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Angsthase - Frei von Angst werden

Lebensfreude fühlen zu wollen und gleichzeitig Angst zu haben ist so als würde man mit einem Auto auf einer Landstraße unterwegs sein, hat die Handbremse angezogen und möchte trotzdem die Nadel am Tacho auf 120 KM/h sehen. Hier könnte es schwierig werden sich vorwärts zu bewegen. Mit unseren Ängsten verhält es sich ziemlich ähnlich.

Oftmals sind die Gedanken und Ängste, die wir uns machen viel schlimmer als die reale Situation dann wirklich ist. Angst ist ein Gefühl das uns vom glücklich sein fern hält als auch trennt. Ängste blockieren unseren Körper, die Seele und den Geist. Angst macht sich in verschiedensten Facetten bemerkbar. Sie kann sich in der Sprache, den Gedanken, der Stimmung sowie in der Körperhaltung widerspiegeln.

Wir spüren sofort im Alltag, ob jemand ängstlich ist. Zuviel Angst kann soweit führen, dass wir sogar psychosomatische Krankheiten bekommen. Die Ängste werden dann bekämpft durch Drogen, Tabletten, Alkohol oder durch Aggressivität. All diese Zugänge wirken oft sehr kurzweilig und bieten langfristig keinerlei Lösung an. Verschiedenste Ängste wie die Angst vor Verlusten, zu scheitern, alleine zu sein, Angst vor Spinnen, kritisiert zu werden, keine Anerkennung zu bekommen und viele Tausende mehr können uns das Leben schwer machen. Diese Gefühlszustände bekommen wir oftmals nicht leicht los. Wenn man Menschen ansieht, die enorme Angst haben, sieht man sehr oft, dass sie an ihren eigenen Fähigkeiten zweifeln. Das sie daran zweifeln wenn sie sich einer Sache annehmen das diese dann auch funktioniert. Situationen die neu, unangenehm oder unbekannt sind scheinen unlösbar zu sein. Es entsteht dann Anspannung und wir bekommen Herzrasen, einen schnellen Puls oder auch Schweißausbrüche.

Vieler unserer Ängste sind in der Kindheit entstanden oder aus vergangenen Erlebten das nicht zum Erfolg führte. Sich ständig zu fürchten vor Situationen die nie eintreffen ist wie Perlen vor die Säue werfen. Psychologen haben heutzutage herausgefunden das 95% aller Ängste als auch Sorgen, die wir haben gar nicht ein treffen oder unbegründet sind. Welch eine Lebensqualität geht uns hier verloren indem wir unsere Energie falsch Bündeln. Nichts was in unseren Leben wirklich zur Realität wurde, ist dann so groß wie vorerst unsere Angst davor war.

#Tipp 1

Angst zu haben ist normal, sogar die Mutigsten haben mit der Angst zu kämpfen. Beobachten wir uns selbst wie viel Raum wir dieser Angst geben. Es geht um die geistige Einstellung zu dieser Angst. Und zwar die Einstellung ob wir uns von dieser Angst letztendlich beherrschen lassen oder ob wir die Grübeleien zurückschieben, den Ängste stellen und die Herausforderungen anpacken.

Überlege dir selbst mal einige Fragen: 

  • Welche Gründe stecken hinter der Angst?
  • Was könnte mir schlimmsten Falls passieren?
  • Was wären die Konsequenzen?
  • Würde ich damit leben können?
  • Was kannst ich heute dafür tun, das es nicht so eintritt?
  • Geschafft - Gratuliere!

So ein kleines Angstresümee entwirrt unsere Gedanken im Kopf. Darüber hinaus schafft es Ordnung in unserer Gefühlswelt. Dies überträgt sich auf unser Denken, den Handlungen sowie schlussendlich in allen unseren Ergebnissen. Transparenz schafft Klarheit. Wir müssen erkennen, was hinter unseren Ängsten steckt. Hören wir doch damit auf nach Ausreden oder Entschuldigungen zu suchen nur damit wir uns hinter dieser Angst verstecken können. Versuchen wir unsere Ängste zu überwinden indem wir eine realistische, sachliche außerdem positive Geisteshaltung einnehmen.

#Tipp 2

Versuchen wir nicht zu viel über die Angst zu sprechen. Bitte nicht falsch verstehen: Ein klärendes Gespräch mit einem Freund oder einer Freundin ist Balsam für die Seele und wichtig für die Verarbeitung. Doch viele glauben, wenn wir mit so vielen Menschen wie möglich unsere Sorgen und Nöte teilen das sie dadurch verschwinden oder besser werden. Oftmals ist das genaue Gegenteil der Fall, weil du jedes Mal beim Erzählen diesem Problem, der Krankheit, dem Ärger oder deinem misslungenen Projekt wieder Raum gibst. Im ständigen Wiederholen der Angst mutiplizieren wir alles und es wird im Unterbewusstsein verankert und gleichzeitig gefestigt. Am Ende haben wir noch mehr Ängste als zuvor wo dann das Sprichwort „Jetzt mach doch keinen Elefanten draus“ an seiner Bedeutung gewinnt.

Uns sollte bewusst werden, dass unsere ängstlichen Vorstellungen von Situationen, Herausforderungen sowie Begebenheiten viel größer und viel schlimmer sind als im Anschluss die wirkliche Situation selbst. Wenn wir unserem Ungeheuer an der Wand, diesen Schatten entgegentreten, wird der Schatten immer kleiner werden. Sind wir nicht zu streng mit uns selbst, jeder auch der Mutigste unter uns hat immer Entwicklungspotenzial nach oben.

Gehen wir langsam aber stetig auf unsere Schatten die so furchteinflößend wirken zu und sehen wir diesen Ungeheuer in die Augen und sagen wir ihm das wir keine Angst mehr haben. Wenn wir jetzt an unsere Grenzen kommen, sollten wir wissen, das die Angst selbst wichtig ist, um eine neue Herausforderung zu starten und dadurch über uns selbst hinauswachsen. Wenn wir dann diese Situation bewältigen, die uns am meisten Sorgen und schlaflose Nächte bereitet hat, gewinnen wir an Vertrauen in unsere Fähigkeiten als auch eine neue Selbstsicherheit. Diese Sicherheit schenkt uns Auftrieb für wieder neue Situationen sowie Aufgaben die zu Beginn unüberwindbar scheinen.

Eine feine „Zauberfrage“ die mir persönlich immer geholfen hat war: Was würdest du jetzt tun, wenn du keine Angst hättest und du nicht scheitern kannst? – und hast du die Antwort?

Oftmals ist die Vorstellung die wir immer wieder haben viel beunruhigender außerdem stressiger als dieser Schatten der vor uns steht. Also, nun liegt es ein Stück weit an uns diese 95% aller Ängste zur Seite zu schieben und die restlichen 5% mutig anzupacken. Entscheiden wir uns heute die Angst als Sprungbrett zu nehmen, raus aus unserer Komfortzone zu kommen und loszuspringen. Nutzen wir all unsere Begeisterung, Zuversicht als auch Hoffnung und begegnen wir den Schatten willensstark mit der Einstellung es zu schaffen. Wir erkennen dann schnell, das genau dieser Sprung ins kalte Wasser und das Auftauchen und Luft holen uns frei von Angst macht. Dieser tiefe Atemzug dein Leben einzuhauchen ist das Leben selbst.

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