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Was in einem akuten Neurodermitis-Schub zu tun ist

Du leidest an Neurodermitis? Dann kennst du höchstwahrscheinlich schon ihren schubweisen Verlauf. Erlebst du gerade einen akuten Neurodermitis-Schub, hast du meist stark juckende, rötliche, schuppende Ausschläge, die schlimmstenfalls sogar nässen. Es ist zum Aus-der-Haut-Fahren! Wir zeigen dir hier auf, was du bei einem akuten Neurodermitis-Schub tun kannst, um dein Leid wirksam zu lindern.

Ein Leben mit Neurodermitis, auch atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem genannt, bedeutet für einen Betroffenen in kranker Haut zu leben. Und zwar über lange Zeiträume hinweg, denn diese Hauterkrankung ist chronisch. Schlimmstenfalls begleitet deine Neurodermitis dich dein Leben lang. Als Auslöser hat man bislang genetische Ursachen sowie Hautirritationen, Allergene, mikrobielle Erreger sowie psychologische Faktoren erkannt.

Damit die Hautprobleme, die die Neurodermitis dir bereitet, einigermaßen erträglich sind, solltest du dich mit deiner Hauterkrankung und ihrem typischen Verlauf vertraut machen.

Was ist Neurodermitis?

Wissen solltest du, dass die Neurodermitis schubweise auftritt. Sie wird dich also mal weniger und mal mehr beeinträchtigen. In Zeiten außerhalb eines akuten Schubs zeigt sich neurodermitische Haut typischerweise so: Die Haut enthält weniger Fett und kann auch nur weniger Wasser binden als gesunde Haut. Deshalb ist diese kranke Haut sehr trocken, fühlt sich rissig an und ist höchst empfindlich. Weniger Fett und Wasser beeinträchtigen auch die Funktionstüchtigkeit deiner Haut, ihr natürlicher Schutzmechanismus ist massiv gestört. Damit ist deine Haut durchlässiger für Schadstoffe und Krankheitserreger, sie reagiert eher auf Reize und sie infiziert sich eher mit Bakterien, Viren oder Pilzen. Selbst ohne einen Neurodermitis-Schub ist deine Haut auffälliger und anspruchsvoller als gesunde Haut: Sie braucht immer spezielle Pflege und Zuwendung.

Tipp: Mavena B12 Akut Gel

Mavena B12 Akutgel
Mavena B12 Akutgel

Das Mavena B12 Akut Gel wurde speziell zur äußerlichen Behandlung deiner akut nässenden, entzündeten, geröteten und juckenden Haut bei einem Neurodermitis-Schub entwickelt: Das Medizinprodukt enthält das essentielle Vitamin B12, das nachweislich Entzündungen hemmt und Juckreiz lindert. Dabei ist das B12-Gel frei von Duft- und Farbstoffen und somit selbst auf Babyhaut ab einem Lebensalter von vier Wochen anwendbar. Für eine optimale Wirkung trägst du das Gel auf deine erkrankten Hautareale und massierst es leicht ein. Das kannst du bei Bedarf auch mehrmals täglich tun. Sobald das Nässen abklingt, solltest du vom B12-Gel auf die B12-Creme umsteigen.

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Was ist ein Neurodermitis-Schub?

Von einem Schub spricht man bei chronisch verlaufenden Krankheiten dann, wenn sich ihre Symptome anfallartig (schubweise) verstärken. Ein Neurodermitis-Schub tritt häufig akut auf, die Hautprobleme spitzen sich also sehr schnell zu. Sie können dann aber Tage bis Monate andauern. Die Stärke akuter Neurodermitis-Schübe, ihre Ausprägung und der Abstand, in dem sie deine Haut befallen, variieren von Neurodermitis-Patient zu Neurodermitis-Patient.

Häufig zeigt sich ein akuter Neurodermitis-Schub mit Hautrötungen, Knötchen, Schwellungen und Bläschen, schuppenden und/oder nässenden Hautpartien. Er geht zudem einher mit einem besonders starken Juckreiz. Diese Symptome sind das Ergebnis von andauernden Entzündungsprozessen, mit denen dein Körper auf Hautreize reagiert. Auf den nervenden Juckreiz reagierst du natürlich mit Kratzen, wobei du deiner eh schon kranken Haut dabei häufig noch mehr schadest.

Was ist bei einem aktuen Neurodermitis Schub zu tun?

Sobald du Anzeichen eines akuten Neurodermitis-Schubs bemerkst, sich auf deiner Haut also Rötungen, Knötchen, Schwellungen, Bläschen, schuppende oder gar nässende Areale zeigen, solltest du einen Hautarzt aufsuchen. Es gilt: Je eher du dir bei einem Facharzt Hilfe holst, desto besser kann der den Ausbruch des Schubs eindämmen, seinen Verlauf verlangsamen oder beenden.

Rezeptpflichtige Arzneimittel bei akutem Neurodermitis-Schub

Der Arzt wird dir passende Medikamente verordnen. Bewährt haben sich unter anderem Wirkstoffe wie Kortison, Calcineurin-Inhibitoren sowie Antihistaminika.

Kortisonpräparate dämmen die Entzündungen deiner Haut schnell und wirksam ein. Meist wird der Wirkstoff als Creme oder Salbe verabreicht. Bei schweren Schüben kann er kurzfristig auch als Tablette verschrieben werden. Solange du dich bei der Anwendung oder Einnahme an die Empfehlungen deines Arztes hältst, ist Kortison in der Regel gut verträglich.

Calcineurin-Inhibitoren: Tacrolismus- und Pimecrolismuspräparate gelten als Alternative zum Wirkstoff Kortison. Eine rezeptpflichtige Salbe mit Tacrolismus oder Pimecrolimus hemmt die neurodermitische Entzündung auf Zellebene, so dass ihr Verlauf gebremst wird. Das Besondere am Wirkstoff Pimecrolismus ist zudem, dass er gezielt (selektiv) die für die Entzündungen verantwortlichen Zellen in ihrer Aktivität bremst. Mit beiden Wirkstoffen lässt sich nicht nur die Haut während eines akuten Schubs behandeln, sondern sie helfen auch, schubfreie und damit symptomärmere Zeiten zu verlängern.

Antihistaminika kommen im akuten Neurodermitis-Schub zum Einsatz, um den quälenden Juckreiz zu mildern. Denn dieser wird meist vom körpereigenen Botenstoff Histamin verursacht. In der Regel werden Antihistaminika dir als Tablette verschrieben.

Biologika bekämpfen die Ursache

Eine neue Wirkstoffgruppe, die sogenannten Biologika, ist in den letzten Jahren in den Fokus der Neurodermitis-Forschung gerückt. Biologika sind Medikamente, die mittels Gentechnik in lebenden Zellen hergestellt werden. Sie wirken mit Antikörpertherapien zielgerichtet. Das heißt, sie korrigieren gezielt die vorliegende Störung des körpereigenen Abwehrsystems – ohne, wie viele ihrer Vorgänger (sogenannte Immunsuppressiva), gleich das ganze Immunsystem zu schwächen. Mit ihrer Wirkungsweise machen die neuen Biologika-Medikamente besonders schweren Fällen von Neurodermitis Hoffnung: Sie wirken gezielt, was eine hohe Wirksamkeit und weniger Nebenwirkungen als andere systemische Therapien.  Dein Hautarzt wird dir ein Biologikum nur verschreiben, wenn bislang sonst nichts im Kampf gegen deine Neurodermitis geholfen hat. Wende dich an deinen Hautarzt, um zu erfahren, ob du für eine Behandlung mit einem Biologikum geeignet bist. 

Rezeptfreie Arzneimittel bei akutem Neurodermitis-Schub

Du kannst aber auch auf Wirkstoffe setzen, die du ohne Rezept bekommst: Dazu zählen unter anderem Harnstoff, Vitamin B12, Glycerin und Zinksalbe. Als Faustregeln zu ihrer Anwendung kannst du dir merken: feucht auf feuchte Haut und fett auf trockene Haut.

Harnstoff (Urea) ist ein wirksamer Feuchtigkeitsregulator. Er bindet Wasser in deiner trockenen Haut, so dass diese wieder geschmeidiger wird. Deshalb ist Harnstoff ein empfohlener Zusatz in der Neurodermitis-Basistherapie.

Vitamin B12 ist ein essentieller Stoff, der Stickoxide bindet, die eine maßgebliche Rolle in den entzündlichen Prozessen deiner kranken Haut spielen. Somit hemmt das Vitamin die Entzündungen wirksam und lässt Juckreiz und Hautprobleme schwinden. Präparate mit Vitamin B12 sind sowohl bei akuten Schüben mit nässenden Ekzemen als auch in der schubfreien, trockeneren Zeit anwendbar.

Glycerin wird als Alternative zur Behandlung mit Harnstoff bei Kindern unter 6 Jahren empfohlen, da es nicht wie dieser zu Brennen und Hautirritationen führt.

Pasta Zinci ist in der Variante mit 30 Prozent Zinkoxid wohl die bekannteste weiche Paste zur Behandlung der Neurodermitis außerhalb eines Schubs. Sie wirkt entzündungshemmend, leicht antibakteriell, antimykotisch und antiviral. Während eines Schubs kannst du auf die härtere Pasta Zinci mit 50 Prozent Zinkoxid setzen, die austrocknend, sekretbindend, wundheilungsfördernd sowie kühlend wirkt.

Tipp: Mavena B12 Creme

Mavena B12 Creme Neurodermitis
Mavena B12 Creme

Die Mavena B12 Creme wird bei einem akuten Neurodermitis-Schub auf die entzündete, gerötete und juckende Haut auftragen. Das Vitamin B12 in der Creme hemmt die Hautentzündung, lindert den Juckreiz und trägt zum Wiederaufbau deines natürlichen Hautschutzes bei. Die Creme ist frei von Duft- und Farbstoffen, so dass du sie nach Bedarf jederzeit und auch mehrere Male pro Tag anwenden kannst.  Die Mavena B12 Creme kann als Ergänzung zur medizinischen Therapie für die tägliche Hautpflege verwendet werden. Selbst Babys ab einem Alter von vier Wochen dürfen mit dem Medizinprodukt behandelt werden.

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Hausmittel bei akutem Neurodermitis-Schub

Neben rezeptpflichtigen und rezeptfreien Arzneimitteln kannst du bei einem akuten Schub deiner Neurodermitis auch bestimmte Hausmittel anwenden.

Gegen den unerträglichen Juckreiz hat sich Aloe Vera bestens bewährt. Ob pures Aloe Vera Gel aus der frischen Pflanze oder ein handelsübliches Aloe-Vera-Kosmetikum – die antibakteriellen Inhaltsstoffe mindern den Juckreiz, kühlen die gerötete Haut und fördern die Wundheilung. Während eines akuten Schubs kannst du Aloe-Vera-Präparate mehrmals täglich auftragen.

Gerbstoffe wirken entzündungshemmend und juckreizlindernd, sie eignen sich zur Anwendung auf juckenden, nässenden Hautpartien während eines akuten Neurodermitis-Schubs.

Auch Apfelessig ist ein altbekanntes Hausmittel gegen juckende Ekzeme. Du kannst ihn verdünnen (Apfelessig zu Wasser wie 1 zu 15) und damit die ekzembesetzte Haut abtupfen. Auf dem Kopf kannst du unverdünnten Apfelessig auch als Kur für etwa zehn Minuten einwirken lassen und dann gründlich ausspülen.

Oder du versuchst es mal mit einem Bockshornklee-Brei als Umschlag. Der wirkt entzündungshemmend und rückfettend. Bockshornklee-Samen bekommst du in der Apotheke, ein Rezept für den Brei haben wir hier für dich.

Auch in schubfreien Zeiten unabdingbar: die Neurodermitis-Basistherapie

Als Neurodermitis-Patient ist es für dich unabdingbar, dass du deine Haut stets intensiv pflegst – ganz gleich, ob du gerade in einem akuten Neurodermitis-Schub steckst oder nicht. Denn die regelmäßige Hautpflege gilt bei Neurodermitis als tägliches MUSS.

Zu dieser gehört einerseits die Hautreinigung und andererseits die Hautpflege. Beides trägt dazu bei, die krankheitsbedingt gestörte natürliche Hautschutzfunktion (auch Hautbarriere genannt) wiederaufzubauen. In schubfreien Zeiten kann die tägliche Hautpflege den Ausbruch neuer Schübe hinauszögern.

Zum sanften Reinigen deiner neurodermitiskranken Haut solltest du milde, pH-neutrale Produkte verwenden. Denn diese greifen den Säureschutzmantel deiner Haut nicht an. Von besonderem Vorteil sind rückfettende Mittel, zum Beispiel ölhaltige Badezusätze oder Duschöle. Als intensive Pflege hat sich das Cremen der kranken Haut bewährt: zwei bis drei Mal am Tag solltest du deine Haut sanft kreisend eincremen. Am besten mit Feuchtigkeit spendenden speziellen Neurodermiker-Pflegeprodukten direkt nach dem Baden oder Duschen.

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