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Wohlfühlen mit Psoriasis

Schuppenflechte ist in den meisten Fällen nach außen hin sichtbar. Dadurch fühlen sich Betroffene oft unwohl in ihrer Haut und versuchen, die nicht perfekten Stellen zu verstecken. Die Unsicherheit, die sie damit ausstrahlen, lenkt die Aufmerksamkeit aber oft nur noch stärker auf ihre Haut. Ein Teufelskreis der dazu führen kann, dass sich die Betroffenen immer stärker zurückziehen. Dabei muss das nicht sein, die Wissenschaft entwickelt die vorhandenen Therapie-ansätze stetig weiter. Auch wenn Schuppenflechte nicht heilbar ist, so können die Betroffenen mit der richtigen Therapie doch ihre Lebensqualität zurückgewinnen.

Psoriasis ist eine chronische Erkrankung der Haut und wer unter Schuppenflechte leidet, hat meist ein straffes tägliches Pflegeprogramm. Das Wichtigste, was du für deine Haut tun kannst, ist eine auf deine Haut abgestimmte Hautpflege, die sogenannte Basistherapie. Eine spezielle Hautreinigung sowie Pflegesalben gewährleisten eine konstante Rückfettung und Befeuchtung der Haut. Diese Basistherapie, die auch in erscheinungsfreien Zeiten unbedingt weitergeführt werden sollte, kann neue Schübe verzögern oder sogar verhindern.

Dazu ergänzend können spezielle medikamentöse Therapien eingesetzt werden, die den Zustand der Haut weiter deutlich verbessern können. Da Schuppenflechte eine systemische Erkrankung ist, sollte immer auch das gesamte System behandelt werden und nicht nur eine äußere lokale Behandlung der Haut mit Salben und Cremes vorgenommen werden. Es lohnt sich also, zum Arzt zu gehen, denn es gibt laufend Fortschritte in der Psoriasis-Therapie.

Es gibt keinen Grund, die Hoffnung zu verlieren, wenn eine Maßnahme keine Linderung bringt. Ein guter Hautarzt wird so lange suchen, bis er die richtige Therapiekombination gefunden hat, die dir deine Lebensqualität ein gutes Stück wieder zurückgegeben kann. Also versteck dich nicht und geh zu einem Hautarzt, dem du vertraust.

Gib Psoriasis keine Chance - sprich mit deinem Hautarzt!

Celgene lassdichanschauen.at Psoriasishilfe

Schuppenflechte ist nicht heilbar, kann aber sehr gut behandelt werden. Solltest du also den Verdacht haben, dass die juckenden Hautstellen von Psoriasis befallen sein könnten, dann sprich so bald wie möglich mit deinem Hautarzt. Er kann gemeinsam mit dir die passende Therapie für dein Krankheitsbild finden. Die Website www.lassdichanschauen.at kann dir helfen, die Rötungen auf deiner Haut richtig zu deuten. Hier werden dir die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten gezeigt und Hilfestellungen für dein Gespräch mit dem Arzt gegeben. Ein Arzttermin lohnt sich immer, denn es gibt laufend Fortschritte in der Psoriasis-Therapie.

Weitere Infos auf lassdichanschauen.at

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Die Psoriasis Basistherapie

Die Basistherapie sollte 1-2 x täglich, am besten nach dem Duschen oder Baden angewandt werden. Achte immer auf einen niedrige Wasser- und einen hohen Ölanteil bei deinen Cremes, da ein hoher Wasseranteil, wie z.B. in Lotionen, die Haut noch weiter austrocknen würden. Der Hautarzt kann dir eine Salbe mit Harnstoff (5% bei Kindern und bis zu 15% bei Erwachsenen) verschreiben. Harnstoff (=Urea) hat sich bei Psoriasis bewährt, da mithilfe des Harnstoffs mehr Wasser in der Haut gespeichert werden kann.

Zusätzlich kommen Präparate zum Einsatz, die abschuppend wirkend. Dies sind Wirkstoffe mit keratolytischen (=Schuppen lösenden) Zusätzen. Zumeist werden hierfür harnstoffhaltige (5-10%) oder salicylsäurehaltige (>2%) Mischungen aufgetragen. Salicylsäure sollte jedoch bei kleinen Kindern und Patienten mit Nieren- und Leberfunktionsstörungen sehr zurückhaltend zum Einsatz kommen.

Besonders solltest du auf lange und heiße Bäder verzichten, da diese langfristig die Haut stärker austrocknen. Wenn du schon baden möchtest, dann in einem Ölbad, auf gar keinen Fall sollten Schaumbäder verwendet werden. Nach dem Baden oder Duschen solltest du sofort rückfettende Salben oder Cremes auf die Haut aufzutragen. Das stoppt die Wasserverdunstung auf der Haut und verhindert ein weiteres Austrocknen.

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Medikamentöse Therapien bei Schuppenflechte

Eine regelmäßige Betreuung durch den Hautarzt ist immens wichtig! Oftmals reicht die Basispflege alleine nicht aus oder du steckst vielleicht gerade in einem starken Schub. Dann gibt es zusätzlich verschiedene Möglichkeiten einer medikamentösen Therapie.

Neben Cortison- und Vitamin D3-Präparaten gibt es auch noch die sogenannte Biologika. Darunter versteht man biotechnologisch hergestellte Medikamente, die gezielt in den Entzündungsprozess eingreifen. Sie hemmen entzündungsauslösende Proteine, die für den Ablauf des Krankheitsprozesses der Schuppenflechte bestimmend sind. Mit der Gruppe der Biologika ist es Wissenschaftlern gelungen, viele Patienten beschwerdefrei zu bekommen - und dies mit Nachhaltigkeit und hoher Sicherheit. Damit hat sich ein neues Zeitalter in der Behandlung der Psoriasis und ihrer Begleiter-krankungen eröffnet.

Es lohnt sich, zum Arzt zu gehen, denn es gibt laufend Fortschritte in der Psoriasis-Therapie. Psoriasis ist eine chronische Erkrankung und erfordert eine lebenslange Therapie. Wichtig ist dabei, dass Schuppenflechte eine systemische Erkrankung ist, die auch systemisch behandelt werden sollte und nicht nur oberflächlich durch Salben etc. Die Therapie muss optimal auf dich angepasst sein, es gibt nicht eine Therapie, die auf alle passt. Lebensumstände, Stressfaktoren, Ernährungsgewohnheiten etc. verändern sich auch im Laufe eines Lebens. Ein guter Arzt wird seine Therapieansätze darauf abstimmen.

Ein guter Arzt gehört zum Team

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www.lassdichanschauen.at

Psoriasis sieht nicht bei jedem Erkrankten gleich aus. Die Symptome können durchaus verschieden ausfallen und sind bei jedem Betroffenen unterschiedlich stark ausgeprägt. Auf der Website www.lassdichanschauen.at kann du einen einfachen Test machen und einschätzen, wie Psoriasis deine Lebensqualität einschränkt. Das Ergebnis ist eine optimale Vorbereitung auf deinen Arztbesuch. Wichtig ist, dass du dich nicht versteckst und von einem Arzt anschauen lässt. Er wird dich über die verschiedenen Behandlungsoptionen aufklären und gemeinsam werdet ihr die richtige Behandlung zur Linderung deiner Beschwerden finden.

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Für mehr Wohlbefinden sorgen

Neben der Basistherapie gibt es noch einige leicht anzuwendende Maßnahmen, die für mehr Wohlbefinden und Lebensqualität sorgen können. So ist zum Beispiel weiche und leichte Kleidung, am besten aus Baumwolle, Seide oder Leinen für viele Betroffenen am angenehmsten zu tragen. Auf jeden Fall solltest du auf zu enge Kleidung verzichten. Die drückt oder reibt an der Haut und kann dadurch einen neuen Schub begünstigen. Bei Synthetikgewebe kann es zu einem Hitzestau kommen, auch das würde die Haut zusätzlich reizen. Oft reicht es auch schon aus, die Etiketten aus der Kleidung zu entfernen, da diese gerne lästig sind und kratzen. Das kann bei empfindlicher Haut wiederum Juckreiz auslösen.

Bei vielen Psoriasis-Betroffenen wirkt sich Sonnenbestrahlung gut auf die Symptome aus. Vor allem in Kombination mit Salzwasser (z.B. Aufenthalte am Toten Meer) werden sehr gute Ergebnisse erzielt.

Psoriasis ist nicht ansteckend!

An einer Hauterkrankung zu leiden ist für Betroffene oft eine psychische Belastung. Man kämpft nicht nur mit schmerzenden Hautstellen, sondern auch mit den Vorurteilen seiner unwissenden Mitmenschen. Immer noch hält sich hartnäckig das Vorurteil, dass Schuppenflechte ansteckend ist. Das führt oftmals zu Scham und Ausgrenzung. Eine psychotherapeutische Behandlung kann dir aus der düsteren Stimmung helfen.

Zusätzlich empfiehlt sich das Erlernen von Entspannungstechniken wie zum Beispiel Autogenes Training, Yoga oder Qi Gong. Dadurch wird die Hauter-krankung nicht geheilt, aber es trägt dazu bei, dass du negativen Stress besser abbauen und dich wieder wohler in deinem Körper fühlen kannst.

Schuppenflechte und Sex

Für das Wohlbefinden gehört für die meisten Menschen auch die körperliche Liebe dazu. Gerade Patienten mit Schuppenflechte vermeiden es aber, sich vor ihrem Partner auszuziehen und so zu zeigen, dass sie auch an intimen Stellen betroffen sind. Auch wenn es vielleicht schwerfällt: wenn du unter starkem Juckreiz und Blutungen im Genitalbereich leidest, solltest du offen mit deinem Arzt darüber reden. Und gleich danach bitte auch mit deinem Partner.

Die Angehörigen von Hauterkrankten sind in der Regel erprobt darin, mit den Begleiterscheinungen der Krankheit umzugehen. Seien es nun Ernährungsumstellungen, Stimmungsschwankungen oder andere Veränderungen im persönlichen Alltag. Sie wissen bereits, dass Schuppenflechte nicht ansteckend ist und dass es vor allem nicht an mangelnder Hygiene liegt, wenn sich deine Haut schuppt und rötet.

Wenn sich nun die Krankheit auch im Intimbereich zeigt, dann solltet ihr gemeinsam einen Weg finden, damit umzugehen. Der Partner kann dabei ein wichtiger Unterstützer und auch Seelentröster sein. Wenn du ihn mit einbindest, wird er oder sie sich auch nicht so hilflos fühlen. Sollte ein offenes Gespräches nicht möglich sein, können speziell ausgebildete Therapeuten hinzugezogen werden. Gemeinsam können Wege gefunden werden, dich in deiner Haut wieder wohler zu fühlen.

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