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Besser schlafen!

99 Schäfchen, 100 Schäfchen … Du zählst schon seit Stunden die Schäfchen, aber der Schlaf will sich einfach nicht einstellen. Gerade für Menschen mit einer Hautkrankheit ist ein gesunder Schlaf essentiell für die Regernierung der Haut über Nacht. Einschlaf-bzw. Schlafprobleme sind ein weitverbreitetes Phänomen, das viele Ursachen hat.

Die Österreichische Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung schätzt dass ca. ¼ aller Österreicher unter Schlafproblemen leiden. Besonders qualvoll ist es für jene Betroffene, die wegen dem Juckreiz ihrer Haut kein Auge zu tun können. Dabei wäre der Schlaf eine wunderbare Regeneration für die Haut. Die Konsequenzen sind fatal. Man fühlt sich erschöpft und leidet unter Konzentrationsmangel, der Hautzustand verschlimmert sich täglich. Kurzfristig können in dieser Situation Medikamente eingesetzt werden, um dir den Schlaf wieder zu bringen. Auf Dauer sollte aber auf Medikamente verzichtet werden, zumal sie ein Suchtpotential haben.

Hausmittel und Tipps

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Wir haben dir folgende Hausmittel und Tipps vorbereitet, die dir ohne Nebenwirkungen helfen, deinen Schlaf wieder zu finden!

Aromaöl: Die Blüten des auf den Philippinen beheimateten Ylang-Ylang-Baumes helfen gegen Schlafprobleme, Nervosität, Stress und depressive Verstimmungen. Einfach ein paar Tropfen des ätherischen Öles in eine Duftlampe geben und mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen anzünden.

Auch der bei uns beheimatete Lavendel beruhigt die Nerven und kann als Duftöl gekauft werden. Die Einnahme von Hopfendragees soll ebenfalls beruhigend wirken.

Frischluft: Ein gemütlicher Spaziergang am Abend hilft Spannungen abzubauen und Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen.

Körperarbeit: Entspannungsübungen unterstützen den Körper ebenfalls wirksam. Es gibt zum Beispiel spezielle Yogaübungen, die angenehm müde machen. Aber auch autogenes Training oder progressive Muskelentspannung nach Jacobsen sind wirksame Methoden zur Beruhigung.

Licht: Aus Sorge für eine dunkle und stille Atmosphäre in dem du die Jalousien ganz runterlässt. Dicke Vorhänge sind meist Staubfänger und daher nicht geeignet.

Routine: Gewöhne dir einen regelmäßigen Schlafrhythmus an. Versuche daher immer zur gleichen Zeit schlafen zu gehen und zur gleichen Zeit aufzustehen, damit kann sich deine innere Uhr besser drauf einstellen.

Schlaftrunk: Bereite dir eine wohltuende Tasse Kräutertee vor dem Bettgehen zu. Es gibt spezielle Abendkräutermischungen in der Apotheke oder im Reformhaus, die den Schlaf fördern mit Zutaten wie Baldrian oder Melisse. Auch das Getränk aus unseren Kindertagen - ein Glas warme Milch mit Honig wirkt beruhigend. Nicht ideal hingegen ist ein hohes Maß an Alkohol. Gegen ein Glas Wein oder Bier ist aber nichts einzuwenden.

Vollbad: Entspanne dich in einem Vollbad und creme dich danach gut ein. Wenn du weniger Zeit hast, dann hilft auch ein warmes Fußbad als Alternative.

Idealtemperatur: Vor dem Schlafengehen solltest du den Raum noch mal gut durchlüften und den Raum mit Frischluft versorgen. Achte außerdem auf die ideale Max-Temperatur, die bei ca. 18 Grad im Schlafzimmer liegt.

Gerätelos: Verbanne alle Geräte, die nichts mit dem Schlafen zu tun haben wie technische Geräte (Handy, Fernseher), aber auch alle Uhren. Den Wecker solltest du so stellen, dass du die Uhrzeit nicht siehst. Du kannst auch eine Schlafplatzanalyse auf störende Felder und Strahlungen durchführen lassen.

Wenn alle diese Tipps nicht helfen und du nicht schlafen kannst, folgt hier unser letzter Tipp: bleibe nicht im Bett liegen, sondern stehe auf und lenke dich mit Lesen oder Fernsehen ab. Oder ordne deine Gedanken, in dem du sie niederschreibst. Gehe erst wieder ins Bett wenn du wirklich schläfrig bist und dann sind die Schäfchen hoffentlich bald mit dir im Traumland.

Expertentipp von Dr. Thomas Klein

Dr. Thomas Klein Graz

Hautprobleme? Schlafmangel vermeiden! Schlafmangel schwächt unsere Haut. Besonders Menschen mit einem Hautleiden müssen daher Stress reduzieren und stets auf eine erholsame Nachtruhe achten. Bei Schlafstörungen sind pflanzliche Einschlafhilfen sinnvoll. Sie lösen keinen Hangover-Effekt am nächsten Tag aus und machen auch nicht abhängig. Baldrian, Passionsblume und Melisse etwa zeigen sehr gute Wirkung. Auch Lavendel wirkt beruhigend. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.
Dr. Thomas Klein, Arzt für Allgemeinmedizin in Graz www.wahlarzt-graz.at

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