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Die besten Schuppenflechte Tipps

Wir haben für dich die besten Tipps bei Schuppenflechte! Von Umgang mit Stress über richtige Ernährung zur Stärkung deiner Psyche bis hin zum richtigen Urlaubsort!

Du benötigst eine genau auf dein Krankheitsbild abgestimmte Kombination verschiedener Therapien. Dein Arzt sollte deine Vertrauensperson sein und ihr solltet gemeinsam über für dich passende Therapiekombinationen entscheiden. Wenn du dich bei deinem aktuellen Arzt nicht gut aufgehoben fühlst, mache dir einen Termin bei einem anderen Spezialisten. Es geht um deine Haut! Es gibt leider kein Generalrezept. Aber die Hoffnung, das Problem könne sich „von selbst“ lösen, ist meist vergeblich. Also investiere Zeit und Energie in die regelmässige Durchführung deiner Therapie. Nimm die Behandlung selbst in die Hand! Informiere dich über neue Behandlungsmethoden und probiere immer wieder Neues aus!

Nimm deine Therapie ernst!

Eine Therapie kann nur wirken, wenn sie auch regelmäßig und richtig angewendet wird. Finde gemeinsam mit deinem Hautarzt eine Therapie, die gut in deinen Alltag passt. Wenn eine Behandlung nicht die Besserung bringt, die du dir vorstellst, sag es deinem Arzt ganz ehrlich. Meist gibt es Alternativen, die ähnlich wirken, aber für dich besser geeignet sind.

Hautpflege, Hautpflege, Hautpflege

Die kontinuierliche Hautpflege gehört zum Tagesablauf wie das tägliche Zähneputzen. In einer schubfreien Zeit kann eine gute Hautpflege einen neuen Psoriasis-Schub vorbeugen beziehungsweise einen solchen abmildern. Durch die Hautpflege bessert sich das allgemeine Hautbild, die schubfreien Intervalle dauern länger an und der Einsatz von schweren Medikamenten lässt sich auf Akutfälle reduzieren.
Hautinfo.at-Tipps zur Hautpflege:

  •  Reinigungsprodukten sollten seifenfrei und ph-neutral sein
  • nur rückfettende Produkte verwenden
  • guter Zusatzstoff zB Urea pura (mind. 10% bei Salben)
  • parfümfreies Aloe Vera Gel als „Unterlage“ vor der Salbe unterstützt die Entzündungslinderung
  • betroffene Stellen  mit einer Teebaumöl-Lösung (Apotheke) bestreichen
  • täglich Waschungen der betroffenen Stellen mit lauwarmem Kamillentee
  • 4 Wochen Kur (zuhause) mit Heilerde vom Toten Meer
  • besser lauwarm duschen als heiß baden, damit trocknet die Haut nicht so rasch aus
  • max. 2 x pro Woche baden: nicht länger als 20 Minuten
  • gute Badezusätze: Ölbad oder Salzbad (keine Schaumbäder!)
  • Immer gut abtrocknen! vor allem auch in den Gelenksfalten und zwischen den Zehen
  • Make-up ist absolut okay, wenn du dich „draußen“ damit wohler fühlst

Schuppen regelmässig entfernen!

Eine starke Schuppenschicht verhindert das Eindringen der Pflegecreme in die betroffenen Hautschichten und macht diese wirkungslos. Am besten entfernst du die Schuppen, indem du nach einem ca. 10 Minuten dauernden lauwarmen Öl-Bad die Schuppen sanft mit einem Waschlappen abreibst.

Achtung bei Infektionen und Medikamenten!

Medikamente wie Antibiotika zB Betablocker, ACE-Hemmer, Lithium-Salze, Antimalariamittel, Interferone, Tetracycline, Terbinafin und NSAIDs können Psoriasis verschlechtern. Nach Infektionen wie Streptokokkeninfektionen, eitriger Angina, Mittelohrentzündung oder Scharlach kommt es häufig zu einem Psoriasis-Schub. Aber auch andere Haut- und Allgemeininfektionen durch Bakterien, Viren oder Pilze können einen Ausbruch der Psoriasis verursachen, wobei die genauen Krankheitsmechanismen dabei noch nicht geklärt sind.

Sorge für eine ausgewogene Ernährung

Es gibt für Schuppenflechte keine generell wirksame Diät! Eine bewusste Ernährung ist aber ganz sicher ein entscheidender Faktor für einen positiven Verlauf der Krankheit. Dazu gilt Übergewicht als ein Hauptrisikofaktor für eine Verschlechterung der Schuppenflechte. Hautinfo.at Tipps: Lebensmittel mit einem hohen Omega-3-Fettsäureanteil können Entzündungen hemmen. Dazu zählen fette Seefische (zB Lachs, Sardine, Hering, Makrele, Thunfisch) und Fischöle aus den oben genannten Fischen. Aufgrund des oft als störend empfundenen Fischgeruchs können diese Öle auch in Form von Nahrungsmittelergänzungen zugeführt werden. Achte bei Obst und Gemüse auf Sorten mit einem hohen Betakarotin-Gehalt (zB Karotten, Tomaten oder Granatäpfel). Weitere Lebensmittel, welche auf dem Speiseplan stehen sollten: Magere Milchprodukte, mageres Fleisch sowie Vollkorn- anstatt Weißmehlprodukten. Gute Nahrungsergänzungsmittel: Teufelskralle und Weihrauch, vor allem wenn auch die Gelenke beteiligt sind.

Entgifte regelmässig deinen Organismus

Der gesamte Organismus ist nach medikamentösen Therapien und unserem wohlstandsverwöhnten Lebensstil geschwächt. Nicht nur dein Zuhause freut sich über einen jährlichen gründlichen Putz, auch dein Körper hat eine regelmäßige Entgiftung verdient. Die Darmsanierung solltest du nicht erst bei akutem Durchfall oder Verstopfung ins Auge fassen. Die Haut ist ein Spiegelbild des Darms. Probiotische Bakterien sorgen im Darm für eine geregelte Verdauung und den Abtransport von Giftstoffen sowie die Aufnahme wichtiger Vitamine und Spurenelemente. Die einfachste und günstigste Variante ist die tägliche Zufuhr von drei Litern Wasser oder Kräutertee. Damit können viele angesammelte Giftstoffe über die Niere ausgeschieden werden und belasten nicht die Haut. Wir empfehlen das Trinken eines basischen Kräutertees, welchen du dir in deiner Apotheke zusammenstellen lassen kannst. Folgende Kräuter mit basischer Wirkung sind empfehlenswert: Brennnessel, Zinnkraut, Königskerze, Thymian, Kamille, Löwenzahn, Pfefferminze, Melisse oder Ingwer.

Übergewicht ist einer der Hautrisikofaktoren bei Schuppenflechte

Niemand erwartet von dir, dass du ein mageres Model wirst, aber bleibe mit deinem Gewicht im Normalbereich. Achte auf eine ausgewogene Ernährung! Für ein positives Körpergefühl ist Bewegung das Um und Auf. Ob Joggen, Radfahren, Poweryoga oder einfach im Fitnessstudio auspowern, finde für dich heraus, welche Art von Sport dir liegt und was dir Spaß macht. Mit Spaß funktioniert Bewegung viel besser und bringt damit auch schneller den gewünschten Effekt.

Reduziere Nikotin und Alkohol!

Das Risiko, an Schuppenflechte zu erkranken bzw. dass sich die Symptome verstärken, ist für Raucher wesentlich höher als für Nichtraucher. Bei Rauchern kommt es zu mehr Schüben, sie müssen häufiger Medikamente einnehmen und die Lebensqualität ist dadurch fühlbar eingeschränkt. Damit bietet ein Rauchstopp die Möglichkeit, selbst etwas zu tun, um den Krankheitsverlauf positiv zu gestalten. Auch ein Übermaß an Alkohol verschlimmert in den meisten Fällen die Schuppenflechte. Wir raten dir, den Alkoholkonsum auf ein Minimum zu reduzieren. Das gleiche gilt für den Genuss von Alkohol, gegen ein Glas Wein oder Bier ist nichts einzuwenden.

Vermeide psychischen Stress!

Eine angeschlagene Psyche oder emotionaler Stress sind ein wesentlicher Faktor für neue Schübe. An Schuppenflechte zu leiden ist nicht nur körperlich, sondern in hohem Maße auch seelisch sehr belastend. Vergräbst du dich während eines Schubes zuhause? Verzichte nicht auf Spaß und Leichtigkeit! Nimm am Leben teil und triff deine Freunde! Es kostet viel Überwindung, aber du darfst die Schuppenflechte nicht zu deinem Lebensmittelpunkt machen. Nimm dein Leben und deine Krankheit selbst in die Hand und versuche, die Situation positiv auszurichten! Wird das Leben zunehmend von der Erkrankung bestimmt, kann eine psychologische Unterstützung dabei helfen, positive Strategien zur Krankheitsbewältigung zu aktivieren und einen besseren Umgang mit der Erkrankung zu erlernen.

Lerne dich zu entspannen!

Auch wenn es im Leben drunter und drüber geht, versuche dein Gleichgewicht zu finden! Finde heraus, was dich im Alltag zwischendurch entspannt und wo du dir Kraft holen kannst! In den letzten Jahren zeigte sich deutlich, dass durch das regelmäßige Ausüben einer Entspannungstechnik (zB Autogenes Training, Yoga oder Qi Gong) der Zustand einer Schuppenflechte-Haut wesentlich verbessert werden kann. Natürlich wird dadurch Schuppenflechte nicht geheilt. Es trägt dazu bei, dass du negativen Stress abbaust, du positiver denkst und du dich damit wieder wohler in deinem Körper fühlst.

Sprich über deine Erkrankung!

Es hilft ungemein, wenn du über deine Schuppenflechte sprichst und deinen häufig unwissenden Mitmenschen erklärst, dass diese Krankheit nicht ansteckend ist. Das ist ein schweres Unterfangen, aber du wirst merken, dass du viele positive Rückmeldungen bekommen wirst. Versuche dein Leben aktiv zu gestalten und die Schuppenflechte als einen Teil davon anzusehen. Sprich darüber, ein offener Umgang wird dir dabei helfen. Viele Menschen kennen die Krankheit nicht und wissen vor allem nicht, dass diese nicht ansteckend ist. Nimm ihnen nicht übel, wenn sie dich komisch anschauen, klär sie darüber auf, was es mit der Schuppenflechte auf sich hat. Du bist nicht alleine! Finde Hilfe bei anderen Betroffenen! Das miteinander Reden und zu merken, dass auch andere Betroffene mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, sind oft hilfreicher als aggressive Hautcremes und nervige Arztbesuche.

Lasse Sonne auf deine Haut!

Sonne auf der Haut tut gut und ein Aufenthalt am Meer bringt für viele Schuppenflechte-Betroffene eine Linderung der Beschwerden. Richte deine Urlaubsplanung danach aus! Ein Klimawechsel verspricht zwar keine Heilung, ist aber eine sehr wirksame Maßnahme zur Linderung der Haut- und Gelenksbeschwerden. Darauf solltest du achten: Trockenes heisses Klima bevorzugen zB Mittelmeer, feuchtes Klima kann eine Verschlechterung herbeiführen Viele Schuppenflechte-Betroffene schwören auf einen regelmäßigen Aufenthalt am Toten Meer. Vorsicht in der direkten Sonne, immer einen hohen Sonnenschutz auftragen, denn ein Sonnenbrand verschlechtert deine Psoriasis. Sonne zuhause: Sommer: regelmäßiges Sonnen (15 Min. pro Tag reichen) Winter: Lichttherapie beim Hautarzt (min. 3 x pro Woche)

Schuppenflechte und Beruf

Bei der Auswahl eines geeigneten Berufes solltest du ein paar Dinge berücksichtigen: Einerseits betreffen einige Faktoren direkt den individuellen Krankheitsverlauf und anderseits geht es um den eigenen Umgang mit der Erkrankung. Für viele Menschen mit Psoriasis ist es schwierig, während eines Schubes an den Händen und im Gesicht locker mit anderen Menschen umzugehen. Auch wenn es schwer fällt, sprich es an bei Vorgesetzten und Arbeitskollegen. Du hast Psoriasis, diese kommt nicht von mangelnder Hygiene, ist nicht ansteckend und wirkt sich vor allem nicht auf deine Arbeitsleistung aus! Folgende Tätigkeiten solltest du vermeiden wenn du Schuppenflechte hast: Häufiger Kontakt mit Säuren, Laugen oder Lösungsmitteln (zB Friseur, Chemiker), extreme Hitze oder Kälte (zB Industrie), starke mechanische Beanspruchung der Haut (zB Baugewerbe, Land- und Forstwirtschaft), häufig starkes Schwitzen, häufiger Wasserkontakt sowie Nahrungsmittelverarbeitung (zB Koch, Fleischhauer).

 

 

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