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Neuer Sprühschaum bei Schuppenflechte: praktische Anwendung, hohe Wirksamkeit

Psoriasis Medikament

Ein neuer innovativer Sprühschaum mit einer bewährten Wirkstoffkombination macht die lokale Psoriasistherapie jetzt spürbar einfacher und angenehmer. Wir haben mit dem Wiener Dermatologen Dr. Leo Richter (Oberarzt in der Rudolfstiftung) über den Einsatz dieses Medikaments bei Schuppenflechte gesprochen.

Nicht nur neu entdeckte Wirkstoffe sorgen für therapeutische Verbesserungen in der Dermatologie, sondern auch weiter entwickelte Anwendungsformen bereits gebräuchlicher Wirkstoffe. Seit kurzem steht eine besonders wirksame Lösung in Schaumform zur lokalen Therapie der Schuppenflechte zur Verfügung, die aufgrund ihrer Formulierung besser in die Haut einzieht und daher auch effizienter und schneller wirkt. Der Schaumspray enthält die bewährte Wirkstoffkombination Calcipotriol (ein Vitamin D-Derivat) und Betamethason (Cortison), die seit Jahren zur Standardtherapie in Gel- und Salbenform zählt. Mithilfe von Calcipotriol lässt sich das Wachstum der Hautzellen normalisieren. Betamethason ist ein Cortison-Wirkstoff und hemmt die Entzündung.

Hohe Wirksamkeit und gut verträglich

„Der Schaumspray ist für die lokale Behandlung von Psoriasis vulgaris bei Erwachsenen ab 18 Jahren zugelassen und einfach anzuwenden“, erklärt der Wiener Dermatologe Dr. Leo Richter. „Die optimierte Formel mit einer gesättigten Lösung ermöglicht nicht nur ein schnelleres Einziehen, sondern laut Studien zudem eine stärkere Wirksamkeit gegenüber vergleichbarer Salbe oder Gel mit denselben Wirkstoffen. Der Sprühschaum wirkt kühlend und hautberuhigend mit einer raschen Juckreizlinderung. Neben der einfachen Anwendung überzeugt der Sprühschaum auch durch eine gute Verträglichkeit, die ebenfalls in einem umfassenden Studienprogramm bestätigt wurde.“ Die empfohlene Therapiedauer beträgt vier Wochen.

Verbesserung des Hautbildes und der Lebensqualität

Die Mehrzahl der Psoriatiker (70–80%) hat eine leichte Form der Schuppenflechte, die mit lokaler Behandlung allein gut kontrolliert werden kann. Für sie verspricht die Anwendung des innovativen Sprühschaums eine spürbare Erleichterung im Alltag. Dr. Richter: „Bei lokal aufzutragenden Psoriasis-Medikamenten ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie von den Betroffenen nicht konsequent aufgetragen werden, weil die lokale Therapie oft sehr zeitaufwendig und daher wenig komfortabel im Alltag ist.“ Der Sprühschaum muss hingegen nur kurz auf der Haut verteilt werden und zieht verhältnismäßig rasch ein, so Dr. Richter: „Diese leichte Anwendung erhöht die Therapietreue spürbar. Wir setzen den innovativen Sprühschaum aber nicht nur bei Patienten mit minder schwerer Psoriasisausprägung ein, sondern auch zur Ergänzung der systemischen (innerlichen) Therapie. Auch hier hat die Anwendung in vielen Fällen innerhalb kurzer Zeit eine deutlich sichtbare Verbesserung des Hautbildes und damit einhergehend der Lebensqualität erwirkt.“

Schütteln, sprühen, einreiben – fertig!

Die Anwendung des Sprühschaum: Wende dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit deinem Arzt an. Wenn du dich unsicher fühlst, frage bei deinem behandelnden Arzt nach. Schüttle die Dose einige Sekunden vor dem Gebrauch, halte die Dose in einem Abstand von mind. 3 cm senkrecht zur Haut und sprühe den Schaum auf die betroffenen Stellen, bis die zu behandelnde Stelle leicht von einer Schaumschicht bedeckt ist. Dazu reicht meist ein Sprühstoß von 1-2 Sekunden für die Größe einer Handfläche. Der Schaum hinterlässt nach dem Einreiben einen leichten Film, der in die Haut einmassiert werden soll. Reibe den Schaum sanft in jede betroffene Hautregion ein, bis dieser vollständig aufgenommen ist. Nach dem Auftragen des Produkts sorgfältig die Hände waschen, es sei denn, du verwendest den Schaum zur Behandlung der Hände selbst. Um schwer zugängliche Stellen (z. B. am Rücken) zu erreichen, kann die Dose auch kopfüber gehalten werden. Der Verbrauch ist üblicherweise individuell unterschiedlich – je nach Schweregrad und Ausmaß der Psoriasis. Es sollten nicht mehr als 30 % der Körperoberfläche behandelt werden.

Frage deinen Hautarzt, ob dieses Medikament für deine Form der Schuppenflechte geeignet sind!  Es ist verschreibungspflichtig und wird normalerweise von den österreichischen Krankenkassen gezahlt. 

Der Experte: Dr. Leo Richter

Dr. Leo Richter Dermatologe Hautarzt Wien

OA Dr. Leo Richter Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Oberarzt an der Abteilung für Dermatologie und Venerologie, KA Rudolfstiftung Privatordination in Wien-Döbling
Terminvereinbarungen:
Tel.: +43 660 169 80 90 
E-Mail: info(at)hautarzt-richter.at  

Weitere Infos auf hautarzt-richter.at

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