Soziale Netzwerke
FacebookGoogle+YouTube
Suche Hautlexikon Newsletter

Nichts mehr verpassen!
Der hautinfo.at-Newsletter

* Pflichtfelder

Forum

Was hat Allergie mit der Haut zu tun?

Die Sonne scheint, es grünt und blüht. Im Frühling beginnt damit für viele die Heuschnupfenzeit mit all ihren unangenehmen Symptomen von rinnender Nase, juckenden Augen bis hin zu Asthma. Doch auch die Haut kann durch Allergien vermehrt Symptome zeigen: Rötungen, trockene Stellen, Juckreiz und Schwellungen. Wie hängen Allergien und Haut zusammen? Wann musst du zum Arzt? Und was hilft gegen die lästigen Symptome? Wir haben eine Reihe von Tipps für dich zusammengestellt.

Allergien – ein steigendes Gesundheitsproblem

Europaweit wird bei 25% der Bevölkerung mindestens einmal im Leben eine Allergie diagnostiziert, im Jahr 2050 könnten es 50% sein. Was auch rasant ansteigt: Bei sehr vielen Allergikern ist auch die Haut davon betroffen.

Vielfältige Ursachen für die steigenden Allergiezahlen

Viele Faktoren bewirken, dass wir Menschen mehr und mehr auf an sich harmlose Substanzen (Allergene) mit Überempfindlichkeit reagieren, also eine Allergie entwickeln. Die WHO diagnostiziert schon seit Jahren einen zunehmenden Anstieg von Allergien in allen Ländern der Welt, jedoch mit einem deutlich stärkeren Zuwachs in den westlichen Ländern. Verantwortlich dafür ist unter anderem der sogenannte „Western Lifestyle“

  • Leben in Städten
  • steigendes Verkehrsaufkommen Durch vermehrte Belastung durch Feinstaub und Rußpartikel in der Luft folgte auch ein Anstieg der Pollenbelastung.
  • schlechte und unausgewogene Ernährung mit zuviel Fast-Food
  • die oft überbordende Verwendung von Kosmetika und Reinigungsmitteln

Wie hängen Haut und Allergien zusammen?

Die Haut spielt bei Allergien eine wichtige Rolle. Sie ist ein höchst sensibles Schutzorgan, das, wenn es geschädigt ist, zum Einlasstor für Allergene werden kann. Deshalb neigen zum Beispiel Neurodermitis-Patienten häufiger zu Allergien. Andererseits ist die Haut selbst ein betroffenes Organ. Ein Teufelskreislauf kann sich ergeben, wenn man nicht rechtzeitig entgegenwirkt. Mit dem richtigen Schutz und der passenden Hautpflege ebenso wie mit Antihistaminen oder Desensibilisierung.

Eine geschwächte Hautbarriere begünstigt Allergien

Warum können über eine geschädigte Haut Allergene leichter eindringen? Unsere Haut ist das größte Organ unseres Körpers. Es bieten Schutz vor unerwünschten Eindringlingen und bietet gleichzeitig die größte Angriffsfläche für sie. Das Zauberwort heißt „Hautbarriere“. Eine gesunde Haut bildet einen soliden Schutzwall gegen Substanzen, die eindringen könnten. Aber eine vorerkrankte oder sehr trockene Haut bildet eine zu dünne Schutzbarriere. Allergene dringen meist über die Haarfollikel ein, werden von den Langerhanszellen in der Epidermis aufgefangen und gelangen so tief in die Haut. Von hier werden sie zu den Lymphknoten weitertransportiert, wo spezifische T-Zellen mit Abwehr-Überreaktionen antworten, die bei den eigentlich harmlosen Stoffen gar nicht erforderlich wären – und den gesamten Organismus aus dem Gleichgewicht bringen können.

Allergien lösen Hautsymptome aus

Umgekehrt können Allergene, die nicht über die Haut, sondern beispielsweise über die Nahrung, Medikamente oder die Atemluft in unseren Körper gelangen, eine Allergiesensibilisierung der Haut auslösen. Die ersten Symptome sind noch unsichtbar. Die Haut kribbelt, juckt oder brennt. Erst später kommen Rötungen, Schwellungen und Ekzeme hinzu, die sich durch Kratzen unweigerlich verschlimmern.

Tipp: Toleriane Ultra Augen von La Roche Posay

La Roche Posay Toleriane Ultra Augen

Toleriane Ultra Augen beruhigt die empfindliche Haut der Augenpartie intensiv, sofort und lang anhaltend. Die hermetische Verpackung schützt die Formel optimal vor Verunreinigungen und erlaubt die Reduktion der Formel auf ein Minimum an Inhaltsstoffen:

  • Neurosensine®, eine hochwirksame Erfindung der Experten von L’Oréal, besänftigen den Reizmechanismus und reduzieren die Empfindlichkeit der Haut.
  • Niacinamid stärkt die Hautschutzbarriere und ihre natürliche Widerstandskraft.
  • Hautberuhigendes Thermalwasser aus La Roche-Posay beruhigt Juckreiz sofort.

Die frische und leichte Textur ermöglicht ein sanftes Auftragen, ohne die empfindliche Haut der Augenpartie zusätzlich zu reizen. Morgens und abends dünn auf die Augenpartien aufgetragen, bietet Toleriane Ultra Augen den besten Schutz für sensible und allergische Haut, natürlich frei von Duft- und Konservierungsstoffe, Alkohol, Farbstoffe und Lanolin. Du bekommst Toleriane Ultra Augen von La Roche Posay rezeptfrei in deiner Apotheke.

ANZEIGE

Welche fünf Haupttypen von Allergene gibt es?

Haut- oder Kontaktallergien werden von Substanzen ausgelöst, die direkt auf die Haut einwirken. Zum Beispiel: Metalle wie Chrom, Kobalt oder Nickel, Kosmetika, Düfte, Harze, UV-Strahlen (die sogenannte Sonnenallergie) oder Tatoos. Desinfektionsmittel, Haushaltsreiniger, Lacke, Tinten, Färbungen auf Textilien, Leime uvm.

Atemwegsallergien werden von Allergenen verursacht, die wir einatmen. Zum Beispiel: Pollen, Milben, Tierhaare, Schimmel.

Lebensmittelallergien entwickeln wir durch Stoffe, die wir durch die Nahrung aufnehmen: Milch, Eier, Nüsse, Meeresfrüchte, Fisch.

Medikamente: Manche Bestandteile von Arzneimitteln können Allergien aus lösen. Die häufigsten sind: Antibiotika und entzündungshemmende Medikamente.

Insektenstiche: Stiche von Wespen, Bienen oder gar Hornissen sind für jeden Menschen unangenehm und schmerzhaft. Für Insektengift-Allergiker können sie jedoch tödlich sein.

Wie zeigt sich die Allergie auf der Haut?

Bei fast jeder Allergie kann die Haut mit Rötungen, juckenden Stellen und Bläschenbildung mitbetroffen sein. Am stärksten und unmittelbarsten reagiert die Haut allerdings bei Allergenen, die nur über die Haut in den Körper gelangen. Wie zB bei Chrom, Nickel, Reinigungsmitteln und Kosmetika. Innerhalb weniger Minuten bis 72 Stunden nach dem Kontakt tauchen Hautrötungen, Schwellungen und Juckreiz auf. Später entstehen kleine Knötchen und Bläschen, die sich zu nässenden, brennenden Entzündungen oder schuppender Haut auswachsen können.

Wo tritt Hautallergie am häufigsten auf?

An den Stellen, die mit dem Auslöser am häufigsten in Berührung kommen. Das sind häufig Gesicht oder Hände. Die Symptomatik kann sich jedoch auch auf die umliegenden Bereiche ausdehnen. Die sensibelsten Stellen sind:

  • Augen: Lidekzem, tränende Augen, Juckreiz, Rötungen, Brennen
  • Haut: Ausschlag, trockene Stellen, Juckreiz, Rötungen, Schwellungen

Wie wird Hautallergie behandelt?

Grundsätzlich gibt es zwei Wege der Behandlung, die beide gleichermaßen wichtig sind:

  • Dermokosmetische Behandlung zum Wiederaufbau der Hautbarriere
  • Medizinische Behandlung mit Anithistaminika oder Desensibilisierung zur Bekämpfung der Allergie

Der erste Schritt führt dich zum Arzt

Sobald du Veränderungen an deiner Haut bemerkst – Rötungen, Juckreiz, Schwellungen – gehe zu deinem Hautarzt! Im ersten Schritt gibt ein Allergietest Auskunft über mögliche Allergien. Desweiteren wird abgeklärt, ob eine Hauterkrankung oder chronisch-entzündliche Erkrankung wie Neurodermitis oder Schuppenflechte vorliegt. In diesem Fall gibt es spezielle Behandlungsmöglichkeiten.

Wie wird ein Allergietest gemacht?

Um die allergenen Substanzen ausfindig zu machen, gibt es verschiedene Methoden. Eine davon ist der Prick-Test: Dabei wird die Haut leicht eingeritzt, damit kleine „Testtropfen“ mit verschiedenen Allergenen in tiefere Hautschichten befördert werden können. Entsteht eine kleine Schwellung, liegt eine Allergie gegen die betreffende Substanz vor. Beim Patch-Test wird die Haut nicht geritzt, sondern allergenhaltige Salben auf einem Pflaster auf die Haut (also epikutan) aufgetragen. Bildet sich während 24 bis 48 Stunden eine Reaktion, ist der Test positiv. Ergänzend wird meist ein Bluttest gemacht, um die IgE (Imunglobulin)-Antikörper im Blut zu bestimmen, die speziell gegen bestimmte Allergene gerichtet sind.

Behandlung mit Antihistaminika oder Desensibilisierung

Stehen die Allergene einmal fest, können die Symptome nun wirksam bekämpft werden. Einerseits mit Antihistaminika auf lokaler Ebene, wie Nasensprays oder Augentropfen, oder als Tablette eingenommen. Auch homöopathische Mittel, speziell für Symptome in der Nase, den Augen oder der Haut können ergänzend eingesetzt werden. Die Desensibilisierung ist eine Allergie-Immuntherapie, die den Körper über einen längeren Zeitraum langsam an die Tolerierung der Allergene gewöhnt.

Wie kannst du deine Haut als Allergiker schützen?

Es gibt vieles, das du machen kannst, um die allergischen Reaktionen auf der Haut zu minimieren.

Richtige Reinigung und Pflege der Allergie-Haut

Um Trockenheit, Spannungsgefühl, Kribbeln, Jucken, Brennen sowie Rötungen zu lindern und die Hautbarriere zu stärken, bedarf es einer ganz besonders sanften Reinigungs- und Pflegeroutine. Es geht darum, die Lipid-Sättigung in deiner Haut zu erhöhen und sie dadurch widerstandsfähiger zu machen. Greife also zu speziellen Produkte für die besonders sensible und zu Allergien neigende Haut! Besonders während der Heuschnupfensaison solltest du deine Haut mit eigens auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Pflegeprodukte verwöhnen: Einerseits mit beruhigenden Inhaltsstoffen (zB Thermalwasser) und andererseits mit viel Feuchtigkeit.

Tipp: Toleriane Ultra Dermallergo Serum von La Roche Posay

La Roche-Posay LRP Toleriane Ultra Dermallergo Serum

Das Toleriane Ultra Dermallergo Serum ist ein wohltuender Balsam für irritierte, juckende, extrem trockene Haut, der sofort das unangenehme Hautgefühl vertreibt. Dieses intensiv beruhigende Serum ist mit einer kurzkettigen Hyaluronsäure für intensive Feuchtigkeit sowie 0,1% Neurosensine für maximale Beruhigung der Haut angereichert. Neurosensine wirken antientzündlich und stimulieren die Hautzellen, schmerzlindernde Hormone, auszuschütten. Das führt zu einer Blockade der Reizerweiterung an die Nerven. Durch diese hohe Wirkstoffkonzentration und die erfrischende Geltextur ist ein leichtes Auftragen ohne langes Einmassieren möglich. Toleriane Ultra Dermallergo Serum ist für zu Allergien neigende Haut geeignet und ist selbstverständlich frei von Parfum und Alkohol. 100% Beruhigung und 100% Verträglichkeit ist garantiert. Du bekommst Toleriane Ultra Dermallergo Serum von La Roche Posay rezeptfrei in deiner Apotheke.

ANZEIGE

Weitere Hautinfo-Tipps bei allergischer Haut

  • Verwende möglichst wenig verschiedene Produkte und bleibe bei dem, was deine Haut gut verträgt
  • Greife nur zu milden Reinigungsprodukten ohne Parfum, Alkohol, künstliche Stabilisatoren, Emulgatoren oder Tenside
  • Reinige deine Geschichtshaut nur 1x täglich, dafür sehr gründlich
  • Nach der Reinigung die Haut nicht heftig rubbeln, sondern sanft mit dem Handtuch trocken tupfen
  • Verwende täglich ein feuchtigkeitsspendendes Serum
  • Creme deine Haut zwei- oder sogar dreimal täglich gut und reichlich ein
  • Sei vorsichtig mit Peelings: verwendet nur sehr milde Produkte (zB Enzympeelings)
  • Verwöhne deine Haut ein- bis zweimal pro Woche mit einer feuchtigkeitsspendenden Maske, die du auch selbst herstellen kannst, z.B. aus Aloe Vera und Nachtkerzenöl (alternativ Mandelöl oder Jojobaöl)
  • Meide silikonhältiges Make-up
  • Führe ein Haut-Tagebuch und halte jede Beobachtung und Veränderung deiner Haut festhältst.
4 Bewertung

5,75
Durchschnitt von 4 Bewertungen

  • 6 Sterne
    3
  • 5 Sterne
    1
  • 4 Sterne
    0
  • 3 Sterne
    0
  • 2 Sterne
    0
  • 1 Stern
    0
Hautforum - Du bist nicht alleine!
Anzeige - LRP Allergie Superbanner
Anzeige

Hautforum - Du bist nicht alleine!

Wenn du ein neues Thema erstellen möchtest, musst du dich registrieren. Eine Registrierung kostet nichts und ist in wenigen Minuten erledigt, du kannst dann sofort deine Frage ans Forum stellen oder deine Tipps abgeben. Wenn du bereits registriert bist, dann melde dich hier an.

Jetzt registrieren

Die hautinfo.at-Experten

hautinfo.at Experten