Soziale Netzwerke
FacebookGoogle+YouTube
Suche Hautlexikon Newsletter

Nichts mehr verpassen!
Der hautinfo.at-Newsletter

* Pflichtfelder

Forum

Alternative zu Antibiotika bei entzündlichen Hauterkrankungen

Viele Menschen, die unter chronischen Hauterkrankungen mit einer entzündlichen Komponente (wie Neurodermitis) leiden, profitieren bereits von einem neuartigen Therapieansatz. Ein enzymatischer Wirkstoff – das Endolysin Staphefekt – beseitigt gezielt den häufigsten Entzündungserreger, das Bakterium Staphylococcus aureus.

Dieser auf Endolysintechnologie basierende Ansatz der Firma Micreos ermöglicht nicht nur eine innovative Behandlung entzündlicher Hautkrankheiten, sondern ist auch eine bahnbrechende Alternative zu Antibiotika. Das Endolysin Staphefekt, das ausschließlich Bakterien des Typs S. aureus erkennt und gezielt nur deren Zellhülle zerschneidet, ist eine neue und nachhaltige Alternative zu Antibiotika. Diese wertvollen Medikamente sind durch Resistenzen, die wegen massiven oder bedenkenlosen Einsatzes vermehrt auftreten und sich ausbreiten, in ihrer Wirksamkeit bedroht. Davor warnt seit Jahren die WHO, da auch keine wirklich neuen Antibiotika in den nächsten Jahren auf den Markt kommen werden. Endolysine sind hier eine der Alternativen zu Antibiotika: sie töten auch antibiotikaresistente Bakterien ‚ihrer‘ Wirtsart ab, ohne selbst auf Seiten der Bakterien Resistenzen hervorzurufen.

Zusammenhang Staphefekt und Neurodermitis

Für Neurodermitiker ist Staphefekt bzw. Gladskin als Therapiemöglichkeit besonders interessant, denn 70 bis 90 Prozent der Betroffenen tragen das Bakterium S. aureus auf der Haut, wo es während der Schübe massenhaft in den Ekzemen vorkommt und die Entzündungen verstärkt oder verursacht.

Antibiotika sind hier nur selten das Mittel der Wahl, da die Erkrankungsdauer und die wiederholten Schübe gegen den Einsatz von Antibiotika zur Eindämmung von S. aureus sprechen. Weitere antibiotikaresistente Stämme könnten entstehen und vorhandene resistente Keime in ihrer Ausbreitung gefördert werden. Gegen Antibiotika spricht außerdem, dass das Mikrobiom der Haut - die ‚Hautflora‘ - bei Neurodermitis bereits viel weniger vielfältig als auf gesunder Haut ist. Die meisten Mikroorganismen auf unserer Haut sind jedoch für eine gesunde Haut wichtig. Doch Antibiotika unterscheiden nicht zwischen für uns schädlichen oder nützlichen Bakterien, sodass diese die schützende Hautflora weiter schädigen.

Staphefekt bietet damit einige Vorteile im Vergleich zu Antibiotika:

  1. Es wirkt gezielt auf die Bakterienart S. aureus, ohne Nebenwirkungen auf die Hautflora.
  2. Das Enzym fördert selbst keine Resistenzbildung, wirkt aber ebenso effektiv gegen antibiotikaresistente S. aureus-Varianten, z. B. gegen den ‚Krankenhauskeim‘ MRSA.
  3. Diese Eigenschaften ermöglichen sowohl eine langfristige Unterdrückungs- als auch eine Erhaltungstherapie bei S. aureus bedingten Entzündungen der Haut, die sich durch Symptome wie Juckreiz, Rötung, Schwellung, trockene Haut, etc. zeigen können. Sogar eine vorbeugende Behandlung bei gefährdeten Patienten ist möglich.

Eine Lösung ohne Antibiotika und frei von Cortison

Gladskin Neurodermitis

Gladskin ermöglicht nun einen gezielten Behandlungsansatz: das Enzym “Staphefekt” tötet ausschließlich die Bakterienart Staphylococcus aureus ab und verhindert gleichzeitig die Neubesiedlung. Dieses Enzym ist ein sogenanntes Endolysin, das lebenswichtige, charakteristische Verknüpfungen in der Bakterienhülle zerschneidet, die nur bei S. aureus vorkommen. Als Folge platzt das Bakterium.

Staphefekt lindert die spezifischen Entzündungssymptome wie Rötung, Schwellung, Juckreiz und schuppige Haut, indem es nur diese Staphylokokken gezielt beseitigt und die übrige Hautflora verschont. Es führt nicht zur Resistenzbildung. In Cremes und Gels der Marke Gladskin zur Anwendung auf der Haut hat Staphefekt in verschiedenen Fallstudien und Patientenumfragen der Erasmus Uniklinik Rotterdam gezeigt, dass es sich bei Neurodermitis auch zur langfristigen Erhaltungs- und Unterdrückungstherapie eignet. Neuen Schüben kann bei regelmäßiger Anwendung vorgebeugt werden.

Weitere Infos unter gladskin.com

ANZEIGE

Studien und Produkttests

In Einzelfallstudien und Produkttests mit verschiedenen Patientenorganisationen sowie Hautinfo.at hat Gladskin sehr gute Wirkung gezeigt. Weiterhin fiel auf, dass bei etwa der Hälfte der Tester der Kortisonbedarf zurückging. Diese Fragestellung ist eine von vielen, die z. Zt. in einer klinischen Doppelblind-Studie zu Gladskin mit 100 Neurodermitispatienten an der Erasmus Uniklinik in Rotterdam abgeschlossen wird. Die Veröffentlichung der Ergebnisse wird im ersten Halbjahr 2018 erwartet.

19 Bewertung

5,89
Durchschnitt von 19 Bewertungen

  • 6 Sterne
    17
  • 5 Sterne
    2
  • 4 Sterne
    0
  • 3 Sterne
    0
  • 2 Sterne
    0
  • 1 Stern
    0
Hautforum - Du bist nicht alleine!
Anzeige - Gladskin Ekzema Superbanner
Anzeige

Hautforum - Du bist nicht alleine!

Wenn du ein neues Thema erstellen möchtest, musst du dich registrieren. Eine Registrierung kostet nichts und ist in wenigen Minuten erledigt, du kannst dann sofort deine Frage ans Forum stellen oder deine Tipps abgeben. Wenn du bereits registriert bist, dann melde dich hier an.

Jetzt registrieren

Die hautinfo.at-Experten

hautinfo.at Experten