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Risikofaktoren bei Acne inversa

Acne inversa oder auch Hidradenitis suppurativa (HS) genannt ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Haut, bei der es zu einer Entzündung im Bereich der Haarfollikel kommt. Die in diese Haarfollikel einmündenden Schweißdrüsen sind nur sekundär betroffen, und in weiterer Folge kommt es zur Ausbildung von entzündlichen Knoten und Abszessen. Wir haben mit der Dermatologin Dr. Karin Jahn-Bassler über die verschiedenen Risikofaktoren, welche die Symptome der Acne inversa verstärken können, gesprochen.

„Acne inversa ist nicht ansteckend“, betont Dr. Karin Jahn-Bassler gleich zu Beginn. „Es wird jedoch beobachtet, dass manchmal mehrere Familienmitglieder von dieser Hauterkrankung betroffen sind.“

Die genaue Ursache für die Entstehung der Acne inversa ist bis heute nicht genau geklärt. „Man geht von bestimmten Risikofaktoren aus, welche eine Acne inversa begünstigen können. Neben Nikotingenuss zählen Übergewicht, Reibung und Stress zu den häufigsten Risikofaktoren“, erklärt die Dermatologin. Der Anteil an Rauchern ist bei Betroffenen höher als bei Menschen ohne Acne inversa. Daher wird angenommen, dass es einen Zusammenhang zwischen Nikotingenuss und Acne inversa gibt. „Mittlerweile zählt Rauchen als stärkster Risikofaktor der Hidradenitis suppurativa. Beim Rauchen werden die Entzündungsmediatoren im Körper angekurbelt und dadurch neue Schübe begünstigt. Auch Passivrauchen kann die Symptome verstärken!“, ergänzt Frau Dr. Jahn-Bassler.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Acne inversa auch in Zusammenhang mit Übergewicht steht. Frau Dr. Jahn-Bassler: „Je stärker das Übergewicht, desto stärker können die Symptome der Krankheit ausfallen. Daher ist eine ausgewogene Ernährung sowie viel Bewegung an der frischen Luft durchaus hilfreich, den Risikofaktor Übergewicht zu minimieren.“

Auch die Verwendung von Deos gegen Körpergeruch, Rasieren und Tragen enger Kleidung können Symptome einer Acne inversa verstärken und sollten weitgehend vermieden werden“, rät Dr. Karin Jahn-Bassler.

Dr. Karin Jahn-Bassler Hautärztin Wien

Abschließend sagt die Dermatologin: „Wie bei vielen anderen Krankheiten auch kann bei Acne inversa eine permanent hohe Stressbelastung zu neuen Schüben führen. Stress belastet das Immunsystem und kann so die Symptome verstärken.“ Durch die Vermeidung von negativem Stress und dem Erlernen einer Entspannungstechnik wie zum Beispiel Autogenes Training, Qi Gong oder Yoga kann die Lebensqualität verbessert werden.

Wir bedanken uns bei Dr. Karin Jahn-Bassler für die wertvollen Informationen.

Webtipp: acne-inversa.at

Acne Inversa Hilfe

Die chronisch-entzündliche Hauterkrankung Acne inversa ist keine gewöhnliche Akne und dementsprechend mit vielen Tabus belegt. Viele Patienten sprechen ungern darüber und gehen erst nach langem Zögern zum Arzt. Auf diesem Online-Portal finden Sie einige wichtige Informationen dazu, was Acne inversa ist, wie sich die Erkrankung äußert und was du beachten solltest, wenn du unter Acne inversa leidest. Eine Top-Hilfestellung für Betroffene!
 www.acne-inversa.at

Mit freundlicher Unterstützung von:

Abbvie Psoriasis
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