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Liebe ist ansteckend, Psoriasis nicht!

Wer an Psoriasis erkrankt ist, hat nicht nur viele Fragen zur Schuppenflechte, sondern ist auch mit vielen Ängsten und alltäglichen Herausforderungen konfrontiert. Im neuen Patientenratgeber „Liebe ist ansteckend – Psoriasis nicht!" finden Menschen mit Psoriasis viele hilfreiche Tipps im Umgang mit Partnerschaft und Sexualität.

Die nach außen sichtbare Erkrankung ist für viele Psoriatiker eine große psychische Belastung, denn zu den typischen Symptomen der Schuppenflechte zählen rötliche und schuppende Hautareale, welche am ganzen Körper auftreten können. Durch diese sogenannten „Plaques“ haben viele Betroffene Sorge und Angst, für eine Partnerin/einen Partner nicht attraktiv genug zu sein. Dabei zeigen mittlerweile Studien auf, dass je selbstbewusster ein Betroffener mit der Erkrankung umgeht, desto besser sich dieser auf eine Beziehung einlassen und diese dann auch in allen Facetten ausleben kann. Im neuen Patientenratgeber „Liebe ist ansteckend – Psoriasis nicht!" finden Betroffene viele hilfreiche Tipps im besseren Umgang mit Partnerschaft und Sexualität. Der Ratgeber ist bei Österreichs Hautärztinnen und Hautärzten sowie in Apotheken erhältlich. 

Schuppenflechte und die Liebe Jeder Mensch ist auf der Suche nach der großen Liebe! Viele Betroffene entwickeln das Gefühl, sie müssten sich für die eigene Haut schämen und versuchen diese dann soweit wie möglich zu verstecken. Das funktioniert in der Außenwelt ganz gut, in einer Beziehung wird dies dann schon schwieriger. Vor einem Partner kann und sollte man seine Haut nicht verstecken! Ganz im Gegenteil, man sollte offen über die Schuppenflechte und seine Gefühle in diesem Zusammenhang reden. Wenn man zum Beispiel im Sommer nicht in ein öffentliches Schwimmbad gehen möchte, weil man sich dort eben unwohl fühlt, kann man sich gemeinsam als Alternative ein ruhiges Plätzchen an einem See suchen. Es gibt immer Möglichkeiten und Alternativen. Singles glauben manchmal, dass sie aufgrund der nicht so schönen Haut weniger attraktiv sind und es fehlt an Selbstbewusstsein. Dabei ist man soviel mehr als seine Haut: „Mache dir immer wieder bewusst, dass niemand perfekt ist. Du bist selbst dein schärfster Kritiker, aber wenn du dich auf deine positiven Seiten konzentrierst, wird dies auch die Außenwelt bemerken. Denn die Außenwelt hat (meist) kein Problem mit deiner vielleicht nicht so perfekten Haut“, so Karin Hafner, Gründerin der hautinfo.at.

Schuppenflechte und Sexualität

Bei Schuppenflechte kann auch der Genitalbereich von Hautveränderungen betroffen sein. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Rötungen, Juckreiz, Brennen und Schmerzen. Die für Psoriasis sonst typische Schuppung kommt hingegen im Intimbereich selten vor. Gerade bei schmerzenden Symptomen in diesem besonders sensiblen Körperbereich ist es wichtig, das Gespräch mit dem Hautarzt zu suchen. Nur so kann auch dafür eine wirksame Behandlung gefunden werden und die Beschwerden gelindert werden.

Einflussfaktoren bei Kinderwunsch und Schwangerschaft

Schuppenflechte beeinflusst laut aktuellen Erkenntnissen weder Fruchtbarkeit noch Zeugungsfähigkeit. Allerdings steigt das Risiko für das Kind, auch an Schuppenflechte zu erkranken: Wenn nur ein Partner Psoriasis hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind ebenfalls an Schuppenflechte erkrankt, relativ klein (ca. 8–15%). Sind beide erkrankt, liegt das Risiko der „Vererbung“ höher bei rund 50 bis 60 Prozent. Inwiefern diese genetische Veranlagung tatsächlich in Folge ausbricht, hängt aber schlussendlich von vielen weiteren Faktoren ab. Wenn es einen bestehenden Kinderwunsch gibt, sollte man dieses Vorhaben sobald als möglich mit dem Hautarzt besprechen, um die Behandlung entsprechend anpassen zu können.

Warum hat es gerade mich getroffen?

Diese Frage taucht unweigerlich auf, wenn die Haut an Schuppenflechte erkrankt ist. Schuppenflechte gilt als chronisch entzündliche Erkrankung und ist nicht heilbar, ist aber durch eine gezielte Behandlung und Beratung beim Dermatologen gut in den Griff zu bekommen. Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto besser kann Schuppenflechte behandelt werden. An erster Stelle einer Behandlung steht die sogenannte Compliance, also das kooperative Verhalten („Therapietreue“) des Patienten im Rahmen der Therapie. Besonders bei chronischen Hauterkrankungen ist die korrekte Einnahme der empfohlenen Medikation für eine langfristige Linderung der Beschwerden von großer Wichtigkeit. Ein Patient sollte motiviert sein, die Empfehlungen des Hautarztes wirklich in seinen Lebensalltag zu integrieren. Das kann aber nur funktionieren, wenn gemeinsam (Arzt mit dem Patienten) daran gearbeitet wird.

Du bist nicht alleine!

Im inneren Gleichgewicht zu sein, ist für Psoriatiker besonders empfehlenswert, denn negativer Stress durch seelische und/oder körperliche Belastungen können bestehende Schübe verstärken beziehungsweise neue Schübe auslösen. Das erstrebenswerte Ziel ist, dass man sich nicht vor der Außenwelt wegen seiner Psoriasis verstecken oder schämen muss. Wenn man sein Leben und die dazugehörende Psoriasis in die Hand nimmt, kann man ein relativ beschwerdefreies Leben führen. Daher kann eine zusätzliche psychotherapeutische Behandlung sowie das Erlernen von Entspannungstechniken (Yoga, Qi Gong, Autogenes Training, etc.) sehr hilfreich sein. Karin Hafner ergänzt abschließend: „Führe dir täglich vor Augen, DU bist mit Psoriasis nicht alleine“

Gezielte Hilfe im Umgang mit Partnerschaft und Sexualität finden Betroffene auch im neuen Patientenratgeber „Liebe ist ansteckend – Psoriasis nicht!". Der Ratgeber ist bei Österreichs Hautärztinnen und Hautärzten sowie in Apotheken erhältlich. 

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

Abbvie Psoriasis
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