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Positiver Umgang mit Neurodermitis

Atopisches Ekzem (Atopische Dermatitis)

Und wieder ist er da: ein neuer Schub. Die Haut schuppt sich, sie juckt und fängt an zu verkrusten. Neurodermitis lässt sich leider nicht heilen. Aber mit einem anderen Blick auf die Krankheit kannst du dich wieder wohler in deiner Haut fühlen. Ändere den Blickwinkel auf deine Neurodermitis. Sie geht damit zwar nicht weg, aber es lässt sich besser damit leben.

Neurodermitis ist nicht schön. So wird es meist von der Außenwelt gesehen und so empfinden es auch die Betroffenen. Irgendwann ist aber der Punkt erreicht, an dem man akzeptieren muss, dass die Krankheit nicht so ohne weiteres wieder geht und wohl für den Rest des Lebens dazu gehört. Jetzt kann man das verleugnen und bekämpfen, oder aber versuchen, das Beste daraus zu machen. Langfristig ist letzteres definitiv die bessere Wahl.

Positiver Umgang

Der Schlüssel zu einem dauerhaft verbesserten Lauf der Neurodermitis liegt in einer grundsätzlich positiven Lebenseinstellung. Indem du permanent gegen die Krankheit ankämpfst, wird der Krankheitsverlauf negativ beeinflusst. Eine positive Umsetzung gelingt nicht von heute auf morgen, aber auf Dauer wirst du mit deiner Hauterkrankung besser umgehen können.

Mag. Karin Hafner hautinfo.at Neurodermitis Hilfe
Karin Hafner

Karin Hafner, Gründerin der hautinfo.at und selbst von Neurodermitis betroffen sagt: „Die Neurodermitis ist ein Teil von mir und ich habe gelernt, damit zu leben. Dazu habe ich erkannt, dass meine Haut als eine Art Frühwarnsystem reagiert, wenn irgendwas in meinem Leben nicht passt. Umso wichtiger ist es für Neurodermitiker zu lernen, die negativen Umwelteindrücke nicht zu stark auf sich wirken zu lassen.“

Den Blickwinkel ändern

Nimm dein Leben selbst in die Hand, denn du bist dein eigener Chef und nicht das Opfer deiner Hauterkrankung. Jeder hat es verdient, sich gut zu fühlen. Auch wenn es mit Hautausschlägen und sichtbaren Flecken vielleicht schwerfällt: Voraussetzung für eine positive und attraktive Ausstrahlung ist eben auch, dass man sich selbst so annimmt, wie man ist. Gerade Frauen geraten dabei aber oft in einen Teufelskreis – allzu oft definiert sich das sogenannte schöne Geschlecht nur über das Aussehen. Ein Blickwinkel, der uns Frauen seit Jahrhunderten antrainiert wurde. Mit dem Fokus auf alle wahren oder vermeintlichen Makel verzerrt sich aber zusehends die eigene Wahrnehmung und frau fühlt sich immer schlechter. Wenn du es schaffst, aus diesem Teufelskreis auszusteigen, wirst du sehen, dass du dich deutlich wohler fühlen wirst.

Neues Medikament verspricht Linderung der Beschwerden

Biologika Dupilumab Neurodermitis Atopische Dermatitis

Du hast Neurodermitis, hast schon so vieles probiert und nichts funktioniert? Es gibt ein neues Medikament, welches bei mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis für erwachsene Patienten in Österreich zugelassen ist. Dieses Medikament, ein Biologikum, greift ganz gezielt in das Immunsystem ein und blockiert die Signalwege der Entzündung. Dabei wirkt es nicht auf das gesamte Immunsystem, sondern ausschließlich auf die Übertragungswege jener Botenstoffe, die an der Atopischen Dermatitis beteiligt sind. Die bisherigen Studien mit diesem Biologikum bestätigen bei vielen Patienten weniger Juckreiz und kleinere bzw. weniger ausgeprägte Ekzeme. Weiters haben sich Schmerzen sowie Angstzustände und Depressionen verbessert. Mache dir einen Termin beim Dermatologen und finde heraus, ob du für dieses Medikament geeignet bist.

Informationsabend zu Biologika

Ein Leben mit Neurodermitis? Wir laden dich herzlich zu einem spannenden Informationsabend am 18. Oktober 2018 in Wien ein. Neurodermitis im Erwachsenenalter ist eine schmerzhafte Erkrankung der Haut, die Betroffene in vielerlei Hinsicht sehr belasten kann. Es erwartet dich ein Vortrag von OA Univ. Doz. Dr. Paul Sator über die Erkrankung sowie die neuen Behandlungsmöglichkeiten von Neurodermitis mit anschließender Diskussionsrunde. Sei dabei und hole dir wertvolle Informationen zu den neuen Behandlungsmethoden! Melde dich jetzt kostenlos an!

Weitere Infos und Anmeldung

Berührungen helfen

Lerne dich und deine Haut anzunehmen und zu berühren. Du kannst deine Haut mit Bädern, Massageölen oder seidenen Laken verwöhnen. Deine kranke Haut ist dabei nicht dein Feind, sondern versuche sie als sensiblen Sensor zu sehen, der dir direkt aufzeigt, was dir gut tut und was nicht. Sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene. Da die Haut auf positive Reize von außen mit gesteigertem Wohlbefinden reagiert, ist es heilsam, die vier Elemente Luft, Licht, Wasser und Erde an die Haut zu lassen. Nicht umsonst ist ein Urlaub am Meer, wo diese vier Elemente alle zusammentreffen, so beliebt und für viele Neurodermitiker heilsam.

Ablenkung hilft

Um einen entspannten Umgang mit Neurodermitis zu lernen, solltest du versuchen, sie zu ignorieren. Das ist natürlich sehr viel einfacher gesagt als getan. Der Schub ist da und es juckt unbarmherzig. Wenn deine Gedanken jetzt nur darum kreisen, dass du dich unbedingt und sofort kratzen möchtest, dann wird der Schmerz leider nur noch schlimmer. Eine sofortige Ablenkung ist hier das beste Mittel der Wahl: Mit Sport (von intensiver Anstrengung bis Yoga, alles ist möglich), einem spannenden Buch oder Hörbuch kann man versuchen, die Gedanken in andere Bahnen zu lenken. Mit ganz viel Übung gelingt das nach einer gewissen Zeit immer öfter.

Lass dir gezielt helfen!

Schulmedizin Dermatologe Hautarzt Urtikaria Psoriasis Schuppenflechte Spezialist

Auch in schwereren Fällen von Neurodermitis (atopischer Dermatitis) gibt es mittlerweile wirksame und gut verträgliche Medikamente. Nütze die Chance, bei Neurodermitis Beschwerdefreiheit oder zumindest eine spürbare Verbesserung zu erlangen. Dein Dermatologe kennt die neuesten Wirkstoffe – sprich ihn beim nächsten Arztbesuch darauf an und lass dich beraten!

Die Welt achtet nicht auf alles

Auch wenn du das vielleicht glaubst: aber deine Mitmenschen achten viel weniger auf dich und deine nicht perfekte Haut, als du denkst. In Wahrheit sind sie in den meisten Fällen viel zu sehr mit sich beschäftigt, als dass sie sich Gedanken über deine Haut machen würden. Unser Tipp: Geh beim nächsten Schub einfach offen auf die Kollegen oder Freunde zu und erkläre ihnen die Situation. Vor allem, mach ihnen klar, dass Neurodermitis nicht ansteckend ist. Viele wissen das immer noch nicht. Du wirst sehen, sie werden Verständnis haben. Und vor allem: sie werden dich so akzeptieren wie du bist.

Freude nicht verkneifen

Für deine Haut tust du ja schon eine Menge: du cremst sie, du badest sie, du achtest auf die richtige Kleidung und du vermeidest alle dir bekannten Stoffe, die einen Schub auslösen könnten. Vergiss dabei aber nicht, auch etwas nur für dich zu tun. Sei es ein schönes Essen mit Freunden oder ein Städtetrip in deine Lieblingsstadt – vergiss deine Seele nicht. Und vor allem verzichte nicht dauernd auf Sachen, die dir Spaß machen. Auch wenn die neueste Wunderdiät verspricht, dass du nach nur 18 Monaten Totalverzicht eine wundervolle Babyhaut bekommst. Klappt meistens eh nicht und bringt dir nur wieder Frust ein. Also genieß zumindest ab und zu den Schokoladenkuchen mit einem Glaserl Sekt.

Gefühle raus lassen

Frust wird ab und an entstehen, wenn du dir an dunklen Tagen dein Spiegelbild anschaust. Wenn du sauer auf dich und die Welt bist und mit deinem Schicksal haderst, dann lass es raus. Denn die unterdrückten Gefühle können wieder zu stärkeren Schüben führen. Auch wenn der Frust auf die Krankheit groß ist – sie ist nicht an allem Schuld, was dir in deinem Leben passiert. Sei es im Job oder in der Liebe: nicht immer ist dein Hautbild dafür verantwortlich, wenn sich etwas nicht so entwickelt, wie du es dir vorgestellt hat. Verfall also nicht in Selbstmitleid, sondern konzentriere dich lieber auf deine Stärken. Lass die Neurodermitis nicht über deine Zukunft entscheiden!

Und wenn es mal mit der Selbstbeherrschung und Selbstliebe nicht klappt und du in alte Verhaltensmuster fällst? Dann ist es halt passiert! Das ist nicht schlimm, du bist nur ein Mensch. Aber wenn es dir bewusst wird, dann schau vielleicht einmal, warum es passiert ist und lenke beim nächsten Schub die Gedanken direkt in eine andere Richtung.

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