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Wirksam ohne Kortison gegen Neurodermitis

Kortison ist immer noch das Standardmittel in der Akutbehandlung von Neurodermitis. Für viele ist Kortison aber Segen und Fluch zugleich. Denn neben den unbestrittenen Behandlungserfolgen stehen auch einige Nebenwirkungen zur Diskussion. Mittlerweile gibt es aber durchaus Alternativen zu Kortison.

Bereits jedes fünfte Kind in Österreich leidet unter Neurodermitis, unter den Erwachsenen ist jeder zehnte betroffen. Damit ist Neurodermitis die häufigste chronisch-entzündliche Hauterkrankung; Tendenz steigend. Zu 50% wird die Veranlagung zu Neurodermitis vererbt, die andere Hälfte ist auf Umwelteinflüsse wie Schadstoffe, Allergene, Stress, Klima oder Tabakrauch zurückzuführen. Eine Heilung ist (noch) nicht möglich, aber mit der richtigen Behandlung können die Symptome gelindert werden.

Gestörte Hautbarriere

Bei Neurodermitis ist die Hautbarriere gestört, so dass Fett und Feuchtigkeit nicht gespeichert werden, sondern entweichen können. Neurodermitiker produzieren weniger Talg und schwitzen auch weniger als Menschen mit gesunder Haut. Dadurch kann das wenige Fett schlecht über die Körperoberfläche verteilt werden. Keime und chemische Reizstoffe können schneller in die Haut eindringen. In der Folge leiden sie besonders unter extrem trockener und empfindlicher Haut, die schnell rissig und schuppig wird und sich leicht entzündet.

Juckreiz ist „zum aus der Haut fahren“

Menschen, die an Neurodermitis leiden, sind in ihrer Lebensqualität durch quälenden Juckreiz meist stark beeinträchtigt. Der automatische Reflex des Kratzens bringt jedoch nur kurzfristig Erleichterung und schädigt die Haut sogar noch weiter. Wenn die Haut permanent juckt und sich rötet, kommt es immer wieder zu dem gefürchteten Juck-Kratz-Kreislauf. Wichtig ist es also, diesen Kreislauf zu durchbrechen und die Haut zu beruhigen. Dafür muss die Hautbarriere so schnell wie möglich wieder geschlossen und ihr Feuchtigkeit zugeführt werden.

Juckreiz Neurodermitis
quälender Juckreiz

Brauchst du wirklich Kortison?

Kortison macht vielen Patienten erstmal Angst. Der Entzündungshemmer wird aus den Abkömmlingen des körpereigenen Hormons Kortisols hergestellt und hilft gegen eine Vielzahl von Beschwerden.

Und doch fürchten viele Betroffenen die Nebenwirkungen, wie sie in den Siebzigerjahren durchaus üblich waren: Diabetes, Osteoporose, Bluthochdruck und eine erhöhte Infektionsgefahr. Mittlerweile ist die Forschung aber deutlich weiter vorangekommen und bei sachgemäßer Anwendung ist Kortison ein wertvolles Medikament.

Je nach Entzündungsgrad der Haut kommen bei Neurodermitis unterschiedliche Arten und Konzentrationen eines Kortisons zum Einsatz, wobei Kortison in Form von verschiedenen Cremen, Tabletten oder intravenös verabreicht wird. Oftmals reicht es bei einem akuten Schub schon aus, die betroffene Hautfläche mit einer kortisonhaltigen Salbe zu behandeln und so die Entzündungsherde rasch zu bekämpfen. Es gibt ca. 30 Kortisonpräparate; welche Form letztendlich verwendet wird, entscheidet der Facharzt im Bedarfsfall.

Als mögliche Nebenwirkungen können trotz sorgfältige Behandlung leichte Pigmentstörungen auftreten und sich eventuell Pickelchen bilden. Es können auch sogenannte Teleangiektasien entstehen, das sind kleine erweiterte Äderchen, die auf der Haut spinnennetzartig sichtbar werden. Eine Kortisonbehandlung kann auch Hautinfektionen begünstigen, da durch das Präparat die Abwehrfunktion der Haut gehemmt wird. Wichtig ist dabei, die Behandlungsdauer mit Kortison so kurz wie möglich zu halten und nur kleine Menge aufzutragen.

Tipp: Bepanthen® Sensiderm Creme

Bepanthen Sensiderm Hautpflege Neurodermitis ohne Cortison

Unterbrich jetzt den Teufelskreis: Mit der Bepanthen® Sensiderm Anti-Juckreiz Creme gibt es eine kortisonfreie Behandlungsalternative rezeptfrei in der Apotheke. Durch die Zufuhr von Lipiden, physiologischen Feuchthaltefaktoren sowie natürlichen Pflegelipiden wird die beschädigte Hautschutzbarriere wiederhergestellt. So wird:

  • der Wasserverlust der Haut vermindert
  • die Haut widerstandsfähiger gegen das Eindringen von Reizstoffen
  • und der Juckreiz gelindert

Weitere Infos auf sensiderm.bepanthen.at

Medizinprodukt: Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker. L.AT.MKT.05.2019.9467

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Medizinische Alternativen zu Kortison

Bei längerfristigen Behandlung von Neurodermitis an empfindlichen Stellen wie z.B. Gesicht, Hals, Achselhöhlen, Genitalien oder Leistenregion, werden bevorzugt kortisonfreie Cremes eingesetzt. Sie verursachen im Gegensatz zu Kortison keine Verdünnung der Haut oder Akne als Nebenerscheinung.

Calcineurin-Inhibitoren (Wirkstoffe Tacrolimus und Pimecrolimus) können äußerst wirksam und ohne ernsthafte Nebenwirkungen die Produktion und Freisetzung von sogenannten Zytokinen, die für Entzündung, Rötung und Juckreiz bei Neurodermitis verantwortlich sind, hemmen. Allerdings können sie in Kombination mit UV-Licht das Immunsystem der Haut zusätzlich beeinträchtigen. Bitte daher eher abends auftragen oder in Kombination mit einem guten Sonnenschutzmittel.

Auch virale Hautinfektionen können durch diese Mittel verstärkt auftreten. Eine schwächere Wirkung haben verschreibungspflichtige Präparate, die z.B. Bufexamac enthalten. Es ist ein typisches Kortison-Ersatzpräparat, das nach wie vor für lokale Anwendungen eingesetzt wird.

ABC-Plan bei Neurodermitis

Besonders bei Neurodermitis hat sich der sogenannte ABC-Plan für die Linderung der Beschwerden bewährt. In der ersten Phase (A), bei starken Beschwerden wie Brennen (Entzündung), starken Rötungen sowie intensivem Juckreiz inkl. Kratzspuren braucht deine Haut eine Akut-Therapie: Dafür wird dir dein Arzt ein verschreibungspflichtiges Mittel wie zum Beispiel ein Kortisonpräparat verordnen. Wichtig ist hier, unbedingt die Behandlungsempfehlungen einzuhalten. Vermeide parfümierte Pflegeprodukte und sonstige Reize. Keinesfalls solltest du dich kratzen, da dadurch die Entzündung noch verschlimmert wird. Juckreizstillende Medikamente helfen dabei. Desweiteren kann Kühlen oder Beklopfen der betroffenen Stellen Linderung bringen.

Wenn die Beschwerden eher leicht bis mittel sind und es zu kleinen Rötungen und Juckreiz kommt, ist es Zeit für die Barriere-Therapie (B). In dieser Phase sollte mit geeigneten Mitteln die Hautbarriere besonders gut gepflegt und geschützt werden. Die Behandlung erfolgt ohne medizinische Präparate wie zum Beispiel Kortison, dafür mit anderen hilfreichen Wirkstoffen gegen den leichten Beschwerden. Dafür kannst du mehrmals täglich Lipide zur Pflege auf die Haut auftragen.

Und dann gibt es die Zeit, in der du kaum oder gar keine Beschwerden hast (C). Lediglich eine leichte Trockenheit zeigt dir, dass deine Haut auch in dieser Phase Zuwendung durch Cremen braucht. Denn da die Haut bei Atopischer Dermatitis eine gestörte Struktur und eine höhere Empfindlichkeit besitzt, stellt tägliches Eincremen die Basisversorgung des ganzen Körpers dar. Es ist daher besonders wichtig, dass du deine Haut auch dann eincremst, wenn sie völlig gesund erscheint.

Alternativen zu Kortison aus der Natur-Apotheke

Es gibt neben den Präparaten aus der Schulmedizin auch eine Fülle an Stoffen aus der Natur, die bei Juckreiz helfen können. Sie werden zum Teil seit vielen Jahrhunderten erfolgreich bei Hauterkrankungen eingesetzt.

Hausmittel Tipps Neurodermitis Schuppenflechte Akne Ballonrebe
Ballonrebe gilt als pflanzliches Kortison

Ballonrebe gilt als pflanziches Kortison

Die Ballonrebe stammt ursprünglich aus den Tropen und Subtropen und wird bei allergischen, entzündlichen oder juckenden Hauterkrankungen eingesetzt. Die Ballonrebe hat den Ruf, ein pflanzliches Kortison zu sein. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Kortison-Präparaten gibt es bei der Ballonrebe keine Nebenwirkungen. Sie ist besonders hilfreich bei Neurodermitis. Die Ballonrebe wird äußerlich anhand von Salben, Cremes oder Ölmischungen angewandt. Dafür werden die blühenden Teile der Kletterpflanze verwendet, aus denen eine sogenannte Urtinktur gewonnen wird. Diese Urtinktur kann verschiedenen Salbengrundlagen beigemischt werden. Die Salbe erhält man in jeder Apotheke, die Fertigpräparate haben oder die Salbe selber mischen.
Unser Tipp: Besonders wirkungsvoll wird eine Ballonrebensalbe, wenn man weitere homöopathische Mittel (Sulfur, Graphites, Kalium carbonicum) beimischt und als Salbengrundlage Sonnenblumenöl verwendet. In akuten Schubphasen kann man mit Salbenkompressen, die mehrmals täglich verwendet werden, Linderung schaffen.

Tipp: Bepanthen® Sensiderm Creme

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Zur Linderung von juckenden geröteten Hautstellen wie z.B. bei Neurodermitis, Ekzemen oder allergischen Reaktionen.

  • Kortisonfrei wirksam in 30 Minuten
  • für Erwachsene, Kinder & Säuglinge
  • frei von Duft- und Konservierungsstoffen

Bepanthen Sensiderm repariert durch ihre spezielle Zusammensetzung die geschädigte Hautschutzbarriere. Dank der Lipid-Lamellen- Technologie werden Lipide in hautähnlicher, lamellenartiger Struktur zugeführt. Diese Lipide können sich passgenau in die geschädigte Hautschutzbarriere einfügen und sie wieder aufbauen.
Rezeptfrei erhältlich in deiner Apotheke.

Weitere Infos auf sensiderm.bepanthen.at

Medizinprodukt: Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker. L.AT.MKT.05.2019.9467

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Weihrauch wirkt nachweislich antibakteriell

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Weihrauch wirkt nachweislich antibakteriell

Weihrauch wirkt nachweislich antibakteriell, ist also in der Lage, Bakterien abzutöten. Das Weihrauchextrakt enthält Boswellisäuren, die Entzündungen im und am Körper hemmen können. So kann irritierte Haut beruhigt und der Juckreiz gelindert werden. In Indien gilt Weihrauch als wertvoller Kortison-Ersatz. Bei Hauterkrankungen wird Weihrauch vor allem als Zusatzstoff in Salben, Cremen oder Ölen angewendet. Es kann helfen Narben, Furunkeln, Akne und Pusteln auf der Haut schneller abheilen zu lassen und die Regeneration der Hautzellen anzukurbeln.
Unser Tipp: Eine Weihrauchsalbe kann aus Olivenöl hergestellt werden, das mit Lanolin (oder Bienenwachs) vermischt wird und dann Weihrauchstückchen (nur qualitatives Harz) untergemengt bekommt. Oft wird Weihrauch auch als Tinktur zur Desinfizierung von Wunden verwendet, z.B. wenn die Haut aufgekratzt wird.

Zistrose lindert Juckreiz durch Gerbstoffe

Zistrose, Cistus incana, Hauterkrankung, Hautentzündung
Zistrose lindert Juckreiz

Die Pflanze besitzt eine keimtötende und antivirale Wirkung. Dazu werden ihr auch pilzhemmende, entgiftende, antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben. Bei Neurodermitis lindert sie besonders gut den Juckreiz und hilft der Haut abzuheilen. Die Zistrose sollte in Form von Tee innerlich und äußerlich regelmäßig angewendet werden. Der Tee stärkt das Immunsystem und bringt die Darmflora in ein Gleichgewicht, ein wichtiger Faktor in der ganzheitlichen Therapie von Neurodermitis.

Unser Tipp: Für einen Zistrosentee benötigt man 2-3 TL getrocknete Zistrosenblüten, die mit heißem Wasser (1/4 Liter) aufgegossen werden. Dann 10 Minuten ziehen lassen (nicht zu lange, sonst wird er bitter), abfiltern und trinken. Will man die Beschwerden lindern, so kann man bei akuten nässenden Ekzemen auch Umschläge oder Bäder mit Zistrosentee verwenden. Auf Grund der Gerbstoffe lindert der Tee den Juckreiz und hemmt Entzündungen.

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