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Wie wirkt Hanf auf unseren Körper?

Immer mehr Kosmetikprodukte enthalten Hanf. Woher kommt der plötzliche Hype um diese fast vergessene Nutzpflanze und was macht Hanf zu einer Wunderpflanze für unsere Haut? Wir haben uns die Wirkung des Nutzhanfes einmal genauer angeschaut.

Schon mal vorweg: Das im Fachhandel zu beziehende Hanföl hat keinerlei berauschende Wirkung. Dafür enthält medizinisch wirksames Hanföl (CBD-Öl) aber die wichtigen Bestandteile Cannabidiol (CBD) und Canabidiolsäure (CBDA), sowie einen Cocktail an hochwertigen Inhaltsstoffen wie z.B. Vitamine B1, B2 und E, Gamma-Linolensäure, Omega-3- und 6-Fettsäuren und Stearinsäure.

Gerade Stearinsäure gilt als Radikalfänger und hat durch ihre entzündungshem-mende, antiseptische und antimikrobielle Wirkung eine besonders hautschützende Wirkung. Generell verfügt Hanföl über einen sehr hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren (ca. 80%) und über viele essentielle Fettsäuren. Essentielle Fettsäuren sorgen u.a. für einen guten Sauerstofftransport im Blut, sind für die Bildung der Zellmembrane zuständig, stärken das Herz-Kreislauf-System, nehmen Einfluss auf den Hormonhaushalt und wirken sich positiv auf die Wundheilung aus.

Hanf wirkt schnell

Medizinisches Hanföl wirkt so schnell, weil die sogenannten Cannabinoide (CBD) direkt an den körpereigenen Rezeptoren andocken können. Im Unterschied zu anderen Naturmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln braucht es daher nicht eine wochenlange Vorlaufzeit und kontinuierliche Einnahme – die Inhaltsstoffe interagieren direkt mit den richtigen Stellen. Cannabinoid-Rezeptor 1 (CB1) befindet sich im zentralen Nervensystem und im Nervensystem des Darms. Cannabinoid-Rezeptor 2 (CB2) findet sich auf Zellen des menschlichen Abwehrsystems und auf Zellen, die den Knochenstoffwechsel regulieren. Da Schnelligkeit bei akuten Krankheitsschüben oftmals ein wichtiger Faktor ist, wird Hanf gerne zur Reduzierung von psychischen Beschwerden wie Angststörungen und Schlafproblemen eingesetzt genauso wie zur Verminderung von Schmerzen und der Behandlung von Hauterkrankungen. Hanföl wirkt sowohl äußerlich angewandt, als auch innerlich.

Innerliche Anwendung von Hanf

Hanfsamenöl kann auch zu einer innerlichen Kur eingesetzt werden. Dafür wird eine Einnahme von 1 Esslöffel bis zu 3 x Tag empfohlen. Das kann:

  • zur Stärkung des Immunsystems erfolgen
  • zur Unterstützung bei der Behandlung von Hauterkrankungen
  • oder auch gegen Magen- und Verdauungsproblemen.

Bei reinem CBD-Öl ist die Dosierung geringer, bitte immer die Packungsbeilage beachten. CBD-Öl wirkt oral eingenommen innerhalb von ca. 10 – 15 Min. für eine Dauer von bis zu 6 Stunden. Es wird für eine Vielzahl von Krankheitsbildern von Angststörungen bis Übergewicht eingenommen. Bei Hauterkrankungen ist besonders die schnell einsetzende, beruhigende Wirkung interessant, da sie hilft, Schmerzen auszublenden und Schlafprobleme zu beheben. Hanf ist nicht nur basisch, sondern in seiner reinen Form auch leicht verdaulich und mit vielen Ballaststoffen versehen. In gemahlener Form können Hanfsamen ganz einfach in der Küche zum Kochen oder Backen verwandt werden. Oder noch bequemer, direkt über das Müsli gestreut. Hanf ist damit eine ideale Ergänzung für deinen Speiseplan – am besten täglich.

Wirkung von Hanf bei Hauterkrankungen

Studien haben schmerzlindernde, antientzündliche, antipsoriatische, antibakterielle und antifungale Wirkungen bei Hanföl festgestellt und das macht das Naturprodukt gerade bei Hauterkrankungen so interessant:

  • Die antioxidative Wirkung von CBD schützt und repariert die Haut.
  • CBD hilft bei der Pflege und Behandlung von Dehnungsstreifen und Narben.
  • Bei Schürfwunden, Entzündungen etc. kann sie das Schmerzempfinden lindern.
  • CBD hat eine entzündungshemmende Wirkung und sorgt für eine schnellere Zellerneuerung. Damit unterstützt sie den Heilungsprozess der Haut recht wirkungsvoll.
  • Hanf bindet das Wasser in den Zellen, kann bei der Herstellung der Hautlipide nützlich sein und verhindert das Austrocknen der Haut.
  • Bisher noch nicht wissenschaftlich bestätigt ist die Reduzierung von Falten, obwohl viele Anwender vom Anti-Aging-Effekt schwärmen.

Hanföl zieht sehr gut ein und ist als Bioprodukt durchaus eine Alternative zu pharmazeutisch hergestellten Salben.

Tipp: CBD Akutbalsam

Vitrasan CBD Akutbalsam

Der CBD Akutbalsam reduziert dank seiner reichhaltigen Kombination aus CBD und weiteren natürlichen Pflanzenextrakten unerwünschte Hautreaktionen und stabilisiert so das Hautimmunsystem. Das CBD beruhigt die Haut und verhindert, dass ekzemauslösende Allergene, Reize, Bakterien oder chemische Stoffe die Haut negativ beeinträchtigen. Zudem wirkt das CBD entzündungshemmend, schmerzlindernd und regt die Hauterneuerung an. Der CBD Akutbalsam gilt als natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative zu Kortison. Er kann bei Neurodermitis oder bei zu Psoriasis neigender Haut angewendet werden. Da es sich um ein Naturkosmetikum handelt, eignet sich der Balsam zur längerfristigen Anwendung. Das Produkt ist frei von Paraffin-, Silikon- und Mineralölen und enthält keine PEGs, Sulfate oder Parabene.

Weitere Infos auf cbd-vital.at

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Hanf hilft bei Neurodermitis

Die Haut kann mit Unterstützung des Hanföls die Feuchtigkeit besser aufnehmen und speichern. Die schützende Schicht baut sich wieder auf und der Juckreiz wird gelindert. Trockene Hautschuppen verschwinden schneller und die Haut wird wieder glatt. Wenn große Hautflächen betroffen sind, kann Hanföl auch als Badezusatz genommen werden.

Hilfe bei Akne

Auch bei Akne wurden gute Erfolge mit Hanföl erzielt. Das Öl verlangsamt die Lipidproduktion unter der Haut und hat entzündungshemmende Wirkungen.

Hanf lindert Psoriasis

Durch die entzündungshemmenden Eigenschaften von Hanföl wird das Immunsystem reguliert. Die Irritationen der Haut gehen damit zurück und unerwünschte Aktivitäten des Immunsystems werden gestoppt. Das hat den Effekt, dass weniger neue Hautzellen vom Körper produziert werden und der Juckreiz nachlässt.

Hanfsamenöl vs. CBD-Öl

CBD-Öl wird aus Cannabisblüten hergestellt und unterliegt strengen Produktions- und Ver-triebsauflagen. Seine medizinischen Wirkungen entstehen durch den hohen Anteil an CBD und CBDA. Hanfsamenöl wird aus gepresstem Hanfsamen gewonnen und gilt als Lebensmittel. Es wird als Superfood eingestuft und hat eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Eigenschaften. Es enthält etwas CBD, allerdings in so kleinen Mengen, dass die medizinische Wirkung geringer ist. Natürlich enthält aber auch Hanfsamenöl die wertvollen Inhaltsstoffe des Hanfs, genau wie das CBD-Öl.

Augen auf beim Kauf

Bei der Auswahl von Produkten mit CBD solltest du unbedingt auf die Bioqualität der Produkte und auf rein pflanzliche Inhaltsstoffe achten. CBDA steht für die Cannabidiolsäure und damit der sauren Vorstufe von dem eigentlichen Cannabidiol (CBD). Für die Wirkung kommt es bei den Produkten auch immer auf das richtige Verhältnis von CBD und CBDA an. Damit das Hanföl legal vertrieben werden kann, darf es in Österreich maximal 0,3% des berauschenden THC haben. Gewonnen wird das CBDA aus der Blüte der Hanfpflanze. Der richtige Zeitpunkt der Ernte ist dabei sehr wichtig und macht die Herstellweise aufwändig und teuer. Gerade deswegen sollte man genau schauen, wo das Produkt herkommt. Bei unbekannten Quellen aus dem Ausland besteht dazu noch die Gefahr, ein Produkt mit zu hohem THC-Gehalt zu erwerben. Und damit machst du dich dann sogar strafbar.

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