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Duftkerzen, Punsch und Stress!

Die Adventzeit wird zwar gerne als die ruhige und besinnliche Zeit im Jahr angepriesen, aber genau im Dezember verfallen viele Menschen dem Dauerstress. Einerseits muss man sich Gedanken über die zu kaufenden Geschenke machen, das Haus muss festlich geschmückt werden und andererseits herrscht zu Jahresende in fast allen Firmen Hochbetrieb. Für viele Menschen mit sehr empfindlicher und allergischer Haut (zB Neurodermitis) ist diese Zeit verbunden mit verstärkten Symptomen.

In den kalten Wintermonaten und besonders in der Weihnachtszeit kommen mehrere Faktoren zusammen, die besonders Neurodermitis Symptome verstärken können. Einerseits reizt die trockene Heizungsluft drinnen die Haut und trocknet diese meist noch stärker aus.  Andererseits werden Duftkerzen, Glühwein am Christkindlmarkt, Kekse in rauen Mengen und die vielen sonstigen ungewohnten Speisen, die wir uns in der Vorweihnachtszeit gerne gönnen, meist mit einer Verschlechterung des Hautbildes quittiert. Negativ hinzu kommt der Stress der Einkäufe und Familienzusammenkünfte mit möglichen Streitereien, welche sich wiederum negativ auf Juckreiz und Co. auswirken können. Du merkst plötzlich, die längst verschwundenen roten Flecken im Halsbereich tauchen wieder auf, in der Nacht hast du dir eine altbekannte Stelle an der Hand wieder aufgekratzt, du wirst zunehmend nervöser, was passiert da gerade?... 

Was braucht deine Haut jetzt am meisten? 

Ein wenig Ruhe, und sind es nur die paar Minuten am Tag wo du bewusst dich zurückziehst und gut durchatmest. Gönne dir ein entspannendes Bad oder packe dich gut ein und mache einen Spaziergang ganz alleine, du wirst sehen es wird dir guttun. Dazu empfehlen wir dir, im Winter besonders viel Wert auf eine gute Hautpflege zu legen.  

Hier findest du die Tipps zur Hautpflege im Winter

Aromakerzen und Duftkerzen

Mit den kalten und kurzen Tagen kommt auch wieder die Zeit der Aromakerzen, Duftlampen und gut riechenden Räucherstäbchen. Diese verbreiten eine wohlige angenehme Stimmung und erhellen die Gemüter. Es ist wissenschaftlich bewiesen, Düfte können die Psyche positiv beeinflussen, dennoch raten viele Gesundheitsexperten davon ab. Besondere Vorsicht ist geboten wenn du Allergiker oder Asthmatiker bist. Es ist egal, ob du hauptsächlich gegen Hausstaub, Tierhaare oder Pollen allergisch reagierst, deine von Haus aus überempfindlichen Schleimhäute der Atemwege und Augen werden durch Duftstoffe zusätzlich gereizt. Es kommt häufig vor, dass ein Mensch mit sehr empfindlicher Haut in einem mit Aromakerzen oder Duftlampen bedufteten und geschlossenen Raum rote Flecken und Juckreiz bekommt. Besondere Vorsicht gilt bei den parfumierten Duftkerzen, denn diese bilden durch die beigemischten Aromen bei der Verbrennung Chemikalien, die die Raumluft belasten und die Schleimhäute reizen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um synthetisch hergestellte oder um natürliche Duftstoffe handelt. Etwa 2.500 Chemikalien werden verwendet, um Kerzen zu parfümieren. 26 davon gelten als besonders allergieauslösend, vor allem Zimt- und Zitrusdüfte. Anders als bei Kosmetika müssen Duftstoffe bei Kerzen nicht deklariert werden. Dabei gelten Duftstoffe nach Nickel mittlerweile die zweithäufigste Ursache für Kontaktallergien.

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hautinfo.at Tipps

  • Verzichte generell auf parfumierte Duftkerzen!
  • Wenn es Kerzen sein sollen, dann verwende Bienenwachskerzen - Achte auf eine guten Qualität! Kaufe eine Billigprodukte aus dem Diskonter, da sind meist wieder mehr schlechte Inhaltsstoffe drinnen als das gute Bienenwachs.
  • Du kannst für einen guten vorweihnachtlichen Duft Tannenzweige und Orangenscheiben auf die Heizung legen.
  • Verwende Aromaöle nur sparsam, achte auch hier auf ausschließlich gute Qualität!
  • Lüfte auch im Winter den Wohnbereich jeden Tag.
  • Übrigens bringt es nichts, einen üblen Geruch (zB nach dem Kochen oder dauerhafte Schimmelbildung) mit Duftkerzen und Co. überdecken zu wollen.


Achtung bei fertigem Punsch und Glühwein

Sei vorsichtig bei fertigen Punsch- und Glühweingetränken auf dem Weihnachtsmarkt. Diese Getränke sind zwar meist sehr lecker, könnten aber für die empfindliche Haut problematisch werden. Sehr viel weißer Zucker, Gewürze, Sulfite und Histamine können zu Juckreiz und Hautausschlag führen. Tue dir etwas Gutes und gönne dir regelmäßig  Auszeiten  vom ganzen Stress. Zum Beispiel könntest du dir anstelle des hektischen Betriebes auf dem Christkindlmarkt einmal zuhause einen selbstgemachten Punsch in Ruhe gönnen und dich einen Moment wieder auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren. Es wird dir guttun.  Es muss nicht immer Alkohol sein, auch ein alkoholfreier Punsch kann ein wunderbarer und wärmender Genuss sein. Mit einem  Kinderpunsch kannst du Kalorien sparen und auch deine Haut wird es dir danken.

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Ein himmlisches Rezept für selbstgemachten Punsch

¼ Liter Schwarztee oder Früchtetee, ½ Liter Orangensaft, ½ Liter Apfelsaft, 2 große Orangen, 1 Zimtstange, 3 Nelken, 2 bis 5 EL Honig


Zubereitung:

  • Tee kochen und Orangen auspressen, zusammen mit Apfelsaft, Orangensaft, Zimtstange, Nelken und Honig in einen Topf geben und aufkochen lassen
  • ca. 10 Minuten köcheln lassen
  • Zimtstange und Nelken rausgeben
  • Fertig - heiß geniessen
  • Mit einem Schuss Rum wird der Kinderpunsch zu einem „Erwachsenen-Punsch“

Wir wünschen dir eine stressfreie Vorweihnachtszeit.

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