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Kosmetik und ihre Inhaltsstoffe

Was steckt in unserer Kosmetik drinnen und wie wird unsere Gesundheit dadurch beeinflusst? Immer mehr Menschen legen großen Wert auf ihre Ernährung und achten ganz bewusst darauf, was sie Tag für Tag an Nahrungsmitteln zu sich nehmen. Unter dem Motto „du bist, was du isst“ legen wir großes Augenmerk auf Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Farbstoffe und andere, oft versteckte Inhaltsstoffe in Lebensmitteln. Das Bewusstsein für gesunde Ernährung ist also mittlerweile für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit.

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Dieses Öl ist eine einzigartige Kombination aus 7 verschiedenen hochwertigen und naturreinen Ölen (unter anderem Wildrosenkernöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl, Weizekeimnöl, Sojaöl, Preiselbeersamenöl und Ringelblumenöl). Es eignet sich hervorragend für Baby-Massagen, Ölbäder, als unterstützende Pflege bei Milchschorf sowie zur sanften Reinigung im Windelbereich. LaseptonMED® BABY CARE 7-Öl Naturrein ist frei von Farbstoffen, Parabenen, PEG-Derivaten sowie Paraffin- und Silikonöl. 
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Was hingegen die wenigsten wissen: Auch über die Haut nehmen wir Tag für Tag verschiedenste Substanzen auf – und zwar etwa sieben- bis zwölfmal mehr als über unseren Darm. So können auch belastende Inhaltsstoffe über die Haut direkt ins Blut und damit in unseren Organismus gelangen. Vor diesem Hintergrund sollte man sich also die Frage stellen: Würde ich das, was ich mir auf die Haut auftrage, auch bedenkenlos essen?

Die tägliche Portion Chemie auf der Haut

In vielen Fällen lautet die Antwort darauf wohl eher nein. Studien zufolge kommt eine Frau mit ihrer Körper- und Gesichtspflege täglich mit hunderten verschiedenen Chemikalien in Berührung. Was erschreckend klingt, ist traurige Realität, der man auch nicht durch einen genauen Blick auf die Inhaltsangabe der Kosmetikprodukte entgehen kann. Denn hier sind zwar die Inhaltsstoffe angegeben, aber die Information, ob und wie sich diese auf die Gesundheit auswirken, fehlt. Und das, obwohl es verschiedenste Kosmetikinhaltsstoffe gibt, die nach aktuellsten Forschungserkenntnissen die Haut schädigen, hormonell wirksam oder krebserregend sein können. In diesem Zusammenhang kommt der sogenannte Cocktaileffekt ins Spiel: Denn selbst wenn die Konzentration kritischer Inhaltsstoffe in einzelnen Kosmetikprodukten gering ist, kann die Kombination verschiedenster Kosmetika zusammen das gesundheitsschädliche Zuviel ausmachen.

Wie kann ich mich schützen?

Hautpflege Basispflege cortisonfrei Neurodermitis Psoriasis Akne
  • Der Schlüssel zu mehr Sicherheit ist Information! Hinterfrage die Inhaltsstoffe jener Kosmetikprodukte, die du täglich verwendest, genau.
  • Lasse dich nicht durch die Verpackung blenden – nur weil bio, vegan oder Naturkosmetik draufsteht, muss das nicht auch unbedingt drin sein
  • Extrem lange Haltbarkeit, Pflege mit Mikropartikeln, besonders fluffiger Schaum? Je unnatürlicher ein Produkt in seiner Handhabung ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es viel Chemie enthält.

Inhaltsstoffe im Überblick

Du möchtest wissen, was du dir und deiner Haut täglich zuführst? Im folgenden Überblick findest du Inhaltsstoffe, die immer wieder widersprüchlich diskutiert werden. Mache dir selbst ein Bild und hinterfrage kritisch, welche Pflegeprodukte du eventuell austauschen solltest. Die INCI-Auflistung (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients) auf der Verpackung von Pflegeprodukten gibt Aufschluss über die enthaltenen Inhaltsstoffe.

Parabene

Parabene sind synthetische Konservierungsmittel mit starker antimikrobieller Wirkung, die häufig für Kosmetikprodukte verwendet werden, um diese haltbar zu machen.
INCI-Bezeichnung: Methylparaben, Etyhlparaben, Propylparaben, Butylparaben 

  • Parabene haben eine hormonähnliche Struktur. Sie stehen unter Verdacht, den Hormonhaushalt zu beeinflussen und Allergien auszulösen.
  • Die Einsatzmenge und Anwendung ist je nach Produktkategorie (leave-on, rinse-off) limitiert.
  • Im April 2015 wurde der Einsatz von Propyl- und Butlyparaben in Babykosmetik generell verboten, da diese bei bestehenden Hautreizungen oder wundem Baby-Popo stärker in die Haut eindringen und eventuell den Körper in der Entwicklung beeinflussen können.

Mineralöle und Silikone

Mineralöle sind Abfall- oder Nebenprodukte der Erdölgewinnung. Die Kosmetikindustrie nützt sie, weil sie kostengünstig, lange haltbar und einfach zu verarbeiten sind.
INCI-Bezeichnung: Cera Microcristallina, Mineral Oil, Paraffin, Paraffinum Liquidum, Petrolatum, Vaseline 

  • Mineralöle und Silikone bilden einen halbdurchlässigen Film auf der Haut, die sich dadurch weich und glatt anfühlt. Die Haut kann so jedoch schlechter „atmen” und sich weniger gut regenerieren. Allerdings können diese wasserabweisenden Eigenschaften für spezielle Produktgruppen auch wieder von Vorteil sein, z.B. wenn es um den Schutz der Haut vor Nässe geht.
  • Mineralöle und Silikone dringen im Gegensatz zu pflanzlichen Ölen nicht in tiefere Hautschichten ein und stärken die Hautbarriere nicht, ganz im Gegenteil: Sie können diese sogar stören. Außerdem verbleiben sie sehr lange auf der Haut, da sie nicht von den Hautenzymen gespalten werden.  

PEG und PPG

Polyethylenglykol und Polypropylenglykol sind Emulgatoren und werden rein synthetisch hergestellt. INCI-Bezeichnung: z.B. PEG-8, PEG-40: Substanzen mit der Silbe „eth“ z.B. Ceteareth-15, das bekannteste Sodium Laureth Sulfate 

  • Sie können Hautreizungen, Hautentzündungen und Ekzeme verursachen.
  • PEG und PPG stören die natürliche Barrierefunktion der Haut. Diese wird dadurch durchlässiger für Schadstoffe, Umweltgifte und Mikroorgansimen. Diesen Effekt nennt man Penetrationsverstärkung.
  • In Kombination mit UV-Licht und Metallen können sich hochreaktive Hydroperoxide bilden, die in weiterer Folge zur sogenannten Mallorca-Akne führen. 

Duftstoffe

Rund 15-20 % der Bevölkerung reagieren auf Duftstoffe allergisch.
INCI-Bezeichnung: Citral, Eugenol, Geraniol, Limonene 

  • Hinter den Angaben „Aroma, Duftstoff, Parfum oder Fragrance“ auf dem Etikett können sich bis zu 300 Einzelstoffe verstecken.
  • Auch natürliche ätherische Öle (u.a. alle Zitrusöle) enthalten allergene Duftstoffe. 

Farbstoffe

Farbstoffe können allergische Reaktionen, Hautreizungen und Entzündungen verursachen.
INCI-Bezeichnung: CI (Colour Index) und eine fünfstellige Zahl 

  • Besonders häufig werden Azofarbstoffe verwendet, von denen einige in Verdacht stehen, krebserregende Stoffe freizusetzen.
  • Besonders problematisch sind Farbstoffe in Lippenstiften, da diese immer auch über den Mund in den Körper gelangen und nicht nur äußerlich auf der Haut/den Lippen verbleiben. 

Natriumlaurylsulfat

Natriumlaurylsulfat ist ein stark öl- und fettlösendes Tensid, das auf PEG (Polyethylenglykol) basiert.
INCI-Bezeichnung: Sodium Laureth Sulfate, Sodium Lauryl Sulfate 

  • Es schäumt sehr stark und wird daher häufig in Shampoos, Schaumbädern, Duschgels, Flüssigseifen oder Zahncremen eingesetzt.
  • Natriumlaurylsulfat wirkt sehr hautirritierend, kann Allergien auslösen und dazu führen, dass die Haut austrocknet. 

Aluminium

Aluminium wird in erster Linie in Form von Aluminiumsalzen in Deos (schweißhemmend), in Sonnenschutzmitteln mit mineralischen Pigmenten oder als Farbstoff in der dekorativen Kosmetik verwendet. Aluminium ist aber auch ein natürlicher Bestandteil von Mineralerden und Silikaten. Aluminiumsalzhaltige Deos können die Poren so stark verschließen, dass sich der Schweiß in den Drüsen staut, es kann zu Juckreiz und Entzündungen kommen.
INCI-Bezeichnungen: Aluminum Chlorohydrate, Aluminum Chloride, Aluminium Stearate, Aluminium Hydroxide, CI 77000, Mica, Kaolin, Ammonium Alum, Bentonit 

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