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Was in einem akuten Neurodermitis-Schub zu tun ist

Du leidest an Neurodermitis? Dann kennst du höchstwahrscheinlich schon ihren schubweisen Verlauf. Erlebst du gerade einen akuten Neurodermitis-Schub, hast du meist stark juckende, rötliche, schuppende Ausschläge, die schlimmstenfalls sogar nässen. Es ist zum Aus-der-Haut-Fahren! Wir zeigen dir hier auf, was du bei einem akuten Neurodermitis-Schub tun kannst, um dein Leid wirksam zu lindern.

Ein Leben mit Neurodermitis, auch atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem genannt, bedeutet für einen Betroffenen in kranker Haut zu leben. Und zwar über lange Zeiträume hinweg, denn diese Hauterkrankung ist chronisch.

Damit die Hautprobleme, die die Neurodermitis dir bereitet, einigermaßen erträglich sind, solltest du dich mit deiner Hauterkrankung und ihrem typischen Verlauf vertraut machen.

Was ist Neurodermitis?

  • Neurodermitis Haut enthält weniger Fett und kann weniger Wasser binden als gesunde Haut. Deshalb ist diese kranke Haut sehr trocken, fühlt sich rissig an und ist höchst empfindlich.
  • Weniger Fett und Wasser beeinträchtigen auch die Funktionstüchtigkeit deiner Haut, ihr natürlicher Schutzmechanismus ist meist massiv gestört. Damit ist die Haut durchlässiger für Schadstoffe und Krankheitserreger, sie reagiert eher auf Reize und sie infiziert sich eher mit Bakterien, Viren oder Pilzen.

Selbst ohne einen akuten Neurodermitis-Schub ist damit deine Haut auffälliger und anspruchsvoller als gesunde Haut: Sie braucht immer spezielle Pflege und Zuwendung.

Was ist ein Neurodermitis-Schub?

Von einem Schub spricht man bei chronisch verlaufenden Krankheiten dann, wenn sich ihre Symptome schubweise verstärken. Ein Neurodermitis-Schub tritt häufig akut auf, die Hautprobleme spitzen sich also sehr schnell zu. Sie können dann aber Tage bis Monate andauern. Die Stärke akuter Neurodermitis-Schübe, ihre Ausprägung und der Abstand, in dem sie deine Haut befallen, variieren von Neurodermitis-Patient zu Neurodermitis-Patient.

Häufig zeigt sich ein akuter Neurodermitis-Schub mit Hautrötungen, Knötchen, Schwellungen und Bläschen, schuppenden und/oder nässenden Hautpartien. Er geht zudem einher mit einem besonders starken Juckreiz. Diese Symptome sind das Ergebnis von andauernden Entzündungsprozessen, mit denen dein Körper auf Hautreize reagiert. Auf den nervenden Juckreiz reagierst du natürlich mit Kratzen, wobei du deiner eh schon kranken Haut dabei häufig noch mehr schadest.

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Neurodermitis: Starker Juckreiz ist ein typisches Symptom

Was ist bei einem akuten Neurodermitis Schub zu tun?

Sobald du Anzeichen eines akuten Neurodermitis-Schubs bemerkst, sich auf deiner Haut also Rötungen, Knötchen, Schwellungen, Bläschen, schuppende oder gar nässende Areale zeigen, solltest du einen Hautarzt aufsuchen. Es gilt: Je eher du dir bei einem Facharzt Hilfe holst, desto besser kann der den Ausbruch des Schubs eindämmen, seinen Verlauf verlangsamen oder beenden.

Tipp: Mavena B12 Akut Gel – speziell für nässende Haut

Mavena B12 Akutgel
Mavena B12 Akutgel

Das Mavena B12 Akut Gel bring neben einer angenehmen Kühlung eine dermatologische Dreifachwirkung für deine wegen der Neurodermitis akut nässenden Hautpartien: Es wirkt dank des Vitamins B12 entzündungshemmend, juckreizlindernd und die natürliche Hautbarriere aufbauend. Das Gel ist frei von Farb- und Duftstoffen. Es eignet sich auch schon zur Behandlung von Säuglingen ab einem Lebensalter von vier Wochen. Mit dem Gel lassen sich die betroffenen Hautpartien, insbesondere bei einem Neurodermitis-Schub, mehrmals täglich behandeln. Wichtig: Sobald das Nässen deiner Haut abgeklungen ist, solltest du auf die Mavena B12 Creme wechseln.

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Rezeptpflichtige Arzneimittel bei akutem Neurodermitis-Schub

Der Arzt wird dir passende Medikamente verordnen. Bewährt haben sich unter anderem Wirkstoffe wie Kortison, Calcineurin-Inhibitoren sowie Antihistaminika.

Kortisonpräparate dämmen die Entzündungen deiner Haut schnell und wirksam ein. Meist wird der Wirkstoff als Creme oder Salbe verabreicht. Bei schweren Schüben kann Kortison kurzfristig auch als Tablette verschrieben werden. Solange du dich bei der Anwendung oder Einnahme an die exakten Anweisungen deines Arztes hältst, ist Kortison in der Regel gut verträglich.

Calcineurin-Inhibitoren: Tacrolimus- und Pimecrolimuspräparate gelten als Alternative zum Wirkstoff Kortison. Diese rezeptpflichtigen Präparate hemmen die neurodermitische Entzündung auf Zellebene, so dass ihr Verlauf gebremst wird. Das Besondere am Wirkstoff Pimecrolismus ist zudem, dass dieser gezielt (selektiv) die für die Entzündungen verantwortlichen Zellen in ihrer Aktivität bremst. Mit Calcineurin-Inhibitoren lässt sich nicht nur die Haut während eines akuten Schubs behandeln, sondern sie helfen auch, schubfreie Zeiten zu verlängern.

Antihistaminika kommen im akuten Neurodermitis-Schub zum Einsatz, um den quälenden Juckreiz zu mildern. Denn dieser wird meist vom körpereigenen Botenstoff Histamin verursacht. In der Regel werden Antihistaminika dir als Tablette verschrieben.

Biologika bekämpfen die Ursache

Eine neue Wirkstoffgruppe, die sogenannten Biologika, ist in den letzten Jahren in den Fokus der Neurodermitis-Forschung gerückt. Biologika sind Medikamente, die mittels Gentechnik in lebenden Zellen hergestellt werden. Sie wirken mit Antikörpertherapien zielgerichtet. Das heißt, sie korrigieren gezielt die vorliegende Störung des körpereigenen Abwehrsystems – ohne, wie viele ihrer Vorgänger (sogenannte Immunsuppressiva), gleich das ganze Immunsystem zu schwächen. Mit ihrer Wirkungsweise machen die neuen Biologika-Medikamente besonders schweren Fällen von Neurodermitis Hoffnung: Sie wirken gezielt, was eine hohe Wirksamkeit und weniger Nebenwirkungen als andere systemische Therapien.  Dein Hautarzt wird dir ein Biologikum nur verschreiben, wenn bislang sonst nichts im Kampf gegen deine Neurodermitis geholfen hat. Wende dich an deinen Hautarzt, um zu erfahren, ob du für eine Behandlung mit einem Biologikum geeignet bist. 

Rezeptfreie Arzneimittel bei akutem Neurodermitis-Schub

  Du kannst aber auch auf Wirkstoffe setzen, die du ohne Rezept bekommst: Dazu zählen unter anderem Harnstoff, Vitamin B12, Glycerin und Zinksalbe.

Harnstoff (Urea) ist ein wirksamer Feuchtigkeitsregulator. Urea bindet Wasser in deiner trockenen Haut und macht diese wieder geschmeidiger. Deshalb ist Harnstoff ein empfohlener Zusatz in der Neurodermitis-Basistherapie.

Vitamin B12 ist ein essentieller Stoff, der Stickoxide bindet, die eine maßgebliche Rolle in den entzündlichen Prozessen deiner kranken Haut spielen. Somit hemmt dieses Vitamin die Entzündungen wirksam und lässt Juckreiz und Hautprobleme schwinden. Präparate mit Vitamin B12 sind sowohl bei akuten Schüben mit nässenden Ekzemen als auch in der schubfreien, trockeneren Zeit anwendbar.

Glycerin wird als Alternative zur Behandlung mit Harnstoff bei Kindern unter 6 Jahren empfohlen, da Glycerin im Vergleich zu Urea nicht zu Hautbrennen und Hautirritationen führt.

Pasta Zinci ist in der Variante mit 30 Prozent Zinkoxid wohl eine der bekanntesten Pasten zur Hautbehandlung undwirkt entzündungshemmend, leicht antibakteriell, antimykotisch sowie antiviral.

Auch in schubfreien Zeiten unabdingbar: die Neurodermitis-Basistherapie

Als Neurodermitis-Patient ist es für dich unabdingbar, dass du deine Haut stets intensiv pflegst – ganz gleich, ob du gerade in einem akuten Neurodermitis-Schub steckst oder nicht. Denn die regelmäßige Hautpflege gilt bei Neurodermitis als tägliches MUSS.

Zu dieser gehört einerseits die Hautreinigung und andererseits die Hautpflege. Beides trägt dazu bei, die krankheitsbedingt gestörte natürliche Hautschutzfunktion wieder aufzubauen. In schubfreien Zeiten kann die tägliche Hautpflege den Ausbruch neuer Schübe hinauszögern.

Zum sanften Reinigen solltest du milde, pH-neutrale Produkte verwenden, diese greifen den Säureschutzmantel deiner Haut nicht an. Besonders gut erwiesen haben sich rückfettende Präparate, zum Beispiel ölhaltige Badezusätze oder Duschöle. Nach der Reinigung muss die Haut eingecremt werden, am Besten mit sanft kreisenden Bewegungen.

Tipp: Mavena B12 Creme

Mavena B12 Creme Neurodermitis
Mavena B12 Creme

Das Vitamin B12 in der Mavena B12 Creme gelangt dank patentierter Transporttechnologie in deine Haut und hemmt dort einerseits die Entzündung in deiner Haut und lindert zugleich den von der Entzündung verursachten Juckreiz. Andererseits helfen Feuchtigkeitsspender deiner kranken Haut, sich gesund zu erneuern. Die Mavena B12 Creme enthält keine Farb- und Duftstoffe und stresst dadurch deine Haut nicht unnötig. Dieses Medizinprodukt kann als Ergänzung zur medizinischen Therapie für die tägliche Hautpflege verwendet werden und eignet sich für Säuglinge ab einem Alter von vier Wochen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie kann auch bei Windeldermatitis und Milchschorf zum Einsatz kommen.

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Welche Hausmittel helfen bei Neurodermitis

Gegen den unerträglichen Juckreiz hat sich Aloe Vera bestens bewährt. Ob pures Aloe Vera Gel aus der frischen Pflanze oder ein handelsübliches Aloe-Vera-Kosmetikum – die antibakteriellen Inhaltsstoffe mindern den Juckreiz, kühlen die gerötete Haut und fördern die Wundheilung. Während eines akuten Schubs kannst du Aloe-Vera-Präparate mehrmals täglich auftragen.

Gerbstoffe wirken entzündungshemmend und juckreizlindernd, sie eignen sich zur Anwendung auf juckenden, nässenden Hautpartien während eines (leichten) akuten Neurodermitis-Schubs.

Auch Apfelessig ist ein altbekanntes Hausmittel gegen juckende Ekzeme: Dazu wird Apfelessig verdünnt (Apfelessig zu Wasser 1 zu 15) und die betroffenen Hautstellen werden damit abgetupft.

Oder du versuchst es mal mit einem Bockshornklee-Brei als Umschlag. Bockshornklee wirkt entzündungshemmend und rückfettend. Bockshornklee-Samen bekommst du in der Apotheke.

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