenn die Fieberblase eine schwere Ausprägung angenommen hat und beispielsweise die Mundhöhle, die Nase oder auch die Wange betroffen sind, solltest du umgehend einen Arzt aufsuchen.
WICHTIG: Zahpasta hilft nicht gegen Fieberblasen!

Wirkstoffe zur Behandlung von Fieberblasen:

  • Aciclovir
  • Penciclovir
  • Docosanol
  • Melissenextrakt
  • Selen als Spray
  • Siliciumdioxid
  • Zinkoxid und Zinksulfat
  • Hydrocolloidpflaster
  • Wärmestift
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Fieberblase Behandlung

Spürst du die allerersten Anzeichen für eine Fieberblase, also dem bekannten Prickeln oder Ziehen in den Lippen, kannst du zu Virustatika greifen. Diese Medikamente hemmen  die Vermehrung des Virus.

Aciclovir und Penciclovir greifen direkt in den Vermehrungsmechnanismus der Viren ein. Wobei Aciclovir kann zu Kopfschmerzen, Ausschlägen, Beschwerden im Magen-Darm-Trakt und selten zu schwereren Nebenwirkungen im Zentralnervensystem führen.

Ein relativ neuer Wirkstoff zur lokalen Behandlung von Fieberblasen im Frühstadium ist der aliphatische Alkohol Docosanol. Bei entsprechend früher Anwendung kann der Wirkstoff ein Übergreifen der Herpesviren auf noch gesunde Zellen verhindern.

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Fieberblasen richtig behandeln

Daneben gibt es noch weitere Wirkstoffe wie Famciclovir und Valaciclovir, die in Tablettenform eingenommen werden.

Wenn du sehr häufig an Fieberblasen leidest, kann eine langfristige Einnahme von Virustatika in Erwägung gezogen werden. Dabei solltest du aber wissen, dass der Körper während der Einnahme von Virustatika trotzdem Viren ausscheidet und somit andere Menschen anstecken kann.

In der Apotheke auch frei verkäufliche Salben oder Lösungen können helfen:
Zinksulfat
hemmt das Eindringen der Viren in die Zelle und fördert die Wundheilung durch Austrocknung der Bläschen.
Selen-Spray hat eine antioxidative Wirkung und verschafft so rasch Linderung.
Eine Alternative zu chemischen Virostatika sind pflanzliche Extakte aus Melissenextrakt.
Hydrocolloidpflaster sorgen für eine schnelle Abheilung in der späten Phase, diese Patches sind (fast) unsichtbar und lassen sich gut überschminken. Dazu reduzieren sie die Ansteckungsgefahr für die Menschen in der nahen Umgebung.
Ein elektronischer Lippenstift erhitzt die betroffene Herpes-Stelle und verhindert so das Andeocken des Virus an gesunde Hautzellen.
Tipp: Diese Salben oder Lösungen sollten nie mit den Fingern, sondern immer mit einem Wattestäbchen aufgetragen werden.

Ergänzend kann auch eine Lichttherapie die Krankheitsdauer sowie die Ausprägung der Symptome etwas mildern.

Tipp: Lomaherpan® Fieberblasen-Creme pflanzlich hochwirksam gegen Herpes

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Lomaherpan Fieberblasen-Creme wirkt zuverlässig mit hochkonzentriertem Melissenextrakt rein pflanzlich. Die Creme lindert die lästigen Symptome schnell und effizient ab dem ersten Kribbeln. Lomaherpan ist mit einem 2-fach Wirkmechanismus ausgestattet: Wirkstoffe aus der Zitronenmelisse hemmen die Viren und blockieren das Eindringen der Viren in die Hautzellen. Der Heilungsprozess wird beschleunigt und zugleich wird verhindert, dass sich das Virus weiter ausbreitet. Lomaherpan ist besonders geeignet bei Lippenherpes und Herpes simplex-Infektionen der Haut und auch für Säuglinge (ab dem 28. Lebenstag), Kinder sowie Schwangere und stillende Mütter zugelassen. Lomaherpan ist die einzige Arzneimittelcreme mit hochkonzentriertem Melissenextrakt und führt auch zu keinen Resistenzbildungen. Erhältlich in allen Apotheken.

Weitere Infos auf lomaherpan.de

Lomaherpan® Fieberblasen-Creme. Wirkstoff: Trockenextrakt aus Melissenblättern. Zur Verkürzung der Abheilzeit von Fieberblasen auf der Lippe. Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

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Alternativmedizin: Homöopathie bei Fieberblasen

Neben der klassischen Schulmedizin bietet auch die Homoöpathie (Alternativmedizin) hilfreiche Mittel zur Behandlung bei Fieberblasen an. Die homöopathischen Medikamente stärken das Immunsystem und können so weitere Ausbrüche vermeiden. Im Akutfall empfehlen wir je nach Phase die folgenden zwei Mittel (3xtgl):

  • Rhus toxicodendron D12: Dieses Mittel hilft dir bei kleinen Bläschen, die brennen und stark jucken.
  • Mercurius solubilis Hahnemanni D12:  Wenn bereits Krusten und sich schmierig-eitriger Belag auf den Bläschen bildet oder bei starkem Mundgeruch, unterstützt dich dieses homoöpathisches Mittel.

Was nicht hilft: Zahnpasta

Aknelüge Zahnpasta
Zahnpasta hilft NICHT gegen Fieberblasen

Zahnpasta wird fälschlicherweise gerne eine Wirkung gegen Fieberblasen nachgesagt. Dabei tritt jedoch oft das Gegenteil ein und die Beschwerden werden meist verschlimmert. Denn Zahnpasta brennt fürchterlich und trocknet die Haut stark aus. Die Krusten platzen immer wieder auf, was den Heilungsprozess unnötig verlängert und bakterielle Infektionen begünstigt.

Tipps und altbewährte Hausmittel bei Fieberblasen

Auch unsere Natur schenkt uns wunderbare natürliche Mittel, die bei Fieberblasen helfen können.

Honig

Das Gold der Bienen zählt zu den besten Hausmitteln. Er wirkt nämlich antibakteriell und fördert die rasche Wundheilung. Am Besten trägt man es mit einem Holzlöffelchen auf.

Teebaumöl

Wie auch Honig besitzt das Teebaumöl eine desinfizierende und antibakterielle Wirkung. Wenn man es gleich beim ersten Kribbeln aufträgt, kann es sogar den Ausbruch verhindern. Idealerweise trägt man das Öl stündlich mit einem Wattestäbchen auf.

Pfefferminzöl

Pfefferminzöl  mit Wasser verdünnt und mit einem Wattestäbchen auf die Fieberblase aufgetragen fördert dieses Öl die Abheilung der Fieberblase.

Zitronenmelisse

Mit der Zitronenmelisse bietet die Natur einen sehr gut wirksamen und unbedenklichen Wirkstoff gegen Lippenherpes. Wissenschaftlich und medizinisch ist der Wirkstoff sehr gut untersucht und dokumentiert: Wirkstoffe aus der Zitronenmelisse hemmen die Viren und blockieren die Rezeptoren der Hautzellen. Ohne Schutz können Herpesviren ungehindert an gesunde Hautzellen andocken, dort eindringen und sich schnell vermehren. Neue gesunde Hautzellen werden infiziert, so dass sich das Virus weiter ausbreiten kann. Melissenextrakt blockiert die Hautzellrezeptoren, so dass ein Eindringen der Viren in die Zellen und ihre weitere Ausbreitung gehemmt wird.

Schwarztee

Dieses Mal kommt der Teebeutel nicht wie gewohnt in die Tasse, sondern auf die Fieberblase, denn Schwarztee gilt als besonders effektives Herpes-Hausmittel. Durch seine hohe Konzentration an Gerbstoffen wirkt er antiviral und desinfizierend. Die Anwendung ist dabei sehr einfach: Teebeutel in heißem Wasser aufkochen, den Beutel abkühlen lassen und dann auf die betroffene Stelle drücken.

Apfelessig

Apfelessig normalisiert den pH-Wert der Haut und trocknet dabei die Herpes-Bläschen aus. Die Lippe wird dafür mehrmals täglich mit einem in Apfelessig getränkten Wattepad behandelt.

Feigen

Feigen enthalten das eiweißspaltende Enzym Ficin sowie viele weitere virus- und schmerzhemmende Substanzen. Den in der Feigenhaut enthaltende Ficin-reichen Milchsaft äußerlich auf die Fieberblase aufgetragen hilft der Abheilung. 

Neben diesen Hausmitteln zählen auch Aloe Vera, Backmittel, Salzlösungen und Algen zu den kleinen Helfern in der Bekämpfung. Auch das Auftragen von Knoblauch und Eiswürfel kann die Heilung unterstützen – jedoch sind diese beiden Mittel nur in der ersten Kribbelphase wirksam.

Tipp: LomaProtect® Lippenpflegestift zur täglichen Lippenpflege mit UV-Schutz

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LomaProtect® Lippenpflegestift: Zur täglichen Lippenpflege mit UV-Schutz Der LomaProtect-Lippenpflegestift eignet sich hervorragend für die tägliche Lippenpflege, da die Basisrezeptur aus wertvollen pflanzlichen Ölen zusammen mit der Melisse ideal abgestimmte hautpflegende Eigenschaften besitzt. Mit Lichtschutzfaktor 30 werden zudem Sonnenstrahlen, ein Hauptauslöser von Herpes-Schüben, effektiv abgeschirmt. Der auf den Lippen farblose Lippenstift wurde speziell für Menschen entwickelt, die immer wieder von Lippenbläschen heimgesucht werden. Ein kleiner Hinweis für Verwenderinnen von dekorativer Kosmetik: Lippenstift und Lipgloss können über LomaProtect verwendet werden. Der pflanzliche LomaProtect Stift ist in allen Apotheken erhältlich.

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